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Apr 21, 2017 - 17:54 by chrussia

Comments: 44

Apr 21, 2017 - 17:54 by chrussia
Story von Kathrine Switzer:
Mit 12 Jahren begann sie damit, jeden Tag eine Meile zu laufen, um als Hockey-Spielerin leistungsfähiger zu werden. Als Journalistik-Studentin an der Syracuse University trainierte sie mit dem männlichen Leichtathletik-Team. Der Betreuer des Crosslauf-Teams Arnie Briggs, der 15-mal am Boston-Marathon teilgenommen hatte, brachte sie auf die Idee, an diesem Rennen 1967 teilzunehmen. Zu dieser Zeit waren Frauen offiziell nur zu Wettkämpfen bis 800 m zugelassen. Da sie sich als „K. V. Switzer“ zusammen mit Briggs und ihrem Freund, dem Hammerwerfer Tom Miller, anmeldete, schöpfte niemand in der Organisation des Rennens Verdacht.
Nach einigen Meilen entdeckte der Renndirektor Jock Semple, dass eine Frau eine offizielle Startnummer trug, und versuchte, Switzer die Nummer abzureißen. Jedoch kam Miller seiner Freundin zu Hilfe und stieß Semple zur Seite, so dass Switzer das Rennen fortsetzen konnte und nach vier Stunden und 20 Minuten das Ziel erreichte. Die Rangelei hatte sich direkt vor dem Pressebus abgespielt, und so gingen die Fotos von diesem Vorfall um die Welt und lösten heftige Diskussionen um den Frauensport aus. Switzer wurde zwar zwei Tage nach dem Lauf aus der Amateur Athletic Union ausgeschlossen, lief aber weiter inoffiziell Rennen.
1972 wurden dann erstmals Frauen offiziell in Boston zugelassen. Switzer wurde Dritte in 3:29:51 h. Im selben Jahr rief sie mit Fred Lebow, dem Begründer des New-York-City-Marathons, den Crazylegs Mini Marathon (heute New York Mini 10K) ins Leben, den ersten Straßenlauf nur für Frauen. 1973 wurde sie Vierte in Boston, Zweite beim New-York-City-Marathon und gewann den Maryland-Marathon, 1974 wurde sie Fünfte in Boston und siegte sowohl in New York City wie auch in Maryland. 1975 wurde sie Zweite in Boston mit ihrer persönlichen Bestzeit von 2:51:37 h und Siebte in New York City.
1977 überzeugte sie die Kosmetikfirma Avon mit dem Konzept einer internationalen Frauenlaufserie. Der von 1978 bis 1984 jährlich ausgetragenen Avon-Marathon trug wesentlich dazu bei, dass der Frauenmarathon 1984 Teil der Olympischen Spiele wurde, wofür Switzer geworben hatte, seit sie 1972 als Journalistin bei den Olympischen Spielen von München akkreditiert war. 1987 heiratete sie den neuseeländischen Literaturprofessor und Läufer Roger Robinson. Neben ihrer Tätigkeit als Lauforganisatorin wirkt sie als Buchautorin und Fernsehkommentarin.
Anlässlich der Veröffentlichung der deutschen Übersetzung ihrer Autobiografie lief sie 2011 beim Berlin-Marathon zum 39. Mal einen Wettkampf über die 42,195-km-Distanz. Mit einer Zeit von 4:36:32 h belegte sie den 56. Platz in der Altersklasse W60.
50 Jahre nach ihrem Marathon-Debüt lief Switzer im Alter von 70 Jahren 2017 erneut beim Boston Marathon mit. Sie absolvierte die Strecke in 4:36 Stunden und brauchte damit nur 16 Minuten länger als bei ihrem ersten Lauf.

Wirklich beindruckende Story und Leistung für eine Frau!
Apr 21, 2017 - 18:43 by JustForFedorPr0n
Sie brauchte also 4:20 Stunden für das Rennen?
(╭☞ ͡ ͡° ͜ ʖ ͡ ͡°)╭☞(_̅_̅_̅_̅_̲̅м̲̅a̲̅я̲̅i̲̅j̲̅u̲̅a̲̅n̲̅a̲̅_̅_̅_̅()
Apr 21, 2017 - 18:40 by Montani
Wusste gar nicht, dass Anthony Hopkins so frauenverachtend war.
Apr 22, 2017 - 00:20 by Randomshit
Interessante Story. So funktioniert Feminismus. Nicht sich die Haare blau färben und über banale Dinge aufregen.
Apr 21, 2017 - 19:22 by FranzJosef
ENTWEDER durch heimliche Teilnahme gegen die Geschlechter-Beschränkung beim Männer-Marathon protestieren ODER reine Frauen-Rennen organisieren. Beides zu machen ist für mich feministische Doppelmoral.
Apr 22, 2017 - 09:27 by hightune
Habe ich mir auch gedacht. Erst bei einem Männerrennen nicht zugelassen werden, dann ein Rennen nur für Frauen organisieren. Astreine Logik.
Apr 21, 2017 - 17:58 by RenTakuya
Gute Story
Apr 21, 2017 - 20:29 by bierbar0n
tl;dr?
Apr 21, 2017 - 18:48 by Greenfag
Läuft durch die Gegend, schreibt eine Autobiagrafie --> "Tolle Leistung für eine Frau!" Was für ein Beitrag zur Zivilisation. Wie mich solche Stories ankotzen... nur weil sie eine Fotze hat. Sowas von irrelevant. Kein Beitrag zur Gesellschaft, niiiiichts geleistet. Jeder Müllmann leistet mehr für seine Mittmenschen.
Apr 21, 2017 - 18:51 by zipfelzwerg
Naja sie hat Schranken durchbrochen, die den Weg für 50% der Bevölkerung geebnet haben, auch mitlaufen zu können.
Das hat schon Mut erfordert damals, das kann man sich heute nichtnehr vorstellen.
Hat wesentlich mehr geleistet als 90% der heutigen Feministinnen. Oh, tschuldigung, Femin*istinne_ihnenXYZQLRGP
Apr 21, 2017 - 18:55 by Greenfag
Vielleicht divergieren wir schon im Punkt "sportliche Leistung". Solche "Leistungen" erfüllen in meinen Augen keinerlei Sinn für die Gesellschaft und dienen lediglich der persönlichen Beweihräucherung. Solange man das ganze für sich behält: sehr gerne - aber sobald es aufgeblasen wird geht es mir auf die Nerven. Und: wahrscheinlich, dass sie "mehr geleistet" hat als die heutigen 3rd-wave Feministinnen, aber das ist auch wirklich kein großes Lob.
Apr 21, 2017 - 19:05 by zipfelzwerg
Es ging es auch nicht nur um die sportliche Leistung, sondern eben vorallem um die Leistung in Kombination mit dem illegalen mitmachen.
Nur mitmachen und abkacken? -> haha Frauen
nicht mitmachen und ne Frauenveranstaltung zerreissen? -> ja mei Frauensport halt who cares
Durch das was sie getan hat hat sie im Endefdekt nen haufen Leute wachgerüttelt & ne Lawine losgetreten.
Rosa Parks ist im Endeffekt auch "nur" sitzen geblieben. Trotzdem ne Riesenleistung.
Aber ja, sportliche Leistungen alleine sind zwar nett, aber ziemlich irrelevant.
Apr 21, 2017 - 19:13 by Mercy
don´t feed the troll
Apr 21, 2017 - 19:16 by zipfelzwerg
Ich glaube nichtmal an nen Troll, hat einfach ne andere Meinung.
Passt doch.
Und selbst wenn, dann ist er ein recht guter Troll und ich gönn ihm seinen Spaß.
Besser als so manch anderer Troll im Netz.
Apr 21, 2017 - 19:16 by Greenfag
Zum Thema Rosa Parks sage ich nur: man betrachte die Demographie, die Kriminalstatistik, den Bezug staatlicher Leistungen usw. in den USA. Hat sich richtig gelohnt. Zum Thema Frauen und "Gleichberechtigung": Geburtenrate der europäischen Bevölkerung, Übersättigung des Arbeitsmarktes und folgliches Lohndumping, Genderstudies usw.
Kein Menschenleben ist mehr Wert als ein anderes, aber nicht alle Menschen sind gleich und als solches sollten auch nicht alle zu allem zugelassen werden. Diese erzwungene Gleichheit ist einer der Sargnägel der westlichen Welt.
Apr 21, 2017 - 19:23 by zipfelzwerg
Natürlich hat es sich gelohnt.
Klar haben die USA immer noch richtige Probleme mit den schwarzen, und grade unter Obama wurde alles nochmal nen Zacken schlimmer, aber was glaubst du eigentlich wäre sonst passiert? Wahrscheinlich Bürgerkrieg, danach richtige Sklaverei, mehr Aufstände, wieder Krieg, und so weiter. Ist schon besser so, vorallem für die 80% der Schwarzen Bevölkerung (nagelt mich jetzt nicht auf ne genaue Zahl fest) die einfach nur ein normales Leben führen, was ihnen sonst verwehrt geblieben wäre.
Und zum Thema Gleichberechtigung : Es ist ihr gutes Recht es zu versuchen, wenn sie damit niemandem schadet. Hat sie bei nem Marathon ja mal definitiv nicht. Quoten für Chefetagen etc sind Kacke, aber jeder sollte die Chance haben sich seinen Platz zu erarbeiten. Ich sage ja nicht dass Frauen beim Marathon teilnehmen müssen, oder 40% der Teilnehmer Frauen seien sollen, aber wenn eine mitmachen will, soll sie das ja wohl auch dürfen.
Du setzt erzwungene Gleichheit und Gleichberechtigung gleich, aber das sind zwei grundverschiedene Sachen.
Apr 21, 2017 - 19:51 by Greenfag
Nein, finde ich nicht. Ich denke wir betrachten "sich lohnen" aus zwei verschiedenen Perspektiven. Es hat sich vielleicht für die "betroffenen" Schwarzen gelohnt - aber nicht für die Menschheit als ganzes. Die zunehmend liberale Einstellung gegenüber Frauen und Minderheiten hat während des 20. Jahrhunderts eine ganze Reihe von Problemen losgetreten mit deren Folgen den Menschheit noch für eine sehr lange Zeit kämpfen wird und die schlimmstensfalls einen völligen Untergang oder zumindest eine Aufweichung der westlichen Zivilisation bewirken werden. Immer mehr "Rechte" für Frauen haben zu einer zunehmenden Degenerierung eines klassischen Familienbildes geführt, was sich in einem Abfall der Geburtenrate von Weißen niedergeschlagen hat. Das zunehmende Herumhuren, polyamouröse Beziehungen usw. ist ein Rückschritt in die Zeit vor der Einführung von exklusiven Mann-Frau Partnerschaften. Diese sind aber ein essentieller Bestandteil unserer Zivilisation, denn so wurden Kapazitäten frei die sich mit der Weiterentwicklung unserer Technologie und unseres Verständnisses des Universums beschäftigen konnten. Ohne exklusive Partnerschaften wird wieder eine Unmenge an menschlicher Energie "verbrannt" um sich möglichst viele Weibchen zu sichern. Ethnische Minderheiten vermehren sich weiterhin rasch und unkontrolliert. Obwohl immer wieder Individuen aus solchen Kulturkreisen positiv auffallen liegt der mittlere Beitrag und gesellschaftliche Wert solcher Menschen unterhalb dem der "aussterbenden" Europäer. Zunehmend wird Rationalismus aufgeweicht durch "Rücksichtnahme" auf Minderheiten und weibliche Emotionen. Die "postfaktische" Gesellschaft ist der jüngste Tumor dieses Krebsgeschwürs. Sicherlich erscheint es heute lächerlich, dass eine Frau nicht bei diesem Marathon mitlaufen durfte - und abgesehen vom offensichtlichen Verstoß gegen die sportlichen Regeln - ist ein solcher Einzelfall völlig unbedeutend, er steht aber in einer langen Reihe von liberalen Nadelstichen welche die Zerstörung der vom weißen Mann aufgebauten modernen Zivilisation einleiten. (Hinzu kommt an dieser Stelle wieder meine Abneigung gegen die Würdigung "sportlicher Leistungen", weil sie der Menschheit als ganzes in meinen Augen keinerlei Gewinn bringen.)
Apr 22, 2017 - 12:41 by Kuney
Die technische Weiterentwicklung ist seid den Jahren in denen die "liberalen Nadelstiche" stattgefunden haben aber enorm gewesen. Polyamouröse Beziehungen ändern rein gar nichts daran. Der technische Fortschritt hat den gesellschaftlichen derzeitig weit abgehängt.
Wenn die westlichen Werte Unfairness, Unterdrückung und Beschneidung von Frauenrechten beinhalten WÜRDEN dürften sie untergehen, wir haben uns aber zum Glück weiter entwickelt. Das wir nicht mal im Ansatz am Ende aller Probleme angekommen sind ist selbstverständlich, es gibt immer neue Probleme.
Apr 21, 2017 - 19:31 by b0nkerz
Und wer leidet jetzt darunter, dass Frauen beim Marathon mit laufen? Du meinst also wir sollten Frauen komplett unterdrücken, am besten in der Küche anketten, damit es nicht zu sowas wie einer Frauenquote kommt? Klar ist einfach, aber ansonsten ziemlich scheiße.
Apr 21, 2017 - 19:34 by Greenfag
Braver goy, hast die blue pill gut geschluckt.
Apr 21, 2017 - 19:38 by b0nkerz
Man merkt, dass deinem kleinen Hirn nichts mehr einfällt.
Apr 21, 2017 - 19:54 by Greenfag
Jetzt hätte ich mich fast zu einem Emoticon hinreißen lassen...
Immerhin bestreitest du es wenigstens nicht.
Apr 21, 2017 - 19:58 by b0nkerz
Keul dir drauf einen.
Apr 21, 2017 - 19:59 by Greenfag
Ich werde heute dabei nur an dich denken.
Apr 21, 2017 - 19:07 by Stahlhummer
Nur weil deine fette Mutter keine Lust auf Marathon hat, heißt das nicht, dass das auf jede Frau zutrifft. An öffentlichen Sportaktivitäten teilzunehmen sollte ein Grundrecht sein und ich finde, dass sie da schon etwas geleistet hat. Aber du bist wahrscheinlich eh nur ein Troll/frustrierter Fetter
Apr 21, 2017 - 19:20 by Greenfag
Hast du noch mehr persönliche Beleidigungen auf Lager um dich der Sachdiskussion zu entziehen? Putzig.
Apr 21, 2017 - 19:23 by Stahlhummer
Ich entziehe mich in keinster Weise der Sachdiskussion, immerhin habe ich die Beleidigung direkt mit einem Argument verbunden.
Apr 21, 2017 - 18:52 by Stahlhummer
Deiner Meinung nach war es also richtig, dass Frauen nur bei Wettkämpfen bis 800m zugelassen waren?
Apr 21, 2017 - 19:00 by Greenfag
Es ist mir bummsegal wozu irgendwer zugelassen wird. Das ganze als irgendeine Art von gesellschaftlicher Leistung aufzublasen halte ich einfach für lächerlich. Ansonsten: es gab Regeln für den Wettlauf, sie hat die Regeln gebrochen --> sofort disqualifizieren - der Kerl der den Rennleiter webschubbst ebenfalls. Man stelle sich vor es spielt ein Kerl im Damenfussball mit und wenn der Schiri ihn des Platzes verweisen will gehen die weiblichen Spieler dazwischen und schubsen den Schiri vom Platz...
Apr 21, 2017 - 19:25 by Taco
Maßgeblich zur Emanzipation der Frau im Sport beizutragen ist also keine Gesellschaftliche Leistung für dich ?
Apr 21, 2017 - 19:13 by b0nkerz
Ziemlich schlechter Vergleich. Es keinen Marathon für Frauen. Nur einen bei dem Frauen nicht mit laufen durften. Was ziemlich scheiße und Frauen unterdrückend ist, das scheint dir wohl egal zu sein aber auch wenn es gegen die Regeln war, war es nötig und hat sehr viel Mut erfordert um gegen die unterdrückung zu kämpfen.
Apr 21, 2017 - 19:18 by Greenfag
Werden wir heute von reddit-libfags geraided und ich weiß von nichts?
Apr 21, 2017 - 20:43 by TheMonoMask
Kann mir jemand verraten was das für eine perverse Melodie am Schluss ist
Apr 22, 2017 - 01:00 by Orden
Wie heißen beide Musiktitel? Hören sich bombe an.
Apr 21, 2017 - 18:29 by Spontanerektion
Das ist halt klassischer first wave Feminism. Erkennt man daran, dass der Mann der Frau hilft etwas durchzusetzen.
Apr 21, 2017 - 19:27 by cc33
Ist 1967, also zweite Welle.
Apr 21, 2017 - 20:18 by Spontanerektion
Ich kenne nur 2, die behinderte und die richtige.
Apr 21, 2017 - 19:13 by TKler
Wie angegriffen fühlst du dich um so verkrampfte Witze zu machen?.
Apr 21, 2017 - 19:15 by Spontanerektion
Du hast das missverstanden. Der Mann hilft der Frau dass der andere Mann ihr die Nummer nicht entreißt.
Apr 21, 2017 - 19:16 by TKler
Ja, das habe ich gesehen.
Dein Witz war aber nicht. "Da hilft der Mann der Frau" sondern etwas mehr.
Apr 21, 2017 - 19:19 by Spontanerektion
Noch einmal: Du hast das missverstanden. Es war hier kein Witz meinerseits dabei. Das interpretierst du rein.
Apr 21, 2017 - 20:44 by TKler
Okay, dann frage ich wie hart bist du von deiner Richtigkeit überzeugt?
Oder ist trollen für dich kein Witz?
Apr 21, 2017 - 20:59 by Spontanerektion
Wenn trollen gekonnt wäre, vielleicht.
Apr 21, 2017 - 19:23 by cc33
Das geilste Bild ist das wo der Typ, der die Nummer abreissen will, gerade gestossen wurde und mit verkreuzten Beinen in der Luft schwebt.
Man weiß einfach genau, eine Sekunde später fliegt er ordentlich auf die Fresse.