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Mar 20, 2017 - 20:24 by Naxr

Comments: 167

Mar 20, 2017 - 20:32 by RoyalCake
Leben optimieren... lul
Mar 20, 2017 - 20:32 by H5lix
Überhauptmal ein Leben haben
Mar 20, 2017 - 20:34 by JoeFrizzle
Überhaupt mal leben wollen.
Mar 20, 2017 - 21:09 by Morologie
Überhaupt mal etwas wollen.
Mar 20, 2017 - 21:20 by comeatmebro
die beiden größten Kostendinger ließen sich doch durch Cannabisfreigabe easy peasy verringern.
Mar 20, 2017 - 22:56 by Lymphom
Langfristig wirkt sich intensiver Cannabiskonsum eher depressionsfördernd aus, da man nix mehr auf die Reihe bekommt. Sich und wieder nen schönen Tag machen hilft, man muss es eben nur kontrollieren. Wenn man nüchtern allerdings depressiv ist und breit nicht (alles nicht so wild...) ist Kontrolle nicht sonderlich einfach. Spreche aus Erfahrung.
Mar 21, 2017 - 09:41 by Klennart
Kenne auch einige Menschen, die sich mit dem Cannabiskonsum ihr Leben zerstört haben. Tja...
Mar 21, 2017 - 16:26 by Lymphom
Naja zerstört hat es mein Leben nicht wirklich. Auch wenn es sich dumm anhöhrt, wenn man es möchte ist aufhöhren bei Weed wirklich nicht schwer. Man muss sich nur von Kifferfreunden fernhalten und sich nen Ausgleich suchen. Bei mir hat regelmäßiges Jogging geholfen. Hilft gegen Depris und man ist ausgegelichen genug um nicht die ganze Zeit an die grünen Klappstühle zu denken.
Vom Rauchen wegzukommen fand ich persönlich erheblich schwerer.
Mar 21, 2017 - 21:49 by SchwarzerDow
Mit dem Kiffen aufhören fand ich auch easy. Zigaretten sind der Teufel.
Mar 21, 2017 - 12:46 by EazyR
Es war auch nicht die Polizei oder der Staat die meinten ihm "helfen" zu müssen?
Mar 20, 2017 - 22:29 by Stadtaffe
Naja ich glaub die Libido läuft bei allen hier noch.
Mar 21, 2017 - 21:46 by SchwarzerDow
Ist schwierig, aber machbar. Muss man halt Schritt für Schritt machen und sehen was für einen am besten Funktioniert.
Mar 20, 2017 - 20:34 by Zerlegolas
So ein Fach ist das.
Mar 20, 2017 - 20:38 by DrKosmonius
Welches Fach genau ?
Mar 20, 2017 - 20:39 by Zerlegolas
So eins.
Mar 22, 2017 - 10:39 by Ouzo
Ach deswegen gibt es dafür Fachärzte!
Mar 20, 2017 - 20:39 by TeachMe
Schöne Micky-Maus-Abbildung, leider können die Antidepressiva nicht jedem Depressiven helfen. Ein bisschen mehr soziale Akzeptanz und Eingliederung und dafür weniger "Such dir professionelle Hilfe!" würden aber schon Wunder wirken.

Und von Ärtzen wäre etwas weniger "Ich habe das studiert." und dafür etwas mehr "Die Studien zeigen teilweise keine signifikante Wirkung über den Placebo hinaus. Außerdem wirkt wegen des Designs der Hamiltonskala jede Therapie antidepressiv, die den Schlaf verbessert, selbst wenn die empfundene Lebensqualität nicht zugenommen hat. Des Weiteren lässt sich Depression nicht vollständig mit der Serotoninhypothese erklären." wünschenswert.

Worauf will ich hinaus? Obwohl die Psychiatrie der Bereich der Medizin ist, dessen Evidenzbasis am dünnsten ist, zeigt das Personal in seiner Ausführung eine Selbstsicherheit, die ihresgleichen sucht. Damit sollen sie nicht die Sinnhaftigkeit ihrer Arbeitsstelle an sich hinterfragen, aber sehr wohl die Gültigkeit ihrer Diagnosen und Therapieansätze. Denn wenn eine Therapie manchmal nicht anschlägt, dann muss das nicht mangelnder Compliance des Patienten liegen, sondern einfach daran, dass er die Gruppe aus der Studie repräsentiert, bei denen es nicht gewirkt hat, auch wenn das im Micky-Maus-Heftchen des Arztes unterging, weil sein Englisch für das Originalpaper nicht gereicht hat.

Ich habe fertiggekotzt.
Mar 20, 2017 - 20:47 by Dau5
Amen Bruder.
Diese Psychodocs die meinen "Waaas das kann nicht sein/das habe ich noch nie gehört/es sind keine Nebenwirkungen bekannt/Was haben Sie? Kann ich mir nicht vorstellen" - fühlt man sich gleich noch ein Eckhaus behinderter!
Immer diese unfähgen Ärzte die einen nicht ernst nehmen wollen, nur weil etwas nicht in ihr verficktes Schema passt!
Mar 20, 2017 - 21:00 by rocketjofu
dass die Effektgrößen für die Behandlung von Depressionen nicht die größten sind,ist bekannt und traurig.allerdings werden alle möglichen nebenwirkungen in studien abgearbeitet. zB wiki von fluoxetin: "Zu den häufigsten Nebenwirkungen, die mit Fluoxetin in Verbindung gebracht werden, zählen laut Herstellerangaben: Übelkeit (22 % der mit Fluoxetin behandelten Patienten klagten über Übelkeit, jedoch nur 9 % der Placebokontrollgruppe), Schlaflosigkeit (19 % zu 10 %), Müdigkeit (12 % / 5 %), Anorexie (10 % / 3 %), Angst (12 % / 6 %), Nervosität (13 % / 8 %), Asthenie (11 % / 6 %), Tremor (9 % / 2 %)."
deine nebenwirkungen kommen wahrscheinlich nicht vom medikament oder der doc hat grad keine liste von nebenwirkungen für das medikament vor sich. dann gilt aber trotzdem, dass sie in der packungsbeilage ziemlich genau aufgegliedert sind.
Mar 21, 2017 - 16:36 by Dau5
Die Nebenwirkungen standen nicht drin, aber die Google suche brachte genau zwei Treffer in Foren von Typen die das selbe gespürt haben und auch nicht ernst genommen wurden. Aber ja auch irgendwie verständlich ...was soll der Arzt da sagen.
Mar 21, 2017 - 02:25 by Stoppi
Ich lass hier einfach mal stehen das mein Leben von einem Medikament gerettet wurde. Dank Lithium bin ich nicht mehr suizidal.
Mar 20, 2017 - 20:32 by Howlingstorm
Hab meinen Termin morgen, ich kann das schaffen.
Mar 20, 2017 - 22:29 by Bnkd
wenn du Ergotamin verschrieben bekommst sag bescheid
daraus lässt sich LSD herstellen ( ͡° ͜ʖ ͡° )
Mar 20, 2017 - 20:45 by Dau5
Du schaffst das!
Mar 20, 2017 - 21:03 by VeqaSz93
Ich glaub an dich! Wenn du mal anonyme Hilfe brauchst sag Bescheid.
Mar 25, 2017 - 22:12 by Howlingstorm
Hatte jetzt das Gespräch mit der Psychologin und weiß nicht was ich davon halten soll. Ich will mir halt nicht eingestehen, dass ich einen Leidensdruck empfinde und kann nicht einschätzen wie eine Prognose nach dem ICD 11 mir weiterhelfen soll.
Mar 20, 2017 - 20:35 by Rep0ster
Leben optimieren:

Bei Hermes (oder andere Drecksfirma einsetzen) für 8,84 Euro sich den Arsch abarbeiten, sich trotzdem nix leisten können. Bei Hermes kündigen und 3 Monate Sperre kassieren. Gezwungen werden sich zu bewerben, statt bei Hermes dann bei DHL anfangen, weil man sonst sowieso nix bekommt.

Depression weg
Mar 20, 2017 - 21:11 by despro
So sehr dies.
Mar 20, 2017 - 21:45 by V0dka
DHL > Hermes
Mar 21, 2017 - 15:45 by kingoli1
Oder sich im Drogenhandel selbständig machen womit man auch im Zweifel die notwendige Medizin hat.
Mar 20, 2017 - 20:33 by Baling
Oh klar warum bin ich nicht selbst drauf gekommen, einfach sein Leben anpassen und alles ist wieder gut.
Ist genau so ein toller Tipp wie einfach mal mehr unter Leute gehen.

fuck u
Mar 20, 2017 - 20:40 by LeLesbe
ist aber was dran
Mar 20, 2017 - 20:43 by Danceotron
jenes, wenn man an alten verhaltensmustern festklebt, wird's nicht besser. Entweder mag man also seine Komfortzone oder ändert was.
Mar 20, 2017 - 21:01 by SornyPVM
"Komfort"zone.
Mar 20, 2017 - 20:44 by LeLesbe
joa. nur bleiben die sich selber Bemitleidenden lieber in der Komfortzone und jammern rum
Mar 20, 2017 - 20:44 by Greizbimbam
Alternative: in die Klinik gehen und mit Tabletten vollpumpen lassen.
Ansonsten werden Ärzte dich eben auch v.a. dazu ermutigen, aus deinem Trott rauszukommen.
Mar 20, 2017 - 20:48 by Schlan
Also mal was Uploaden anstatt immer nur in den Kommentaren zu flamen?

Werde ich mal ausprobieren.
Mar 21, 2017 - 20:59 by Misere
Jenes! =D
Mar 20, 2017 - 20:50 by Noopbobkaktus
Ah ja. Ich kenne Leute wie dich. Leute wie dich kann ich auf den Tod nicht ab. Du gehörst zu den Leuten, die wenn sie Probleme haben jeder Rat zu simpel ist. Aber weißt du was wirklich wirkt, wenn du es tust? Selbstmord.
Mar 20, 2017 - 20:55 by Bobbybaby
Lass mich raten: Du gehörst zu den Leuten mit einem beschissenem Leben (an dem sie größtenteils selber Schuld sind), aber gerne die Schuld auf alles andere schieben und sonst nichts ändern.
Mar 20, 2017 - 21:22 by NervNicht
Und du bist so jemand, der einem Depressiven auf die Schulter klopft und sagt:"Ich war auch schonmal traurig", nicht wahr?
Mar 20, 2017 - 22:30 by Bobbybaby
Ich bin so jemand, der einem Depressiven in den Arsch tritt, wenn er anfängt sich auf zu führen wie eine Prinzessin weil er glaubt der einzige zu sein der je mit einer Depression zu kämpfen hatte "und niemand verstehen kann wie das ist".
Mar 21, 2017 - 04:00 by MegerNeger
du bist halt ein hurensohn den keiner mag
Mar 22, 2017 - 10:46 by Ouzo
Dann sei so konsequent und tritt auch Leuten mit Diabetes in den Arsch, weil du auch schon mal zu viel Schokolade gegessen hast.
Mar 20, 2017 - 20:29 by porkyeggeling
Benis farmen mit Infografiken
Mar 20, 2017 - 20:34 by Greizbimbam
Besser als mit Titten.
Mar 20, 2017 - 20:40 by TaerAlSafar
Infografiken sind die Titten des sfw. Langweilige scheiße, irgendwie halbwegs ansehnlich präsentiert...
Mar 20, 2017 - 20:41 by Greizbimbam
Bin zwar anderer Meinung, für "Titten des sfw" hast aber trotzdem mein +
Mar 20, 2017 - 20:47 by TaerAlSafar
schlimmer sind eigentlich (als große gruppe) nur irgendwelche statistiken ohne Quelle, am besten auch ohne Legende, und keinerlei Erklärung seitens Ops, bei denen man schon Glück hat wenn es einen Tag gibt der irgendwas vermuten lässt
Mar 20, 2017 - 20:50 by Greizbimbam
Das stimmt. Aber gerade bei einer guten Infografik für Depressionen ist man doch bei uns Kellerkindern eigentlich an der richtigen Stelle.
Mar 20, 2017 - 20:54 by TaerAlSafar
nur gibt es unzählige von diesen Dingern und meistens würden 1-2 Absätze in Textform mehr infos liefern. Daher lese ich die für gewöhnlich schon gar nicht mehr, sondern überfliege sie höchstens.
Mar 20, 2017 - 20:59 by Greizbimbam
Genauso wie ich Titten nur kurz überfliege und weiter klicke. ¯\_(ツ)_/¯
Mar 20, 2017 - 20:43 by cockgoblin
hallo? infograficken?
Mar 20, 2017 - 20:38 by Pr0denwaelder
Hatte von euch schonmal jemand so ne Therapie? Wenn ja, was erwartet einen Dort und wie ist euer Umfeld damit umgegangen?
Hab Angst als Psycho abgestempelt zu werden wenn solch eine Hilfe in Anspruch nehme...
Mar 20, 2017 - 21:07 by Stressor
Das liegt nur an der dummen Sichtweise in Deutschland, in den USA ist das ganz normal zum Psychologen zu gehen und es hat nichts mit "Psycho" zu tun. Psychische Krankheiten haben manchmal auch biologischen Ursprung, und sind ähnlich wie normale Krankheiten, keiner würde dich verurteiilen, weil du mit einer Grippe zum Hausarzt gehst.
Mar 20, 2017 - 20:58 by Greizbimbam
War mal 8 Wochen während meiner Ausbildung in der Psychiatrie auf der Station für Depressionen. Man muss klar sagen: der "Erfolg" ist sehr unterschiedlich. Wobei v.a. die jüngeren Leute sehr gut auf die Therapien ansprechen. Ist halt oft auch so, dass sie in der Klinik richtig aufblühen, aber sobald sie in ihrem gewohnten Umfeld sind, wieder in alte Muster und dadurch in die Depression zurückfallen.
Am wichtigsten ist, dass man wirklich etwas ändern WILL, sich auf die Angebote in der Klinik einlässt. Gespräche mit anderen Patienten helfen oft mehr als mit den Ärzten. Es sind immer Leute dabei, die das Ganze sehr positiv angehen und andere richtig mitziehen.
Ich kann nur Positives dazu berichten, obwohl ich mit einigen Vorurteilen dorthin kam.
Mar 20, 2017 - 21:05 by Pr0denwaelder
Sowas zu hören ermutigt einen. Danke dafür.
Mich würde interessieren wie dein Umfeld darauf reagiert hat? Ich lebe in einer ziemlich ländlichen Region und ich habe angst dass ich dann im Dorf als Psychopath abgestempelt werd wenn sowas raus kommt.
War das ein Problem bei dir?
Mar 20, 2017 - 21:13 by Greizbimbam
Während meiner Ausbildung als Krankenpfleger, auf der Weißkittelseite war ich da, nicht als Patient, sorry für das Missverständnis.

Aber ein Bekannter von mir hat sich mal selbst eingeliefert wegen Depressionen. Kommen auch aus einer sehr ländlichen Gegend. Natürlich gibts immer ein paar Deppen, die einen dummen Spruch ablassen. Aber siehs mal so: die Leute, die dich deswegen vorverurteilen, mit denen willst du doch eh nix zu tun haben. Die Leute, die da zu dir stehen, dich vielleicht besuchen, dir Mut zusprechen etc., das sind die Leute, auf die du auch im weiteren Leben zählen kannst.
Der Kerl ist mittlerweile übrigens unser Dirigent im Musikverein und mit der witzigste Kerl (im positiven Sinn) den ich kenne.
Mar 20, 2017 - 21:12 by HowToBenis
Ich kann dir nicht sagen, wie dein Umfeld reagiert. Das hängt von den Leuten ab. Ich bin allerdings selber in Therapie (mittlerweile seit einem halben Jahr) und bei mir wurde es überwiegend positiv aufgenommen. Es hat mich niemand ausgelacht. Manche verstehen es nicht, aber die nicken halt dann und ihr redet weiter über Pornos. Ausgelacht hat mich niemand.

Ich würde mich nicht trauen dir zu beschreiben, wie eine Therapie läuft. Das ist sehr unterschiedlich. Wichtig ist einfach mal anzufangen. Wenn du den Eindruck hast, dass du Hilfe brauchst ruf einfach mal eine Beratungsstelle an. Ich hab damals wirklich einfach meine Krankenkasse angerufen, gesagt ich brauche eine Beratung bezüglich Psychotherapie und hab eine bekommen. Es liegt allerdings bei dir. Wollen musst du es selbst.
Mar 20, 2017 - 21:08 by VikingLesbian
Hab so verstanden das er wohl als Pfleger da gearbeitet hat
Mar 20, 2017 - 21:09 by Pr0denwaelder
Ups, da Waren wohl meine Finger wieder schneller als mein Hirn.

Schande über mich
Mar 20, 2017 - 22:04 by 9gagfag
BT,DT. Hatte Buirnout wg. zuviel Arbeit und kaputter bzw nicht existenter Life-Work-Balance. Schwere Depris, F32.2. Therapie hat hervorragend geholfen, erstmal das rausnehmen aus dem Alltag, das "nicht mehr müssen müssen". Dann viel gelernt, mehr Sport, mehr rausgehen, mehr über mich lernen, mehr 'Achtsamkeit', mehr Yoga oder Qui Gong oder was auch immer Dir hilft. Gute Sachen.

Das was weitaus schwieriger ist, das Leben nach dem Klinikaufenthalt vernünftig einzupegeln. Das Fehlen eines Freundeskreises ist das größte Problem, ab einem gewissen Alter findet man so leicht keine neuen Freunde mehr. Geschweige denn eine Partnerin/Partner.

Die Therapie ging bei mir noch n gutes Jahr weiter und hat mir viele EInsichten in mein Leben gegeben, warum ich so bin wie ich bin. Das ist ganz nett, aber nur die Basis für eine Lösung, nicht die Lösung selbst.

Alles in allem habe ich n paar Kleinigkeiten in meinem Leben geändert, mache mehr Sport, habe etwas abgenommen, koche mit mehr Spaß und Bewusstsein und versuche 1x die Woche irgendwas zu machen was ich sonst nie oder nur sehr selten mache (Konzerte, Museen, VOrlesungen, Diskussionsrunden, Kultur halt.)
Ein Glücksfall bei mir war das die Firma mich weiterbeschäftigt hat, die meisten der behandelnden Ärzte hatten das zunächst für unwahrscheinlich gehalten.

Das Stigma des psychisch Kranken kommt automatisch, damit musste leben... am besten indem du offensiv damit umgehst und dich nicht versteckst.
Mar 20, 2017 - 21:04 by MOS
Ich hatte zwar noch nie eine Therapie, aber würde dir gerne trotzdem einen Rat geben.
Du müsstest es doch niemanden erzählen? Wenn es niemand mitbekommt, kannst du auch nicht als Psycho abgestempelt werden. Wenn es dir wirklich beschissen geht und du dir da nicht selbst raushelfen kannst und denkst, dass du dafür psychische Betreuung brauchst, dann tu es lieber.
Ich hatte auch mal eine leicht depressive Phase, konnte mich aber selbst therapieren...
Mar 20, 2017 - 21:08 by Pr0denwaelder
Da hast du vollkommen recht. Hab trotzdem Angst dass es rauskommt und sich andere Leute sich deshalb von mir distanzieren (Kommt glaub ich auch nicht so gut bei dirnen an)

Aber stimmt schon

Eigene Gesundheit > Gesellschaftliches ansehen
Mar 20, 2017 - 21:17 by Greizbimbam
Ich glaube, es ist wichtig, damit offen umzugehen.
Wenn man ständig in der Angst lebt, jemand könnte es mitbekommen, verschlimmern diese Ängste nur die Depression.
Und andere Leute fragen sich dann nicht, wieso du es geheim halten wolltest. Dann geht das dumme Geschwätz nämlich erst recht los.
Mar 20, 2017 - 21:47 by MOS
Stimme dem Kommentar von Greizbimbam zu.

Du musst es mal so sehen: Wenn dich deine psychische Situation nicht vollständig einschränkt, dann wirst du trotzdem eine Dame finden die dich trotzdem mag wie du bist. Und wenn du nur auf one-night stands aus bist, dann erzähl es halt einfach nicht. Schon versucht dich selbst zu therapieren?
Mar 20, 2017 - 21:57 by Pr0denwaelder
Nein
Hab mich bis jetzt auch ehrlich gesagt wenig damit auseinander gesetzt. Lebe seit über nem Jahr mit diesem Gefühl, bin aber erst letzte Woche zu dem Entschluss gekommen dass es so nicht weiter gehen kann.

Wie sieht so eine Selbsttherapie aus?
Mein Plan wäre es gewesen Diese Woche zum Hausarzt zu gehen und mich zu informieren welche alternativen es gibt.
Mar 20, 2017 - 22:05 by MOS
Naja, keine Ahnung ob es sowas wie eine Selbsttherapie überhaupt wirklich gibt. Aber ich kann dir mal sagen wie man beginnen könnte:
(Ich hab ja keine Ahnung worum es bei dir überhaupt genau geht)
- Viel über das eigene Leben und sich selbst reflektieren
- eventuell anfangen zu Meditieren (hat nichts mit Esoterik zutun)
- Mit Menschen denen man vertraut darüber sprechen (eigentlich ziemlich wichtig)

Sowas kann sich aber hinziehen, deswegen würde ich dir empfehlen wirklich mal zum Doc zu gehen und dich dort beraten lassen.
Von Drogen rate ich ab (Ich weiß das sagt sowieso jeder), aber der Kater am Tag danach zieht dich nur weiter runter
Mar 21, 2017 - 19:03 by morenkopf
lach dir ne krankeschwestern an, helferkomplex wird bei deppris getriggerd
Mar 20, 2017 - 22:09 by tjay1337
Ich bin in einer Therapie. Der Therapeut/in wird sich erst ein Bild von dir machen. Sie wird dir Fragen über dein Privatleben, Arbeit oder Schule und dein Verhalten stellen. Daraufhin wird entschieden wie es weiter geht.
Die meisten Ärzte greifen früher oder später zu der Tabletten Methode. Danach war ich Beispielsweise Krank geschrieben wegen Panik Attacken( >_14 Tage). Es ist also keine Empfehlung.

Jeder meine Mitmenschen hat es verstanden und hilft mir. Ich lasse mir nur ungern helfen. Jeder wird deiner Mitmenschen wird es verstehen, wenn denen das erklärst.

Was wichtig ist mit anderen reden, auf Tipps hören und zwischen durch Sachen beim Therapeutin hinterfragen (gerade wenn du Tabletten bekommst).

Schieb es nicht auf! Ein Termin kann bis zu 8 Monate dauern. Bei mir waren es 2 Monate. Habe aber schon von Leuten gehört das es bis zu 8 Monaten gedauert hat.

Meine Empfehlung ist es auch einen Termin bei einer Therapeutin zu holen. Da Frauen sich ein besseres Bild verschaffen können und einfühlsam sind.

Hoffe das ich etwas helfen konnte. Good Luck!!!
Mar 22, 2017 - 17:26 by Naturelove
Also ich kann dir nur aus eigener Erfahrung schildern, ich leide seit meiner Kindheit an einer schweren Depression. Bis zur Pubertät ist das aber nie wirklich aufgefallen, da ich mit niemand darüber gesprochen habe. Mit 15 oder 16 wurde ich das erste mal zu einem Psychater geschickt, wo das dann auch bestätigt wurde. Dort wurde mir dann auch Antidepressiva verschrieben, welches aber nur die Nebenwirkungen zum vorschein brachte, bis zu meinem 20 Lebensjahr hatte ich dann 8 verschiedene Antidpressiva (ebenfalls nur Nebenwirkungen) und mehre Psychater hinter mir. Als mit 18 meinen Bundesfreiwillgendienst geleistet habe kam ich auf eine geschlossene Station für stark fremd- oder eigengewerte Menschen. Dort hab ich mich dann auch jemand anvertraut und wurde auch weiterhin als sehr gesehner Praktikant anerkannt. Man hatte mich auch weiterhin an den Medikamentenschrank gelassen, um Medikamente zuholen. In der Ausbildung zum Krankenpfleger war das leider anderst, als ich auf eine andere Station in einem anderen Krankhaus kam, als ich mich mit einer Kollegin über Depressionen unterhalten habe. hatte ich ihr auch vertrauen gestanden das ich selbst Depressionen habe. In den nächsten Tage wusste es dann die ganze Station...man hatte mich dann auch nicht mehr an den Medikamentenschrank gelassen, da ich diesen Missbrauchen könnte, aus dieser Erfahrung raus, lernte ich dass man wirklich auf passen muss wem man sowas sagt. Mit 20 war dann auch mein erster stationärer Aufenthalt in einer Klinik. Dort war ich für zwei Wochen, in dennen ich alle möglichen Therapieangebote annahm, die mir leider nichts brachten. Vielen meiner mit Patienten half es aber dennoch auf jeden fall.

Ich hab mich mittlerweile von Psychater und Antidepressiva los gesagt, dass einzige was ich derzeit suche ist ein Therapeut für Einzelgespräche.


Was ich damit sagen will, da jeder Mensch ein Individum ist, reagiert auch jeder anderst, dennoch sollte es du es probieren es schadet nicht es mal auszuprobieren. Rede wirklich nur mit Leuten darüber dennen du auch zu 100% vertraust.

Sry für vorhandenen Rechtschreibfehler, ich hoffe dass ich dir vllt dennoch ein wenig weiterhelfen konnte.
Mar 20, 2017 - 20:36 by d0dler
Appetitlosigkeit? Hier wird man wohl niemanden mit Depressionen finden...
Mar 20, 2017 - 20:54 by GuyIncognito
Depression kann beide Wirkungen habe: sowohl Appetitlosigkeit als auch ein gesteigerten Appetit. Auffällig ist, dass es normalerweise die Essgewohnheit von der Norm (vorher viel/wenig/normal) zu einen der beiden extremen schwankt.
Mar 20, 2017 - 21:15 by despro
So ein Zufall, wurde heute bei mir Diagnostiziert. Doppeldepression. Das ist, wenn man chronisch depressiv ist, aber mit depressiven Phasen. Das ist so eine Art Superkraft.
Mar 20, 2017 - 20:43 by Bhargra
Funfact:

Die Wirksamkeit von Antidepressiva (auch moderner SSRI) ist nur bei schweren Depressionen statistisch evident.

Noch ein nützlicher Tipp:

Antidepressiva schlagen durch ihre serotonerge Wirkung oft auf die Erektions- und Ejakulationsfähigkeit. Man sollte das Problem mit dem Psychiater offen frühzeitig ansprechen, um die Gefahr der Torpedierung einer erfolgreich gestarteten Therapie zu verringern.

Substanzen, die sich nicht bis wenig auf die Libido und Potenz schlagen: Bupropion (ein Abkömmling der Amphetamine), Trazodon, Agomelatin, Tianeptin, Vortioxetin (in Dt. inzwischen nicht mehr regulär verschreibunsfähig), Moclobemid (als MAO-Hemmer nicht unbedingt ein Medikament erster Wahl).

Trazodon und Bupropion werden von manchen Ärzten auch zur Therapie einer SSRI-induzierten sexuellen Dysfunktion verwendet. Diese Substanzen haben also tendenziell sogar eher prosexuelle Eigenschaften.
Mar 20, 2017 - 20:52 by Dau5
Kannst du mir etwas von dem Bupropion verschaffen?
Ich vermute schon lange, dass so ein Amphetaminabkömmling genau mein Ding wäre. Zumindest hat sich beim Konsum von MDMA nie eine Euphorie wie bei meinen Mitkonsummenten eingestellt. Eher ein schönes Gefühl von Leichtigkeit, so wie ich es mit 15 oder so hatte.
Jetzt werde ich schon lange ständig melancholisch, nehme mir vieles viel zu sehr zu Herzen. Denke oft an die Vergangenheit und kann mich nur selten und eigentlich nie so richtig über etwas freuen.
Hook me up, Doc Bharga!
Mar 20, 2017 - 20:58 by Bhargra
Das verschreibt dir jeder einigermaßen nette Hausarzt. Ist kein BTM-Rezept. Mit vernünftigen Argumenten dürfte es ein leichtes sein, Bupropion verschrieben zu bekommen.
Mar 20, 2017 - 21:58 by Dau5
Danke. Werde es versuchen.
Mar 21, 2017 - 05:22 by lanuf
Würde eher sogar nach Venlafaxin fragen.
Habe auch erst SSRI (Escitalopram) versucht, hat aber genau nichts gebracht, weder Wirkung noch Nebenwikrung.
Venlafaxin wirkt auch auf Dopamin und Noradrenalin, wie auch Bupropion, aber ich empfand es als wirksamer, also es hat sich schneller und eine bessere Wirkung eingestellt als bei Bupropion.
Mar 21, 2017 - 16:31 by Dau5
Brauch dafür einen Befund; Hausarzt sagt, er kann mir das nicht ohne weiteres verschreiben.
Das heißt wieder zum Psychiater....seufz.
Mar 21, 2017 - 16:15 by Dau5
Danke für den Tipp.
Mar 20, 2017 - 20:30 by EseveN
FENTANYL
Mar 20, 2017 - 21:25 by NervNicht
CANNABIS
Mar 21, 2017 - 19:08 by EseveN
OXYCODON
Mar 20, 2017 - 20:45 by rapegame
Mangelnde Konzentrationsfähigkeit, eingeschränkte Entscheidungsfähigkeit, verlangsamte Denkfähigkeit ... toll jetzt kann ich mirs aussuchen ob ich dumm oder depressiv bin.
Mar 21, 2017 - 10:21 by NPCMinor
Erstmal alle mit Medikamenten vollstopfen, damit sie wieder arbeitsfähig sind und gleichzeitig den Marktumsatz erhöhen.
Mar 20, 2017 - 20:39 by EroticDiscoHeat
Appetitlosigkeit. Jungs ich bin eindeutig kerngesund.
Mar 20, 2017 - 21:45 by fantasywild2017
Lieben Dank!
Wenn man die Medis absetzten muss, fängt die scheiße wieder von vorne an...
Mar 20, 2017 - 21:00 by Jankert
Meine Exfreundin war/ist depressiv, was bei aller Liebe die Beziehung nach 4,5 Jahren zerstört hat. Und nach der Trennung hat es mich dann aus "Liebeskummer" erwischt: Kein Appetit, antriebslos, unfähig zu konzentrieren und auf der anderen Seite rumgefickt, von einem Rave zum nächsten - Hauptsache extrem, um nicht allein sein und denken zu müssen. Das halbe Jahr war nicht gerade angenehm. Bei mir war es wegen der Trennung und ich bin wieder rausgekommen, aber ich hab jetzt eine kleine Ahnung, wie​ das für "richtig" betroffene ist. Das wünsche ich niemandem!
Mar 20, 2017 - 20:44 by Dau5
Bis auf Appetitlosigkeit und Libidoverlust hab ich wohl alles.
Sollte vielleicht wieder mit den Pulvern anfangen, aber die nerven, verdammt, die Scheißdinger. Herumreden will ich aber auch nicht mehr. Was mach ich dann?
Vielleicht sollte ich mal dieses micro dosing versuchen, aber dafür bin ich dann auch wieder zu faul.
Mar 20, 2017 - 20:35 by WingTzun
Der 1. Fc Suizid is rekordmeister in der Depressionsliga...
Mar 20, 2017 - 20:32 by LeLesbe
hab die Symptome zwar alle und Ursachen lassen sich auch zuordnen aber sind keine.
mal ein Tipp Leude:
es müssen nicht immer Depressionen sein,
es kann sich auch um Schilddrüsenunterfunktion oder hormonelle Störungen (eher bei Frauen als Männern) handeln was dann die gleichen Auswirkungen wie eine Depression haben kann. Da reicht ein ganz einfacher Bluttest beim Hausarzt, Frauenarzt, Endokrinologen,... um hier ne Gewissheit zu haben.
Wird viel zu selten drauf geachtet aber die Schilddrüse kann Grund für Vieles sein
Mar 20, 2017 - 20:53 by Stubenhocker
Ich saß oft in der Schule und fühlte mich völlig schlapp. Und weil ich selbst nicht denken konnte schrieb ich eben ab. Ich war immer so antriebsschwach, als kleiner Junge schon. Heute weiß ich endlich den Grund: Schilddrüsenunterfunktion.
Mar 20, 2017 - 20:56 by LeLesbe
joa bei mir genauso
Mar 20, 2017 - 21:02 by Stubenhocker
Ich sollte wohl noch erwähnen, dass es mir tatsächlich nicht so geht. Das ist ein Liedtext von Funny van Dannen.
Mar 20, 2017 - 20:56 by VitaminD
Mir geht es seit einer langen Zeit "schlecht", habe die Lust an so ziemlich allem verloren (Sport, Partys, mit Freunden treffen, Liebe), das Ganze mache ich zwar immer noch, aber es ist nicht wie damals als ich die Zeit anhalten wollte um den Moment genießen zu können. Als ich 1,5 Jahre auf Montage war, nahm ich mir mal zwei Wochen Urlaub am Stück. Die erste Woche verbrachte ich fast ausschließlich im Bett, welches ich nur zum Pissen und Bier holen verlassen hatte. In der Zweiten fühlte ich mich schlapp und niedergeschlagen und wollte kaum rausgehen, da mir sonst alles sehr schnell zu viel wurde und mein Selbstbewusstsein im Keller war (sah immer sehr blass aus, hatte nachts immer einseitige Kopfschmerzen und Augenringe des Todes). Meine Mutter leidet an Epilepsie und Depressionen und meinte zu diesem Zeitpunkt, das ich evtl. auch welche hätte. Ich meinte das wäre Quatsch und es wäre eben eine Phase. Also zum Arzt und Blut abgenommen - T3 Schilddrüsenwert etwas erhöht und Vitamin D3 bei über 175, wobei bis 115 normal sein sollten bei diesem Test (hatte ziemlich hart mit den Supplements übertrieben). Kann das T3 hierfür Auslöser sein? Ich nehme derzeit Jod/Kelpalgen, aber so wirklich besser fühle ich mich nicht oder sind das leichte Anzeichen auf Depression? Hab das jetzt bereits seit über 2 Jahren und wollte mich weder umbringen noch sonst was, sondern mache einfach so weiter wie bisher.
Mar 20, 2017 - 21:14 by Jankert
Seit zwei Jahren dieses Gefühl zu haben und nichts ändern zu wollen... Machst du das auch so, wenn du einen Knoten am Hoden spürst, dir Hämorrhoiden wachsen oder die Zähne weh tun? Warten bis es unerträglich ist, nur um dann vom Arzt zu hören, dass es jetzt zu spät ist?
Geh jetzt zum Arzt! Hier im Pr0 bekommst du Beistand, aber pr0fessionelle Hilfe von Fachleuten ist wichtiger! Die können​ dir auch sagen, ob du Glück hast und das wirklich nur eine Nebenwirkung ist oder ob du in Behandlung gehörst. Und das heißt ja nicht gleich geschlossene, gibt viele Therapiemöglichkeiten (was im Post angesprochen wird). Das Leben ist zu einmalig um es nur gleichgültig auf Montage zu verbringen! Nimm dir lieber zwei Wochen frei und flieg irgendwohin, dann lohnt sich das Arbeiten auch!
Mar 20, 2017 - 21:56 by VitaminD
Vielen Dank für die Antwort und den doch recht harschen Ton, der einen dazu anregt den Arsch hochzubekommen! Du triffst gewissermaßen ins Schwarze: ich warte doch recht lange bis etwas unerträglich wird (Beispiel Pr0s Volkskrankheit habe ich auch schon längere Zeit und hatte eig. vor dies im Januar beseitigen zu lassen und jetzt haben wir Ende März)
Ich bin derzeit nicht auf Montage und arbeite wieder in der Niederlassung in meiner 25 Kilometer entfernten Heimat. (Damit hat der Stress merklich nachgelassen) Als ich die Bluttests machen ließ, sprach ich eben diese Mattigkeit, Antriebslosigkeit an und in der einen Praxis meinte ein Arzt quasi ich hätte keine Lust auf arbeiten und wollte mich zwei Wochen krank schreiben, der Andere meinte ungefähr welche Tabletten ich denn wollen würde. In einer anderen Praxis kam der Rat: Ich solle mich mehr bewegen, dann geht das wieder.
Habe im April zwei Wochen Urlaub und werde dann mal in Ruhe zum Arzt gehen (und dann auch gleich meinen Sinus Pilonidalis angehen), bzw. Zu welchem Arzt sollte man denn gehen? Hausarzt? Überweisung? Wartezeit? Muss ich mich jetzt mal informieren. Danke nochmals.
Mar 20, 2017 - 22:44 by musiicl0vezz
Meine Vorgehensweise war damals der Gang zum Hausarzt (bzw. hat mich mein bester Kumpel dorthin geschleift, wofür ich ihm ewig dankbar bin). Dort hatte ich ein ausgiebiges und intensives Gespräch über meine Gefühlslage, meinen Tagesablauf, etc. (ohne wirklich auf Ursache oder ähnliches einzugehen).

Der Arzt hat mir daraufhin das Medikament Citalopram verschrieben, welches ich täglich einnehmen sollte. Die nächsten 4 Wochen war ein wöchentlich Gang zum Arzt Pflicht, um mögliche Nebenwirkungen vorzubeugen (Antidepressiva sind keine simplen Kopfschmerztabletten, also war auch EKG sowie Bluttests angesagt - diese wiederhole ich nun alle 6 Monate).

Da das Medikament bei mir zumindest keine starken Nebenwirkungen gezeigt hat (Kopfschmerzen während der Eingewöhnungsphase sind bei solchen Medikamenten wohl das harmloseste). Die Medikamente konnte ich ohne Probleme über die Krankenkasse erhalten und mit einer Rezeptgebühr von 5€ war die Sache in der Apotheke gegessen.

Nach einem Monat motivierte mich mein Arzt dann auch zum Aufsuchen eines Therapeuten. Die Überweisung für die ersten 10 Sitzungen kann dir dein Arzt ohne Probleme ausstellen!

HÖR AUF DIE ANDEREN! Beweg deinen Arsch! Du tust das erstens für alle Freunde/Angehörigen und insbesondere für DICH! Ich wollte das damals nicht und hab später eingesehen, wie unglaublich wichtig es ist, eine Depression wirklich als Krankheit einzustufen! Ich war am Anfang unsicher, ob ich einfach nur komisch bin o.ä. - NEIN! Depressionen sind ernstzunehmende psychische Krankheiten. Das Hinterhältige ist, sie belasten dich zudem auch noch körperlich!
(Zur Info: nehme seit mittlerweile 5 Jahren Citalopram - ich will nicht sagen, dass es mir gut geht, aber die Suizidgedanken sind immerhin nur noch äußerst selten. Ich kann mein Leben immerhin halbwegs "normal" führen, auch wenn ich das Wertlosigkeitsgefühl trotz jahrelanger Einnahme nicht eliminieren kann, bin ich immerhin in der Lage jeden Morgen aufzustehen und meiner Arbeit/Studium nachzugehen, was für mich schon ein verdammt großer Schritt war.)
Mar 20, 2017 - 22:20 by Jankert
Das ist Musik in meinen Ohren! Der harte Ton kommt wohl daher, dass meine Exfreundin erst nach langer Zeit bereit war, professionelle Hilfe anzunehmen. Zu dem Zeitpunkt war ich aber bereits mehr Therapeut als Beziehungspartner und der Anfang vom Ende schon da.
Zieh es durch! Wartezeiten sind ewig und die Ärzte neigen leider oft dazu, alles erstmal runterzuspielen, aber wenn du einmal anfängst, dich damit zu beschäftigen und ernsthaft dran bleibst, dann wird das wieder. Auch wenn es wohl lange dauert und nicht einfach wird.

Deshalb: Fordere OC (wenn es irgendwann dazu kommt) von der Überweisung zum Psychologen/Therapeuten/Gesprächsgruppe oder vom Rezept für die Antidepressiva oder was auch immer zeigt, dass du was machst.

Und ein Tipp: Gönn dir mal von Zeit zu Zeit was. Ein Eis, ein Konzert oder ne Massage. Irgendwas, was dir zeigt, dass das Leben doch ganz geil sein kann. Irgendwas großes oder kleines. Aber mach es nüchtern und baller dich jetzt nicht mit Bier oder MDMA zu, um Spaß haben zu können. Vom Arzt verschriebene Mittel ausgenommen.
Mar 21, 2017 - 00:16 by rapegame
Angenommen man würde sich hier hier wiedererkennen, gibts irgendeine halbwegs vernünftige Methode/Anhaltspunkte um festzustellen ob man sich Hilfe suchen sollte? Ich mein, lässt sich irgendwie eingrenzen was noch normale Faulheit ist und was ein ernsthaftes Problem? (Das liest sich dämlich ist aber schon ernst gemeint)
Mar 21, 2017 - 00:53 by Jankert
Depression hat viele Abstufungen, aber mir wurde es Mal so erklärt: wenn es keinen objektiven Grund gibt, warum du unglücklich sein solltest und das oft vorkommt und auch für längere Zeit bleibt, dann ist das ein Zeichen, dass irgendwas nicht stimmt. Antriebslosigkeit ist eine Sache, aber es ist was anderes, wenn man irgendwann nur noch funktioniert, weil es von einem erwartet wird. Jeder hat Mal Durchhänger, aber wenn du dich selbst dabei erwischt, dein Verhalten so abzuändern, dass es für andere möglichst normal aussehen soll, dann stimmt etwas nicht.

Ist schwer zu beschreiben, das zeigt sich bei jedem anders. Deswegen hat Depression auch so viele Symptome und ist andererseits schwer zu diagnostizieren. Und es gibt wiederum Unterschiede zwischen einer "temporären" Depression (zB durch Liebeskummer), Depressionen die durch Medikamente herbeigeführt werden (Nebenwirkungen von so ziemlich allen Medikamente - sogar Antidepressiva) oder auch Menschen, die gar kein eigenes Serotonin bilden können.
Manchmal ist Faulheit/Antriebslosigkeit auch bedingt durch Eisenmangel.

Oder die jeweilige Person ist einfach wirklich nur zu faul und bequem um irgendwas im Leben zu ändern. Aber letztere sind meistens unfähig zu reflektieren (Kevin und Falk, die noch mit 70 in ihrer Stammkneipe hocken und nichts sonst vom Leben wollen).

Bin kein Arzt, aber mein Tipp: Hör auf dein Bauchgefühl! Wenn du das Gefühl hast, dass mit dir was nicht stimmt, dann ist das wahrscheinlich auch so. Es muss aber nicht gleich eine Depression sein. Geh zum Arzt und erzähl deine Sorgen, probiere aber auch gleichzeitig, selbst was zu machen. Ernährst du dich gut? Bewegst du dich genug? Hast du Freunde? Nen Partner? Hast du einen Job/Studium, das dir Spaß macht oder dich zumindest nicht abfuckt? Kein Kindheitstrauma? Wirst du genügend (und auch nicht zu viel) von deiner Umwelt gefordert? Wenn du das alles mit Ja beantworten kannst und dir nichts einfällt, warum es dir so gehen könnte, dann solltest du dir Hilfe suchen
Ansonsten ist das Motto "mens sana in corpore sanus". Änder ein paar Stellschrauben deines alltäglichen Lebens und schau, ob sich was ändert gefühlsmäßig.
Beispiel 1: Lelesbe hat Recht, manchmal ist es auch "nur" die Schilddrüse. Mein bester Freund nahm auch Schilddrüsenhormone, daraufhin ging es ihm besser und er hatte wieder Elan. -> geheilt
Beispiel 2: Ich hab gemerkt, dass ich mich irgendwann mit meiner Trennung auseinander setzen muss. Deshalb bin ich ein Jahr für das Studium ins Ausland. Neue Leute, neues Umfeld und viel Zeit mit mir alleine zum Nachdenken. -> geheilt

Hilft dir das irgendwie weiter?
Mar 22, 2017 - 00:17 by rapegame
Ja weiß auch nicht, ich hab Freunde, mach auch oft was mit denen und brauch mich dann auch nicht zu verstellen, da bin ich gut drauf und eigentlich eher ein "Clown" (wobei, ein Clown ist auch nur ein Mensch mit ner Maske ist also evtl nicht die beste Beschreibung). Aber wenn ich allein bin ists oft enorm schwer mich zu irgendwas zu motivieren. Schon so einfache Sachen wie aufräumen oder etwas lernen was ich mir vorgenommen habe sind dann echt schwierig, nicht mal weil ich keinen Bock hab sondern weil ich dann direkt ne starke Abneigung dagegen hab irgendwas produktives zu machen. Das geht soweit dass ich den Tag eher mit komplett sinnlosen Beschäftigungen verbringe (die mich dann aber auch nicht wirklich freuen), nur damit die Zeit vergeht und um nicht an das alles denken zu müssen was ich eigentlich tun müsste. Irgendwie kommt mir dann auch vieles einfach sinnlos vor, also im Sinne von "Ich könnts jetzt machen - aber wenn ich das nicht mache werd ichs auch überleben". Im Moment wär zum Beispiel wär Schlafen ne sinnvolle Beschäftigung, stattdessen schlag ich mir die Nacht um die Ohren obwohl ich eigentlich keinen Grund dazu habe, ich mach nichts sinnvolles und morgen bereu ichs (eigentich sogar schon heute). Das mach ich allerdings so regelmässig dass ich unter der Woche quasi nie mehr als 6 Stunden am Tag schlafe, eher weniger, können auch mal 3 sein. Das ist sicher nicht optimal und ausserdem ziemlich dämlich. Allerdings hab ich eigentlich keinen Grund für Selbstmitleid, ich hab keine Geldprobleme, keine Probleme mit der Familie, auch sonst fällt mir nichts ein was mich tatsächlich ernsthaft belasten könnte/sollte. An sich führ ich ein gutes Leben, ich wüsste nichts was mir das Recht gibt mich über irgendetwas zu beschweren. Vermutlich bin ich einfach nur ein fauler Sack, der zu dämlich ist mal den Arsch hochzukriegen und was zu ändern.
Mar 22, 2017 - 15:52 by Jankert
Ich hab null Ahnung, inwiefern das eine Depression ist oder nicht, aber als Dauerzustand ist es ja auch nicht akzeptabel. Vielleicht auch ganz "normale" Faulheit. Das Problem mit Prokratination ist aber eben das Anfangen an sich. Ich sollte eigentlich auch lieber etwas für die Uni machen anstatt mit fremden Menschen in einer Kellerkinderkommunity mich über mentale Gesundheit auszutauschen. Aber da alles, was mit einem Zwang daherkommt, prinzipiell erstmal scheiße ist, schieb ich es auch vor mir her.
Was mir dagegen hilft: Tapetenwechsel.
Will ich lernen, geh ich in die Bib. Am besten mit anderen. Nicht, um zusammen zu lernen, sondern um nebeinander zu lernen, sich gegenseitig "zu kontrollieren".
Und wenn dann mal Routine drin ist, geht es auch von alleine. Ist mit dem Sport ja auch so. Sobald irgendein Einfluss von außen dazukommt, der mich pusht, dann läuft es.
Keine Ahnung, was dir der Art sagen wird, aber fragen kost ja nix. Wenn du deinen Keller streichst, liest du dir ja auch erstmal ein HowTo durch und/oder fragst nen befreundeten Handwerker, wie das so geht. Und am besten hilft dir noch jemand dabei. So sehe ich das mit dem Arzt: Einfach mal hingehen und das Problem schildern. Lösungsvorschläge annehmen und nichts übertreiben, sich aber auch nicht so einfach abwimmeln lassen. Und so, wie sich das bei dir liest, hört sich das ganz ehrlich nicht nur nach einer faulen Phase an, wie sie pubertierende Teenies haben.
Gibt es denn Sachen, die du gerne machst? Oder auf die du hinarbeiten willst? So etwas hilft meistens. Oder Belohnngssysteme. Einfach aber gut: Räum 10 Minuten auf und dann belohn dich mit 3 Minuten durch NSFW browsen. So mache ich das beim Geschirrspülen. Dann ist es keine Stunde, die ich Geschirr wasche, sondern anderthalb stunden, in denen ich was nützliches und was erfreuliches mache. Stückkelung von großen Vorhaben und Belohnung nach jeder geschafften Etappe. Du musst es halt durchziehen, das ist das Ding. Klar ist es schwer, wenn du die ganze Zeit denkst: "Joa, davon geht die Welt jetzt auch nicht unter, wenn ich das jetzt nicht mache." Weil du nunmal auch in Deutschland wohnst, wahrscheinlich weiß und männlich bist und durch dein Leben schimmeln kannst, ohne je einen Finger zu rühren. Aber willst du das echt? Dann kannst du auch gleich wirklich aufgeben. Das wäre nämliche die Ultima Ratio bei deiner Begründung: Am Schlus ist eh alles egal. Jeder stirbt mal und das Universum im/explodiert doch eh irgendwann. Nennt sich Nihilismus, soweit ich das weiß.
Und wenn du es eben alleine nicht schaffst, dann such dir doch Hilfe um aus dem loch rauszukommen. Und such dir größere Ziele. Frag dich nicht, ob dir das jetzt was bring. Sondern was du verpasst, wenn du es nicht machst. Oder was es dir langfristig bringt. Mir hilft es immer mir vorzustellen ich sei 80 Jahre alt und treffe mein 10 jähriges Ich. Oder meinen Enkel. Oder Gott. Oder das Alien, dass die Realität erschaffen hat, in der ich lebe. Oder das 12jährige indische Mädchen, das meine Klamotten für H&M schneidert. Und der beantworte ich die Frage: "Na, was hast du mit deinem Leben gemacht?".
Wenn ich mich nicht für die Antwort schämen muss vor mir selbst, dann bin ich zufrieden.
Mar 20, 2017 - 20:59 by LeLesbe
also bin keine Expertin was das angeht, T3 sagt mir gerade nichts. solltest mal zum Endokrinologen (lange Wartezeiten) oder n normaler Arzt der das alles mal durchliest.
Depression müsste ja irgend nen Grund haben oder, irgend nen Auslöser?
Mar 20, 2017 - 20:42 by octomom
jeder anständige Psychologe schickt dich erstmal zum Hausarzt um eben diese zu checken. vorher sollte er dir keine medis verschreiben.
aber da wird ja viel zu wenig drauf geachtet... ihr fotzen mit euren kack schilddrüsen...
Mar 20, 2017 - 20:34 by Spontanerektion
"Ich hatte gestern 2h weniger Schlaf. Ich habe eine Depression."

Behinderte Menschen.
Mar 20, 2017 - 20:47 by ViXpr0
Interessanter Fakt dazu: Die Schlafentzugstherapie ist die einzige Therapie, die einen direkten antidepressiven Effekt schon am Folgetag hat. Dazu kann man eine ganze Nacht wach bleiben oder nur die zweite Nachthälfte.
Wird bei mäßigen bis schweren Depressionen als Therapieoption gebraucht, um kurzfristig einen Effekt zu erlangen. Die antidepressive Wirkung hält allerdings i.d.R. nur am Folgetag an.
Mar 20, 2017 - 21:05 by TeachMe
"Hier sei darauf hingeweisen, dass die sog. Schlafrestriktionmethode bei Menschen mit nächtlichen Panikattacken kontraindiziert ist. Für den Hinweis bedanken wir uns bei Herrn Dr. Tilmann Müller, vom Interdiszipläneren Schlafzentrum an der Uniklinik Münster. Herr Dr. Müller (www.schlafgestoert.de) beschreibt, dass "eine Schlafrestriktion bei nächtlichen Panikattacken kontraindiziert ist, insofern als die Wahrscheinlichkeit für die Auslösung einer Panikattacke steigt, je abrupter der Übergang von Wach -> Schlaf bzw. Leichtschlaf -> Tiefschlaf erfolgt, da die dabei stattfindenden metabolischen und physiologischen Veränderungen wahrscheinlich der Trigger für die Panik sind."
Noch einmal vielen Dank Herr Dr. Müller."

Rate mal, welches Problem bei mir vorliegt.
Mar 20, 2017 - 21:53 by ImPO
Lass dir Mirtazipin verschreiben, hilft bei mir super und knallt mich jeden Abend wunderbar weg.
Mar 20, 2017 - 20:42 by TaerAlSafar
aber damit lässt sich schlechter auf mitleiderregend machen
Mar 20, 2017 - 20:32 by Spontanerektion
Und täglich grüßt die Depression.

Ich denke der Ursprung jeder Depression ist, dass einem Niemand zuhört oder man nicht ernst genommen wird (von hinten). Meistens resultiert das darin, dass man seine eigenen Empfindungen als unecht/unwahr abstempelt. Fakt ist aber, dass seine eigenen Empfindungen das Realste sind. Damit meine ich nicht die Verwöhnten unter uns, die alles in den Arsch geschoben bekommen und gar nicht mehr wissen was echt ist und was nicht. Ich meine jene die ein Problem bemerken und darüber natürlich sprechen möchten, sich mitteilen wollen, aber alles was zurückkommt ist Unverständnis oder, wie wir es in unseren Psychologiekreisen nennen, die Minimalisierung der menschlichen Würde. Quasi lieber drauftreten, als sich mit jener Person beschäftigen. Sie erkennen und wahrnehmen und sich ihr voll und ganz widmen um das Problem zu verstehen, nicht das Resultat. Tja und wenn das Jahre geht ist der Geist irgendwann durch und mann dreht psychisch nunmal durch. Das tolle an den meisten Menschen ist, dass sie ja noch nichtmal durchdrehen sondern sich selbst fertig machen, dabei wäre jegliches Ausrasten mehr als verständig.
Mar 20, 2017 - 20:40 by zeak
Ursprung jeder Depression


Einfach nur nein.
Mar 20, 2017 - 20:42 by Spontanerektion
Ahja, immer wieder interessant wie Leute mit keiner Ahnung einfach mal einem Doktor mit eigener Praxis seit 15 Jahren und über 1500 bearbeiteten Fällen widersprechen. Just like that.
Mar 20, 2017 - 20:44 by zeak
Nur weil man etwas lange tut heißt das nicht das es richtig ist, Herr Doktor. Es ist schlichtweg Falsch wenn du sagst jede Depression würde daraus resultieren das jemandem nicht zugehört wird.
Mar 20, 2017 - 21:21 by rocketjofu
cognitive bias+ich bezweifel stark,dass er 1500 fällle in den 15 jahren therapiert hat.
es gibt ein riesiges wissenschaftliches feld um das thema.wäre sehr verdächtig wenn die anderen 1000+ forscher noch nicht auf diese bahnbrechende entdeckung gekommen wären.
Mar 20, 2017 - 21:31 by Spontanerektion
Nicht weiter verwunderlich vergleicht man meinen Lebensweg mit dem eines typischen Doktors. Du darfst dich ja mal fragen warum eine Therapie bei Alkoholikern Erfolgstherapien von 20-30% verspricht, während die anonymen Alkoholiker einen Therapieerfolg von 70%+ verbuchen.
Mar 20, 2017 - 21:35 by rocketjofu
versuchst du mit einem hammer eine schraube fest zu drehen?
verschiedene psychotherapien haben verschiedene einsatzgebiete und verschiedene erfolgsquoten
Mar 20, 2017 - 21:39 by Spontanerektion
Ob technisch oder menschlich. Verstehst du das Problem, verstehst du auch die Lösung. Die Lösung ist nicht getrennt vom Problem und jenes ist zumeist die Art und Weise wie unterbrochen wir von der Natur, unserem wahren Gott, leben. Aber die Natur will nichtmal unser Gott sein, sie ist es einfach. Sie zwingt sich uns nicht auf. Sie ist einfach da.
Mar 20, 2017 - 20:46 by octomom
bist du der Doktor oder hat dir dein Doktor erzählt, was er meint du hören solltest?
Mar 20, 2017 - 20:51 by pr0Bereicherer
Bist du psychologischer Psychotherapeut?
Mar 20, 2017 - 20:45 by Hotsu
Bringen es Antidepressiva wirklich? Hat da jemand irgendwelche Erfahrungen miterlebt oder gesehen? Danke.
Mar 20, 2017 - 21:23 by Legionelle
joah, die machen den druck weg. Und Hunger. Ich find sie ziemlich gut eigentlich. Wenn da nicht dieser Hacken wäre...
Mar 20, 2017 - 21:24 by Hotsu
Abhängigkeit?
Mar 20, 2017 - 21:36 by Legionelle
Nein, die Depression halt. Meinte ich. WItz und so.
Mar 20, 2017 - 21:22 by Legionelle
kenn ich schon, hab ich schon bla bla bal alles mist!
Mar 20, 2017 - 23:12 by jodk
Scheiße, das trifft alles bei mir zu. Außer halt Libidoverlust. Gewichst wird immer noch wie ein Weltmeister. Dann bin ich wohl doch fit.
Mar 20, 2017 - 20:46 by SirMustache
Hat zufällig jemand von euch erfahrungen mit der Progressiven Muskelrelaxion machen können?

Dies wurde mir auch schon von meiner Therapeutin empfohlen
Mar 20, 2017 - 20:51 by GuyIncognito
Ich habe PMR und Autogenes Training probiert und finde letzteres besser. Letztlich bleibt es geschmackssache, was einem mehr bringt.
Mar 20, 2017 - 20:52 by SirMustache
Werde mich demnächst mal über das autogene training informieren, vllt hilft es ja.
Danke für den Tipp
Mar 27, 2017 - 23:33 by DaHilftTee
Fuck, Ich bin depressiv.
Mar 20, 2017 - 22:41 by psyderman
Darüber sprechen hilft. Mit der Familie und mit einem Arzt ... keiner wird dich auslachen oder falsch verstehen. Bin selbst seit Januar in Therapie wegen Depressionen und muss sagen, dass es mir wirklich besser geht. Sei pr0!
Mar 20, 2017 - 23:47 by johncock
Bitte vor erstem Arztbesuch ne Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Sobald iwas mit Kopf und Psyche in der Akte steht ist das Ding durch und wird nicht mehr angenommen (sofern psychische Erkrankungen auch mitversichert wären).
Mar 20, 2017 - 20:56 by jensz
treffen ja nur 10 von 13 zu. hab ich bestimmt nicht =)
Mar 20, 2017 - 20:56 by monty89
Guter Post - Wichtiges Thema.
Mar 21, 2017 - 00:14 by klomann3008
DSM > ICD
Mar 20, 2017 - 21:24 by ITTI
hab eine dauerhaft kaputte schilddrüse und die tabletten dagegen bewirken genau das. wegen wechselwirkung kann ich aber kein antidepressiva nehmen. allergie kommt dazu und was citirizin für eine wirkung hat, sollten viele zu gut kennen.
ich bin also immer müde, immer mit schweren gedanken an die eigene existenz, obwohl mein leben super ist. ich wäre verdammt glücklich ohne diese krankheiten und trotzdem fühle ich mich nicht ungesund. eine scheiße!
Mar 20, 2017 - 22:35 by Baphomet
Ich hoffe nur, dass ihr, sofern ihr einen Arzt aufsucht, nicht so ne Pfeife bekommt wie ich. Ne Stunde im Wartezimmer sitzen nur um 3 Fragen zu beantworten und dann irgendwelche Tabletten verschrieben bekommen. Seid bitte etwas flexibler in der Arztauswahl <3
Mar 20, 2017 - 21:43 by derketakarsten
Hat jemand eine Empfehlung für einen Psychologen in Oberberg?
Mar 20, 2017 - 21:45 by derketakarsten
Edit: Ich bin mir bei sowas ziemlich unsicher , ich möchte meine Gedanken nicht mit einer mir unsympathischen Person teilen. Jeder Mensch tickt natürlich anders aber ich hoffe ihr versteht das Problem
Mar 20, 2017 - 20:39 by Natriumglutamat
Appetitlosigkeit bei Uns nicht.
Mar 20, 2017 - 20:48 by VodkaKirsch
Ich bin grade in der Hardcore-Lernphase und finde alle Symptome an mir.
Mar 20, 2017 - 20:56 by GuyIncognito
Das kenn ich von mir! Viele Sympome treten während stressigen Phasen auf...
Mar 20, 2017 - 21:25 by Distroxa
Erster Absatz "teilweise völlig". Ich bin raus.
Mar 20, 2017 - 20:40 by dnb
Achja...Die gute F-Diagnose am eigenen Subjekt.
Mar 21, 2017 - 03:58 by uweisdabei
Ich hab dann irgendwie ein halbe depression... :(
Mar 20, 2017 - 22:44 by Pflicht
Interessant.
Ich habe selbst mittelschwere Depressionen und bin deswegen seit einem halben Jahr in Behandlung.

Ich sage nur: Weibchen und Leichen, der Hurensohn.
Wobei ich mit den Leichen deutlich besser klar komme.
Mar 20, 2017 - 22:12 by Butcher4711
wer taggt denn da Pr0s Volkskrankheit? Da steht apetitlosigkeit.
Mar 23, 2017 - 01:06 by gbb999
F32.2 : Check!
Mar 20, 2017 - 23:05 by faggot1337
Ich selber habe unter schweren - mittel starken depressionen gelitten für knapp
3-4Jahre , das ist wirklich nichts schönes und selbst jetzt sind sie manchmal auch wenn nicht stark immer mal wieder da . Mein auslöser war witziger Weise die erste große liebe , das hat mich ordentlich gefickt wenn ich es mal so sagen darf , dazu kam der durchgängige stress zuhause , weil der keller mit dem pc von meinen dad beim ersten mal anmachen sofort zu dem lebenselexier meiner nächsten jahre wurde , keine sozialen kontakte zu haben im alter von 10-15 und nur 24/7 am pc zu hängen waren halt nicht ihre traumvorstellung von ihren söhnen (ich hab ein zwillingsbruder)und das haben sie uns auch spüren lassen . Depressionen sind heut zu tage schon fast was normales in der Gesellschaft fast jeder hat mal welche nur unterschiedlich stark , leider sind anti depressiva nur selten die beste wahl sie haben oft auch mal garkeine wirkung wozu auch noch die extremen Nebenwirkungen kommen , aus einer depression raus zu kommen ist was echt schweres und eigentlich nicht machbar sobald sie wirklich mal auf einen langfristigen zeitraum einen starken einfluss auf dein leben genommen hat , das einzige was man dann noch tun kann ist sie unter die kontrolle zu bekommen . Ich selber bin seit knapp der 8. bis zur 11. Klasse mehr als nicht regelmäßig zur Schule gegangen aufgrund von den Depressionen , ich hatte keine motivation amorgens auf zu stehen oder sonst irgendwas zu tun , soziale Kontakte haben mich nicht intressiert und mit jemand darüber zu reden war auch keine möglichkeit und wollte ich auch nicht das ging sogar mal so weit das meine Mutter 4 Stunden mit mir im Auto rumgefahren ist und erst umdrehen wollte wenn ich mit ihr rede , das ging eine gut lange zeit so . Jetzt ist das alles ein bisschen anders ich kann mich selbst therapien und hab es ziemlich gut unter kontrolle ,geholfen haben mir wirklich mdma pilze und weed ich könnte jetzt noch erklären inwiefern sie geholfen haben aber das würde zu lange dauern . Aber die größte hilfe waren meine Freunde , welche ich auch meine Familie nenne und music.Meine hobbys haben sich auch verändert jetzt bin ich Trapper und verbreite den Namen meiner Fam an den wänden von berlin .Zocken tu ich immer counter strike werde ich wahrscheinlich ewig treu bleiben und mit mein abi bin ich auch bald Fertig. Tut mir leid falls ich irgendwem damit gelangweilt habe , aber das ist halt meine Lebensgeschichte . Eigentlich bin ich nur gut high und dachte das es mal ne gute chance ist sie zu erzählen , eigentlich bin ich damit ein ganz schöner selbst darsteller aber naja die muss es ja auch geben . PS: Man ist immer stärker als die Depression , aber dafür muss man realisieren das man es ist.
Mar 22, 2017 - 06:50 by prolongo
mdma täuscht dir nur etwas vor und zieht dich noch tiefer runter!
die pilze haben aber eine echte und dauerhafte wirkung!
weed ist dagegen mehr eine andere art sich zu besaufen.. irgendwann hilft es nicht mehr und die mengen die du benötigen würdest kannst du nur selbst anbauen ohne deine mutter oder schwester zu verkaufen!
gibt aber noch andere dinge die herheblich besser wirken können wenn man sie umsetzen würde/ist unwahrscheinlich da ja alles scheiße ist..
Mar 30, 2017 - 20:02 by faggot1337
Ja in dem moment aber wirklich vortäuschen ist es nicht denn man ist tatsächlich einfach nur glücklich , was das glück in den moment auch real macht , man sollte bloß wissen das man in dem moment nur wegen dem emma so glücklich ist , aber im gleichen moment kann es depressiven menschen zeigen wie es ist wieder glücklich zu sein und wie es ist wenn man es ist , was mir z.b wieder kraft und hoffnung gegeben hat da es mir nach langer zeit mal wieder gezeigt hat wie es ist wirklich glücklich zu sein , das ziel sollte jedoch sein das ohne drogen zu erreichen natürlich , aber mir hats dabei geholfen.Und bei weed lässt sich streiten das hat auch viel mit der Grundeinstellung zutun aber da muss ich dir recht geben täglicher cannabis konsum über ein großen zeitraum ist nicht mehr so gesund für die psyche , aber zum glück tu ich beides von deinen vorschlägen ohne an meine familie verkaufen zu müssen. Traurig aber wahr auch wenn es von Jahr zu jahr besser wird sind die meisten noch komplett ungebildet was drogen angehen , alkohol ist okay aber wenn man was anderes nimmt ist man das letzte stück scheiße in der gesellschaft , obwohl alkohol die meisten menschen verdirbt was man gut an uns deutschen sehen kann.
Mar 21, 2017 - 19:06 by morenkopf
kann jedem depressiven nur microdosing mit lsd empfehlen, vll nur placebo aber ich finds top
Mar 31, 2017 - 12:24 by Vorzeigeveganer
Ich empfehle crystal
Mar 20, 2017 - 21:01 by Oldeving
Irgendwie spricjt bei mir so eigentlich alles gegen eine Depression...
Mar 20, 2017 - 20:32 by Lachsen
Hätte jemand einen guten Witz auf Lager? Am besten tiefschwarzer Humor.
Danke.
Mar 20, 2017 - 20:47 by VodkaKirsch
Was ist witziger als ein totes Kind?
Mar 20, 2017 - 21:24 by tripfag
Also, ich hab gerade meine Großmutter geleckt, als ich Pferdesperma geschmeckt habe und da kam mir der Gedanke: "Achso, so ist sie also gestorben!"
Mar 21, 2017 - 03:59 by uweisdabei
Ok, der is net schlecht
Mar 20, 2017 - 20:52 by boaraller
Was passiert wenn du ein Baby in die Mikrowelle packst?
Mar 20, 2017 - 20:43 by hurcks
Erst letztens wegen meine Tante in die Klinik geschickt wegen dieser Sache.
Mar 20, 2017 - 20:33 by fappiermeister
An den "Pr0s Volkskrankheit"-Tagger:
Zumindest der Libidoverlust trifft wohl auf keinen von uns zu.
Mar 20, 2017 - 20:40 by LeLesbe
doch bei mir schon. Die ist praktisch kaum vorhanden
Mar 20, 2017 - 20:45 by No4124485
Ah...Kampflesbe. Du suchst nur eine Partnerin zum Holzhacken und Autoschrauben.
Mar 20, 2017 - 20:46 by LeLesbe
nö eher das Gegenteil
suche eine zum Knuddeln und Lieben
Mar 20, 2017 - 20:41 by Uncle_Dolan
schnaufte etwas mehr als normal, so dass ein deutlicher luftzug zu vernehmen war
Mar 20, 2017 - 20:47 by rapegame
"Physiologische Auslöser: z. B. Mangel an Tageslicht"

Fall abgeschlossen.