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Tags: akku bald Autounfall bald reich Batterie Danke blaue Markierung die Zukunft Helmholtz-Institut Ulm Karlsruher Institut Technologie KIT Molekül pro Gramm pro Physik screenshot tl;dr zukunft

Jul 17, 2017 - 11:13 by MaxiKing1234567

Comments: 65

Jul 17, 2017 - 11:54 by holzmaster
Wieder Mal ne alles verändernde Akkutechnologie?
Jul 17, 2017 - 12:03 by Yrg
Alle 3 Wochen ein neuer Quantensprung (im wahrsten Sinn des Wortes)...
Jul 17, 2017 - 12:06 by Hypfer
Verschwindet dann in der versenkung. Daran ist ganz bestimmt die Lobby schuld!!11
Jul 17, 2017 - 12:09 by HerbeBratfanne2
oder die größe des arbeitskreises, der stress und die gekünzelte bahnbrechende technologie, um besser an drittgelder heranzukommen.
Jul 17, 2017 - 13:13 by bjoernj
gekünzelt? Kommt von Kunz wie in Hinz und Kunz oder?
Jul 17, 2017 - 14:29 by chanRepost
Jo in der Ladegeschwindigkeit aber in der Kapazität gehts echt nicht voran. Mal gucken wann der nächste große Durchbruch dort kommt.
Jul 17, 2017 - 12:07 by heinzhimmler
Du sagst es
Jul 17, 2017 - 20:46 by Brotmann1
Also ich finde Lithium Akkumulatoren schon besser als bleioxid Akkumulatoren. Da liegen zwar jetzt mehr als 3 Wochen zwischen aber vor langer zeit war das auch mal neu.
Jul 17, 2017 - 20:51 by Yrg
Wenn man halt IT- oder Wissenschaftliche Magazine liest, stolpert man halt alle paar Wochen über einen "Durchbruch" in der Akku-Technik. Und das seit Jahren. Davon spürt man allerdings recht wenig in fertigen Produkten aufm Markt.
Jul 17, 2017 - 12:34 by g317heit
Nicht so wirklich. Sind, auf jeden Fall soweit ich diesen Ausschnitt verstehe, immer noch Lithium-Ionen Zellen, allerdings wird die aktuell vorherschende Graphit Elektrode durch ein anderes Material ersetzt. Und die Suche nach dem besten Anodenmaterial läuft seit 20 Jahren, nur wurde noch keine gute Alternative für Kohlenstoff gefunden.
Jul 17, 2017 - 13:09 by DerMaddin
Könnte ein neuer Milliardenmarkt sein. Solche Akkus für die Elektroautos und das ganze lohnt sich ganz schnell, wenn man die so fix volltanken kann, wie mit Benzin.

Ich hoffe denn nur, dass die Technologie und Patente in Deutschland bleiben und unsere Firmen davon profitieren.
Jul 17, 2017 - 13:19 by MonteFisto
Der Strom für die Elektroautos kommt dann aus dem Kohlekraftwerk?
Jul 17, 2017 - 13:25 by DerMaddin
Was hat das jetzt damit zu tun?
Jul 17, 2017 - 14:14 by MonteFisto
Dass die Zukunft der Elektromobilität nicht nur von den Energiespeichern abhängt, sondern auch der "nachhaltigen" Energiegewinnung.
Jul 17, 2017 - 14:19 by DerMaddin
Das ist klar, aber warum musst du diese tolle Meldung so herunterspielen? Die ganze Elektromobilität hat verschiedene Probleme und die Meldung gibt Hoffnung, dass eines gelöst werden könnte. Und du hast nichts besses zu tun, als wegen den anderen rumzujammern.

Wenn ein Heilmittel für Aids gefunden wird stellst du dich dann auch hin und beschwerst dich, dass die Menschen auch an anderen Krankheiten sterben und das eigentlich total unwichtig ist?
Jul 17, 2017 - 14:45 by MonteFisto
Schlechtes Beispiel.

Ich würde eher sagen, dass Fettabsaugen oder andere tolle Abnehmpräparate als nicht Ausrede genutzt werden sollten, um jeden Scheiß in sich rein zu stopfen und keinen Sport mehr zu machen.

Warum ich die tolle Meldung herunter spiele? Weil ich nicht dran glaube, dass wir die Probleme im 21. Jhdt allein durch technische Innovationen lösen können, ohne unser Verhalten den sich ändernen Rahmenbedinungen anzupassen. Sondern dann halt mit dem Elektro-SUV durch den Stadtverkehr fahren.

Die Probleme sind komplex und beeinflussen sich gegenseitig:
http://pr0gramm.com/new/1287703
http://pr0gramm.com/new/1675277
http://pr0gramm.com/new/1713670

Ich habe den Eindruck, und der mag täuschen, dass solche Meldungen gerne dazu verwendet werden, um so weiter zu machen wie bislang. Genau damit kommen wir aber in absehbarer Zeit in Teufels Küche, wenn wir feststellen, dass auch erneuerbare Energie ihre Grenzen haben. Sei es der Platz oder die Rohstoffverfügbarkeit. Der einzige Ausweg ist dann nurnoch die Reduktion des Energieverbrauchs.

"Die Energiewende ist das größte Projekt des 21. Jahrhun-
derts, will sich die Menschheit in einer endlichen Welt dauer-
haft einrichten. Die deutsche Diskussion konzentriert sich
bisher auf einen kleinen Ausschnitt, auf Strom. Und auch
dort, erst recht aber bei der Energie- und Klimabilanz insge-
samt, sind Deutschland und die EU keineswegs die allseits
behaupteten Vorreiter. Die bisherige Politik bleibt vielmehr
weit hinter den Anforderungen an zukunftsfähige Gesellschaf-
ten zurück. Außerdem wird die Energiewende neben techni-
schen Maßnahmen (wie den Ausbau der erneuerbaren Ener-
gien), auf die sich die Debatte fast ausschließlich konzentriert,
auch Verhaltensänderungen einschließen müssen." - Felix Ekardt, Jahrhunderaufgabe Energiewende

Gerade bei letzterem bin ich momentan sehr skeptisch.

Daher:

"Bis zum Beweis des Gegenteils gehe ich deshalb davon aus, dass unsere sogenannte Hochkultur nicht nur die technologischen Poten­ziale der Menschheit in ungeahnte Höhen schraubt, sondern auch die menschliche Dummheit. Und genau das macht die gegenwärtige Weltlage so ungemein gefährlich: Wenn Spitzentechnologie und Spitzenidiotie aufeinandertreffen, sind die Fol­gen in der Regel katastrophal! " - Michael Schmidt Salomon, Keine macht den Doofen
Jul 17, 2017 - 15:46 by DerMaddin
Wo steht denn bitte, das diese kleine Erfindung da die Welt retten soll oder das die gesamte Verantwortung und das Verhalten des Menschen an der Technologie gebunden ist?

Alles Schwarzmalen und Schlechtreden hilft uns aber ebenso wenig weiter. Du kannst noch so viel philosophieren, aber es wird nicht die eine Entdeckung geben, die alles auf einem Schlag ändern wird. Ich weiß ja nicht, was du dir da vorstellst und was für verquere Erwartungen du hast. Die absolut grüne Energiequelle wird es niemals geben.
Du kannst ja gerne in den Wald ziehen und leben wie die Steinzeitmenschen, aber es wird genau so weitergehen wie bisher und wir bewegen uns langsam aber sicher in eine gute Richtung, auch wenn es noch 100 Jahre dauern wird.
Und genau solche kleinen Dinge wie diese Erfindung helfen dazu. Selbst wenn die Energie weiter aus Kohlkraftwerken kommt, können eine handvoll Kohlekraftwerke sehr viel effektiver Energie gewinnen und sind vor allem sauberer als eine Millionen kleiner Verbrennungsmotoren.

Und was sollen bitte diese Zitate? Das sind auch nur aneinandergereihte Phrasen. Ein Großteil der Menschen war schon immer doof und auch das wird immer so bleiben. Dein rumgeheulte hilf niemanden weiter und Michael Schmidt Salomon ist auch nur ein doofer realitätsferner Idealist. Und bei dem Buchtitel wirkt er mir auch schon extrem arrogant und unsympathisch.

Vielleicht solltest du dich auch mal mit Kulturtheorien befassen. Die Technologie war schon immer auch der Auslöser für kulturelle Innovationen, die Jahrzehnte dauern und wir sind momentan in einer Phase des Umbruchs der noch lange nicht abgeschlossen ist.
Jul 17, 2017 - 16:21 by MonteFisto
Du hast nicht ganz verstanden, was eine Streitschrift ist, oder?

" aber es wird genau so weitergehen wie bisher "
Die Zukunft kann man also einfach so von der Vergangenheit aus extrapolieren? Das widerspricht auch deinem letzten Absatz:
" wir sind momentan in einer Phase des Umbruchs "

"Transgressing one or more planetary boundaries may be deleterious or even catastrophic due to the risk of crossing thresholds that will trigger non-linear, abrupt environmental change within continental- to planetary-scale systems."
https://www.ecologyandsociety.org/vol14/iss2/art32/

Komplexe Systeme verhalten sich nicht linear..
Solche abrupten Veränderungen stellen große Risiken für das Funktionieren von Gesellschaften da. Schon oft genug hat das Klima unsere Geschichte stark beeinflusst (z.B. Völkerwanderung [nein, nicht die akutelle]). Die Vernetzung der systemischen Risiken geht aus dem Bericht des WEF hervor: http://reports.weforum.org/global-risks-2017/global-risks-landscape-2017/#risks
Der Klimawandel ist da mitten drin und die Leute in Davos sind alles andere als links-grün versiffte Gutmenschen.

Bin ich jetzt Schwarzmaler oder trägst du eine rosarote Brille?
Unterschätzen wir die Situation, leben wir bald wieder wie die Steinzeitmenschen. Aber eher unfreiwillig. Ein paar Ernteausfälle durch extreme Wetterereignisse, und hier geht's drunter und drüber.

Ich verteufel die Technik nicht. Aber ohne ein grundlegendes Umdenken, schaffen wir uns ab.

Aber gut. Was soll's. Die Hälfte hier will vom anthropogenen Einfluss auf das Klima ohnehin nichts wissen.
Jul 17, 2017 - 16:42 by DerMaddin
Das hier ist ein Imageboard und keine Ort für wissenschaftliche Abhandlungen oder Streitschriften.

Ich habe in keinster Weise von komplexen System gesprochen, sondern von dem einfachen Fakt, dass sich nichts von jetzt auf gleich ändern wird.
Aber gut, wenn du schon so Begriffe in den Mund nimmst, weißt du ja auch, dass diese Systeme autopoietische Eigenschaften besitzen und solche kleinen Technischen Innovationen als Emergenz betrachtet werden kann. Nicht erst der spürbare Weltuntergang kann damit die Syteme verändern, sondern auch viele solcher kleinen Innovationen.
Die rosarote Brille hast du dann wohl grad auch auf, wenn du glaubst, mit ein paar philosophischen Phrasen ein grundlegendes Umdenken herbeizuführen, obwohl du wissen solltest, dass ein komplexes Sytem, dass sich in einem Gleichgewicht befindet, resilient ist und sich nicht auf die schnell grundlegend ändern kann.

Also wäre es richtig anzunehmen, dass unsere Systeme, wie sie heute sind, auch morgen noch so in einer ähnlich Form da sein werden und nächste Woche auch noch und in einem Monat auch noch etc.

Und trotzdem sind wir momentan in einer Umbruchphase. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass alle Syteme morgen nicht mehr existieren werden. Das Internet ist immer noch in seinen Anfängen, was man an den chaotischen Zuständen sehen kann und das die kulturellen Praxen und auch die anderen Syteme noch hinterherhinken und es alles noch instabil ist.

Die Menschheit wird sich grad langsam immer mehr seinen negativen Einfluss und der angerichtete Schaden lässt sich nicht so schnell umkehren oder eher überhaupt nicht mehr. Die Welt wird in ein paar Jahrzehnten eine andere sein, aber den Menschen wird es hier nicht so schnell vertreiben.
Jul 17, 2017 - 21:50 by MonteFisto
Ist das in den AGB festgehalten, dass wissenschaftliche Abhandlungen oder Streitschiften hier nicht angebracht sind? Dann soll mich halt ein Mod bannen..

"dass sich in einem Gleichgewicht befindet, resilient ist und sich nicht auf die schnell grundlegend ändern kann."

Dass das System in einem Gleichgewicht befindet und resilient ist, ist eine Behauptung, die du wohl auch nicht ohne weiteres belegen kannst. Zumal das meistens erst rückblickend bewiesen werden kann und aus der Gegenwart heraus eher schwer zu beobachten ist.
Schaut man sich die zunehmende Radikalisierung in vielen Ländern an, den zunehmenden Druck auf die Gesellschaft durch Flüchtlinge und Migranten, wirtschaftliche Probleme wie in Spanien und Griechenland, Brexit und Trump, habe ich den Eindruck, dass die Resilienz schwindet und das System zunehmend empfindlicher reagiert. Die nächste Finanzkrise ist doch auch nur eine Frage der Zeit, da wir seit der letzten nicht wirklich dazu gelernt haben.

Gleiches gilt für ökologische Systeme, die zunehmend direkt und indirekt durch den Menschen unter Druck geraten.
"The current and projected rates of biodiversity loss constitute the sixth major extinction event in the history of life on Earth—the first to be driven specifically by the impacts of human activities on the planet "
https://www.ecologyandsociety.org/vol14/iss2/art32/

Dabei ist doch gerade Artenvielfalt von zentraler Bedeutung bei der Anpassung der Natur an sich veränderne Umweltbedingungen. (ein Problem auch bei der intensiven Landwirtschaft, wo alles auf wenige Karten gelegt wird)
Das lässt sich auch nicht von heute auf morgen rückgänig machen, wenn die Fehlentwicklungen bekannt werden. Was ausgestorben ist, ist erst mal weg.

Nein, ich glaube nicht, dass ich hier sonderlich erfolgreich bin. Andererseits hinterlässt so ein Kommentar doch gewisse Spuren und regt den einen oder anderen vielleicht zum Denken an. Nicht-lineare, komplexe Systeme reagieren zum Teil recht empfindlich auf Unterschiede bei den Anfangsbedingungen.

Im übrigen denke ich auch nicht nur an heute oder morgen, sondern die nächsten Jahrzehnte. Da Klima entwickelt sich eben verhältnismäßig langsam und Veränderungen, wie eine hohe CO2 Konzentration können nicht sofort rückgänig gemacht werden.

So arrogant ist der Herr Schmidt-Salomon eigentlich auch garnicht. Und einem großen Teil seiner Streitschrift widmet er den Religioten: https://www.youtube.com/watch?v=AsSo_z_XCcc
Zuhörn kann man ihm auch gut.
Jul 17, 2017 - 22:23 by DerMaddin
Nein, das ist nicht in den AGB festgehalten. Macht nur nicht soviel Sinn, weil wir dann auch klären müssten, wie wir welche Begriffe verstehen sollen usw., damit wir nicht aneinander vorbeireden, was wir hier teilweise machen. Und so ist es natürlich auch interessant, aber ist eben keine gute Plattform für längere Texte.

Dass sich viele Systeme im Gleichgewicht befinden müssen, damit unser Leben überhaupt möglich ist und wir unseren Alltag regeln können, ist logisch und kann einfach so vorausgesetzt werden.

Wenn du sagst, dass sich das Finanzsystem auch durch die Krise nicht geändert hat, ist das auch ein Zeichen dafür. Und auch die anderen Systeme sind so. Zu welchen jetzt die Radikalisierung und die Flüchtlingskrise gehören sollen, weiß ich auch nicht, aber solange unsere Gesellschaft nicht plötzlich auseinanderbricht und ein Bürgerkrieg ausbricht, sind wir wohl in einem systemischen Gleichgewicht, in dem mehrere sehr komplexe Systeme recht stabil sind.

Und auch die Ökosysteme sind noch stabil, ob man das nun als Ganzes betrachtet oder viele kleine, sei mal dahingestellt. Ich denke aber, dass wir den Klimawandel nicht mehr aufhalten können, weil es so träge reagiert und wir vielleicht erst in 50 Jahren die Konsequenzen der heutigen Umweltverschmutzungen erleben werden. Wobei hier natürlich auch noch viel Forschung notwendig ist, wie die Einflüsse des Menschen und die normalen Klimaveränderungen interagieren und sich ggf. verstärken.
Aber wenn das gesamte Ökosystem aus seinen Gleichgewicht kommt und an bestimmten Schwellen gelangt, wird es sicherlich auf einmal sehr schnell gehen. Das Problem ist, das wir nicht wissen, wann diese Schwelle erreicht wird; vielleicht bei dem großen Eisberg, der sich momentan in der Antarktis zu lösen scheint, vielleicht wenn die Bienen aussterben oder durch irgendwelche Chemikalien in der Landwirtschaft. Und ich gehe davon aus, dass es so kommen wird. Das ist natürlich kein Freifahrtschein, so weiterzumachen. Aber das größte Problem ist eben, wie man die Wirkung des Menschen minimieren kann, ohne auf den Wohlstand zu verzichten bzw. wie wir so in die Systeme eingreifen können, dass sich die Innovationen in diese Richtung bewegen. Die Technologie ist dazu der Vorreiter und die anderen (nichttechnischen und nichtökologischen) Systeme müssen nachziehen. Das meint das Wirtschaftssystem, unsere kulturelle Praxen und auch die Bildungssysteme etc.
Jul 18, 2017 - 10:49 by MonteFisto
Mal ein Kommentar von Immanuel Wallerstein über die Stabilität der westlichen Gesellschaft: https://youtu.be/riK3dlgusrI?t=15m1s

Ich würde auch aus thermodynamischer Sicht eher von einem "dynamischen Gleichgewicht" sprechen. Gleichgewichte gibt's so gesehen nicht. Allenfalls vielleicht mal, wenn wir den Zustand der maximalen Entropie erreicht haben.

Ich denke nicht das sowas unbedingt plötzlich eintreten muss. Ein langsamer Zerfall ist genauso gefährlich, da wir diesen womöglich nicht mal mehr wahrnehmen würden. Daher auch "schleichende Risiken".

Würdest du einen oligotrophen See ganz kurz vor dem Umkippen noch als stabil bezeichnen?

"Der Autor begnügt sich aber nicht damit, die falschen Risiken zu entlarven. Einen großen Teil des Buches nehmen die echten Risiken ein - die wir nämlich unterschätzen. Diese tatsächlichen Gefahren, für die uns die "Antennen" fehlen, bezeichnet er als "schleichende" oder "systemische" Risiken. Es sind Gefahren, die sich langsam entwickeln und zunächst ganz unauffällig sind. Gefahren, die sich global und auf viele Lebensbereiche auswirken und nicht durch "lineare Ursache- und Wirkungsketten" beschreiben lassen. Dazu zählt Renn die Übernutzung von Ressourcen, das weltweite Artensterben und nicht zuletzt den Klimawandel. Aber auch wirtschaftliche und soziale Probleme wie die Finanzkrise und ungerechte Verteilung des Reichtums kommen zur Sprache. "
http://www.3sat.de/page/?source=/nano/bt/176990/index.html

Habe gestern "Black Mirror" fertig geschaut. Da ging's in der letzen Folge auch indirekt um das Bienensterben. Die Serie lohnt, falls du sie noch nicht kennst.

Beim letzten Absatz stimme ich dir zu.

"ohne auf den Wohlstand zu verzichten "
Ja und nein. Zunächst mal würde ich von materiellem Wohlstand sprechen. Wohlstand kann sich auch auf imaterielle Güter beziehen, die häufig für das menschliche Wohlbefinden noch wichtiger sind. Die meisten Menschen sind sich doch einig, dass Freundschaft, Liebe, Respekt und Gesundheit wichtiger sind als ein SUV, eine Rolex und ein großes Haus. Ich sehe das Problem vor allem darin, dass wir glauben, diese immateriellen Bedürfnisse durch materielle Güter zu befriedigen. Warum sonst versprecht und die Werbung so viel Freiheit, Genuss und Harmonie?
Durch Statusgüter erhoffen wir uns Respekt und Anerkennung.

Vor kurzem las ich das Buch "Haben oder Sein" von Erich Fromm. Ich halte das moment für den besten Weg, um unseren Wohlstand dauerhaft (!) zu erhalten, ohne das Gefühl zu haben, auf irgend was verzichten zu müssen, weil wir nicht mehr so sehr nach Besitz streben, um uns damit zu definieren.
Jul 18, 2017 - 13:44 by DerMaddin
So ein egalitäres System wäre ein nettes Ideal, aber halte ich für kaum realisierbar. Ich denke, es liegt in der menschlichen Natur, dass wir so aufstrebend und ehrgeizig sind. Dazu gehören Macht und Status leider immer dazu, auch wenn es die Ursache vieler Probleme ist. Ich bin gegen eine strikte Chancengleichheit, weil dich die errungenen Fähigkeiten und Kompetenzen, sprich das Potenzial und die individuelle Leistung lohnen müssen. Alle sollten die gleichen Rechte besitzen, ausnahmslos – aber für mich gehören Pflichten immer dazu und der Wille, nicht parasitär von der Gemeinschaft zu leben (natürlich mit Ausnahme Menschen, die wirklich nicht arbeiten können).

Ja wir können auch sagen, dass es keine Gleichgewichte gibt, weil immer alles im Fluss ist. Sagen wir, es gibt temporäre Plateaus, auf denen durch puffernde negative Wirkungskreise bestimmte Systemeigenschaften stabil bleiben können.
Mit kippen meine ich den Zeitpunkt, in der ein System durch stärkere Einflüsse diese Stabilität verliert und ggf. ein anderes Plateau anzielt. Und weil es natürlich alles nichtlineare Funktionen sind, kann das schnell gehen oder sich über einen längeren Zeitraum hinziehen.

Mit dem Punkt, an dem bspw. ein See kippt, meine ich, dass das System eine Schwelle (langfristig) irreversibel überschritten hat. Das kann auch willkürlich und politisch bestimmt sein oder auch nur auf bestimmte Eigenschaften, wie bspw. Biodiversität etc.

Dieses Risikoparadox stimmt natürlich, ist aber auch relativ banal (abseits der breiten Masse). Die statistischen Risiken- und Gefahrenpotenzialen haben ihre Berechtigung, aber helfen meiner Meinung nach nicht sehr für auf uns zukommenden Transformationen, weil wir uns damit eher an die Vergangenheit orientieren und nicht wissen, was noch passieren kann. Aber grad diese seltenen und extremen Ereignisse lassen sich nicht mit Wahrscheinlichkeiten bestimmen, vorhersehen oder erkennen. Die ganzen Methoden sind da sehr blind und da helfen wohl eher qualitative Methoden und viel Fantasie.

Black Mirror kenn ich auch, nur glaub ich nicht, dass wir solche Bienenroboter in nächster Zeit haben werden (mal abgesehen von den Gefahren, wie in Black Mirror). Wenn die Aussterben, wäre das schon eine ziemlich große Scheiße und betrifft ja auch viele andere Insekten. Das würde das Bild unserer Umwelt stark verändern, wäre aber auch nicht der Untergang der Menschheit. Im schlimmsten Fall sterben alle Pflanzen, die auf Bestäubung angewiesen sind aus und wir werden nur noch Pilze, Tiere etc. oder auch synthetische Nahrung essen.

Das mit dem Wohlstand wird noch ein Problem. Die westliche Zivilisation ist da schon weiter und diese klassischen Statussymbole werden immer weniger relevant, weil wir uns durch ganz andere Dinge identifizieren und präsentieren können, die aber auch nicht zwingend besser sind. Statt mein Haus, mein Auto, mein Boot sind es doch heute schon oft meine Reisen/Urlaube, Festivals, meine Arbeit und Fähigkeiten, mein soziales Netz, Schönheit, Gesundheit etc.
Das Problem werden allerdings die aufstrebenden Nationen, wie BRIC und Afrika. Ohne, dass das jetzt rassistisch gemeint ist, sind deren Identitäts- und Präsentationsprozesse noch nicht so subtil, warum bei denen Statussymbole wichtiger sind, um die eigene Macht und den sozialen Rang zu präsentieren. Darum tragen die Russen gerne dicke und teure Mäntel von seltenen Tieren, in den chinesischen Metropolen sind jetzt oftmals dicke Autos aus dem Ausland und Bodyguards ein Statussymbol, unabhängig, ob man sie braucht und in Afrika den dicksten Schmuck. Zu einer Gruppe dazuzugehören ist da oftmals auch wichtiger als die eigenen Befindlichkeiten wie Gesundheit, Liebe usw.
Haben und Sein habe ich auch vor einer ganzen Weile gelesen. Schönes Buch, stellt die Dinge aber vereinfacht dar, obwohl das eine das andere nicht ausschließen muss bzw. das auch nicht gegeneinander aufgewogen werden kann. Ich würde sogar sagen, dass es ohne Haben auch kein Sein geben wird und die Kategorien eher weich sind. Die Menschen werden auch immer versuchen, ihr eigenes Sein zu präsentieren und dazu müssen sie haben. Die Leute machen schon heute Urlaub nicht nur, um sich selbst zu finden und weiterzubilden, also das Sein, sondern als ein Statussymbol auf der Habenseite, das gezeigt werden muss. Möglichst weit weg fliegen zu den exotischsten, nur die besten Hotels und alles aufgezeichnet für Facebook und co. Also materielle Güter werden weiterhin wichtig bleiben. Das Sein ist aber auch ein schönes Ideal, an das man sich orientieren kann.

So und ich will das Gespräch jetzt hier auch langsam beenden, weil ich hier aufm Pr0 bin, um mal zwischendurch abzuschalten zu können und wir eh schon sehr sehr weit vom eigentlichen Thema abgeschweift sind. Jetzt schaffe ich es wieder nicht mehr durch die neuen Bilder. ಠ_ಠ
Jul 17, 2017 - 14:31 by lolbob
Ja, immer noch besser als millionen von Einzelverbrennern mit schlechter Energieleistung, wurde sich sogar Oekologisch rechnen Benzin in einem Werk zu verbrennen und dann das Auto mit Strom zu betreiben wenn die Batterien etwas leichter waeren und die Ladezeit kuerzer waere (wobei ein Problem hier wohl schon ziemlich gut angegangen wurde). Aber man kann auch einfach rumnoergeln und mit NSFW Filter fappieren waehrend man in der Pause dumme Bemerkungen macht ohne Plan zu haben.
Jul 17, 2017 - 14:53 by MonteFisto
Mal davon abgesehen, dass wir dazu erst mal Millionen Benzinfahrzeuge + alte Infrastruktur verschrotten und Millionen Elektrofahrzeuge + neue Infrastruktur bauen müssten. Das wird bei der Bilanzierung der ökologischen Auswirkungen gerne mal unterschlagen.
Mach aus den Millionen Milliarden, wenn du's auf den Rest der Welt übertragen willst. Die Chinesen wollen ja auch alle mal ein eigenes Auto.

Im übrigen ist es dem Klima und dem Säuregehalt der Ozeane ziemlich egal, wie effizient wir die fossilen Kraftstoffe verbrennen.
Jul 18, 2017 - 08:52 by lolbob
Bullshit, es werden so viele Autos jedes Jahr in Deutschland verschrottet und recycled in neue Autos um diese dann wieder an die gleiche Gruppe zu verkaufen, gut ein winziger Teil geht an Entwicklungslaender wo sie noch 3 Monate halten und dann im Fluss landen. Nachhaltig waere es, wenn der Umtausch eines Motors,Getriebes usw. (so einfach waere, dass die Karosserie behalten wird), was bei einem E Motor schon um einiges simpler ist als bei den Verbrennern und der ganzen Transmission, Kuehler usw..
Effizienz bedeutet..... WENIGER KRAFTSTOFF, also nicht egal wie Effizient unsere Verbrennungsanlagen sind. Es wird nie soweit kommen, dass 10 Milliarden Autos gefahren werden, zumindest nicht in dem Ausmass wie europaeische Austattung und Ami Groesse.
Jul 18, 2017 - 09:49 by MonteFisto
Herrlich, wenn ein Kommentar mit "Bullshit" losgeht. Da weiß jeder schon mal wo's langgeht und du die Wahrheit für die gepachtet hast.

Ich habe mal gelesen, dass der Recycling-Schrott nicht die Ansprüche erfüllt, die an Karosserie-Stahl gestellt werden. Liegt daran, dass die Reinheit nicht erreicht wird, da viele Legierungsmetalle in der Mischung sind und die Aufreinigung teurer ist, als die Gewinnung von neuem Stahl.
"Once mixed, always mixed", wie mein Professor für Thermische Verfahrentechnik zu sagen pflegte. Aber du weißt das sicherlich besser.

" It is wholly a confusion of ideas to suppose that the economical use of fuel is equivalent to a diminished consumption. The very contrary is the truth." - William Stanley Jevons, 1865

Seit der Industrialisierung wurde die Effizienz der Nutzung von fossilen Kraftstoffen stetig erhöht. Trotzdem haben wir momentan den höchsten Verbrauch in der Geschichte. Wie kannst du mir das erklären, wenn du behauptest, dass WENIGER KRAFTSTOFF verbraucht wird?
Jul 18, 2017 - 10:11 by lolbob
Ich bin kein Spezialist fuer Recycling aber ich geh mal davon aus, dass man einen Grossteil der Ueberreste eines kaputten Autos wiederverwerten kann.
Hier mal ein Zitat nach 5 Sekunden googlen:

„Jedes Jahr wird rund eine halbe Million Altautos in Deutschland ordnungsgemäß entsorgt. Tatsächlich dauerhaft aus dem Verkehr gezogen werden aber vermutlich 1,5 Millionen Pkw“, sagt Ulrich Leuning von der Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV). Das Bundesumweltministerium schätzt die Zahl der jährlich aus dem Verkehr gezogenen Fahrzeuge sogar auf das Doppelte, wobei der Verbleib von rund 1,3 Millionen stillgelegten Fahrzeugen statistisch nicht erfasst wird. Dass ein Großteil dieser Autos irgendwo außerhalb Deutschlands seinem schmutzigen Ende entgegenfährt, ist anzunehmen.
- https://www.welt.de/wirtschaft/article135896133/Das-Maerchen-vom-wuerdigen-Tod-deutscher-Autos.html

Scheint wohl eher eine Problematik der Regulation als der Technik zu sein, dennoch werden echt viele Autos recycled.

Nunja, mit der Effizienz ist das so eine Sache. Es kann zwar eine gleiche Energiemenge geschaffen werden mit gleichen Rohstoffen, jedoch bringt es wenig wenn sich dann der Verbraucher denkt: ach dann kann ich ja auch eben zu Aldi fahren anstatt 2min zu gehen, verbraucht ja kaum was und ist nicht so eine grosse Umweltsuende. Klar ist aufjeden Fall, dass mit einer hoeheren Effizienz auch die Zugaenglichkeit fuer das Breite Spektrum vereinfacht wird und somit der Wohlstand auch steigt.
Ich will mich garnicht mit dir darueber streiten ob wir nun mehr oder weniger Kraftstoff verbrauchen als frueher (PeakOil zeigt definitv einen hoeheren Verbrauch). Mir ging es eher darum klarzustellen, dass die Mobilitaet eines Verbrennungsmotors maechtig auf die Effizienz drueckt und auch auf die Umweltbelastung. Die heutige Technologie ist weiter was Filtration, Ausnutzung des eigentlichen Brennwerts und Materialverwendung angeht als sie in heutigen Autos vorzufinden ist.
Jul 18, 2017 - 13:20 by MonteFisto
Kennst du den Begriff "Thermisches Recycling"? Damit wird u.a. die Verbrennung von Plastikmüll bezeichnet, um Strom und Wärme zu gewinnen. Nicht überall wo Recycling drauf steht, ist also auch wirklich REcycling drin.
Downcycling trifft's da wohl eher.

Bei deinem Auszug wird nicht genauer beschrieben, für was das Material danach verwedet wird. Vielleicht endet es als Baustahl.

Letztlich sollten Produkte so entwickelt werden, dass sie möglichst leicht auseinander zu legen und wiederzuverwerten sind. Also keine eingeklebten Akkus usw..

"jedoch bringt es wenig wenn sich dann der Verbraucher denkt" - was mich zu meiner ursprünglichen Annahme zurück führt. Wenn wir unser Verhalten nicht überdenken, bringt die beste Technik keine Lösung. Beides ist wichtig.
Jul 18, 2017 - 13:26 by lolbob
In der Quelle wurden ja neue Regierungsreformen angesprochen. Da es in dem Artikel nicht wirklich tief in die Materie geht wird nicht beschrieben fuer welche Zwecke die Rohstoffe verwendet werden nach dem recyclen oder ob sie verbrannt werden (was bei Metallen weniger Sinn macht). Ja ich stimme dir da aufjeden Fall zu, dass es sowohl Hersteller als auch Verbraucher angeht. Hersteller sollten mehr darauf achten Produkte so herzustellen das gewaehrleistet ist, dass der Prozess der Aufbereitung nicht zu aufwendig wird. Die Verbraucher sollten bei der Entsorgung mehr Leistung bringen, faengt schon bei dem Hausmuell an und hoert bei der Politik auf (Auf Bundesebene ein Recyclingsystem aufstellen).
Jul 18, 2017 - 10:13 by lolbob
Sorry fuer die Guemmelquelle, haette man natuerlich etwas besseres finden koennen... nur nach der Arbeit ist es dann einem doch nicht mehr wert sich da rein zu lesen und seinen Abend mit dem Thema zu verbringen.
Jul 17, 2017 - 14:31 by Buds
Kp was im Artikel stand, bin momentan noch zu Müde um es zu lesen.
Folgende Kernaussagen will ich treffen.

Wer Iphones kauft ist selbst schuld.
Wer Galaxies kauft ist bissl besser dran.
OnePlus beschte, akkulaufzeit ist Gut und der Akku lässt sich innerhalb von einer Stunde aufladen Dank Powercharger.
Jul 17, 2017 - 11:14 by Spontanerektion
Investoren atmen schwerfällig
Jul 17, 2017 - 12:24 by N00blikE05
Weiß nicht die organischen Gruppen sind nicht wirklich oxidationsstabil sind. Sprich häufigere Ladezyklen halten die nicht aus bzw. Hohe Betriebsspannungen. Da eignen sich Borcluster deutlich besser.
Jul 17, 2017 - 11:14 by MaxiKing1234567
Qulle: http://www.pro-physik.de/details/news/10585908/Akkus_laden_mit_Highspeed.html
Jul 17, 2017 - 11:57 by Elitelulli
Unsere täglich bahnbrechende Akkutechnologie gib und heute.

Klar, das ist Grundlagenforschung, aber noch kann man das als Anwender vergessen.
Jul 17, 2017 - 12:08 by HerbeBratfanne2
der anwender kann das weitestgehend völlig vergessen. aus dem labor (mit allen schönungen des gestressten doktoranten) bis auf den markt kann mehrere jahre dauern. vorher müssen daraus so viele veröffentlichungen wie möglich geschlachtet werden, die alle mit knappen drittmittel über wasser gehalten werden. wenn das projekt nicht sowieso irgendwann versiegt durch den verschleiß des doktoranten.

und warum überhaupt das organische molekül kupferporphyrin? wenn kupfer drin ist, ist es ja wohl nicht mehr ganz organisch. hat es denn mit kupfer keinen eigennamen? man sagt ja auch nicht Magnesium-, Eisen- oder Cobaltporphyrin.
Jul 17, 2017 - 12:10 by HerbeBratfanne2
*doch sagt man schon. aber eben nicht umgangssprachlich
Jul 17, 2017 - 12:33 by Spitzi97
Halogene sind auch nicht Organisch, trotzdem sind Halogenalkane Organische Verbindungen.
Jul 17, 2017 - 12:51 by HerbeBratfanne2
oh natürlich muss spitzi97 jetzt mit den halogenalkanen um die ecke kommen!!11! ^^
ne, ich denke ich habe zu schnell geschrieben. es kommt aufs grundgerüst drauf an. wenn man halt den porphyrinring als grundgerüst sieht (ist er ja auch) dann ist und bleibt die klasse organisch. halogene und wasserstoffe unterstützen das grundegrüst. was ich noch so im kopf hatte waren organische und anorganische säuren als bezugspunkt.
Jul 17, 2017 - 12:48 by Gingerfocker
Das passt schon so. Verbindungen aus Metallen und organischen Molekülen sind Bestandteil der metallorganischen Chemie. Ist ein Schnittbereich von Organik und anorganischer Chemie.
Jul 17, 2017 - 13:20 by Stahlblau
Das ist doch aber keine metallorganische Verbindung? Hallo liegt keine kovalente Bindung vor, sondern das Kupferion wird Porphyrinring komplexiert wird und wir haben daher eine bioanorganische Komplexverbindung.
Jul 17, 2017 - 20:14 by Tanatoss
Was sollen bioanorganische Verbindung denn sein wenn nicht metallorganische? Porphyrin hat zwei L und zwei X liganden. Ganz normale metallorganische Verbindung. Nur dass die auch im Körper vorkommt
Jul 17, 2017 - 23:51 by Stahlblau
Soweit ich das auf dem Bild erkennen kann, ist das Kupferion ausschließlich über Stickstoffatome koordinativ gebunden. Wenn ich jetzt nicht total auf dem Schlauch stehe, dann bin mir eigentlich sicher, dass man in einer metallorganischen Verbindung mindestens eine M-C Bindung hat (was hier nicht der Fall ist).
Jul 18, 2017 - 07:29 by Tanatoss
Tust du. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Metallorganische_Chemie
Jul 18, 2017 - 11:26 by Stahlblau
"Auch Chlorophyll und Hämoglobin [beides Porphyrine] sind nach dieser Definition keine metallorganischen Verbindungen, da bei ihnen das zentrale Magnesium- bzw. Eisenatom von Stickstoffatomen koordiniert wird."
Jul 18, 2017 - 12:55 by Tanatoss
Jo hätte ich mir vorher durchlesen sollen. Streng genommen macht dann aber kaum ein Metallorganik Lehrstuhl metallorganische Chemie. Hat sich offenbar mit der Zeit verwaschen.
Jul 17, 2017 - 12:05 by DieKleineGina
Die schnellste Art einen Akku zu laden, geht immer noch über die Mikrowelle. Weiss mal wieder keiner.
Jul 17, 2017 - 14:13 by Penis300
Aber da steht doch Batterie...
Jul 17, 2017 - 14:47 by VollesPfund
Für die gilt das auch, versuch's einfach mal mit dem Iphone, welches eine eingebaute Schnellladefunktion via Mikrowelleninduktion besitzt.
Jul 17, 2017 - 13:19 by JohnWayne
Interessant.
Die Stoffgruppe, die das Kupfer komplexiert ist die selbe wie in unserem Blut.
Dort bindet sie halt Eisen statt Kupfer.

Stoffgruppe der Häme.
Deswegen Hämoglobin.
Jul 17, 2017 - 11:36 by GandaIf
Vom schneller laden lese ich da aber nix
Jul 17, 2017 - 11:50 by CuR4R3
Dann lies noch mal. "Geschwindigkeit eines Superkondensators"
Jul 17, 2017 - 11:20 by albaner
Nicht schon wieder wichsen..
Jul 17, 2017 - 11:53 by Schoppe
Warum hast du Batterien markiert?
Jul 17, 2017 - 13:17 by Lunzierer
Vielleicht hielt er es für witzig, dass ein Akkumulator, der allgemein betrachtet auch eine Batterie ist, hier als Batterie bezeichnet wird. Ich will OP aber nicht mehr Unverständnis unterstellen, als tatsächlich da ist.
Jul 17, 2017 - 11:57 by ElCh0sep
wenn das ich das richtig verstehe braucht dann ein 3-4.000 Milliampere Akku immer noch ca.30 Minuten um voll zu werden, sind wir da nicht schon angekommen?
Jul 17, 2017 - 12:09 by ST0N3
Also bei aktuellen Top-Smartphones mit 3.000 bis 4.000 mAh braucht man für 100% 1,5-2 Stunden. Jedoch hat man dank Schnellladetechnologie nach 30 Minuten bereits bis zu 60%.
Jul 17, 2017 - 12:15 by krevi
Wenn man nur mit 3V lädt. Mit höheren Spannungen, sind die Ladezeiten bestimmt auch wieder anders bzw. besser.
Jul 17, 2017 - 12:32 by X17ed
Ich hab mal gegoogelt bei einem heutigen smartphone (1600mAh, 50g, ca30 min Ladezeit)
Mit 170mAh/g wären das: 8500mAh

Bei gleicher Geräteleistung etc hätte man also eine Ladezeit die evtl gleich bzw etwas länger dauert, jedoch das 6Fache an Kapazität.

Korrigiert mich
Jul 17, 2017 - 13:19 by Lunzierer
Smartphone schreibt man groß!
Ich helfe, wo ich kann.
Jul 17, 2017 - 12:20 by krevi
Achso und es steht ja nur da, dass die Energiespeicherkapazität des Materials unter diesen Bedingungen gemessen wurde. Der Akku kann ja beliebig skaliert werden.
Jul 17, 2017 - 12:37 by g317heit
Eigentlich ist die Ladezeit mehr oder wenige Kapazitätsunabhängig. Man braucht dann nur besseres Thermomanagement und höhere Ladeleistung.
Jul 17, 2017 - 12:42 by IchinoseHaru
Organisch = Obsoleszent wie Fick

Sieht man ja schon an den OLED, die den Geist aufgeben.
Jul 17, 2017 - 13:14 by Schmitt
Ne, sieht man nicht.