pr0gramm

newest / popular

Alles richtig gemacht Bald mit Säure entstellt Grundrechtsverletzung Kopftuch Luckenwalde Marge Simpson Musel hassen diesen Trick pr0 hasst Kopftuch Richter hat verstanden Scheidung screenshot sfw Stoff des Anstoßes

Tags: Alles richtig gemacht Bald mit Säure entstellt Grundrechtsverletzung Kopftuch Luckenwalde Marge Simpson Musel hassen diesen Trick pr0 hasst Kopftuch Richter hat verstanden Scheidung screenshot sfw Stoff des Anstoßes

Jul 17, 2017 - 21:45 by setti

Comments: 143

Jul 17, 2017 - 21:48 by HerbertFrahm990
Ich bin absolut dafür, dass Richter oder Staatsanwälte keine religiösen Symbole tragen dürfen. Darunter fällt für mich auch das Kopftuch. Aber warum Privatpersonen das nicht tun sollen dürfen, versteh ich nicht.
Jul 17, 2017 - 22:11 by Skuller
Ich finde es richtig, Kopfbedeckungen haben im Gericht,Schule etc nichts verloren
Jul 17, 2017 - 22:32 by StrongKobayashi
ich finde einfach, dass eine Frau, die sich verhüllt weil

a) es ihr ein Buch vorschreibt und
b) sie fürchtet, dass sie andernfalls von Männern sexuell belästigt wird

nicht in unserer Gesellschaft angekommen ist. Man kann gläubige Muslima sein, ohne den ganzen Scheiß wörtlich zu nehmen und jedes noch so reaktionäre Verbot auszuleben. In rückständigen Gesellschaften mag das Kopftuch ja vielleicht seine Daseinsberechtigung haben, aber wir sind glücklicherweise so weit, dass wir keine religiösen Gebote mehr brauchen und Frauen den gleichen Respekt entgegenbringen wie Männern.
Jul 17, 2017 - 23:12 by ExPerium
Ja, aber wenn die Leute solchen Unfug glauben, dann kann man ihnen deswegen aber doch nicht eine Scheidung verwehren. Diese Anordnung ist wirklich skandalös. Es gibt völlig zu Recht Vorschriften Robenpflicht und Verbot religiöser Symbole für Richter, bei Staatsanwälten dürfte das auch so sein, aber die Parteien des Verfahrens dürfen sich in einem gewissen Rahmen kleiden, wie sie wollen, und ja, die dürfen auch verdammt nochmal Kopftuch tragen.
Jul 17, 2017 - 23:42 by Swaft
Wirst du in einem Restaurant bedient wenn du in Badekleidung dort auftauchst? Nein. Warum? Weil es in unserer Gesellschaft bestimmte Werte und Normen gibt. Daheim kannst du tun und lassen was immer du möchtest. Auch zehn Kopftücher tragen ist okay. Möchtest du am gesellschaftlichen Leben teilhaben und erwartest bestimmte Leistungen deiner Mitbürger,(Restaurant, Gericht, Kirche etc.) so hast du dich den Normen unterzuordnen um der Gesellschaft Willen. Leben miteinander heisst auch, sich entgegen den eigenen Vorstellungen der Mehrheitsbevölkerung anzupassen.
Jul 17, 2017 - 23:48 by HerbertFrahm990
"Wirst du in einem Restaurant bedient wenn du in Badekleidung dort auftauchst? Nein. Warum?"

Hast du vielleicht einen noch etwas untrefferenden Vergleich?
Jul 17, 2017 - 23:52 by Swaft
Der Vergleich ist sehr treffend. Ich erkläre dir auch warum.

Ein Individuum betritt einen Ort an dem andere Menschen sich bestimmten Regeln anpassen. Kasino - Abendkleidung, Restaurant - was gemeinhin als "angemessen" bezeichnet wird, Hallenbad - Badebekleidung, Gericht - respektvolle Bekleidung (keine Kopfbedeckung)Wenn sich der Großteil der Menschen dort daran hält warum muss dann eine Einzelperson einen auf Ego machen und seine drecks Religion als Rechtfertigung nutzen!?
Jul 17, 2017 - 23:59 by HerbertFrahm990
In den von dir genannten EInrichtungen gilt das Haurecht. Die können selbst entscheiden wie dort jemand angezogen zu sein hat. Das Gericht ist eine staatliche Institution und der Staat muss nunmal die Grundrechte achten. Wenn sich also eine Kopftuchträgerin auf Art.4 II GG beruft, dann bräuchte es eine Begründung, warum sie das Kopftuch abzusetzen hat. Und diese Begründung müsste in Hinsicht auf das Grundrecht verhältnismäßig sein. Weil man diese "drecks Religion(sic!)" nicht mag, ist nicht ausreichend. Und ich weiß auch nicht, ob du dich über eine Kippa oder die Kleidung einer Nonnen auch so aufregen würdest.
Jul 18, 2017 - 00:06 by Swaft
Auch ein Hausrecht muss GG-konform sein. Dennoch hat das Abnehmen einer Kopfbedeckung in geschlossenen Räumen etwas mit Tradition und gesellschaftlicher Entwicklung zutun. Mir ist egal ob Christ,Moslem oder Hindu, die Religion hat in einem säkularen Staat nichts vor Gericht zu suchen.
Jeder der sich auf unsere Verfassung, Werte oder GG beruft wird das auch akzeptieren. Jedoch zeigt genau dieser Fall, dass der Dame die deutsche Gesellschaft am Arsch vorbei geht und ihr die Religion wichtiger ist.
Jul 18, 2017 - 10:28 by PantaRay
Wenn wir hier schon bei Normen sind: das abnehmen der Kopfbedeckung galt seit jeher nur für Männer. Wenn meine Oma ihr verdammtes kopftuch aufbehalten will, weil sie meint der Zug macht sie sonst krank, dann darf sie das. Sogar in der Kirche
Jul 18, 2017 - 00:11 by HerbertFrahm990
Eine Mehrheit der Rechtswissenschaft leitet aber eben aus dem GG ab, dass man religiöse Symbole vor Gericht tragen darf. Du willst, dass sich Leute zu etwas bekennen, dem du selbst widersprichst. Und dann wirfst du noch genau den Leuten Respektlosigkeit vor. Versteh ich nicht ganz.
Jul 18, 2017 - 00:31 by Swaft
Das sind mMn zwei verschiedene Dinge. Zum einen das GG,jeder hat das Recht Kopftuch zu tragen solange er andere nicht beeinträchtigt (also muss ich im Prinzip belegen, dass ich Bluthochdruck bekomme oder etwas wirklich gravierendes damit das Kopftuch Weg muss). Zum anderen gibt es jedoch eine gesellschaftliche Identität die über lange Zeit gewachsen ist. Daraus resultierte mMn das GG erst wirklich. Dazu gehört der gegenseitige Respekt und das unterordnen. Zum Beispiel so Sachen wie älteren Leuten mit Respekt zu begegnen und sie zu siezen. Ich als einzelner ordne mich der Gesellschaft unter und sieze halt ältere Menschen. Ich muss das per Gesetz nicht tun aber ich erkenne diesen gesellschaftlichen Kodex an. Genauso ist es mit Kopftüchern oder Verschleierung. Man tut dies in Deutschland einfach nicht. Das gab es noch nie und ich finde diese Muslima muss ihren persönlichen Willen (weil mMn Religion nicht als Rechtfertigung reicht) den Normen der vorherrschenden Gesellschaft unterordnen. Vor Gericht keine Religion, keine Kopfbedeckung, angemessene Bekleidung.
Jul 18, 2017 - 00:39 by HerbertFrahm990
Ich kann dir bei dem folgen, was du zu Respekt gegenüber älteren Mitmenschen sagst. Und auch, dass man freundlich ist und sich den Gebräuchen anpasst. Die von dir erwähnte Vollverschleierung lehne ich zum Beispiel völlig ab. Auch in der Öffentlichkeit. Das Gesicht des Gegenübers zu sehen gehört so fundamental zu unserer Kultur, dass es verboten sein sollte dies nicht zu tun. Aber für mich ist ein Kopftuch damit nicht vergleichbar. Und als religiöses Symbol finde ich (obwohl ich Religionen eigentlich nicht mag), sollte es Menschen nicht verboten werden. In dem konkreten Fall finde ich die Religionsfreiheit wichtiger. Diese Freiheit zu haben ist in gewisserweise ja auch Teil unserer Kultur.
Wir werden wahrscheinlich in dem Fall nicht zu einer Meinung gelangen, aber es gibt sehr viel unangenehmere Diskussionspartner hier als dich.
Jul 18, 2017 - 02:28 by TommyEmpeg
Die Kernfrage lautet bei solchen Diskussionen immer, ob religiöse zur Schau Stellung nach außen noch tolerabel ist oder eben nicht. Der Staat muss die ungestörte Religionsausübung im Privaten schützen, nicht aber in der Öffentlichkeit. Zumindest entwickelt sich das GG in diese Richtung mMn. Das Kopftuch wird von der nicht tragenden Kopftuchgesellschaft häufig als Symbol für Unterdrückung gewertet - dazu werden bestimmt keine Umfragen macht, weil politisch nicht gewollt. Der Familienrichter übersieht hier meines Erachtens aber, dass es ihm gegenüber nicht in erster Linie respektlos ist, wie eben andere auffällige Kleidung. Die Frage, ob das Kopftuch insgesamt im öffentlichen Raum nicht mehr zur Schau gestellt werden darf, ist nicht geklärt bzw. unsere Gesellschaft ist noch nicht so weit oder wird auch nie so weit sein, wer weis das schon. Müssen Schüler ihr Kopftuch abnehmen, oder wenn Muslima ein öffentliches Gebäude betreten? Nein. Daher auch im Gericht (noch) tolerabel.
Jul 18, 2017 - 11:20 by Swaft
Das kann ich ich nur erwiedern! Die Meinungen bekommen wir wohl nicht zusammen,auch da gebe ich dir Recht.
Jul 18, 2017 - 14:18 by ExPerium
Das Restaurant kann ich mir aussuchen oder auch ganz drauf verzichten. Zum Gericht muss ich gezwungenermaßen, wenn ich mich scheiden lassen will, wenn ich als Zeuge geladen werden, wenn ich einer Straftat angeklagt werde etc., da habe ich keine Wahl.

Dass ich als Otto Normal älteren Leuten oder überhaupt irgendwem mit Respekt begegnen muss, lässt sich dem Grundgesetz nicht entnehmen und auch unseren "normalen" ("einfachen", also im Rang unter der Verfassung stehenden) Gesetzen nicht entnehmen. Verfassung und Strafgesetze schützen nur das absolut notwendige ethische Minimum. Denkst du, außereheliche Kinder waren in den 1950er Jahren gesellschaftlich akzeptiert? Nein. War außerehelicher Sex rechtlich verboten? Nein!
Jul 18, 2017 - 14:55 by Swaft
Sorry aber dein Kommentar hat nichts mit dem zutun was ich gesagt hab. Was du sagst ist vielleicht richtig, hat mit meinem Kommentar aber nix zutun.
Jul 18, 2017 - 10:17 by shixa
Und wenn es Teil meines glaubens wäre immer nackt umherzulaufen, sollte das Gericht das auch akzeptieren? Der Glaube anderer Menschen ist absolut wertlos für jeden anderen und ist darum keine Grundlage für Sonderbehandlung.
Jul 18, 2017 - 03:20 by MrBeef
Es geht hier ja nicht um die Scheidung an sich, sondern um den Dress-Code in einem Gerichtssaal. Kopfbedeckungen runter, ohne Ausnahme.
Jul 18, 2017 - 07:42 by WurstDiaet
Und Hosen runter, ohne Ausnahme!
Jul 18, 2017 - 08:24 by zarathustra_23
Nonnen tragen auch fast immer Kopftuch, diese dann auch, falls die mal vor Gericht müssen? Es wäre mir neu, dass Nonnen ihr Kopftuch irgendwann mal ablegen müssen.
Jul 18, 2017 - 08:27 by MrBeef
Gescheit wäre es auf jeden Fall.
Jul 17, 2017 - 23:19 by StrongKobayashi
ging sich mit mehr um's Kopftuch im allgemeinen als um diesen Fall. Darüber hinaus gibt es sehr wohl in Ausnahmefällen Kleidungsverbote, beispielsweise für Rockerkutten. Ob das auch auf das Kopftuch zutreffen kann, weiß ich aber nicht.
Jul 17, 2017 - 22:41 by SChWanswurst
Außer der Bibel fällt mir gerade kein Buch ein, was einer Frau befiehlt ihr Haar zu bedecken.
Jul 17, 2017 - 22:46 by StrongKobayashi
Dann nenn es halt Interpretation. Das ändert doch nichts an der Ursache.
Jul 17, 2017 - 23:46 by Swaft
Ich weiß nicht ob der Satz von dir aus Dummheit oder Unwissenheit resultiert.

"Und sag den gläubigen Frauen, sie sollen ihre Augen niederschlagen, und ihre Keuschheit bewahren, den Schmuck, den sie tragen, nicht offen zeigen, soweit er nicht normalerweise sichtbar ist, und ihre Tücher über ihre Busen ziehen."

Sure 24, Vers 31 wer hätts gedacht -Koran
Jul 17, 2017 - 23:50 by HerbertFrahm990
Lustig jemandem Dummheit zu unterstellen und dann was zu posten, in dem Haare nicht erwähnt werden? Oder aus was schließt du aus dem zitierten, dass man seine Haare bedecken muss?
Jul 17, 2017 - 23:58 by Swaft
In islamisch geprägten Gesellschaften hat die Behaarung einen immens höheren Stellenwert als in unseren Gefilden. Siehe Bart bei Männern oder die Kopfhaare bei Frauen. Ergo ergibt sich aus diesem oben zitierten Text die Rechtfertigung der Verschleierung. Ob das jetzt Sinn macht oder nicht sei mal dahingestellt aber so argumentieren Moslems/Fundamentalisten/Islamisten wie auch immer.
Jul 18, 2017 - 00:03 by HerbertFrahm990
Nein, nicht in allein islamisch geprägten Ländern. Sicherlich in den arabischen. Aber in Teilen Nordafrikas und großen Teilen Südostasiens wird das nicht so gesehen. Ist also eher eine kulturspezifische Interpretation, aber keine allgemeingültige.
Jul 18, 2017 - 00:09 by Swaft
Hab ich auch nicht gesagt/gemeint. Dennoch gilt dieser Vers nicht umsonst als "Kopftuchvers".
Ich wollte schwanswurst auch lediglich aufzeigen,dass es eben sehr wohl aus dem Koran kommt.
Jul 18, 2017 - 00:14 by HerbertFrahm990
Achso, dann nehm ich das mit dem dumm zurück.
Jul 18, 2017 - 00:05 by HerbertFrahm990
allen*
Jul 18, 2017 - 00:17 by LordOfSpist
Die gesetzbücher der meisten fucklimischen Staaten.
Jul 17, 2017 - 23:41 by HerbertFrahm990
Warum bekommst du minus?
Jul 18, 2017 - 11:20 by mstrkrft
Was du findest interessiert hier aber nun mal nicht. Ist es verboten ein Tuch im Gerichtssaal zu tragen? nein? Dann hat der Richter der Frau auch keine Bedingungen zu stellen.
Jul 18, 2017 - 11:58 by StrongKobayashi
http://pr0gramm.com/new/2039088:comment16331450

Ergänzung: Das Kopftuch ist übrigens nicht im Koran vorgeschrieben. Baseballcaps und Zylinder hat man vor Gericht auch auszuziehen. Nur Religion kriegt wieder eine Extrawurst gebraten, genau wie bei der Schlachtverordnung (Schächten) und der körperlichen Unversehrtheit (Beschneidung Minderjähriger).
Jul 17, 2017 - 22:35 by bega
Und ich finde, dass deine Mutter nicht in unserer Gesellschaft angekommen ist.
Jul 17, 2017 - 22:36 by StrongKobayashi
die lebt ja auch hier im Keller.
Jul 17, 2017 - 22:42 by nelsonpeterson
In der Tiefkühltruhe.
Jul 17, 2017 - 22:47 by StrongKobayashi
auf 3 Tiefkühltruhen verteilt.
Jul 17, 2017 - 22:20 by GandaIf
In der Kirche dürfen Männer ja schließlich auch keinen Hut tragen
Jul 17, 2017 - 22:23 by HerbertFrahm990
Die Kirch dürfte auch sagen, dass schlanke Frauen unter 25 nur in Bikini zur Kommunion gehen dürfen, das ist deren Sache.
Jul 17, 2017 - 22:30 by DasNeuePr0gramm
Tut sie aber nicht.
Und sich dann wundern, warum immer weniger Leute in die Kirche gehen.
Jul 17, 2017 - 22:32 by MarcoRamius
Dann wäre sicher auch bald die Zahl der Austritte rückläufig.
Jul 17, 2017 - 22:00 by CrystalFlash
und warum sollten sie es dürfen?
Jul 17, 2017 - 22:11 by HerbertFrahm990
In einer freiheitlichen Gesellschaft müsstest du eher fragen: warum willst du es verbieten? Wenn die Personen dort als Privatpersonen sitzen, soll die Frau doch ihr Kopftuch tragen, genauso wie ein Mönch seine Mönchskutte oder ein Jude seine Kippa.
Jul 17, 2017 - 22:18 by Ownanierer
Wenn der Richter mich zwingt mein Nudelsieb abzunehmen, regt sich niemand auf...
Jul 17, 2017 - 22:22 by HerbertFrahm990
Wenn das fliegende Spaghetti-Monster vom Richter als Religion anerkannt wird, muss er dich das aufsetzen lassen.
Jul 17, 2017 - 22:27 by Ownanierer
Dann definier du mal was ne Religion ist und was nicht und ich trage derweil mein Nudelsieb.
Jul 18, 2017 - 02:52 by Discopanda
Warum sollte er der Frau aus relgiösen Gründen erlauben ein Kopftuch bei einer Scheidung tragen zu dürfen, wenn eben diese Religion ihr verbietet sich von Ihrem Mann scheiden zu lassen?
Jul 18, 2017 - 03:02 by HerbertFrahm990
In Deutschland gilt deutsches Recht, das Scheidungsrecht ergibt sich also nach dem BGB und nicht der Scharia. Dass sie sich nach religiösem Recht nicht scheiden lassen darf, schließt auch nicht aus, dass sie sich sonst auf ihre Religionsfreiheit beruft, da der Staat nicht dazu da ist zu prüfen, ob die Menschen ihre Religion "richtig" ausüben. Außer sie verstoßen gegen deutsches Recht, was die Frau hier aber nicht getan hat.
Jul 17, 2017 - 22:18 by Arlen
ich bezweifle, dass du vor gericht einen motoradhelm, eine sonnenmütze, ein nudelsieb oder sonstige kopfbedeckungen tragen darfst
Jul 17, 2017 - 22:21 by HerbertFrahm990
Es ist aber nicht nur irgendeine Kopfbedeckung, sondern ein religiöses Symbol. Oder regen sich hier nicht alle über Kopftuchfrauen auf? Warum würden sie das denn tun, wenn es kein religiöses Symbol wäre?
Jul 17, 2017 - 22:26 by TREASUREPLOW
NUDELSIEBE SIND AUCH RELIGIÖSE SYMBOLE!11
Jul 18, 2017 - 06:36 by Hoarder
Ramen!
Jul 17, 2017 - 22:35 by pellegram
Was haben religiöse Symbole im Gerichtssaal zu suchen? Religiöse Symbole sind reine Spinnerei und für Spinnereien ist im Gerichtssaal kein Platz
Jul 17, 2017 - 22:39 by HerbertFrahm990
Bei Richtern, Anwälten und Staatsanwälten haben sie nichts zu suchen. Aber meinetwegen kann eine Privatperson ihr ein Kreuz um den Hals tragen, wenn sie sich Glück davon verspricht.
Jul 17, 2017 - 22:41 by pellegram
Dann ist deiner Ansicht nach auch eine Schirmmütze und dergleichen angebracht? Ich halte davon nicht viel...genauso wie von "Rockerabzeichen" und sonstigen "Gesinnungszeichen"
Jul 17, 2017 - 23:15 by ExPerium
Die Rockerabzeichen sind nicht generell verboten, allerdings kann das Gericht sie verbieten, wenn sie zur Einschüchterung von Zeugen führen können oder zu gegenseitigen Provokationen verschiedener Gangs im Saal.
Jul 17, 2017 - 23:40 by pellegram
meine Aussage war nicht darauf gemünzt dass ich den aktuellen Umgang gut heiße, ich halte hier eine "harte" Linie für angebracht ohne "ermessenspielraum"
Jul 17, 2017 - 22:27 by Supersonic
Weil es bullshit ist. Es ist nur ein Tuch. Genauso wie ein Nudelsieb oder eine Klopapierrolle.

Und so ein hokus pokus hat in einem Gerichtssaal, Schule, Uni, Krankenhaus, Amt etc. nichts zu suchen wie ich finde.
Jul 17, 2017 - 22:38 by Kasekuchen5
Gerade als religiöses Symbol sollte es verboten sein, da solche nichts in staatlichen Institutionen verloren haben (sollten). Egal ob von der Privatperson oder von Richter und (Staats-)Anwälten, um dem Grundsatz "vor dem Gesetz sind alle gleich" gerecht zu werden.
Desweiteren werden Kopftücher auch ohne religiösen Hintergrund, z.B. in Osteuropa oder bei den Sorben.
Und Kopfbedeckungen sollten schon aus Gründen der Höflichkeit in Gebäuden nicht getragen werden...
Jul 17, 2017 - 22:50 by WeeZe
"Vor dem Gesetz sind alle gleich" - bedeutet ja grade, dass egal welche Kleidung jemand trägt oder wie jemand aussieht - er von dem Gesetz gleich behandelt wird.
Und wenn wir ein paar Zeilen weiter im Grundgesetz lesen: "Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet"

Ich bin echt kein Fan von Religionen - egal welcher - aber ich finde hier widerspricht der Amtsrichter ein wenig dem Grundgesetz, da es nun wirklich keine gesetzliche Grundlage für die "Kleiderordnung" im konkreten Fall gibt.
Jul 17, 2017 - 22:55 by Kasekuchen5
Was ich mehr damit meinte ist, dass auch Richter Menschen sind und auch Religionen ausüben. Vor allem einem muslimischen Richter, falls wir denn welche haben, traue ich nicht zu, einem anderen Muslimen gegenüber ein gleich hartes Urteil auszusprechen, wie einem "ungläubigen" gegenüber. Gegenteiliges kann natürlich auch passieren (christlicher Richter, härteres Urteil für Muslime). Um diese Subjektivität zu vermindern, sollte man eben kein offensichtliches religiöses Symbol tragen. Für die ungestörte Religionsausübung benötigt man mMn auch keine Symbole (gibt es dazu evtl ein Urteil).
Jul 17, 2017 - 23:40 by WeeZe
Religionsausübung bedeutet im Sinne des GG nicht nur, dass du glauben darfst was du möchtest - sondern auch, dass du deine Religion offensiv ausüben darfst. Dazu gehört das tragen religiöser Kleidungsstücke genauso wie das Vermitteln von seinen Überzeugungen an seine Kinder usw. Natürlich ist es ebenso Atheisten erlaubt offensiv als Atheist aufzutreten und mit einem "Gott/Allah existiert nicht"-Shirt rumzulaufen (auch bei deiner Scheidung)

Im Punkt Subjektivität gebe ich dir natürlich Recht - sinvoll ist es zwecks Entscheidungsneutralität bestimmt - gesetzlich gibt es aber dafür meines Wissens nach keine Grundlage.

Nach Urteil des Bundesverfassungsgericht bedürfen Eingriffe in die Religionsfreiheit ein förmliches Gesetz, das dem Schutz eines im Grundgesetz verankerten Grundrechtes dienen muss. z.B. wenn es um Gewalt o.ä. geht.
Jul 18, 2017 - 00:30 by Kasekuchen5
Ich sollte vielleicht mal ausführlicher erklären was ich meine, aber dazu bin zu müde, genauso wie für komplexe Gedankengänge.

Mit anderen stören meine ich, dass der Muezzin z.B. verboten ist oder das nicht einfach in der Uni-Vorlesung jemand seinen Gebetsteppich ausrollen darf und dann vorm Prof. sein Gebet abhält oÄ.
Jul 18, 2017 - 00:54 by HerbertFrahm990
Beim Beten stimme ich dir zu. Aber rein vom Prinzip: was unterscheidet das Rufen des Muezzin von Kirchenglocken?
Bevor jetzt große Aufregung kommt, natürlich gibt es da kulturelle Unterschiede. Aber eigentlich müsste der Staat da doch neutral sein oder?
Jul 18, 2017 - 01:02 by Kasekuchen5
Die Kirchenglocke sagt dir stündlich die Zeit an und hat somit schonmal einen praktischen Nutzen (ja der Muezzin sagt auch die Zeit, aber eben nur alle paar Stunden mal und dann müsste noch irgendein Europäer wissen, wann die Gebetszeiten sind). Und dann eben noch aus Tradition. War halt schon da.
Jul 18, 2017 - 01:05 by HerbertFrahm990
Ja, den Punkt habe ich ja auch genannt. Aber grundsätzlich finde ich es schwierig da eine Religion zu bevorteilen. Man könnte vielleicht irgendwie mit dem Bestandsschutz argumentieren.
Jul 18, 2017 - 01:22 by Kasekuchen5
Das mein ich ja mit Tradition. Deswegen dürfen Schützenvereine ja auch noch mit Waffen in der Hand rumlaufen und man bei Trachten noch halbe Macheten tragen.
Jul 17, 2017 - 22:58 by Kasekuchen5
Btw ist die ungestörte Religionsausübung auch mit eins der am einfachsten Einschränkbarer GG, z.b. dürfen muslimische Soldaten nicht in der Dienstzeit beten und fasten schon gar nicht. Auch bezweifel ich, dass während eines Prozessen Gebetspausen gemacht werden. Auch darfst du mit deiner ungestörten Religionsausübung keinen anderen stören.
Jul 17, 2017 - 23:05 by HerbertFrahm990
Muslimischen Soldaten zu verbieten im Dienst zu beten ist ja auch begründet. Sie müssen im Dienst aufmerksam und im Zweifel alarmbereit sein. Was hat das damit zu tun, dass eine Privatperson in einem Gerichtssaal ein religiöses Symbol trägt?
Jul 17, 2017 - 22:44 by BenzoBernd
Du wirst doch in deiner Freiheit überhaupt nicht eingeschränkt, dann lass doch die leute ihr Kreuz oder Kopftuch tragen. und jetzt komm mir bitte nicht mit ein Motorradhelm stört auch keinen.
Jul 17, 2017 - 23:00 by Kasekuchen5
Wenn du in einem Gespräch mit mir deine Kappe oder Sonnenbrille nicht abnimmst, kannst du lange auf eine Antwort warten. Das gehört sich nicht (Außnahme: Du steht genau in Sonnenrichtung).
Jul 17, 2017 - 22:48 by Timonidas
Also ich weiss nicht ob es dazu ein Gesetz oder eine Regel gibt aber ich würde schon aus Anstand und Respekt davon absehen bei einer Gerichtverhandlung meinen Kopf zu bedecken, ich trage auch keine Kopfbedeckung im Hörsaal oder beim gemeinsamen Abendessen, sowas gehört sich eifnach nicht. Persönlich habe ich Verständnis für Frauen die einer zurück gebliebenen Ideologie anhängen, aber auch für Richter denen das widerrum egal ist.
Jul 17, 2017 - 22:30 by DerMaddin
Wenn da ein Asi mit schiefen Basecap reinkommt, sagt der Richter auch, dass er es runternehmen soll. Das hat was mit Respekt und Achtung zu tun, was diese ganzen Asozialen nicht haben.
Jul 17, 2017 - 22:32 by HerbertFrahm990
Kopftuch tragen = asozial
Jul 17, 2017 - 22:34 by DerMaddin
Nein, so habe ich das nicht gesagt. Aber gut ... Diskussionen werden nichts bringen nehme ich an.
Jul 17, 2017 - 22:36 by HerbertFrahm990
Wie konnte ich das bei deiner differenzierten Ausdrucksweise missverstehen? Aber ja, ich bin zwar ein diskussionsfreudiger Mensch, aber wenn direkt erstmal von "Asozialen" die Rede ist bei dem Thema, vergeht mir auch die Lust.
Jul 17, 2017 - 22:40 by DerMaddin
Vor dem Gericht sollen alle Menschen gleich sein. Es geht nicht um das scheiß Kopftuch, sondern der Missachtung des Gerichts. Wenn der Richter dein Gesicht sehen will bei der Verhandlung, ist das ist eben so. Da braucht man nicht groß rumheulen.
Jul 17, 2017 - 22:41 by HerbertFrahm990
Es geht hier aber nicht um ein verschleiertes Gesicht (bei dem ich dir zustimme), sondern um ein Kopftuch. Und ich weiß nicht, warum es dem Grundsatz der Gleichheit vor Gericht widerspricht, wenn man religiöse Symbole tragen darf?
Jul 17, 2017 - 22:49 by DerMaddin
Warum sollte Kevin denn sein Cappy abnehmen und den Kaugummi rausnehmen und wird ermahnt, wenn er sich im Zeugenstand hinlümmelt wie der letzte Penner? Und warum sollte Klaus-Jürgen nicht direkt nach der Gartenarbeit in Unterhemd und Jogginghose ins Gericht gehen? Und warum darf Torben-Malte nicht Barfuß rein?
Jul 17, 2017 - 22:52 by HerbertFrahm990
Das ist erstmal keine unmittelbare Frage der Gleichheit vor Gericht. Und desweiteren beinhaltet der Gleichheitssatz des GG, dass wesentlich gleiches nicht ungleich und wesentlich ungleiches nicht gleich behandelt werden darf. Wenn das Kopftuch nun ein religiöses Symbol ist, Klaus-Jürgens Jogginghose aber nicht, dann liegt auch keine Ungleichbehandlung vor.
Jul 17, 2017 - 23:28 by RelaX92
Und wenn Klaus-Jürgens immer in der Jogginghose in die Kirche geht oder es seine gesegnete Jogginghose ist?
Jul 17, 2017 - 22:51 by Timonidas
Vielleicht weil der Richter einfach nicht will das jemand seinen Kopf bedeckt? Die religiöse Begründung kann doch Ihm und jedem anderen deutschen herzlichst egal sein.
Jul 17, 2017 - 22:30 by Eingreiftrupp
puh also ich kann mir n Szenario vorstellen in dem du das Gesicht auf dem perso mit irgendeiner verschleierten hackfresse vergleichen musst. aber du kannst weder das doppelkinn noch die wangen, stirn oder frisur und haarfarbe unter dem kopftuch + meterdick schminke als ähnlich zu dem bild auf dem perso verifizieren.
Jul 17, 2017 - 22:34 by HerbertFrahm990
Aber die Identitätsfeststellung dauert nicht so lange wie die Gerichtsverhandlung. Und außerdem sprach ich von Kopftüchern und nicht von der Vollverschleierung. Das Gesicht muss natürlich zu sehen sein um die Glaubwürdigkeit bewerten zu können.
Jul 18, 2017 - 00:16 by Eingreiftrupp
steht da irgendetwas von vollverschleierung?
ich sprach davon dass je nach Kopftuchart es genug sein kann um markante Gesichtszüge zu verdecken und somit jemand nicht nehr zwischen z.b. ehefrau und cousine differenzieren zu kann.
Jul 18, 2017 - 00:18 by HerbertFrahm990
Troll oder Behinderung?
Jul 17, 2017 - 23:47 by Swaft
Religion hat vor Gericht nichts zu suchen.
Jul 17, 2017 - 22:11 by Y05H1
Wegen Entfaltung undso. (Diese nutzlosen Grundrechte die man bekommt wenn man über Los geht)
Jul 17, 2017 - 22:52 by WeeZe
Artikel 4, Absatz 2 GG - "Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet."
Jul 17, 2017 - 22:56 by HerbertFrahm990
Ist das diese Verfassung, die hier alle mit ihrem Leben verteidigen würden gegen Heiko Maas?
Jul 17, 2017 - 22:11 by Halbweise
Warum nicht?
Jul 17, 2017 - 22:10 by Rndm
Weil es Privatscheiß ist und du genauso tragen darfst was du willst.
Jul 17, 2017 - 22:15 by Interpol
Eben im Gericht nicht. Da darfst du dich nicht "Vermummen". Cappys, Sonnenbrillen und Co müssen auch runter, also auch das scheiß Kopftuch. Baschda.
Jul 17, 2017 - 22:20 by Schlan
Seit wann darf man vor Gericht tragen was man will? Es gibt Anforderungen die an die Bekleidung aller Verfahrensbeteiligten gestellt werden. Wer sogar mit schmutziger Kleidung zu Gericht erscheint und darüber uneinsichtig ist, kann sich der Ungebühr schuldig machen und ein Ordnungsgeld kassieren.

Aber um dir fair zu bleiben... sogar Jogginghosen gelten seit 1994 als nicht zu unangemessene Kleidung.
Jul 17, 2017 - 22:48 by BenzoBernd
Raffst du nicht das die Religionsfreiheit höherbewertet ist als deine scheiß dreckige Jogginghose. Wenn du dich angewidert fühlst weil ne Ole en Kopftuch trägt, dann such dir Hilfe! Wovor hast du Angst?
Jul 17, 2017 - 23:01 by Schlan
Mit der grundlegenden Religiosfreiheit habe ich keine Probleme. Mit diesem Fall im Gericht auch nicht. Ich habe mich an keiner Stelle gegen die Religiosfreiheit ausgesprochen.
Nur deinen Satz, dass man tragen darf, was man will, wollte ich nicht so stehen lassen.

Aber wenn wir jetzt schonmal dabei sind: Es gibt viele Bereiche in denen die Religionsfreiheit eingeschränkt werden sollte.
Meiner Meinung nach darf es nicht sein, dass die Relifionsfreiheit Brandschutzverordnungen und Versammlungsstättenverordnungen scheißen darf, weil es sonst die Ausübung der Religion unterdrücken würde.

Menschenleben und deren Unversehrtheit sollten immer über der Religionsfreiheit stehen.
Jul 17, 2017 - 23:05 by BenzoBernd
hmm, da muss ich wohl zurückrudern. Da hab ich wohl 2 Kommentare zusammengelesen.
Klar kann die Religionsfreiheit wie jedes andere Grundrecht auch eingeschränkt werden. Generell ist für mich persönlich die Religionsfreiheit sogar allen anderren Grundrechten/Menschenrechten unterzuordnen.
Jul 17, 2017 - 23:09 by HerbertFrahm990
Ich finde auch, dass der Bildungsauftrag des Staates höher zu bewerten ist, als das Recht der Eltern über die Religion ihrer Kinder bestimmen zu dürfen. Da gibt es ja Fälle wie die Teilnahme am Schwimm- oder Sportunterricht. Aber das ist halt nicht vergleichbar mit diesem Fall finde ich.
Jul 17, 2017 - 22:55 by Timonidas
Religionsfreiheit hat damit nichts zu tun du Mongo, du bist frei jede beschissene Religion anzunehmen auf die du Bock hast aber wie man sich für eine Gerichtsverhandlung zu kleiden hat hat damit überhaupt nichts zu tun.
Jul 17, 2017 - 23:00 by BenzoBernd
(1) Jedermann hat Anspruch auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht umfasst die Freiheit des Einzelnen zum Wechsel der Religion oder der Weltanschauung sowie die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen öffentlich oder privat, durch Gottesdienst, Unterricht, durch die Ausübung und Beachtung religiöser Gebräuche auszuüben.

aber erklär mir ruhig nochmal die Religionsfreiheit nur um sicher zu gehen.
Jul 17, 2017 - 23:08 by Timonidas
Sorry den Teil wo es heisst das Kopftuchträgerinnen sich an keine Kleiderordnung zu halten haben habe ich nicht finden können :(
Jul 17, 2017 - 23:12 by BenzoBernd
"Kleiderordnung" im Gericht > Grundrecht?
Jul 17, 2017 - 23:16 by Timonidas
Das Kopftuch ist kein Grundrecht wtf
Jul 17, 2017 - 23:28 by BenzoBernd
die Ausübung und Beachtung religiöser GEBRÄUCHE auszuüben.
Jul 17, 2017 - 23:49 by Timonidas
Hält jemand Euch auf dabei 5 mal am Tag zu beten oder während dem Ramadan zu fasten? Ich glaube nicht. Während einer Gerichtsverhandlung Kopftuch tragen ist genausowenig religiöser Brauch wie Kopftuch unter keinen Umständen jemals abzunehmen. Es ist ein Kleidungsstück und es gibt keinen Hinweis in Koran oder Hadite das man ewig in der Hölle schmoren wird wenn man für ein paar Stunden darauf verzichtet, es ist nicht mehr ein religiöser Brauch als eine Kreuzkette oder ein Basecap wo Jesus drauf steht.
Jul 18, 2017 - 00:34 by BenzoBernd
Ich bete nicht 5 mal am Tag weil ich nicht gläubig bin und ich faste auch nicht weil ich kein Moslem bin. Aber klar wer sich hier nicht über Kopftücher aufregt muss ja Moslem sein. Ein Kreuz um den Hals zu tragen ist auch religiöser Brauch steht auch nicht in der Bibel, selbst wenn, deine Freiheit wird dadurch nicht eingeschränkt. Wenn du da anderer Meinung bist, solls so sein. Aber komm mir nicht mit "Kopftuch tragen ist kein Grundrecht", das ist Blödsinn. Spar dir und mir die Zeit weiter zu diskutieren. Sinnlos!
Jul 18, 2017 - 04:16 by Timonidas
Es ist mir scheissegal ob du gläubig bist oder nicht du Spaßtiker, meine Annahme das du Moslem bist bezog sich auf die vehemente Verteidigung des Kopftuchs als Grundrecht und nicht darauf das du dich "nicht darüber aufregst". Ein Kreuz um den Hals tragen ist KEIN religiöser Brauch es ist einfach nur eine Art zu kommunizieren "ich bin Christ", genau wie ein Kopftuch tragen kein religiöser Brauch ist sondern einfach eine Art zu zeigen dass man fromme Muslima ist. Das es von vielen Gerichten als Grundrecht angesehen wird seine Identität als fromme Muslima mit diesem Kleidungsstück zu kommunizieren stimmt zwar, macht die Tatsache aber nicht weniger unsinnig.
Jul 17, 2017 - 22:56 by HerbertFrahm990
Doch hat es.
Jul 17, 2017 - 22:12 by Beckzilla
Also ich mag eigentlich die Freiheit selbst zu wählen was ich trage. Am Ende ist ein Kopftuch eine Kopfbedeckung, wenn man das verbietet muss die Cap von Justin vorm Jugendrichter in meinen Augen auch verboten werden.
Wenn du es am Ausdruck der Religion festmachst so müsste man auch dem Juden seine Kippa und dem Christen seine Kette mit Kreuz verbieten.
Jul 17, 2017 - 22:15 by CrystalFlash
hast du ja auch aber meiner Meinung nach kann der Richter im Gerichtssaal Anordnen dass die Religion draußen/privat bleibt und sie kann sie ja gerne wenn sie aus dem Gerichtssaal tritt wieder verschleiern oder ein Nudelsieb aufsetzen je nach Religion.
Und nein die Cap von Justin Bieber muss dabei nicht verboten werden, weil es kein Religiöses Symbol ist. Genauso wie die Bandidos Lederkutte verboten ist zu tragen aber ich eine normale Lederkutte jederzeit tragen kann.
Jul 17, 2017 - 22:22 by Beckzilla
Und mit welcher Begründung? Seit wann dürfen Richter den Dresscode vorschreiben?
Jul 17, 2017 - 22:29 by Beckzilla
Also hinsichtlich religiöser Kleidungsstücke meine ich. Das ist nichts was ein einzelner Richter mal kurz festlegen kann weil er Bock drauf hat.
Jul 17, 2017 - 22:28 by DiesenRing
Weil der Jude sich ja auch mit Kippa bedecken muss, weil er sonst von Frauen ge-ehrenmordet wird... Ich bin gegen Kopfbedeckungen von Nonnen, aber alle anderen genannten religiösen Kleidungsstücke sind einfach nicht mit dem muslimischen Kopftuch vergleichbar.
Jul 17, 2017 - 22:30 by Beckzilla
Ich bin moralisch voll auf deiner Seite, aber du kannst schwer ein Gesetz entwerfen dass den Islam von anderen Religionen unterscheidet.
Jul 17, 2017 - 22:30 by Beckzilla
*das
Jul 17, 2017 - 22:33 by DiesenRing
Warum nicht? Repressive/regressive Ideologien lehnen wir auch so ab. Beschneidung bei Mädchen würden wir nie durchgehen lassen, einige Sekten werden auch geächtet.
Man kann da schon einen Strich ziehen. Wie man sie in der Praxis vom Extremismus entfernt ist ne andere Frage. Aber man könnte damit anfangen, deutsche Prediger in Moscheen zu verpflichten (anstatt importierten Hetzern).
Jul 17, 2017 - 22:56 by Timonidas
Justin muss sein Cap vopr Gericht auch ausziehen.
Jul 18, 2017 - 09:04 by flurry1337
falls es sich hier um ein Kopftuch handelt ist das verhalten des richters nicht zu entschuldigen, sollte es sich allerdings nicht um ein kopftuch sondern um eine gesichtsverschleiherung handeln so könnte man die anweisung verstehen
Jul 18, 2017 - 01:17 by Vyren
Vielleicht hat sie ne Glatze und schämt sich?
Jul 17, 2017 - 21:52 by DeltaV
Weil sie Moslems sind.
Jul 18, 2017 - 00:10 by Jouana
Damit der Richter zweifelsfrei die Person erkennen kann und ihre Mimik besser lesen kann?
Sein Job ist richtig zu urteilen und wenn das eingeschränkt wird, muss er sich darum kümmern die Einschränkung zu entfernen.

Dazu kommt das ein Religiöses Symbol nichts bei einer solchen Verhandlung zu suchen hat.

Und dazu wiederum kommt das sie entweder Muslima ist, ihrem Mann gehorcht no matter what ODER sie ist es nicht und kann sich scheiden lassen. Braucht dann aber auch kein Kopftuch.
Jul 18, 2017 - 00:14 by HerbertFrahm990
Du weißt schon, dass wir hier von einem Kopftuch sprechen und nicht von der Vollverschleierung. Dass die nicht geht, ist glaub ich klar.

Und warum ist es ein Gegensatz, dass eine Frau ein Kopftuch trägt und sich trotzdem scheiden lassen möchte? Aber ich glaube, du hast da schon eine sehr gefestigte Meinung was Muslime betrifft.
Jul 18, 2017 - 00:20 by Jouana
Ich habe eine sehr gefestigte Meinung zu allen Ideologien, ob religiös oder nicht.
Entweder ich glaube daran, oder nicht.

Ich mag Menschen nicht die "Moslems" sind aber Schweinefleisch essen, feiern gehen und sich scheiden lassen wollen, aber trotzdem auf keinen Fall für einen Termin das Kopftuch weglassen können.
Entweder oder und nicht immer nur das raussuchen was einem gerade passt.


Ein Kopftuch verdeckt durchaus auch teile des Gesichtes, wenn auch bei weitem nicht so viel wie eine Burka.

Und wenn wir schonmal dabei sind, die Kopftücher die hierzulande getragen werden sich ohnehin gegen das Recht der Scharia, denn sie dürfen nicht als Schmuck getragen werden. Steine, Perfüm, Farblich abgestimmt zum Outfit, alles gleich verboten wie kein Kopftuch.
Jul 18, 2017 - 00:25 by HerbertFrahm990
"Ich mag Menschen nicht die "Moslems" sind aber Schweinefleisch essen, feiern gehen und sich scheiden lassen wollen, aber trotzdem auf keinen Fall für einen Termin das Kopftuch weglassen können.
Entweder oder und nicht immer nur das raussuchen was einem gerade passt."

Ja die mag ich auch nicht. Aber wie kommst du jetzt darauf, dass es bei der Frau hier genauso ist?

Und welche Teile des Gesichts verdeckt ein Kopftuch? Und selbst wenn es so sein sollte, könnte man ja der Frau immernoch sagen, dass sie es weiter nach hinten ziehen sollte.
Und selbst wenn das Kopftuch der Scharia widerspricht, hier gilt das GG. Ob diese Leute ihre Religion richtig ausüben oder nicht, es ist nicht die Aufgabe des Staates dies zu beurteilen. Es sei denn natürlich, dass gegen Gesetze verstoßen wird, dann gilt wieder GG>Scharia.
Jul 18, 2017 - 01:04 by Jouana
Ich komme darauf weil die Frau im Islam nicht das Recht hat sich scheiden zu lassen.
Also bricht sie das eine Recht und will das andere nicht brechen.
Jul 18, 2017 - 01:08 by HerbertFrahm990
Naja wenn das GG über der Scharia steht, dann gilt im Scheidungsrecht eben das BGB und nicht das islamische Familienrecht.
Und das tragen des Kopftuchs hat damit nichts zu tun, weil der Staat eben nicht kontrolliert, ob die Religion richtig ausgeübt wurde. Also kannste sie doof finden, aber deswegen sollte sie ihre Rechte nicht verlieren.
Jul 17, 2017 - 21:46 by setti
Soße: http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/1201248/
Jul 17, 2017 - 21:48 by gieskanne
Kein Cuckmove gegenüber Islam = Skandal
Jul 17, 2017 - 21:56 by Rep0ster
Naja, Mützen sind ja auch nicht gestattet
Jul 17, 2017 - 22:33 by pellegram
SKANDAL!
Jul 18, 2017 - 09:29 by BM0
Immer den selben scheiß zu lesen.
Es wäre so geil, wenn man alles was mit Religion zutun hat, wegfiltern könnte.
Jul 17, 2017 - 23:42 by Fahne55
Ganz ehrlich, wenn man Kopftücher verbietet, müsste man gleichzeitig auch Mützen, Punk-frisuren & alles mögliche verbieten. Warum soll jemand kein Recht dazu haben, ein bestimmtes Kleidungsstück zu tragen?
Jul 17, 2017 - 22:11 by xm222
die Berufsechauffierten hyperventilieren
Jul 17, 2017 - 23:43 by water
Toll. Einmal meine Heimatstadt auf pr0 und dann mit so ner dämlichen Schlagzeile. Zum Glück bin ich aus dem Kaff weggezogen.
Jul 18, 2017 - 21:33 by r1v9
Warum sollte man der Frau das Ausleben ihre Kultur verbieten? Das wird niemals funktionieren. Multikulti kann nicht funktionieren. Jetzt ist es soweit, dass sich verschiedene Kulturen in einem Land gegenseitig ertragen müssen.Nur weil die Frau einen deutschen Pass ist sie deswegen nicht deutsch.
Es kann kein politisches System geben, das für alle Völker gleichermaßen geeignet ist.
Jul 18, 2017 - 11:21 by nsj
Dass sich eine Muslimin von ihrem Mann scheiden lassen möchte, ist doch schon fortschrittlich, wieso stellt man da noch so dumme Hürden in den Weg?! Wie viele hier schon sagen, ist es okay, wenn religiöse Zeichen nicht in öffentlichen Einrichtungen hängen, aber wenn man nach der Logik des Richtern geht, dürften Kopftüchträger auch nicht in die Schule, heiraten oder ein neues KFZ anmelden.
Wirkt schon dumm...
Jul 18, 2017 - 13:06 by woifiii
Hüte soll man auch innerhalb von Gebäuden abnehmen. Und das gehört sogar zum guten Ton.
Jul 18, 2017 - 00:22 by Rapemeister
Finde es vollkommen in Ordnung so. In anderen Bereichen beschwert sich heutzutage auch niemand mehr, z.b. muss ein gerade Arbeitslos gewordener seine Marktverfügbarkeit ja auch unverzüglich anzeigen sowie sicherstellen....
Jul 17, 2017 - 22:16 by Kruppstahlkadse
Es gibt Verhandlungen, in denen man die Zeugin bitten muss doch wenigstens kurz ihre Burka zu lüften, um ihre Identität feststellen zu können, aber hier darf die Dame nicht einmal ein Kopftuch tragen? Schön, wenn es einheitliche Regelungen gibt.
Jul 17, 2017 - 22:33 by pellegram
"Rocker dürfen schon seit einigen Jahren nicht mehr mit den Insignien ihrer Clubs im Gerichtssaal Platz nehmen. Wie aber einer Frau, die Scheidung einreicht, vor Gericht das Kopftuch als Zeichen der eigenen Religion als Störung der Ordnung ausgelegt werden kann, das fragen sich auch Juristenverbände und das Justizministerium in Potsdam."
tja einfach mal der Realität ins auge sehen dass rocker unser kleineres Problem sind