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100% in Israel Ab nach Japan Always nuke a country twice Belgien hat verstanden dumm > schlau Glauben Glauben = Frieden Indonesien die Fotze Ipsos Japan der ficker Japan hat verstanden Japan=Herrenrasse Religion Religioten Säkularismus > Theismus Türkei der Hurensohn Wissen >>>>>>> Glaube

Tags: 100% in Israel Ab nach Japan Always nuke a country twice Belgien hat verstanden dumm > schlau Glauben Glauben = Frieden Indonesien die Fotze Ipsos Japan der ficker Japan hat verstanden Japan=Herrenrasse Religion Religioten Säkularismus > Theismus Türkei der Hurensohn Wissen >>>>>>> Glaube

May 19, 2017 - 16:50 by nagus

Comments: 161

May 19, 2017 - 16:52 by zehn
Glaube ist halt der einfachste Weg primitive Affen zu lenken.
May 19, 2017 - 17:02 by TheKangaroo
Sehr kurzsichtige Sichtweise, Glaube ist ein sehr kompliziertes vielschichtiges Konstrukt.
May 19, 2017 - 17:22 by Bish0p1337
Wie meine Mischwurst
May 19, 2017 - 17:24 by Furzpiepe
Alle alten fleischabfälle doch noch verwerten können
May 19, 2017 - 17:44 by AllahSnackbar
Genau wie der Vatikan
May 19, 2017 - 18:20 by rig0r0s
Ich dachte immer die stehen auf Frischfleisch?
May 19, 2017 - 18:32 by dogbert
Ja. Aber auch auf Kadaver.
May 19, 2017 - 18:35 by rig0r0s
Stimmt, sie lieben es Kadaver in Frischfleisch zu stecken.
May 19, 2017 - 18:39 by dogbert
Sie beten einen Kadaver an!
May 19, 2017 - 20:53 by Valadius
Den Kadver-König
May 19, 2017 - 22:31 by dogbert
Hast mal "Zombie-Jesus" gesehn? Wenn man mal lust au trash hat ganz lustig
May 19, 2017 - 17:43 by Bummsnickl
Oder Lasagne.
May 19, 2017 - 17:48 by DocGonzo
"Kompilziert"? Vielschichtig? Wohl eher totaler Bullshit. Ich würde auch an einen Zimmermann der durch künstliche Befruchtung auf die Welt gekommen ist, Wasser zu Wein machen kann. und außerdem mehr oder weniger unsterblich ist glauben.....wartet mal der Typ hört sich zimlich cool an...
May 19, 2017 - 18:30 by Hbefehlsverweigerer
Dann solltest du mal Mohammed kennenlernen, ein pädophiler Kinderschänder der für sein Lebenswerk vergöttert wird.
May 19, 2017 - 20:41 by Germane
Relgion ist sinnvoll, wenn sie das richtige Pantheon hat.

Jesus versprach das Ende aller böser Menschen. Odin versprach das Ende aller Eisriesen.

Ich weiß nicht, wie es dir ergeht, aber ich habe in letzter Zeit nicht viele Eisriesen gesehen...
May 19, 2017 - 17:08 by zehn
Grade wenn du eine weitsichtige Sichtweise bevorzugst müsstest du sehen dass Religion gänzlich überflüssig geworden ist. Die Menschen brauchen keinen Gott mehr dem sie alle Dinge zuschreiben die sie nicht erklären können. Die Menschen müssen nicht mehr durch die Angst vor der Hölle kontrolliert werden, dazu gibt es jetzt andere Methoden. Eines Tages wird Glaube etwas sein dass dich direkt zum Psychiater bring. Der kann dann in Ruhe mit dir klären was die Gründe sind, für dein Verlangen nach einer höheren Macht die dein Leben lenkt.
May 19, 2017 - 17:35 by RonnyPepp
deshalb muss ein echter gott mit totaler überwachung und meinungslenkung installiert werden, durch medien, datebüberwachung, die spaltung und aufwiegelung alles völker der erde gegeneinander, damit wir wieder die braven untertanen werden und uns brav gegenseitig verraten.. ob du willst oder nicht der mensch ist dumm auch ohne religion
May 19, 2017 - 17:41 by zehn
Da muss ich dir Recht geben. Ein großer Teil der Menschen ist egoistisch und asozial. Ohne Steuerung würde es nicht funktionieren. Das klappt nur in geschlossenen Systemen in denen die Menschen alles haben was sie brauchen.

Früher konntest du halt einen mit der Axt erschlagen und niemand hat je den Täter gefunden. Außer Geralt war grade in der Nähe und hatte Bock auf eine Nebenquest. Heute geht das nicht mehr so leicht, deswegen werden weniger Menschen erschlagen.
May 19, 2017 - 19:51 by Pimmelpapst
"Wollt ihr den totalen Gott?!"
May 19, 2017 - 17:53 by Elessaer
Religion wie viele es heute brauchen oder haben ist nicht die reine Form wie es früher war. Meine Eltern sind auch streng gläubig, aber deswegen lehnen sie die Wissenschaft nicht ab. Sie haben den Glauben als ein Ruhepol, als eine Möglichkeit dem Alltag und dem Stress für eine kurze Zeit zu entgehen und können sich damit trösten auch. Auch wenn es blöd klingt, sie sind froh, dass sie glauben können, dass es "da oben" jemanden gibt der Ihnen helfen kann. Und wenn es nur ein einseitiges Gespräch ist!

Es geht gar nicht mehr darum, was mit dem Leben nach dem Tod ist, sondern der Glaube kann den Menschen eine Möglichkeit bieten dem Alltag zu entfliehen und einen Ruhepunkt in der Woche zu geben.

Viele nehmen sich ein Buch, Spiele, Pornos dazu, viele nehmen dazu das, was Sie von den Eltern gelernt bekommen haben : Gott.
Aber das ist jetzt die Generation, deren Eltern Nachkriegskindern waren. Es wird immer mehr verschwinden.

Ich für meinen Teil sehen es so, Religion ist nichts schlechtes, aber Sie darf nicht das Leben bestimmen. Jeder kann für sich selbst glauben und danach leben, alleine oder mit anderen. Aber letztenendes muss die Realität deren Gesellschaft bestimmen!

Dazu kommt noch, dass hier immer gejammert wird, deutsche Kultur geht unter, türkische Kultur steigt auf. Dann erzählt mal was ist die deutsche Kultur (über alles in der Welt)
Zu dieser Kultur gehört das Christentum, das besondern Deutschland geprägt hat!
Man kann die deutsche Kultur auch pflegen, indem man in Kirche geht, auch wenn man nicht glaub. Oder damit abfinden, dass es normal ist, dass alles Alte irgendwann verschwindet.
Nur unterschiedlich schnell, je nach BIldungsstand.
May 19, 2017 - 19:14 by Supersoft
Glaube ist meiner Meinung nach okay. Das hat noch was Meditatives. Religionen kannst du aber getrost in die Tonne treten und deren Bücher höchstens als Heizmaterial verwenden.
May 19, 2017 - 20:12 by Finanzjudentum
Stelle es mir auch ziemlich meditativ vor eine Frau zu steinigen.
May 19, 2017 - 21:16 by Supersoft
Du verwechselst da Glaube und Religion. Korrelation und Kausalität sind zwei unterschiedliche Dinge.
May 19, 2017 - 19:23 by Hazen
afaik ist laut Bibelberechnungen die Erde nur ein paar Tausend Jahre alt. Die Wissenschaft sagt ~4,6Mrd Jahre. Wenn jemand an die paar Tausend Jahre glaubt, glaubt er also, dass die Wissenschaftlichen Methoden die zu den 4,6Mrd Jahren geführt haben falsch sind --> dumm.
Andersrum, wenn jemand sagt er glaubt, dass die Erde 4,6Mrd Jahre alt ist, aber an die Bibel glaubt, heißt das, diese Person glaubt nur an Teile der Bibel. Dann stellt sich natürlich die Frage, wie entschieden wurde, an welche Teile nun zu glauben ist und an welche nicht. Das führt zum Gott der Lücke. Das wiederum heißt, es ist nur eine Frage der Zeit, bis nichts mehr von diesem Gott übrig bleibt. Warum ihn also nicht direkt verwerfen?
May 19, 2017 - 21:37 by DDave1239
Naja, so wie die Wissenschaft gewisse Dinge noch nicht so genau erklären kann (Die Physikergrößen Einstein, Planck, Bohr, Boltzmann, etc. haben irgendwann festgestellt, dass die Physik ohne einen statistischen Ansatz nicht mehr erklärbar ist und es gab Leute unter den Physikern, die dies nicht akzeptieren wollten.), kann/könnte auch die Bibel gewisse Dinge anders 'deuten'.

Nehmen wir mal an, es gibt zwei Inertialsysteme, dass des Menschen, wo die Zeiteinheit einer Sekunde heutzutage nach der Zerfallszeit eines Atoms definiert ist (und früher nach der Umkreisung der Sonne), und das von Gott, was für uns zeittechnisch nicht definiert ist bzw. was wir zeittechnisch nicht definieren können, wo es vielleicht nicht mal Zeit gibt...
Also was würde einen davon abhalten zu sagen, dass z.B. bis zu Person X die beschriebene Zeit sich auf ein anderes Intertialsystem bezieht, wo eine Sekunde ein Vielfaches von unserem Inertialsystem ist?!

"Warum ihn also nicht direkt verwerfen?"
Weil er einem im Idealfall durch die Bibel eine Moral und Ethik gibt, solange es keine bessere Moral und Ethik gibt, die von der Gesellschaft anerkannt wurde...
(Bezieht sich natürlich nur auf den jüdischen bzw. christlichen Gott.)
Dazu empfehle ich dich geschichtlich mal zu informieren, lies dir mal das Gebot zum Shabbat durch und am besten inkl. der Erläuterungen von anderen alttestamentarischen Bibelstellen (3. Mose). Den Shabbat sollen ALLE halten, also nicht nur die Juden, sondern auch die Magd, der Knecht, das Vieh, der Sklave. Zu der Zeit unvorstellbar. Die Reichen arbeiten vielleicht nicht jeden Tag in der Woche, aber definitiv alle anderen. Vom Sklaven übers Vieh bis zur Magd/Knecht. Die hatten ALLE zu arbeiten, 7 Tage die Woche. Da ist das Shabbat-Gebot (was sich ja nur auf die Juden bezieht ABER als Pflicht für die Juden auch alle ihre Mitmenschen einbezieht), eines der fortschrittlichsten 'Rechtssysteme'. (Daher kommt auch der 'faule Jude', denn die restliche Bevölkerung arbeitet nonstop.)
May 19, 2017 - 21:41 by DDave1239
Hier muss ich noch was hinzufügen:
"Weil er einem im Idealfall durch die Bibel eine Moral und Ethik gibt, solange es keine bessere Moral und Ethik gibt, die von der Gesellschaft anerkannt wurde... "
Selbst die 'bessere' Moral, die durch die Gesellschaft anerkannt ist, muss nicht zwangsläufig besser sein. Dazu verweise ich auf das Euthanasie-Programm der Nazis. (Ich weiß, dass sich dem gegenüber Widerstand gebildet hat, aber nehmen wir mal an, es wäre nicht so gewesen und die Nazis hätten unproblematisch alles 'lebensunwerte' Leben ermorden können, dann habe ich lieber einen christlichen Gott der Bibel, der a) mir auferlegt, dass ich nicht töten soll und b) das menschliche Leben grundsätzlich für wichtig erachtet und dies auch von seinen Gläubigen so einfordert.)
May 19, 2017 - 22:29 by Hazen
Leider existiert diese bessere Moral und Ethik in der Bibel nicht.
Was ist mit dem propagierten Menschenhandel? Der Sklaverei? Den Genoziden?

Ich kann auch ohne ein von altes von Menschen gemachtes Buch moralisch sein.
Ich werde dir deine Geldbörse nicht stehlen, weil ich das für falsch halte; weil ich nicht will, dass das jemand mit meiner macht. Weil ich weiß, in welch schlechte Position man jemanden damit bringt, wenn man dessen Sachen nimmt.
May 19, 2017 - 18:29 by Sharingan09
Also wenn deine Eltern ihren Glauben haben dürfen, will ich die Drogen!
May 19, 2017 - 18:11 by fourlom
Genau denn die Wissemschaft nimmt sterbenskranken Leuten die Angst vorm Tod und spendet den Angehörigen Trost. Muss man wissen.
May 19, 2017 - 18:17 by zehn
Alkohol tut das auch - und der wurde durch Wissenschaft entdeckt und nicht durch Glauben.
May 19, 2017 - 18:42 by Bolty
Ich denke eher der wurde durch irgendeinen Neandertaler entdeckt der zu viele vergammelte Äpfel gegessen hat. Vielleicht ist durch den Trip den er dadurch hatte auch die erste primitive Religion entstanden, wer weiß!
May 19, 2017 - 17:11 by zehn
Wobei ich auch sehe dass Religion auf dem Vormarsch ist, und sich die Armen und Ungebildeten weit schneller vermehren als die gebildete Schicht. Die normale freie Welt tut leider zu wenig gegen die Ausbreitung des Glaubens.
May 19, 2017 - 17:25 by ElektroKevvin
in der gebildeten Schicht breitet sich eine andere idiologie aus. Eine die der Religion nachgibt. Eine die Freiheit propagiert und dem Terror die Tüten öffnet.
May 19, 2017 - 17:25 by ElektroKevvin
ohh Türen
May 19, 2017 - 17:27 by Icad
bei ISIS werden schon auch Tüten verteilt, um die Stimmung zu heben, also nicht ganz falsch
May 19, 2017 - 17:29 by ElektroKevvin
meinst du die schwarzen Tüten die durch die Gegend laufen?
May 19, 2017 - 17:27 by EinKeinhorn
Die Welt sollte auch mehr gegen die Ausbreitung von Unwissenheit und mangelnder Bildung tun, als gegen den Glauben. Alles andere regelt sich von allein.
May 19, 2017 - 17:28 by deadKitty
Deiner Theorie nach würden wir heute wieder in der Höhle sitzen.
May 19, 2017 - 17:24 by NorbertDerZweite
sie soll ja nichts gegen die ausbreitung des glaubens, sondern für die aufklärung der unaufgeklärten tun.
May 19, 2017 - 17:26 by G0ssenpenner
Kirche und Staat trennen wäre mal ein Anfang.
May 19, 2017 - 17:39 by Trixxx
Er sprach ja auch von Glauben, nicht von Religion. Das sind zwei grundverschiedene Dinge. Ich zum Beispiel bin gläubig, aber nicht religiös. Zu sagen, dass Religion/Glaube gänzlich überflüssig geworden ist, ist meiner Ansicht nach falsch. Glaube definitiv nicht, Religion als kulturelles Konstrukt (egal welche Religion) wahrscheinlich ebenso wenig. Dafür gibt es eine ganze Menge Gründe, bevor ich jetzt anfange, einen Roman zu schreiben, warte ich erstmal auf Antworten. Wurde auf dem pr0 schon zu oft enttäuscht was Diskussionen angeht.
May 19, 2017 - 18:26 by peniscommander
warum glaubst du, anstatt wissen zu wollen?
May 19, 2017 - 18:35 by Trixxx
Aus welchem Teil meiner Aussage ziehst du diesen Schluss? Ich habe nirgends behauptet, statt "Wissen" einen "Glauben" zu leben. Im Gegenteil, ich bin relativ wissbegierig, studiere (okay, ich weiß, nichts allzu außergewöhnliches), nutze die Möglichkeiten mal in verschiedenste Vorlesungen etc. reinzuschauen, lese viel, reise viel.

Glaube ist für mich einfach etwas, das sich nicht einmal ansatzweise mit Wissenschaft und Wissen an sich überschneidet, insofern finde ich deine Aussage etwas altbacken und programmatisch eingeprügelt und nachgesprochen, tut mir Leid für die harte Metapher.

http://pr0gramm.com/new/1941682:comment15218392
Hier im letzten Absatz habe ich glaube ich ganz gut getroffen, was Glaube für mich ist.
May 19, 2017 - 18:09 by Safrankuchen
Woran glaubst du denn?
An irgendwas dolles im lieben Himmel? Eine "Mutter Natur" ?
Dein Glaube ist nichts außer :
Mimimi ich fühl mich so schlecht wenn ich für mein eigenes Leben verantwortlich bin und es nichts sonst gibt.

Ich formuliere bewusst aggresiv um dich zu einer umfassenden Antwort zu provozieren.
May 19, 2017 - 18:22 by Trixxx
Mit der agressiven Formulierung habe ich kein Problem, don't worry.

Zuerst: Wenn ich dann doch mal in der Kirche vorbeischneie (Familie, Happenings im Bekanntenkreis, xmas), gehe ich in evangelische Kirchen, ich bin auch evangelisch getauft. Das ganze ist aber eher selten der Fall, das meinte ich mit religiös.

Woran ich glaube, das ist schwer, weil letzten Endes ist es meiner Meinung nach immer ein "Glauben wollen", das man in Kauf nimmt, und kein "Glauben". Davon ausgehend will ich wohl anscheinend an einen Gott glauben, der am ehesten den christlichen "Standards" entspricht.
Aus dem "Glauben wollen" lässt sich auch ableiten, warum ich das möchte: Anfänglich wahrscheinlich, weil Kulturkreis, Familie und Erziehung mich eben der Religion näher gebracht haben, sie gehört nun mal nach wie vor (vor allem in Bayern, da aber eigentlich eher katholisch) fest zur Kultur. Inzwischen ist es wohl eine Mischung aus Etabliertem und dem Phänomen, dass man etwas nicht mehr missen möchte, wenn man sich einmal daran gewöhnt hat.

Zum provokanten Part deines Anstoßes, ich persönlich habe öfters mit Glauben/Gebeten/etc. zu tun, wenn es mir selbst gut geht, als wenn es mir schlecht geht. Ich bin ein äußerst praktisch veranlagter Mensch, packe Dinge gerne an und brauche keine 1-Mann-Sitzung beim alten Herrn da oben, um mich mal so richtig auszuheulen. Natürlich ist mir klar, dass es genauso wenig bringt, dem gleichen alten Herrn zu danken, wenn mir irgendwas gutes passiert, aber hey, Menschen sind komisch.
Ich setze mich kritisch mit (meinem) Glauben auseinander, lebe ihn aber ohne mich dafür zu schämen, und fahre super damit. Deshalb ist meine Auffassung, dass "Glaube" keineswegs obsolet ist. Hoffe, ich konnte meinen Standpunkt etwas erklären.
May 19, 2017 - 18:36 by peniscommander
und genau dieses "glauben wollen" würde ich kritisieren. es ist das bewusste abstand nehmen vom wissen wollen. man konstruiert sich lieber etwas, woran man glaubt (zusätzlich macht man es schwer kritisierbar, weil man keinerlei argumente oder indizien braucht um zu glauben), anstatt was wissen zu wollen. deswegen macht es auch keinen sinn mit gläubigen über die existenz gottes zu streiten, da sie ja eh schon vom standpunkt des wissens abgerückt sind.

das problem an der sache ist, dass man so nichts erfährt über die welt. und hätte die aufklärung die naturwissenschaften nicht voran gebracht, wüssten wir heute immernoch nicht mehr über die welt als im mittelalter... weil religion (und auch glaube) nichts wissen will, sondern lieber glauben will.
May 19, 2017 - 18:38 by Trixxx
Es kommt immer darauf an, was man glauben möchte. Klar kann man sich die gesamte Wirklichkeit konstruieren, das ist bei mir aber sicher nicht der Fall, und gerade weil ich meine Standpunkte relativ ausführlich dargelegt habe, finde ich diese Aussage hier etwas fehl am Platz. Und jedem Gläubigen mit der durch Kirche behinderten Aufklärung zu kommen ist wie einem Deutschen mit der Nazikeule zu kommen, einfach keine good practice und ohne sonderlichen Mehrwert für eine Diskussion heutzutage.
May 19, 2017 - 18:59 by peniscommander
und nein: eigentlich kommt es nicht darauf an, was man glauben möchte. schon die tatsache, dass (!) man glauben möchte ist der fehler.
May 19, 2017 - 19:01 by Trixxx
Das sehe ich entschieden anders, aber das ist wohl 'ne Grundlagendiskussion, und dafür fehlt mir jetzt an einem Freitag Abend leider die Zeit. Danke dir und @Safrankuchen für den Input.
May 19, 2017 - 19:10 by Safrankuchen
Kein Problem. Bin ein Fan von solchen Diskussionen.
May 19, 2017 - 18:57 by peniscommander
es war überhaupt keine moralische keule. es ist einfach fakt, dass der glaube dem wissen entgegen steht. wenn du dich für weltliche tatsachen bei gott bedankst, dann gehst du doch ganz klar weg vom weltlichen standpunkt.

und mir ist schon klar, dass du deinen glauben eben auf bestimmte bereiche beschränkst (machen die meisten gläubigen). dann bleibt aber die frage, warum man so widersprüchlich handelt. tradition ist kein argument.
May 19, 2017 - 19:26 by Supersoft
Ich muss da Trixxx Recht geben. Glaube und Wissenschaft lassen sich sehr wohl vereinen und ich bin selbst auch nicht gläubig.
Wenn du behauptest, dass die Existenz eines Gottes gegen die Wissenschaft spricht, dann erklär mir doch mal worauf sich deine Behauptungen stützen. Die atheistische Einstellung ist genauso unwissenschaftlich wie die theistische.

Wir wissen es nicht und wir werden es nie wissen.
May 19, 2017 - 20:10 by peniscommander
glaube und wissenschaft lassen sich eigentlich nicht vereinen. wissenschaftliche arbeitsweise geht den hypothetisch-deduktiven weg. also: phänomen - fragestellung - hypothese - testen - auswerten usw.
der glaube an eine höhere macht setzt diese ja einfach vorraus und möchte garnicht überprüfen, ob da was ist (sie nehmen es halt einfach an, auch ohne jegliches phänomen/indiz --> der theistische standpunkt ist also höchst unwissenschaftlich).

weiterhin: jemand, der verlangt, dass die wissenschaft erst einmal einen gegenbeweis von einer göttlichen existenz erbringen müsste, hat das prinzip des wissenschaftlichen arbeitens nicht verstanden. es obliegt der beweispflicht derjenigen, die behaupten, dass(!) da etwas ist, dies auch belegen zu können.

zur atheistischen kritik des theismus kann ich nichts sagen, dafür weiss ich darüber zu wenig. was sagen denn atheisten und warum ist das unwissenschaftlich?
May 19, 2017 - 20:13 by peniscommander
achso, und zu deinem letzten satz:
wieso behauptest du, dass diese frage niemals zu klären wäre? im prinzip unterstellst du damit, dass die frage nach einer göttlichen existenz eine wäre, die außerhalb der wissenschaft liegt. wie kommst du darauf?
May 19, 2017 - 21:13 by Supersoft
Ich habe mich möglicherweise etwas unklar ausgedrückt. Meiner Meinung nach gibt es diesbezüglich vier Arten von Menschen. Das wären die, die:
- behaupten, dass es einen Gott (oder übergeordnete Macht) gibt
- behaupten, dass es keinen Gott gibt
- die Existenz eines Gottes für möglich halten
- sich mit der Frage einfach nicht beschäftigen und keine Meinung haben

Mit Glauben habe ich mich auf den 3. Punkt von oben bezogen. Wie du schon selbst gesagt hast, wären die ersten beiden in der Beweispflicht und könnten diese meiner Erfahrung nach nicht erbringen. Es gibt wohl kein wissenschaftliches Experiment, das die Existenz belegt, noch widerlegt. Das habe ich mit der Aussage "Die atheistische Einstellung ist genauso unwissenschaftlich wie die theistische." gemeint. Wobei hier die Begriffe eventuell von meiner Nutzung abweichen.
Um zum 3. Punkt zurück zu kehren, so gibt es viele Menschen, die sich einen Gott vorstellen können, dessen Existenz aber nicht als einzige Möglichkeit sehen. Das wäre für mich die Art Glaube, die sich mit der Wissenschaft vereinen lässt. Die ersten beiden Punkte sind ja nicht wirklich Glaube, sondern Wissen. Zumindest meinen die Vertreter dieser Punkte etwas zu wissen.

"wieso behauptest du, dass diese frage niemals zu klären wäre?"

Ich denke, dass dieser eben genannte 3. Punkt eben etwas sehr subjektives ist. Ich denke nicht, dass es eine wissenschaftliche Methode gibt, die Existenz Gottes je zu widerlegen, noch zu bestätigen. Wie will man denn widerlegen, dass die Möglichkeit besteht, dass es mehr gibt, als wir wissen?
May 19, 2017 - 21:14 by Supersoft
Übrigens meine ich mit wissenschaftlich vereinbar, dass die Wissenschaft einfach kein Argument dagegen hat. Nicht, dass es wissenschaftlich nachweisbar wäre.
Anders gesagt, es gibt einfach keine Schnittmenge. Das eine widerspricht nicht dem Anderen.
May 19, 2017 - 19:00 by Trixxx
Die Frage nach dem Widerspruch ist meiner Meinung nach kein Argument. Es ist eben nicht widersprüchlich, weil es keine Überschneidungen gibt. Und Tradition mag kein Argument für ein Festhalten an dieser "Spaltung" sein, Fortschritt oder Rationalität ist aber genauso wenig ein Argument für das Aufgeben dieser Eigenschaft meiner Persönlichkeit und meines Charakters.
May 19, 2017 - 20:19 by peniscommander
ok. dann ein fiktives beispiel:
deine familie hatte einen schweren autounfall mit hoher geschwindigkeit auf der autobahn. wie "durch ein wunder" kommen alle beinahe unbeschadet davon.

jetzt wirst du angerufen und erfährst davon. wie erklärst du es dir bzw. wo siehst du die ursachen/gründe? dankst du gott dafür oder denkst du, dass es eine unwahrscheinliche aneinanderkettung von physikalischen gesetzen gab (also einfach glück gehabt)?

es gibt sicherlich noch tausende mehr beispiele, wo es definitiv überschneidungen gibt. und wenn es keine überschneidungen deines glaubens mit der wirklichkeit und dem weltlichen gäbe, warum solltest du dann überhaupt glauben?
May 19, 2017 - 18:27 by Safrankuchen
Also ist Gott für dich ein Kerl dem du sagst: hey schatz so war mein Tag?
Das zeigt mir das du dich nicht wirklich mit Glauben beschäftigst sonst würde dir auffallen, das es ein Psychologisches Wohlfühlprogramm ohne Inhalt ist.
Aber immer noch besser als all die die wirklich an etwas Glauben.
May 19, 2017 - 18:32 by Trixxx
Nein, eben nicht. Wie gesagt, Glauben ist für mich/bei mir etwas, das in meiner Kindheit entstanden ist, insofern haben sich da eben gewisse Muster etabliert. Und das ganze als "psychologisches Wohlfühlprogramm ohne Inhalt" zu bezeichnen, stimmt letzten Endes. Die Formulierung träfe aber auf so ziemlich ALLES zu. Angefangen bei einer Beziehung, aufgehört bei dem pr0, wo immer wieder Selbsthilfe-Comments, verzweifelte Fragen etc. hochkommen. Das finde ich auch keines Falles schlecht, es ist lediglich ein komplett anderer Ansatz.

Um noch einmal ganz speziell auf den von dir parodierten "Dialog" zurückzukommen: Klar ist es ein Monolog, aber genau dieser Monolog lässt mich Dinge noch einmal durchgehen, wertschätzen, aus einem anderen Blickwinkel/in einer anderen Situation betrachten und neue Schlüsse ziehen. Glaube ist für mich eher Katalysator für dialogische Philosophie, nur dass ich beide Seiten des Dialogs führe: Die eine beim Erleben einer Situation, die andere beim Rekapitulieren des Ganzen.
May 19, 2017 - 18:37 by Anonymaus
Dafür brauchst du aber keinen Glauben.
May 19, 2017 - 18:41 by Trixxx
Stimmt, bräuchte ich wahrscheinlich nicht. Ich habe mich eben so arrangiert, aufgrund verschiedenster Einflüsse etc.
Ich kann allerdings mit Sicherheit sagen, dass ich durch diese "angelernten" Mechanismen wesentlich öfter rekapituliere und "philosophische Exkurse" habe als ich sie ohne meine ganz persönliche Definition von Glaube hätte. Deshalb bleibe ich da bei, und das meinte ich in meiner ersten Antwort mit Etablierung.
May 19, 2017 - 19:09 by Safrankuchen
Ich würde sogar so weit gehen, das ganze nicht als Glauben zu bezeichnen sondern halt einfach als "stinknormale" Meditation.
Das wäre sogar besser, weil du damit weißt das du dir selber hilfst.
May 19, 2017 - 20:43 by Zcarx
Kein wirklich gläubiger Christ der in Deutschland lebt schreibt Gott alles zu was er nicht erklären kann
Außerdem wird kein einziger Mensch durch die Hölle 'kontrolliert'.
In Deutschland gibt es knapp 1.000.000 Millionen fundamentale Christen, mich eingeschlossen. Und wir sind weder dumm noch auf den Kopf gefallen und sonst was.
May 20, 2017 - 09:18 by Muskelsteffen
Das populäratheistische Märchen, Religion wollte Naturphänomene erklären, taugt nichts. "Es blitzt und das ist Gott."
Das ist Augenwischerei, um sich mit dem Phänomen nicht auseinander zu setzen. Die Bibel hergenommen - wo bitte ist es da irgendwo das Ziel, Natur zu erklären?! Selbst, wenn es zehn Verse gäbe, wäre das auf alle 31.171 Verse umgelegt 0,3%.
Bei Texten wie den Schöpfungserzählungen besteht der Witz ja gerade darin, dass sie naturwissenschaftlich eben nichts erklären! "Gott spricht, es werde Licht!" Das erklärt mal gar nichts, WIE Licht funktioniert. Das hebt auf eine ganz andere, supranaturalistische Ebene ab (und das zu dieser alttestamentarischen Zeit, während die mit dem Enuma Elisch noch handwerklich erklären!!)

Letztlich muss man doch sagen, dass der populäratheistische Wissensbegriff völlig überhöht ist, indem er Wissen mit Wahrheit gleichsetzt. Eine Vorlesung Wissenschaftstheorie und es ist klar, dass Wissenschaft eben nicht "weiß" sondern jeweils nur neu vermutet. Sonst könnte es ja gar keine wissenschaftliche Revolutionen geben. Würde Wissenschaft mit Wahrheit operieren, würde sie sich selbst beenden.

Die Sache mit der Hölle und der Kontrolle: Nur weil der Innenminister die Religion für seine Staatsraison nicht mehr missbrauchen kann, sagt das über ihren eigentlichen Wert nichts aus.

Was Religionen dann an sich aber beispielhaft austragen, ist: der Buddhismus antwortet auf die Frage, die das Leid darstellt (auf fatale Weise). Das Judentum sagt den Juden, wer sie sind als ein bleibendes winziges Volk unter vergehenden Großmächten. Das christliche Bekenntnis räumt auf mit der Scham über die eigene Schuld. Jeder hat die Stimme in sich, die sagt "ich bin nicht ok". Entweder man übertönt die für eine kurze Weile mit Egomanie oder man zieht sich zurück von sich selbst und anderen.

Am Ende ist das Religiöse, das niemand aus sich wegbekommt das Gefühl der absoluten Abhängigkeit gegenüber der Welt. Wie wenig Sauerstoff, Wasser oder Aufmerksamkeit weggenommen und du gehst ein. Empathie mit sich selbst, dass man nichts anderes ist, als ein Bündel an Bedürfnissen, hineingehalten in die Welt, dass man das abstrahiert aus einer Beobachterperspektive, aus der 3. Person sehen kann - völlig geschenkt; was das aber aus der 1. Person Singular heißt: das ist Religion.
May 20, 2017 - 09:19 by Muskelsteffen
Das mal nur als ein Versuch.
May 19, 2017 - 17:37 by Confuzionus
Das ist wohl so, aber auch auf pr0 hat man es gerne einfach. Religion -> ausschließlich schlecht.
May 19, 2017 - 18:04 by KadsenKweler
Religiöser Glaube ist kein kompliziertes vielschichtiges Konstrukt sondern ein Mittel dumme Menschen zu lenken.
May 19, 2017 - 18:52 by hasch23
Ich kenne keine Religion, bei der es nicht schon während spätestens aber 100 Jahre nach der Gründung um Macht speziell um Macht über andere ging.
May 19, 2017 - 18:53 by TheKangaroo
Christentum
May 19, 2017 - 19:57 by Caelum
wie mein Morgenschiss
May 19, 2017 - 17:57 by Kotpastete
Religion ist nur dafür da um Menschen zu unterdrücken und sie in ihrer Freiheit und dem streben nach Wahrheit zu unterdrücken.
May 19, 2017 - 17:58 by TheKangaroo
Selten so einen Müll gelesen.
May 19, 2017 - 18:57 by Kotpastete
Ok. Vlt gibt es auch ausnahmen.

Aber das sind doch alles nur Versprechungen um die Leute ruhig zu halten... .
May 19, 2017 - 17:59 by Troll
Nichts für ungut, aber deine Antwort unterstützt seine Aussage
May 19, 2017 - 18:25 by PrefoX
wer das glaubt, der glaubt auch nur und weiß gar nix!
May 19, 2017 - 17:47 by KETOS
Troll ?
May 19, 2017 - 17:59 by Troll
Anwesend
May 19, 2017 - 17:48 by TheKangaroo
Mein voller Ernst.
May 19, 2017 - 17:53 by hansilanda
Wie Müll? Stimmt.
May 19, 2017 - 17:26 by Icad
Glaube != Religion
May 19, 2017 - 17:49 by Metaknight22
Sagt ja schon das Wort " Glaube".
Wenn man alles glaubt was in einen Buch steht ist man Religös.
Wenn ich aber behaupte Echsenmenschen kontrollieren die Regierung bezeichnen mich alle als verrückt.
May 19, 2017 - 20:44 by Zcarx
Man kann aber nicht nicht glauben. Man muss der Wissenschaft genau so glauben. Alles ist ein Glaube bis er wiederlegt ist.
May 19, 2017 - 20:48 by Metaknight22
Was? Nein.

Erstmal sollen die ganzen Religonstypen mir beweißen das Gott existiert. Wäre ja genauso wenn ich vor Gericht nicht die Schuld des Angeklagten sondern seine Unschuld beweißen müsste.
May 19, 2017 - 17:42 by MonteFisto
Nationalismus etwa nicht?
May 19, 2017 - 17:58 by zehn
Doch schon, geht ja auch oft Hand in Hand. Quasi der Glaube an die Überlegenheit, und der Glaube ausgewählt zu sein. Hatten wir hier früher mal, und haben die USA und auch muslimische Länder gerne noch heute.
May 20, 2017 - 02:01 by KingKoitus
Religion ist immaterieller emotionaler Trost für diejenigen die es nötig haben..
May 19, 2017 - 17:25 by Kackwurst13
Glaubst du das?
May 19, 2017 - 17:30 by lukkwass
Glauben ist (ab einem gewissen Alter) eine Bewusste Entscheidung eines Menschen, um sich mit (noch) unlösbaren Problemstellungen nicht auseinandersetzen zu müssen.
May 19, 2017 - 17:37 by Confuzionus
Glaube ist eine Auseinandersetzung.
May 19, 2017 - 17:54 by lukkwass
... damit, ob es Sinn macht, sich mit etwas Auseinanderzusetzen was man nicht erfassen kann.
May 19, 2017 - 17:49 by tyranted
Nein. Glaube ist einfach nur eine billige Ausrede um sich den harten Fakten des Lebens nicht stellen zu müssen. Der Tod ist das Ende einer Person. Da fliegt kein Fitzel von einem an irgendeinen Ort und trifft andere im Himmel oder was auch immer. Die Welt ist durch Chaos und Naturgesetze entstanden. Niemand hat dort etwas von oben weise gelenkt. Religionen entstanden aus Erklärungsnot. Wir haben das wissen zu sagen wieso zum Beispiel die Sonne sich ab und an verfinstert. Also komm damit klar das am Pfarrer seinen Schwanz zu lutschen oder sich in die Luft zu jagen dir oder jedem anderen nichts nutzt. (Außer dem Pfarrer Imam oder wer auch immer dich durch sein lenken ausnutzt)
May 19, 2017 - 18:00 by Confuzionus
Du beziehst dich ausschließlich auf die primitivste Art einen Glauben auszulegen oder zu leben.
Sich mit christlichen Werten, dem Leben Christus oder biblischen Geschichten auseinanderzusetzen, kann einem Helfen neue Einsichten zu gewinnen, Selbsterkenntnis zu erlangen und Probleme im eigenem Leben zu bewältigen.
Lies Spinoza bevor du glaubst das jeder Glaube exakt gleich ist und nur darauf beruht magische Rituale zu vollziehen und die Augen zu schließen.
Im übrigen bin ich nicht gläubig, in keiner Weise, aber mich nervt der mangelnde Respekt und die Abfälligkeit mit der Religiöse Menschen oft behandelt werden, von Menschen die denken sie wären ach so klug, aber am Ende selsbt nur Atheisten sind die von ihren Eltern eben so erzogen wurden und deren Unglaube genau so Glaube ist wie jede Religion, weil er nicht auf tatsächlicher Einsicht beruht sondern Doktrin ist.
May 19, 2017 - 18:37 by tyranted
Ich bin kein Atheist. Ich bin ungläubig das stimmt, aber ich lasse jeden glauben was und wie er möchte. Solange er dadurch niemanden einschränkt oder versucht zu beeinflussen versteht sich. Glaube ist leider auch immer ein wenig spirituell. Natürlich gibt es Glauben, die einem eine Stütze für Entscheidungen, Trost und Beistand bieten möchte. Aber da sind wir bei deinem Punkt bezüglich Spinoza, Ethik und Philosophie sind Grundsteine einer sozialen Gesellschaft. Dafür brauche ich keine Religion. Zu Spinozas Zeit war Gott nun einmal vorhanden im Denken aller. Daher würde er heute eventuell andere philosophische Erklärungen bieten können. Religion ist heutzutage in unserer Gesellschaft eher ein Störfaktor. Kinder werden durch Eltern in ein denken an ihren Gott erzogen und die anderen seien Fabel. Mobbing wegen des Glaubens ist alltäglich an Schulen. Nicht gläubig sein, hat nichts mit sich für was besseres halten zu tuen. Aber man ist offener für manches und unser Fortschritt kommt nicht durch die Religion. Extrem Atheisten die ihr nicht glauben anderen aufzwingen sind nicht besser als gläubige Fanatiker da gebe ich dir Recht.
May 19, 2017 - 18:41 by Confuzionus
Es ging mir hauptsächlich um den Punkt "Alle Gläubigen sind dumm". Auch wenn mir klar ist, dass das wahrscheinlich nicht wirklich ernst gemeint war.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich Religion per se als Störfaktor bezeichnen wollen würde, wo sie doch offenkundig vielen Menschen einen Halt gibt, den sie anderswo nicht finden könnten. Vom sozialen Engagement der Kirchen ganz abgesehen.
Im Rest stimme ich dir zu.
May 19, 2017 - 18:49 by tyranted
Ja da stimme ich dir zu. Die Kirche und auch andere bieten alten und alleine gelassenen einen Ort an den sie sich wenden können. Ich habe eventuell ein wenig RageMode angehabt beim ersten verfassen... Aber es stört mich enorm wie in der Welt Religion Menschen ausbeutet. Momentan sieht man leider ein ansteigen der "extremeren" Ausrichtung vieler Glaubensrichtungen.
May 19, 2017 - 18:44 by tyranted
Eventuell hätte ich anfangs sagen sollen, dass ich die Gläubigen gläubigen meinte. Personen die ihren Glauben distanzierter betrachten und die Philosophie übernehmen, die meist auf Humanität basiert, ist nichts einzuwenden. Erst wenn der glaube Menschen einschränkt im Sinne von Neugier, Entdeckerdrang und sozialen Zusammenleben ist er einfach nicht haltbar.
May 19, 2017 - 20:48 by Zcarx
Naja das was du so als Tatsache hinstellt ist ebenfalls Glaube. Woher willst du wissen dass der Tod das Ende ist. Menschen die schon mal eine Zeit lang 'Tod' waren und dann wiederbelebt wurden erzählen da anderes.
Abgesehen davon das keine Religion aus erklärungsnot entstanden ist. Christlicher Glaube heißt nicht im Kampf mit der Wissenschaft zu stehen. Kein Christ heute sagt das Gott für alles da ist was er nicht erklären kann.
May 19, 2017 - 17:51 by tyranted
Außer du meintest Auseinandersetzung mit der Dummheit dann gebe ich dir Recht
May 19, 2017 - 16:50 by nagus
Quelle:
https://fowid.de/meldung/persoenliche-wichtigkeit-religionglauben
May 19, 2017 - 17:29 by TheR0n1n
Bisschen OT:
was hat es eigentlich damit auf sich dass man bei Gewitter nicht baden/duschen soll?
Stimmt das?
May 19, 2017 - 17:38 by Confuzionus
Ich finde duschen bei Gewitter auch gefährlich, deswegen lenke ich mich immer ab. Mit Drachensteigen oder so.
May 19, 2017 - 17:43 by TheR0n1n
Okey, gut. Dann lieber ins Freibad wenn duschen so gefährlich ist.
May 19, 2017 - 17:47 by Bananaramaaah
Golfen soll auch gesund sein und bringt Bewegung!
May 19, 2017 - 17:50 by foxor
Der Mythos kommt noch aus der guten alten Gußbadewannen Zeit, würde ich mal behaupten. Sprich aufgrund des Metals ging man wohl davon aus das die elektrische Leitfähigkeit der Badewanne dich grillt. Aufgrund der elektrischen Leitfähigkeit von Wasser auch gut möglich, aber ehr unwahrscheinlich. Wenn ich mir aber gerade beim schrieben das ganze durch den Kopf gehen lasse, fällt mir ein das die Hauselektrik früher auch wesentlich anfälliger für Blitzeinschläge war. Das lag zum einen daran das es keine Blitzableiter gab und man noch Dachständer hatte über die man seinen Strom bekam. Schlug da nun der Blitz ein und davon ausgeht das Badewannen geerdet wurden, dann kann es durchaus passieren das die Wanne dann mal unter Strom steht inkl. Sämtlicher Rohre des Hauses die früher auch oft Gusseisern waren und somit ne prima Erdung darstellten. Das jetzt mal so aus meiner Sicht zusammengereimt. Heute dürfte das dann ehr kein Thema mehr sein, da Arcylbadewanne und Kunststoffrohre sowie Erdversorgung was den Strom angeht.
May 19, 2017 - 17:38 by wiseacre
Irgendwelche Laien haben das Gerücht in Umlauf gebracht, das man bei einem Blitzeinschlag unter Strom stehen würde. Ich weiß aber nicht wie der Blitz nun in die Dusche bzw Wasserleitungen kommen soll. Dazu müsste er zunächst über die Erde fließen und nachdem er das getan hat, hat er eigentlich keinen Anlass mehr dazu.
May 19, 2017 - 17:41 by TheR0n1n
Jede Badewanne ist ja auch geerdet + meist auch die Leitungen. Wieso sollte dann der Strom durch den Körper fließen?
May 19, 2017 - 18:09 by Ortograhf
Weil der Widerstand der Leitungen, des Wassers und der Erde zwar sehr klein (normalerweise praktisch 0), aber eben nicht 0 ist. Bei sehr hohem Strom bildet sich daher auch zwischen zwei Punkten, die normalerweise keinen praktisch relevanten Potentialunterschied aufweisen können, eine Spannung aus, durch die dann auch ein Strom durch Deinen Körper fließt.

Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Schrittspannung
May 19, 2017 - 18:11 by TheR0n1n
Wieder was gelernt, danke!
May 19, 2017 - 17:52 by foxor
Stell dir die Frage nochmal wenn du den Föhn in der Wanne fallen lässt während du darin sitzt. Warum sollte der Strom da durchs Wasser fließen?
May 19, 2017 - 17:40 by Hickox
Nein
May 19, 2017 - 16:56 by Greyworm
Zu Indonesien ist anzumerken, dass es Staatsprinzip ist zumindest auf dem Papier einer großen Religion anzugehören.
Davon abgesehen ist es das größte muslimische Land der Welt.
May 19, 2017 - 17:38 by risingstorm
Die Größe hat ja nicht direkt mit der Zustimmung in Prozent zu tun. Ist schon irgendwo lächerlich, dass Indonesien in diesem Zusammenhang immer als "moderates" muslimisches Land hergezogen wird, wobei man natürlich auch sagen muss, dass "Glaube ist wichtig" nicht mit Scharia und Co. gleichzusetzen ist und vieles bedeuten kann.
May 19, 2017 - 18:53 by Greyworm
Weite Teile des Landes sind "moderat" andere Gegenden durchaus fundamental.

Ich wollte das ganz ohne Wertung einfach als Info angeben.
May 19, 2017 - 20:27 by MDTV
indonesien ist ein unglaublich fortschrittliches muslimisches land mit einer der niedrigsten mordraten auf der welt.
haha, klar.
May 19, 2017 - 17:23 by doR
Religion ist halt "Opium für's Volk" wie schon Karl Marx sagte.
Wenn du nicht "süchtig" bist viele andere aber schon, dann kannst du mit etwas "Opium" ne ganze Menge erreichen.
May 19, 2017 - 17:52 by S4l4tschuess3l1
man kann ganz gut den groben Trend erkennen wie von oben nach unten der Duchschnitts IQ steigt.
May 19, 2017 - 20:08 by Schlaeger
jaja Japan, was für ein geiles Land. Keine Individualität, Arbeit und Karriere steht über allem aber Hauptsache keine Religion.
May 19, 2017 - 17:00 by Logitvau2
Klar Gott und Jesus und unser Narrativ ist wahrscheinlich frei erfunden. Aber ich feier die Kirche für die Gemeinschaft die sie bietet und das Europa was sie erschaffen hat, fast jedes Krankenhaus, Essensdienst, Pflegeservice, Kinderheim, Kindergarten, Altenheim, Seelsorge, Suchtberatung, Ehrenamt etc. gibts nur weil die Kirche Armen helfen will und diese Strukturen sich schon seit Jarhhunderten als Leitmotiv festigte. Das da schintlunder getrieben wird und wurde keine Frage. Aber daß da privatfirmen einfach so richtig geil bock drauf haben all sowas zu betreiben und aus dem Boden zu stampfen ist lächerlich. Ohne Kirche wären wir noch behinderter dran. Siehe Muselländer oder sonstige dritte Welt wixxe die keine Missionen haben, weil den Armen helfen kein Allah Dogma ist.

Außerdem, es gibt zwar vielleicht keinen Gott, aber es sollte einen geben, in dieser abgefuckten Welt.

Europa hat zumindest und profitiert immer noch von dem kulturellen und ethischen Einfluss der Kirche.

Los ihr Fedorahats schlag mich weil Atheismus und Kirchenbashing ja so trendy ist.
May 19, 2017 - 17:39 by Confuzionus
Wenn ich mich recht erinnere ist die Spende an Bedürftige einer der 5 Säulen des Islams.
Wie das gelebt wird ist eine andere Sache.
May 19, 2017 - 17:53 by Logitvau2
1. anderen muslimen helfen ist die Säule des Islams, ungläublige/christen scheiß egal. Das gilt auch für die ganzen nicht-töten floskeln.

2. Machen die garnichts. Die haben Null strukturen. Für die sind sie die besten Muslime, sobald sie vor all ihren Freunden/Familie großprotzig nen 100er einen Armen hinwerfen, dann hats sich aber auch schon mit der Hilfe für die nächste Zeit.
Siehe OC von dem User der bei der Saudfikönigsfamily Chauffeur gemacht hat.Der hat das sehr schön erklärt wie die Mentalität so ist. Einmalig und so geltunsmäßig wie geht. Da würd niemand auf die Idee kommen ohne großes aufsehen zu spenden oder ein Heim zu finanzieren.
May 19, 2017 - 18:02 by Confuzionus
Gut, aber man könnte theoretisch auf Grundlage des Korans wenigstens anderen Muslimen helfen, bspw. den Flüchtlingsstrom abfangen. Eigentlich müssten die das selbst mit ihrer obskuren Weltvorstellung machen.
May 19, 2017 - 17:57 by NName
Tatsächlich zahle ich deswegen Kirchensteuer:
"...Krankenhaus, Essensdienst, Pflegeservice, Kinderheim, Kindergarten, Altenheim, Seelsorge, Suchtberatung, Ehrenamt..."

Glaube auch nicht an Religion, aber Gott hmmm... Irgendwann mal muss irgendwas mal "etwas" gemacht haben dass es etwas gibt und ich meine weit weit vor dem Urknall
May 19, 2017 - 18:03 by OberOger
...und wer hat wiederum dieses "irgendwas" erschaffen?
May 19, 2017 - 17:29 by Pedobummser
Hey, Arschloch! Gut gesprochen.
May 19, 2017 - 18:00 by OberOger
Naja, es ist schwierig zu beurteilen, ob es diese Strukturen nicht auch ohne die Kirche/mit einer anderen Religion gäbe.
Die christlich geprägten Zivilisationen Europas sind nämlich nicht die einzigen, die die von dir angesprochenen "Strukturen" etabliert haben. (So sagt z.B. auch der Islam, dass Bedürftigen gehelfen werden soll)
Man könnte also sogar argumentieren, dass diese Moralvorstellungen ein allgemeines, menschliches Bestreben sind.

Ich würde halt vielmehr sagen, dass diese Errungenschaften auf die Vielfälltigkeit innerhalb Europas und den ständigen wettbewerbsmotivieren Fortschrittsdrang (der unter Anderem auch durch die unzähligen Konflikte/Außeinandersetzungen hervorgebracht wurde), sowie die dadurch geförderte menschliche Entwicklung, zurückzuführen sind.
May 19, 2017 - 17:35 by PaulPunk
Wieso hat Japan verstanden? Dort werden mehr Leute jetzt gläubig...

Belgien hat verstanden.
May 19, 2017 - 17:55 by muto
Wann beginnt denn endlich die Wanderung nach Konstantinopel
May 19, 2017 - 17:42 by gieskanne
Geld ist der Gott der ungläubigen
May 19, 2017 - 20:49 by EBH
China fehlt dort. Wäre auch interessant, da in China der Glaube sehr unwichtig ist. Die bauen lieber Smartphones oder Fernseher als sich mit Religion auseinander zu setzen.
May 20, 2017 - 11:09 by nn1ng
Wenn du nichtmal ein Fußballverein hast, dann wist du Jude!
Oder so..

Rechtsradikaler haufen hier!
May 19, 2017 - 17:57 by ppen
Glaube ist Hoffnung
May 19, 2017 - 17:29 by sportwettenchef
Indonesien kann ich absolut bestätigen das es stimmt
May 19, 2017 - 17:29 by Grombier
Länder in denen der Glaube nicht so wichtig ist, sind tendenziell weiter entwickelt (Industrie, etc.)
May 19, 2017 - 20:20 by extperl
China ist sogar weiter unten, hab gehört HongKong hat den größten durchschnitts IQ.
May 19, 2017 - 17:44 by KETOS
Ich finde es auch sehr witzig wie in der Statistik in absolut jeden Land die Männer nicht so sehr am Glauben gebunden sind als die Frauen. Dahinter kann man schon seine Schlussfolgerungen machen die Femnazis nicht gefallen werden.
May 19, 2017 - 21:27 by mother
38% deppen
May 19, 2017 - 19:19 by Banstick
Oh, Mann.
Wer wenig weiß muss viel glauben.

Und bisher glaube ich zu wissen, dass der bedeutungsvollste Ursprung "religare" ist.
Was so viel bedeutet, wie "re" -> zurück/wieder und "ligare" -> binden.
Und woran so einer gebunden wird, das wissen wir bei (theistischen) Religionen.

~~~Das Wort Gottes~~~

Das ist übrigens jenes Wort, das von irgendwem interpretiert werden muss, dem wiederum ge...glaubt wird.
...Hoffentlich nicht.

Und wenn man aus dem Glauben eine Wissenschaft macht, hat man Philosophie.
May 19, 2017 - 21:12 by SaureMilf
Naja aber 17,180 Erwachsene sind auf 22 Länder jetzt nicht sooo repräsentativ.
May 19, 2017 - 18:53 by dragonhunter
Dazu muss man aber sagen dass man von der Religion in Indonesien kaum etwas mitbekommt. Es sind fast alle Muslime, die Religion ist aber im täglichen Leben weit weniger present. Auch Frauen werden da nicht unterdrückt etc. Für ein so stark muslimisches Land sehr human.
May 20, 2017 - 14:32 by Fennekk
Wollte sowieso schon immer nach Japan, also auf gehts
May 19, 2017 - 19:22 by EnutiGnen
Selbst in Japan zu viel
May 20, 2017 - 12:58 by r3fe
Was mich am meisten an dieser Statistik erschreckt, ist, dass in fast allen Ländern und im Durchschnitt der Glauben von '14 bis '16 wichtiger geworden ist.
May 19, 2017 - 21:51 by Wareon
Religion war die erste Wissenschaft des Menschen. ¯\_(ツ)_/¯
May 19, 2017 - 22:09 by Banstick
J...nein.
Religion ist nicht nur nicht eine Wissenschaft, das Dingen existiert trotz Wissenschaft.
May 20, 2017 - 03:25 by Wareon
Man könnte sagen, dass sich die anderen Wissenschaften daraus ausgegliedert haben.

Die Religion ist ja so etwas wie die Alles Umfassende Wissenschaft.

Das ist ja auch mit der größte wissenschaftliche Kritikpunkt an Religion.
May 20, 2017 - 10:24 by Banstick
Dogmatismus macht sie unwissenschaftlich.
Fanatismus unmenschlich.

Das Prinzip der Wissenschaft, nämlich die Einigung auf fundamentale Annahmen, ist mit so 'nem Typen, der "isso" sagt, erfüllt.
Wie mit Widersprüchen umgegangen wird, zeigt dann schnell, welch geistes Kind da herumfuhrwerkt.
May 20, 2017 - 18:26 by Wareon
Fast jede Wissenschaft setzt bzw. legt gewisse Dogmen fest, Sachbestände nicht zu kompliziert zu machen. Auch in anderen Wissenschaften gibt es Fanatiker und Fanatismus.

Alleine zwischen den Nomothetikern und Idiographen rumpelt es ja schon ganz gerne.

Ich denke, dass man Religion versuchen sollte als eine wissenschaftliche Strömung anzuerkennen und dementsprechend behandeln sollte.

Das heißt, dass man argumentiert ohne sich auf irgendwelche Wahrheiten zu versteifen. Was der eine für richtig oder falsch hält sieht für den anderen schon wieder ganz anders aus.
May 21, 2017 - 04:42 by Banstick
Was aber den Einen und den Anderen unterscheidet ist die nicht festgelegte Definition der Dinge.
Verständnis ergibt sich aus den gemeinschaftlichen Definitionen.

Einigung ergibt sich aus dem gemeinsam Erarbeiteten des Verständnis'.
Das meinte ich mit "Einigung auf fundamentale Annahmen".

Das Ding ist... Die Strömungen, zwischen denen es Deinen Ausführungen nach rumpelt, müssen sich ihrer gemeinsamen Wurzeln bewusst werden.
Die naturwissenschaftliche Methode fußt schließlich auf Beobachtung, somit auf Erfahrung.
Erst davon ausgehend lassen sich Hypothesen aufstellen, die mit der Umwelt abgeglichen werden.
Daraus ergibt sich Henne-Ei-mäßig ein Kreislauf, der mit der Empirie begann.

Ich lande mit dem letzten Absatz ganz fix bei der individuellen Schönheit und damit natürlich in der Philosophie.
Während diese mir die Dinge über Begriffe begreifbar macht, kommt mir die Religion höchstens mit Begründungen daher und weiß nicht, wie es bei Dir ist, aber ich vertraue Wahrheitsuchenden mehr als denen, die meinen, sie gefunden zu haben.
May 21, 2017 - 16:06 by Wareon
Ich glaube nicht an eine Religion. Ich denke, dass es wahrscheinlich einen Gott gibt, der sich hinter dem ganzen Leben eventuell etwas gedacht hat, aber wer bin ich da irgendetwas festlegen zu wollen.

Ich bin im menschlichen Denken begrenzt, also ist es meiner Ansicht nach gar nicht menschlich nachvollziehbar was ein höheres Wesen wohl will, oder eben auch nicht will.

Ich denke es gibt keine Wahrheit. Dementsprechend kann auch keine Religion richtig sein, die eine allgemeine Wahrheit in Anspruch nimmt.

Zurück zum Thema: Dennoch denke ich, dass Religion durchaus eine wissenschaftliche Substanz hat. Jedoch ist diese etwas anders angesetzt als in den meisten modernen Wissenschaften. Man behandelt halt schon festgelegte Dinge (Zum Beispiel ein Buch ;) ) und philosophiert dann über die Auslegung. Auch die Religion unterliegt einem wissenschaftlichen Wandel und wird nicht permanent gleich aufgefasst. Ist halt sehr nahe an den Geisteswissenschaften. Wie funktioniert eine Gesellschaft, was ist der Sinn des Lebens, wie sollte Politik sein, wie sollen Gesetze aussehen...

Religion versucht also eine Volkswissenschaft für Gesellschaftssysteme zu sein. Und zwar so, dass jeder es versteht und jeder irgendwo mitreden kann.
May 19, 2017 - 18:06 by tibro
Arbeit ist halt die Religion der Japaner
May 19, 2017 - 18:59 by Isobarix
Hätte ich von Japan nicht erwartet, hatte bisher immer das Gefühl das echt viele Leute noch wirklich Interesse an Tempeln etc. haben.
May 20, 2017 - 00:52 by BukakkeTornado
Fortschritt durch Atheismus
May 19, 2017 - 18:33 by Dummk0pp
Religionen sind was für Denkfaule, die haben die einfachsten Antworten.
May 19, 2017 - 16:56 by Streichzart
Japan hat die wenigsten Musel, deswegen ist das auch so weit unten.
May 19, 2017 - 20:28 by MDTV
die haben eher die gemühtlichsten religionen.
May 19, 2017 - 19:09 by Narziss
Jetzt kommen sie wieder alle aus den Löchern:
"Glaube ist unnötig"
"Wir brauchen keinen Gott"
"Wir sind so emanzipierte, gebildete Menschen"
Ich sage euch, 95% von euch und allen anderen Menschen die solche hohlen Phrasen schwingen sind kein Stück schlauer als die ganzen katholischen Wiederaufbau-Omas die jeden Sonntag in der Kirche sitzen.
Ihr seid genauso schwach und verirrt wie die und versucht einen Sinn in eure bedeutungslose Existenz zu pflanzen und vertraut euch anderen Göttern an, ob das jetzt Geld ist, irgendwelchen Fantasiewelten in Film und Spiel oder schlimmstenfalls betet Ihr zur postfeministischen Übermuschi.

Das das meiste in der Bibel nicht so passiert ist wie es da steht weiß jeder, aber sich Achse erhaben zu fühlen und für die Menschen die Ihr Leben nach diesen 10 durchaus sinnvollen Geboten ausrichten ist erbärmlich.

Davon abgesehen, liebes Pr0gida, ist der Selbsthass der Christen in Europa auf ihre eigene religiöse Kultur einer der Hauptgründe, warum ihr die ganzen pseudo-gläubigen Fünenneger als Bedrohung wahrnehmt.
May 20, 2017 - 10:37 by Administratoah
Eine innere Stimme sagt mir, dass du dich deinerseits für ach so erhaben und zu den verbleibenden 5% gehörig hältst.
May 20, 2017 - 23:54 by Narziss
Kennst du jemanden, der sich selbst für weise hält? Ich sage dir: Für einen Dummkopf gibt es mehr Hoffnung als für ihn! - Sprüche 26:12

Und du dich selbst wohl zu den 1% die selbst die restlichen 5% als Heuchler zu entlarven können meinen.
May 19, 2017 - 19:11 by Narziss
Autokorrektur-Gore.
Aber ihr habt verstanden.
May 20, 2017 - 18:30 by Wareon
Naja. In morte ultima veritas halt. Oder: Solange man lebt wird man keine Wahrheit haben. Denn Wahrheit ist subjektiv. Eventuell tritt man dann halt im Tod vor einen Gott oder wasauchimmer. Oder halt auch nicht.

Aber eines ist mit Sicherheit klar: nichts ist klar.