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Ärzte mit Grenzen Ärzte ohne Grenzen Ärzte und Ingenieure ohne Grenze Asylindustrie Aufmerksamkeitszecken ausgeschleppt das reicht uns nicht Defend Europe Fake News Flüchtlinge Helden Identitäre Bewegung Idiotenpropaganda Linchengore Migrationsarmee Mittelmeer Naziverein Negerpest NGO Overwatch Schlepper Schlepper ohne Grenzen

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Aug 12, 2017 - 16:12 by Schnarchsack

Comments: 68

Aug 12, 2017 - 16:38 by 321Arschfick
Soße? Das Logo erweckt den Eindruck, der Artikel sei von Defend Europe selbst, hätte daher gerne Alternativquellen.
Aug 12, 2017 - 16:45 by Hanseat
Die Aquarius kurvt immer noch vor der Küste Lybiens rum. Das Schiff wird/wurde aber von ÄoG und SOS Méditerrane betrieben. Das eigene Schiff von ÄoG liegt derzeit in Catania in Hafen.
Sauce: aezte-ohne-grenzen.de, vesselfinder.com
Aug 12, 2017 - 17:43 by AllahSnackbar
Entsprechende Meldung: https://twitter.com/MSF_Sea/status/896383216642404353
Aug 12, 2017 - 18:54 by oloolo
http://orf.at/m/stories/2402924/
Aug 12, 2017 - 16:47 by Ausloeser
Willst du damit andeuten denen kann man nicht vertrauen?!??!!? DAS SIND DOCH PATRIOTEN!!1!!11!
Aug 12, 2017 - 17:23 by DDewitt
Halt dein Maul, du Volksverräter!!1!
Aug 12, 2017 - 17:27 by AcidAcid
https://twitter.com/DefendEuropeID/status/896372631200575488
Aug 12, 2017 - 18:07 by Ausloeser
Fake News
Aug 12, 2017 - 18:13 by AcidAcid
dachte du bist jetzt weg. bastard.
Aug 12, 2017 - 18:16 by Ausloeser
Ich bin wie Herpes. Ich komme immer wieder um zu nerven.
Aug 12, 2017 - 18:17 by AcidAcid
da hast du sowas von recht.
hier nimm mein plus du Hurensohn
Aug 12, 2017 - 17:03 by Schnarchsack
http://m.rfi.fr/emission/20170811-msf-suspendons-operations-sauvetage-mer-mediterranee-francoise-bouchet-saulni

https://twitter.com/DefendEuropeID/status/896372631200575488
Aug 12, 2017 - 18:13 by Fishkicker
Dein ernst?
Als Quelle die Identitäre Bewegung?
Die wird in neun Bundesländern vom Verfassungsschutz und sogar vom Bundesverfassungsschutz beobachtet, weil sie nicht nur rechte sondern sogar rechtsextreme Bestrebungen aufweißt.
ich weiß, dass das pr0 was so afd-zeug an geht, recht offen ist, aber wenn was von den Identitären Bewegung mit solch einem Grundgedankengut kommt, geht das weit darüber hinaus.
das sind schlicht extremisten
Aug 12, 2017 - 18:43 by Alphajacke
Das wird die Partei "Die Linke" auch. Du weißt schon, wegen verfassungsfeindlichen und linksextremistischen Bestrebungen.

Bei ein wenig Recherche wird auffallen, dass die Identitäre Bewegung bisher vor allem durch Störaktionen der Sorte wie sie Pussy Riot beizeiten gebracht hat aufgefallen ist.

Hinweise auf Gewalt dieser Bewegung gegen Personen sind mir nicht bekannt. Der Wikipedia Artikel enthält zwar diesen Vorwurf, aber keinerlei Verweise auf dergleichen Ereignisse.
Aug 14, 2017 - 14:40 by Pustelpfropfen
Soße bitte, und nicht von indymedia. Von gewalttätigen Identitären habe ich noch nichts gehört /gelesen. Man muss ihre Standpunkte bestimmt nicht mögen, aber im Prügeln und Zerstören ist die Antifa da eine ganz andere Nummer.
Aug 12, 2017 - 21:40 by Galgenv0gel
Dann informier dich bitte mal über den Angriff von Identitären auf zwei Jugendliche in Lübeck. Oder die Attacken auf linke Aktivisten in Halle. Es gab schon einige Gewalttaten durch Identitäre, teils auch schon bevor diejenigen Kandidaten bei dieser Bewegung mitmischten. Die Identitäre Bewegung Deutschland überschneidet sich laut Verfassungsschutzberichten oft mit rechten Bürgerwehren oder ähnlichem.
Aug 12, 2017 - 21:54 by Alphajacke
Also beim googlen kommt bei Identitäre und Lübeck erstmal ein Artikel über eine Messerstecherei zwischen Antifa und Indentitären. Dabei gibt es lediglich den von linksunten auf indimedia "ermittelten" Täter, aka den angeblichen Anführer der Identitären. Vom Opfer fehlt jede Spur.
Da Indimedia so glaubhaft ist wie Kaffeesatz lesen minus die neutralität des Bohnenpulvers glaub ich erstmal einen feuchten Furz. Bis auf linke Propagandaseiten von "Aktionsbündnissen" fehlt jegliche Spur von dem angeblichen Angriff.

Im Bezug auf Halle finde ich lediglich einen Bericht über einen Angriff von einem Identitären auf einen "linken Aktivisten" am Rande einer Demo der Identitären die durch die "linken Aktivisten" gestört wurde.

Ansonsten bestätigen die Berichte das Bild. Die Gruppe wird mit sämtlichen Kosenamen und Schlagwörtern tituliert, aber handfeste Belege bleiben aus. Berichtet wird über Störaktionen und gewaltlosen (Gewalt gegen Eigentum eingschlossen) Protest wie etwa einer Sitzblockade vor dem Justizministerium.

Tut mir leid, aber jede verschissene Anti-Castor Demo in den letzten 20 Jahren hat mehr Gewalt gegen Personen und Sachen beinhaltet als du über die Identitären im gesamtdeutschen Raum finden kannst.

Das ist lächerlich.
Aug 12, 2017 - 22:35 by Galgenv0gel
Ich habe ja auch geschrieben du sollst dich informieren. Googeln kann ich auch. Es geht um Originalquellen. VS-Berichte, BKA, LKA etc.
Aug 12, 2017 - 22:56 by Alphajacke
Na dann hau mal raus. Ich hab mir nämlich durchgelesen was der Verfassungsschutz dazu veröffentlicht hat und ich seh da keine derartigen Belege. Der Verfassungsschutz übrigens auch nicht, der sieht nur "Anhaltspunkte" was in etwa soviel heist wie "wir haben nix, aber es ist uns angetragen worden die Sache weiterhin zu beobachten".

http://www.verfassungsschutz.niedersachsen.de/download/113778/Broschuere_Identitaere_Bewegung_Deutschland_.pdf

Da stehts ja drinne. Les dir durch und guck dir an warum die Ziele der Bewegung angeblich gegen die freiheitliche Demokratie gerichtet sind. Beurteile selbst ob Antiislamismus das selbe ist wie grundsätzliche Fremdenfeindlichkeit und die Ablehnung der Zuwanderung das selbe ist wie grundsätzliche Ablehnung des Ethnopluralismus.

Dabei gelten vor allem "nationalkonservative Werte" und "Anti Political Correctness" als im Widerspruch zur freiheitlichen Demokratie stehend.

Das ist gerade im Fall von Politik Correctness so absurd, dass ich nicht recht weiß wo ich da noch eine Pointe setzen soll.
Aug 13, 2017 - 12:31 by Fishkicker
In dem von dir verlinkten Verfassungsschutzbericht heißt es: "Ihr Vorbild ist vielmehr das Deutsche Kaiserreich im ausgehenden 19.
Jahrhundert mit einem Reichskanzler Otto von Bismarck als Vorkämpfer gegen die Ideen einer egalitären Demokratie und gegen jegliche Formen einer liberalen Gesellschaft." Das ist schlicht verfassungsfeindlich.
"Ideologisch sind es die Theoretiker der völkischen Bewegung und vor allem die Denkschulen der „Konservativen Revolution“ in den 1920er Jahren der Weimarer Republik, deren ausgeprägter Antiliberalismus und Kollektivismus im Widerspruch zu den Prinzipien einer freiheitlichen Demokratie stehen." Laut Wikipedia wird die "Konservative Revolution" "in der Geschichtswissenschaft als Wegbereiter für den Nationalsozialismus behandelt." Weiter heißt es, sie sei nicht "nur" antiegalitär und antiliberal, sondern auch "antidemokratisch".
Wer sich auf solch eine "Denkschule" beruft macht ziemlich klar deutlich, was er von unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung hält.
Weiter heißt es in dem Verfassungsschutzbericht über die Programmatik: "Was dabei Deutsche von allen Anderen unterscheide, sei die „kulturelle und ethnische Substanz“, die sich über Jahrtausende hinweg erhalten habe." Eine angebliche "ethnische Substanz" kann ich nur im Sinne von angeblichen biologischen Unterschieden von verschiedenen Ethnien verstehen, was wiederum der Grundsatz von Rassismus ist.
In einem Imagevideo heißt es: „Unser einziges Erbe ist unser Land, unser Blut, unsere Identität.“ Rassistischer und völkischer geht es doch kaum.
Es lässt sich also sogar in diesem einen Verfassungsschutzbericht aus Niedersachsen ziemlich eindeutig sagen, dass die Identitäre Bewegung sowohl rassistisch ist, als auch völkisch, antiliberal, antidemokratisch und antiegalitär. Solch eine Zielrichtung verstößt fundamental gegen unsere freiheitlich demokratische Grundordnung.
Aug 13, 2017 - 21:28 by Alphajacke
Ich habe weniger Probleme mit deinen Beobachtungen, sondern mit den Schlüssen die du daraus ziehst.

Wenn du z.B. sagst das etwas "Wegbereiter" des Nationalsozialismuses war, dann leitest du daraus ab, dass die Fehler des Nationalsozialismus in diesem Wegbereiter bereits vorhanden waren, wie "Schläfergene".

Das ist zwar ein möglicher Schluss, aber dafür braucht es einen Beleg und den überspringst du.
Niemand will die Theorien des 19ten und frühen 20ten Jahrhunderts einfach so ohne Anpassungen und Einschränkungen in unsere Zeit übertragen.

Vielmehr ist die Basis die Annahme, dass es sich beim Nationalsozialismus um eine Entwicklung handelte die in einer Sackgasse endete.
Man will zur Abzweigung zurück bevor man diesen Irrweg betreten hat und die folgende Zwangskorrektur unserer Gesellschaft durch die Siegermächte durchlaufen hat.

Da kann man jetzt von halten was man will. Aber die Idee ist nicht antidemokratisch und viel dümmer als Multikultidiktatur kann sie schwerlich sein.

"Ethnische Substanz" ist ersteinmal die Ethnie ohne Auf und Abwertung anderer. Es handelt sich weder um Rassismus noch um sonst eine Form der Abwertung wenn man seine eigene ethnische Gruppe erhalten möchte. Das gleiche Recht wird anderen Gruppen ebenso zugestanden.

Der Grundsatz von Rassismus ist es nicht die ethnischen Unterschiede zu erkennen, sondern eine Wertung vorzunehmen wer mehr "Mensch" ist als der andere.
Die Augen davor zu verschließen dass es diese Unterschiede gibt ist nicht Anti-Rassismus, sondern schlicht gewollte Ignoranz die sich bereits heute böse rächt.
Ich hab keinen Bock darauf das die TIME Ausgabe mit den "Neuen Europäern" die Lebenswirklichkeit meiner Kinder wird.

Niemand hat gegen den Willen des Deutschen Volkes das Recht nach Deutschland einzuwandern, darüber gibt es nichts zu diskutieren. Wenn wir Einwanderung bestimmter Gruppen denen bestimmte kulturelle oder sonstige Verhaltensweisen gemein sind nicht wollen und uns dagegen entschließen ist das eine demokratisch legitimierte Entscheidung.

"Egalität" ist kein auf alle möglichen Definitionen ausdehnbarer Begriff. Gleichheit vor dem Gesetz unabhängig der Herkunft oder Ethnie wird hier nicht in Frage gestellt. Wenn das effektiv bedeutet, dass wir Menschen die wir nicht wollen Einwanderung nicht verwehren können, dann müssen wir den Begriff grundlegend überdenken, weil er offenbar mehr schadet als nützt.

Am Slogan „Unser einziges Erbe ist unser Land, unser Blut, unsere Identität.“ ist nichts rassistisch. Der Spruch beinhaltet kaum bis gar keine präzise Aussage, aber am allerwenigsten beinhaltet er eine rassistische Abwertung.

Mit allem gebührendem Respekt, ich lese hier und im Verfassungsschutzbericht einiges an Vorwürfen, viel an Kaffeesatzleserei und selektiver Interpretation mit losem Geschichtsverständniss, aber wenig an konkreten Belegen die dafür sprechen, dass es sich in der Tiefe um tatsächlich eine antidemokratische Bewegung deren Absichten sich gegen die FDGO richten handelt.

Wer wissen will wie solche "konkreten Belege" aussehen, der kann sich vergleichbare Berichte von Islamistischen Organisationen oder z.B. Neonazi-Vereinigungen anschauen.
Aug 13, 2017 - 23:38 by Fishkicker
Als erstes finde ich es schonmal richtig nice, dass du dir die Zeit nimmst, solch einen ausführlichen Text zu schreiben, der sich von der Argumentation her auch durchaus gut lesen lässt.

Du sagst, dass die konservative Revolution nicht antidemokratisch ist und fragst nach dem Bindeglied zwischen ihr und dem Nationalsozialismus.

Ich fange mal mit dem antidemokratischen Punkt an.
Eine der Forderungen der Vertreter der Konservativen Revolution war es, wieder eine Art Ständegesellschaft aufzubauen, die klar hierarchisch gegliert wäre. Julius Binder beschreibt diese Herrschaft als eine "ursprüngliche, selbstherrliche, nicht von den Bürgern abgeleitete Herrschaft, eine autoritäre Gewalt", die nach Friedrich Gogarten "keiner weiteren Sanktionierung bedarf".
Es handelt sich hierbei also um ein System, in dem - eben gerade nicht unserem egalitären Grundsatz folgend - Menschen unterschiedlich viel Wert sind. Ein darauf fußendes Wahlsystem wird eben, wie in den frühen Formen der Demokratie in der Ständegesellschaft in Frankreich, gerade nicht die Interessen aller abbilden, weil gar nicht jeder ein gleiches Wahlrecht haben wird.

Oswald Spengler, ein politischer Philosoph und Historiker, der der Konservativen Revolution zugerechnet wird, spricht bzgl. des Parlamentarismus von "verfassungsmäßiger Anarchie" und beschreibt die Republik als "Verneinung jeder Art von Autorität". Solche Einstellungen kannst du schlicht nicht mit unserer FDGO zusammen bringen. Insb. gehören zu dieser nämlich das Mehrparteienprinzip und eine Herrschaftsordnung, die auf der Grundlage der Selbstbestimmung des Volkes, der Freiheit und Gleichheit beruht.

Wer dann eine Ständegesellschaft fordert, die Republik als Staatsform fundamental ablehnt und einem, wie von Spengler geforderten, Faschismus nach Mussolini nacheifert, ist als antidemorkatisch und damit verfassungsfeindlich zu bezeichnen.
Die Identitäre Bewegung strebt laut dem Verfassungsschutzbericht eine Gesellschaft nach dem Modell der Konservativen Revolution an. Da dieses, wie gerade gezeigt, bereits von der Basis her antidemokratisch ist und mit unserer Verfassung im Widerspruch steht, ist es die Identitäre Bewegung auch.


Nun zum Bindeglied zwischen Konservativer Revolution und dem Nationalsozialismus.
Zeev Sternhell, Professor für Politkwissenschaft, sagt über gerade dieses Bindeglied: "Die konservative Revolution, das war der deutsche Faschismus, gleichzeitig entstand hier der Nationalsozialismus. Das liegt an der verhängnisvollen Relevanz der völkischen Definition der Nation."

Selbst wenn man den Zusammenhang nicht so eng sehen will, muss man zugeben, dass die Konservative Revolution durch ihren, zeitweise auch recht wirksamen, Kampf gegen die Weimarer Republik den Nationalsozialisten den Weg geebnet hat, die Macht an sich zu reißen.

Auch ebneten völkische Vertreter wie Willibald Hentschel, der z.B. ein Projekt der arischen Rassenzüchtung entwickelte, und solche wie Edgar Julius Jung, der von der "Tatsache wertvoller und minderwertiger Rassen" spricht, auch intellektuell den Weg der Nationalsozialisten.
Selbst wenn die Anhänger der Konservativen Revolution den Nationalsozialismus nicht aktiv angestrebt haben, waren sie jedenfalls Wegbereiter. Mehr habe ich auch nicht behauptet.


Du sagst, dass der Ausdruck der "ethnischen Substanz" nichts rassistisches an sich hat.
Das könnte ich noch akzeptieren, wenn es um kulturelle Substanz geht. Darunter könnte man eine ähnliche Sprache oder gemeinsame Werte fassen, die durch die Sozialisation bedingt werden.

Eine angebliche ethnische Substanz geht aber weit über solch kulturellen Aspekte hinaus. Sie müsste als biologisches Gen nach diesem Denkmuster bei einem Menschen einer anderen Ethnie also von Grund auf losgelöst von jeglicher Sozialisation von den Genen abweichen, die ein Mensch bei uns in Deutschland als "Ur-Deutscher" hätte.
Ein Amerikaner, ein Iraner und ein Chinese können sich nach dieser Vorstellung also nie wie "richtige Deutsche" verhalten, weil ihnen das Gen dazu fehlt?!
Das ist aufs tiefste völkisch und auch rassistisch, da bei der Identitären Bewegung gerade ein Unterschied gemacht werden soll zwischen den verschiedenen Ethnien.
Die eigene Ethnie wird nämlich als die höherwertige angesehen und soll gegenüber all den anderen, die sie angeblich so elementar bedrohten, geschützt werden. Man muss hierbei also differenzieren zwischen einem legitimen Schützen der eigenen Bevölkerung, wozu der Staat ja auch verpflichtet ist, und einem rassistischen Schützen der eigenen Ethnie.
nach dieser Argumentation hätte jeder Zugewanderte in Deutschland nämlich sein Recht auf staatlichen Schutz verspielt, egal wie lange er schon in Deutschland lebt.
Genau das ist meines Erachtens aber unter dem Begriff der "ethnischen Substanz" zu verstehen. Wenn du da eine andere trennscharfe Definition mit Quelle hast, nenn sie mir gerne.
Wenn sie aber so zu verstehen ist, dann ist das ein Beweis für die rassistische Ausrichtung der IB.

Nun zur "Egalität". Diese besagt nach meiner Auffassung, dem Verfasszungsprinzip der Gleichheit folgend, dass wesentlich Gleiches gleich zu behandeln ist und wesentlich Ungleiches ungleich. Da ein Migrant an unserer Grenze genauso wie ein Deutscher innerhalb unserer Grenzen ebenso Mensch ist, müssen wir beide grundsätzlich gleich behandeln, ihnen also beiden ein nach rechtsstaatlichen Gesichtspunkten faires Verfahren gewährleisten. Dann können wir natürlich den Migranten ablehnen, weil er aus einem sicheren Herkunftsland stammt etc.
Wer aber einfach nur sagt, dass er eine andere Hautfarbe hat und er ihn ihn deswegen ablehnen möchte oder pauschal jeden Migranten auf einem Boot im Mittelmeer wieder nach Lybien schippern will, ohne ihnen ein faires Verfahren zuzugestehen, der stellt sich gegen den Verfassungsgrundsatz der Gleichheit und verhält sich somit verfassungsfeindlich. Da ist es absolut irrelevant, wie groß eine Mehrheit auch sein mag, an diesem elementaren Grundsatz der Verfassung kann nicht gerüttelt werden, weil er nach der Ewigkeitsklausel nicht mehr verändert werden darf.

Bei dem Slogan „Unser einziges Erbe ist unser Land, unser Blut, unsere Identität" gebe ich dir recht. Rassistisch ist das zumindest nicht unmittelbar. Völkisch und nationalistisch trifft es dabei wohl eher.

Sorry für den langen Text. Ich konnte das so aber einfach nicht stehen lassen.
Aug 14, 2017 - 00:54 by Alphajacke
Eine hierachisch gegliederte Gesellschaft ist nicht egalitär, aber seien wir mal ehrlich, keine Gesellschaft ist gleichzeitig moralisch und egalitär. Werte Bestimmen was gut und was schlecht ist und was gut ist muss honoriert werden, auch in Form von Rechten der Mitbestimmung.
Wie direkt oder indirekt diese Mechanismen sind finde ich weniger entscheident, wichtig ist, dass es sie gibt.

Problematisch wird es, wenn das genetische Erbe des Einzelnen (oder jeder andere vom Einzelnen nicht bestimmbare Faktor) nicht nur eine Rolle spielt - das finde ich völlig legitim - sondern ein entscheidendes Kriterium ist wer mitbestimmen darf und wer nicht.
Das klingt krasser als es ist, immerhin haben wir das in der Praxis auch heute schon. Wer hier geboren ist, der hat ab einem gewissen Alter ein Wahlrecht.

In der Demokratie gibt es in der Theorie keine Garantie des Mehrparteienprinzips. Dies ist eine nicht-demokratische Vorsichtsmaßnahme um eine unumkehrbare Einheitspartei zu verhindern. Ich folge deiner Auffassung nicht, dass dies demokratisch ist, aber ich folge deiner Schlussfolgerung, dass dies notwendig ist. Eine Erfahrung, derer sich die Philosophen damals nicht bedienen konnten.

Es stimmt, was du hier beschreibst ist schwer in einklang mit dem gegenwärtigen Verständnis von FDGO zu bringen. Es ist aber nicht so, dass die identitären oder auch nur die konservative Revolution ein monolitischer Block sind, sondern es gibt in diesem widerstrebende Interpretationen. manche spielen hier gar keine Rolle, manche sind gar extremer als die von dir angeführten. Das spiegelt sich auch in dem wieder was die Identitäre anstrebt. Ich denke es ist falsch hier die antidemokratischsten Interpretationen für die Bewegugn der Identitären heranzuziehen, aber es ist richtig darauf hinzuweisen, dass dies im Rahmen der Beobachtung durch den Verfassungsschutz nicht klar abgegrenzt werden kann und daher beobachtet werden muss.

Hinsichtlich der genetischen Frage möchte nich nicht ausweichend wirken, aber ich würde das gerne auslagern weil es ein vor allem den harten Wissenschaften unterworfene Entscheidung sein sollte.
Ich würde hier gerne den Rahmen haben kulturelle, genetische, epigenetische und letztenendes Verhaltensgenetische Faktoren (wo wir spätestens mit einem Bein in der Pseudowissenschaft stehen) zu unterscheiden.
Das ist ein wichtiges Thema aber keins wo man durch Abkürzungen und Vereinfachungen einen Blumentopf gewinnen kann.

Es sei also gesagt dass ich ebenso die Verteilung von Rechten anhand von verhaltensgenetischen Annahmen über individuelle Verhaltensweisen aufgrund von gruppenspezifischen Beobachtungen von zweifelhafter wissenschaftlicher Natur ablehne.

Ich bin da auch ganz offen: Ich sehe den Sinn und Zweck einer Einbeziehung von ethnischen Faktoren bei der Begrenzung von Einwanderung, in der Sozialarbeit, oder in der Medizin.
Meistens sind das dann Mischkalkulationen, bei denen ich versuchen würde die Gegebenheiten des Einzelfalls mit einbeziehen, aber nicht grundsätzliche statistische Wahrscheinlichkeiten auszublenden.

Zur Egalität: Ich sehe einen Migranten vor dem Recht nicht als wesentlich gleich mit einem Staatsbürger an. Menschenrechtlich ja, hinsichtlich seiner weiteren staatsbürgerlichen Rechte und wie diese zwischeneinander abzugrenzen sind und er in dieser Folge zu behandeln ist nein.

Niemand hat ein Recht darauf nach Europa einzureisen der nicht Bürger Europas ist. Daher geht jeder der das nicht ist ohne Umwege zurück dahin wo er hergekommen ist. Wenn jemand nicht Bürger Europas ist und meint ein Recht zur einreise zu haben, soll er dafür einen Nachweis erbringen, aber VOR seiner Einreise nach Europa und vor allem VOR seiner Einreise nach Deutschland.

Die Gleichheit ist wie jeder andere Verfassungsgrundsatz der Interpretation und dem Zeitgeist unterworfen. Das ist keine zementierte Definition sondern im Guten wie im Schlechten wandelbar.

Der Slogan ist in der Tat "völkisch" und "nationalistisch". Wems gefällt....

Kein Sorry notwendig. Das wars aber für heute für mich mit langen Posts.
Aug 14, 2017 - 22:49 by Fishkicker
Du hast dahingehend recht, dass wir keine absolut egalitäre Gesellschaft sind.
Das passt in letzter Konsequenz nicht mit unserem Gedanken der Leistungsgesellschaft zusammen. Ob wir ohne Erbschaftssteuer, mit einer Körperschaftssteuer von 15% und einer Kapitalertragssteuer von grob 25% in einer solchen leben, steht nochmal auf einem ganz anderen Blatt. Das soll hier nun aber auch nicht unser Schwerpunkt sein.


Dennoch kann man sagen, dass wir durch unseren Gleichheitsgrundsatz eine egalitäre Gesellschaft jedenfalls in Teilen anstreben, auch wenn wir das Ende in seiner Konsequenz nicht erreichen wollen.


Die Identitäre Bewegung setzt sich durch das Anstreben einer Ständegesellschaft oder jedenfalls einer Gesellschaft, in der einige Personen mehr wert sind als andere, gerade nicht das Ziel der Gleichheit. Sie möchte sich auch nicht in solch eine Richtung entwickeln, sondern eine weitere Ungleichheit schaffen.
Diese wäre dann vielleicht nicht mehr wirtschaftlich geprägt sondern unterschiede aufgrund der biologischen Abstammung, was sicherlich nicht besser wäre.
Wir haben in unserer Gesellschaft also zumindest einen egalitären Ansatz und
auch das Leistungsprinzip, was die Identitäre Bewegung auf die biologische
Herkunft reduzieren möchte. Das ist weder moralisch noch mit unseren Grundsätzen vereinbar.


Wie begründest du denn, dass das "genetische Erbe" eine Rolle spielen darf?
Wir arbeiten in praktisch allen Bereichen daran, dass Menschen für Dinge, die
sie nicht beeinflussen können, einen Ausgleich bekommen.
Als Kind aus sozial schwachen Familien, welches in der Schule schwer mitkommt, kannst du Unterstützung in der Schule in Form von zusätzlichem
Nachhilfeunterricht bekommen.
Als Leukämiepatien bekommst du einen Nachteilsausgleich und darfst bei
Prüfungen länger schreiben, weil deine Konzentrationsfähigkeit während
der Behandlung reduziert ist.
Als jemand, der als Fußgänger unverschuldet von einem Auto angefahren wird,
steht dir Schadensersatz zu.
Warum soll diese Wertung nicht auch für das "genetische Erbe" gelten, wofür
man genauso wenig kann?
Beim Wahlrecht, welches du anführst kommt es zum Glück ja gerade nicht
auf das "genetische Erbe" an, sondern auf den deutschen Pass, den
du auch mit einem anderen "genetischen Erbe" erlangen kannst.
Daher verstehe ich dein Beispiel an dieser Stelle nicht wirklich.


Warum ist ein Mehrparteiensystem denn nicht demokratisch?
Und doch, es gibt diese Garantie des Mehrparteiensystems. Dafür wird
es aber ein wenig juristisch.

Laut Art 79 III, über den wir bei der Ewigkeitsklausel ja sprechen,
dürfen die in Art 1 und 20 niedergelegten Grundsätze nicht berührt werden.
In Art. 20 wiederum ist das Demokratieprinzip niedergelegt: "ein demokratischer
Rechtsstaat".
Einer der Grundsätze des Demokratieprinzips ist wiederum das Mehrparteiensystem.
Dies kommt daher, da dem Demokratieprinzip inherent ist, dass
unser Meinungspluralismus sich auch in der Politik niederschlagen soll.
Das wäre mit einem Einparteiensystem nicht möglich. Dafür braucht man nicht
einmal die Erfahrungen aus der DDR oder der NS-Zeit. Da sind auch schon in
den 30er-Jahren einige Politikwissenschaftler/Philosophen drauf gekommen.
Es gibt also doch die Garantie des Mehrparteiensystems.
Erklär mir aber bitte wirklich nochmal, wieso du dieses für nicht demokratisch hälst.


Klar, keine Bewegung ist ein monolitischer Block - schau dir da nur die Antifa an.
Wie in den Posts oben gezeigt ist die Ideologie (sprich nicht
zwingend die aktuellen konkreten Taten) der IB eine völkische, nationalistische,
rassistische und antidemokratische.
Das werden natürlich nicht alle Sympathisanten aktiv unterstützen, das Ziel
einer solchen Gesellschaftsform ist aber durchaus deutlich zu erkennen, wie
oben beschrieben.
Um darauf aufmerksam zu machen und Menschen davor zu warnen, dass sie es
bei der IB gerade eben nicht mit einer nur heimatverbundenen und sehr konservativen Bewegung zu tun zu haben, sondern mit einer im Kern völkischen, nationalistischen, rassistischen und antidemokratischen, muss man gerade auch diese Punkte ansprechen.
Würde da die CSU zwischen all den NGOs auf dem Mittelmeer rumschippern
und irgendjemand hier was dazu posten, wär mir das noch ziemlich wumpe.
Dass hier aber nachgewiesenermaßen ein eben nicht mehr nur konservatives sondern schlicht rechtsextremes Gedankengut verbreitet wird, halte ich für höchst problematisch.


Nun zum Punkt bzgl. der Einbeziehung von statistischen Wahrscheinlichkeiten.
Problematisch ist hierbei, dass du mit dieser Forderung wieder Menschen ungleich behandeln willst, die für die statistischen Wahrscheinlichkeiten, die wir zu ihrer Volksgruppe gesammelt haben, schlicht überhaupt nichts können.

Das widerspricht dem individualistischen Charakter unserer Gesellschaft.
Wir grenzen uns doch gerade ab von kollektivistischen Gesellschaftsmodellen, in denen der einzelne sich mit seinen Interessen dem "großen Ganzen" unterzuordnen hat. Solche Modelle führen nämlich zu Situationen wie in China aktuell, im Stalinismus oder in der NS-Zeit. In dieser wurde das Individuum als selbstbestimmter Mensch mit eigenen Rechten komplett unbedeutend neben dem "Endziel" einer "reinen arischen Rasse" oder dem Export der Revolution.
Eine Betrachtung solcher Kriterien würde also wieder unserem Grundsatz einer individualistischen Gesellschaft widersprechen.

Was für einen Zweck hätte denn auch die Einbeziehung solcher
ehtnischer Faktoren in die Medizin?
Behandeln wir dann nur noch halb so viele Migranten medizinisch, wie
gebürtige Deutsche?! Wo führt das denn dann hin?


Nun dazu, ob ein Migrant vor dem Recht gleich ist wie ein Staatsbürger.
Klar, staatsbürgerliche Rechte und Pflichten hat er in diesem Land
ersteinmal keine.
Aber auch du sprichst ihm ja die Menschenrechte zu, die
schließlich auch universell und für jeden gelten.
In der Europäischen Menschenrechtskonvention wird jeder Person
(nicht jedem EU-Bürger!) das Recht auf ein faires Verfahren zugesprochen.
Jeder Migrant darf, wenn er sich in unserem Hoheitsgebiet befindet, also ersteinmal Asyl verlangen und dieses Asylverfahren durchlaufen.
Dieses Verfahren muss den gleichen Grundsätzen im Sinne von Rechtsstaatlichkeit folgen, wie auch all unsere zivil- oder strafrechtlichen Verfahren in Deutschland, die sich mit deutschen Staatsbürgern beschäftigen.
Da es meines Wissens nicht möglich ist von Ghana aus einen Asylantrag
in Deutschland zu stellen, muss man dafür die gefährliche Reise auf sich nehmen.
wer dann die Menschen auf dem Mittelmeer einfach wieder zurückzuschippert,
stellt sich somit dem Recht auf ein faires Verfahren entgegen und verletzt somit die universell geltenden Menschenrechten, kodifiziert durch die EMRK.
Die sprichst du aber ja gerade jedem zu.

Sobald wir es zulassen, dass Asylanträge mit vergleichbaren Chancen auch
an unseren Botschaft im Ausland gestellt werden können, hätte man wieder
ein faires Verfahren. Dann würde ich dir auch zustimmen, mit deiner Aussage,
jeder müsse den Nachweis VOR seiner Einreise erbringen. Das wird aber
mit Sicherheit nicht passieren, weil dann noch viel mehr Menschen
einen Asylantrag stellen würden, weil die gefährliche Flucht dann nicht
mehr abschreckt.
Um nicht unsere eigene Menschenrechtskonvention zu brechen, dürfen wir Migranten also nicht bereits auf dem Mittelmeer pauschal zurückschicken, sondern müssen ihnen das faire Verfahren zukommen lassen, auf welches sie durch die Menschenrechte einen Anspruch haben.


Ist mal wieder ein längerer Post geworden.
Ich finds nach wie vor nice, dass es möglich ist, auch mal ausführlicher
auf Pr0 zu diskutieren.
Wärs für dich ok, wenn ich die Diskussion mal meinem Opa schicke, den das
sicher auch interessieren würde. Der würde aber eher auf meinem Standpunkt stehen. ;)

Grüße aus HH
Aug 15, 2017 - 12:20 by Timonidas
"Diese wäre dann vielleicht nicht mehr wirtschaftlich geprägt sondern unterschiede aufgrund der biologischen Abstammung, was sicherlich nicht besser wäre."

Ich möchte hier mal darauf hinweise das dies nicht stimmt. Ich hatte bereits das Vergnügen mit einem Vertreter der IB zu schreiben und hab ihn genau auf diese Problematik angesprochen. Aus meinem Freundeskreis kenne ich deutsche Nationalisten mit ausländischen Wurzeln, laut IB sind Menschen mit Ausländischen Wurzeln die in Deutschland assimiliert sind und sich mit dem deutschem Volk identifizieren als Deutsche willkommen. Keiner will hier wieder "Arierzucht" einführen, es geht eher um eine Rückbesinnung zur deutschen Identiät, man ist sich auch bewusst dass das deutsche Volk keine ethnisch homogene Entiät ist.

"Wie begründest du denn, dass das "genetische Erbe" eine Rolle spielen darf?"

Die Persönlichkeitsaspekte (Big Five) sind im Durschnitt zu 50% vererbar, dazu gehören Gewissenhaftigkeit, emotionale Stabilität, Offenheit, Verträglichkeit und Extraversion. Deutsche haben zum Beispiel eine aussergewöhnliche Gewissenhaftigkeit, dies ist zu 50% genetisch bedingt und prägend für unsere Kultur. (Quelle: http://legacy.bluegrass.kctcs.edu/fileadmin/files_rcp/studentPages/brad.html ) Das ist nur ein Beispiel, und obwohl ich gegen "Rassenpolitik" bin ist mir durchaus klar dass wenn wir das "genetische Erbe" der Deutschen nachhaltig zerstören bzw. verdrängen werden wir damit auch unsere Kultur nachhaltig zerstören. Viele Besonderheiten unserer Kultur, negative wie positive, sind letztendendes eine direkte Folge unserer "genetischen Identiät". Jede Bestrebung eine Designerrasse zu erschaffen sind zu verurteilen und bekämpfen, aber die eigene Ethnie erhalten zu wollen ist nicht verwerflich.

"Das widerspricht dem individualistischen Charakter unserer Gesellschaft.
Wir grenzen uns doch gerade ab von kollektivistischen Gesellschaftsmodellen, in denen der einzelne sich mit seinen Interessen dem "großen Ganzen" unterzuordnen hat."

Der Individualismus bringt auch viele Probleme, mangelnde Solidarität zum Beispiel. Angenommen der linke Traum vom Multikulti Utopia wird wahr, der letzte gemeinsame Nenner der Bevölkerung wird die Staatsbürgerschaft sein, das ist keine Basis für eine solidarische und effektiv funktionierende Gesellschaft. Ich hab mal ein NPD Plakat mit der Aufschrift, "Sozial geht nur National gesehen", leider glaube ich dass dies der Wahrheit entspricht. Es deckt sich auch mit jüngsten Forschungsergebnissen dass kulturell diverse Gesellschaften ein geringeres Zusammengehörigkeitsgefühl, geringere Vereinsaktivitäten, geringere Wahlbeteiligung und geringeres ehrenamtliches Engagement aufweisen. (Quelle: http://archive.boston.com/news/globe/ideas/articles/2007/08/05/the_downside_of_diversity/ ) Meiner Meinung nach wäre das beste ein Ausgleich zwischen Individualismus und Kollektivismus, im Moment ist der Individualismis sehr stark verbreitet, was ich bedauere. Jedes Individuum unserer Gesellschaft ist ein Produkt unserer Nation als Kollektiv, die Freiheiten, Rechte und Möglichkeiten die wir als Individuen genießen verdanken wir der Gesellschaft, gleichzeitig ist die Nation die Summe ihrer Individuen, es macht also Sinn sich bewusst zu machen das man Teil von etwas größerem ist. Der Begriff Vaterland stammt aus eben diesem Selbstverständnis, so wie ein Vater seine Kinder groß zieht, formt und schützt wachsen wir in der Obhut uneres Landes auf, ernten die Früchte der Errungenschaften derer die vor uns waren und sind gleichermaßen dafür verantwortlich unsere Nation zu pflegen und für unsere Nachkommen zu erhalten. Reiner Individualismus hilft nicht sich das bewußt zu machen, stattdessen führt er meiner Meinung nach zu ignoranz und Nihilismus.

"Als Kind aus sozial schwachen Familien, welches in der Schule schwer mitkommt, kannst du Unterstützung in der Schule in Form von zusätzlichem Nachhilfeunterricht bekommen."

Was gut ist. Aber es funktioniert nicht effektiv aus dem einfachen und gern ignorierten Grund das Intelligenz vererbar ist, der IQ ist der beste Indikator für Bildungserfolg und zukünftiges Einkommen den wir bisher entdeckt haben, nicht der soziale Hintergrund der Eltern.( http://www.highiqpro.com/iq-academic-success/academic-achievement-income-iq ) Und genauso wie Gewissenhaftigkeit und emotionale stabilität ist Intelligenz vererbar, noch mehr sogar die vererbarkeit von Intelligenz liegt je nach Schätzung zwischen 50% und 80%, der elterliche Hintergrund ist also tatsächlich ein wesentlicher Faktor aber weniger aufgrund der finanziellen Situation als dem Erbgut. ( https://www.education.com/reference/article/effects-heredity-environment-intelligence/ ) Das heisst natürlich nicht dass wir nicht jedem die Möglichkeit geben sollten, aber viele Maßnahmen unserer Gleichstellungs- bzw. Ausgleichspolitik sind fehlgeleitet weil sie auf die ideologische Annahme basieren dass soziale Faktoren eine größere Rolle spielen als natürliche, die selbe Ideologie führt auch zu der Annahme dass das "genetische Erbe" keine Rolle spielt bzw spielen darf.


Entschuldige nochmal dass ich mich einfach in eure Disskussion eingemischt habe, wollte diese Punkte aber unbdingt ansprechen insbesondere die Annahme das die IB rassistisch gegen Deutsche mit ausländischen Wurzeln disskriminieren würde, laut eigener Aussage tun sie das nicht.
Aug 12, 2017 - 23:15 by Galgenv0gel
Dann lies doch bitte noch die Berichte aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin und Brandenburg. Außerdem die BKA-Berichte und die Berichte vom Staatsschutz.
Aug 12, 2017 - 23:17 by Alphajacke
Du ich kann gern solang suchen bis ich was finde, aber das ist dann selektive Wahrnehmung und der krampfhafte Versuch die Fakten zu finden die die These stützen.
Aug 12, 2017 - 23:33 by Galgenv0gel
Wenn du was findest, was faktisch belegbar ist, ist das doch keine selektive Wahrnehmung. Nur weil dir Fakten nicht auf der ersten Seite der Googelsuche präsentiert werden, heißt das schließlich nicht, dass sie nicht da sind. Du wirst Boxtrainings und Ex-Neonazikader etc. finden und das sogar ganz offen mit Namen und Adressen. So harmlos sind diese "Patrioten" nämlich nicht.
Aug 12, 2017 - 23:48 by Alphajacke
Wer sagt denn das ich es bei einer einzigen Googlesuche belassen habe? Wir spielen das Spiel jetzt doch schon seit mehreren immer gleich anmutenden Zügen. Du sagst "guck halt nach", ich sag dir was ich gefunden habe und du sagst mir "passt mir nicht, guck woanders".

Was ist "harmlos"?

Das ist eine politische Bewegung. Wenn deren Ziele in dein Feindbild/schema passen, dann ist sie selbstverständlich nicht "harmlos" denn der "Harm", der potentielle Schaden liegt ja in der Absicht selbst.

Wenn du jetzt die Frage stellst wie wahrscheinlich es ist, dass die Bewegung ihre politischen Forderungen mit den eingesetzten Mitteln erreicht, dann ist das wiederrum eine andere Frage die uns dazu führt was denn die eingesetzten Mittel sind.

Übrigens: Gewaltlosigkeit ist nicht gleichzusetzen mit Wehrlosigkeit oder Pazifismus. Die Identitäre hat gewaltlose Aktion zum Ziel weil sie darin den erfolgsversprechenden Weg zum Ziel sieht. Das bedeutet nicht, dass die Identitäre sich nicht auf gewaltsamen Konflikt vorbereitet, z.B. durch Kampfsporttraining und Übungen. Konfrontation mit den Elementen der Linksextremen oder sonstiger anderer gewaltbereiter Strömungen, z.B. Islamisten machen das notwendig.

Sich auf gefährliche Situationen und Eskalation von potentiellen Konflikten vorberieten macht jede Gruppierung oder Einzelperson die ernsthaft die Absicht hat etwas zu erreichen und dabei nicht einen Kopf kürzer gemacht zu werden.

Merkel ist eine kluge und machterprobte Frau, aber dennoch studiert sie ihre Reden und Gegenargumente ein. Sie lebt in einer freiheitlichen und friedlichen Gesellschaft, aber dennoch wird sie bei bestimmten Veranstaltungen von einem halben dutzend Personen mit kugelsicheren Westen umgeben.
Aug 13, 2017 - 09:46 by Galgenv0gel
Okay mit der Recherche hast du recht. Allerdings finde ich selbst per Google einige Beispiele für meine These, aber na gut.
Wenn du schon von politischer Bewegung sprichst, dann sieh dir doch bitte mal die Definition einer Bewegung an. Unter anderem waren Nationalsozialismus und Kommunistische Parteien ursprünglich Bewegungen. Wenn du dir die Ideen der IB ansiehst und sieh dann in Korrelation mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung setzt, wirst du schnell tief greifende Differenzen feststellen. Ein Beispiel: Die Idee des Ethnopluralismus basiert auf der Idee, dass es verschiedene Ethnien mit festen Territorien und Kulturen gibt. Dass allein ist schon kaum gegeben. Dann geht es um die "Reinhaltung" dieser Ethnie. Mal abgesehen davon, dass Ethnopluralismus kein wissenschaftlicher Begriff, sondern ein Neologismus der Neuen Rechten ist, ist diese Idee zutiefst xenophob. Denn es wird verlangt beispielsweise britische und französische Völker streng zu trennen. Eine Vermischung darf nicht stattfinden. Und gier kommt der Haken. Plötzlich heißt es dann "europäisches Volk", was per Definition nicht sinnvoll ist, da die Europäer bereits aus dutzenden Ethnien besteht. Und Deutschland, als Land der vielen Völker ist ein hervorragendes Bild für gelungene Volksvermischung. Es gibt kein deutsches Volk, sondern es gibt Norddeutsche, Bayern, Sachsen und Westfalen. Die teilen sich eine ähnliche Sprache und ein Territorium alles andere ist erst mit der Zeit durch Vermischung entstanden.
Jeder der diese Entwicklung leugnet oder sich auf "sein Volk" beruft muss dieses erst einmal schlüssig definieren. Die IB mag nicht in dem Umfang gewalttätig sein wie andere (beispielsweise Teile der Antifaschistischen Aktion, die im übrigen im Gegensatz zur IB kein einheitliches Weltbild hat), aber ihre Ideen stammen aus einer in unwissenschaftlichen Theorie die nicht schlüssig belegbar ist. Und der Begriff "Reconquista" der gern benutzt wird ist aus seiner geschichtlichen Bedeutung schon gewalttätig und aus seinem Zusammenhang gerissen. Wir haben es hier nicht mit einem kriegerischen Muselvolk zu tun, welches uns alle vernichten will.
Aug 12, 2017 - 21:46 by memetor
Du solltest dir mal den Vortrag von Sellner "Gewaltloser Widerstand" anschauen
https://www.youtube.com/watch?v=3gjTgCAYwaA
Aug 12, 2017 - 18:29 by vzvghvgzv
manche von denen ja, aber ich kann an deren Schiffsmission nix extremistisches erkennen.
Aug 12, 2017 - 18:35 by nagag12
Du siehst es nich als extrem, das dieser "Verband" ,welcher nicht von der Regierung etc. authorisiert wurde, das Anlegen von Flüchtlingsbooten verhindert und somit gegen allerhand EU-Rechte verstößt?

Mehr Extremismus geht doch kaum
Aug 12, 2017 - 18:40 by vzvghvgzv
wo bitte verhindern sie das anlegen von flüchtlingsbooten?
Aug 12, 2017 - 18:45 by Alphajacke
Wo sind denn auf diesen Boten "Flüchtlinge"?

Wirtschaftsflüchtlinge sind nichts anderes als Migranten. Und Migranten die sich mit Gewalt über die gesetzlichen Bestimmungen zu Einreise, oftmals noch mit Hilfe von NGOs, hinwegsetzen sind Invasoren.
Aug 12, 2017 - 18:55 by nagag12
Ich wage zu bezweifeln das diese Einschätzung von ein paar Nationalisten auf einem Boot getroffen werden sollte. Das ist und bleibt Selbstjustiz, welche keine rechtliche Grundlage besitzt.
Aug 12, 2017 - 19:07 by Alphajacke
Wenn die Leute erstmal europäisches Festland betreten haben, sind Fakten geschaffen worden, die schwer rückgängig gemacht werden können. Wir wissen darum wie nahezu unmöglich die Ausschaffung dieser Personen ist.

Dabei zeigt die Erfahrung mit Millionen von Ankömmlingen, dass es sich dabei in mehr als 90% der Fälle nicht um Flüchtlinge im rechtlichen Sinne handelt.

Die NGOs haben die Pflicht diese Personen die sie in internationalen Gewässern nahe der Afrikanischen Küste oder noch in den Hoheitsgewässern von z.B. Libyen aufnehmen an der NÄCHSTEN Küste abzusetzen.

Dieser Pflicht kommen sie nicht nach. Sie verletzten diese Maßgaben systematisch. Du willst das Fass aufmachen, wer hier sich anmaßt mit seiner Einschätzung sich über geltendes Recht hinweg zu setzen? Da fangen wir doch bitte bei den NGOs an.

Ein Rechtsstaat der sein Recht nicht durchsetzet oder das nur selektiv tut ist kein Rechtsstaat. Unter diesen Bedingungen wird immer Selbstjustiz das verschuldet geschaffene Vakuum zu füllen suchen.

Erklär mir jetzt mal im Detail, was tun diese "Nationalisten" genau, also im Detail, dass keine rechtliche Grundlage besitzt, Selbstjustiz oder gar illegal ist?
Aug 12, 2017 - 18:59 by vzvghvgzv
wo üben die bitte selbstjustiz aus?
Aug 12, 2017 - 19:10 by derRattenjunge
Da hast du Recht, aber diese Einschätzung sollte auch nicht von ein paar "Gutmenschen" auf einem anderen Boot getroffen werden.
Beide Seiten sollten aufhören so einen Schwachsinn zu machen.
Aug 12, 2017 - 18:47 by nagag12
http://theralphretort.com/breaking-lauren-southern-to-be-turned-over-to-italian-police-after-civil-disobedience-5012017/

Ein Beispiel. Die Dame war dort mit dem Team von Defend Europe
Aug 12, 2017 - 18:58 by vzvghvgzv
was bitte hat "Akt des zivilen Ungehorsams" mit verhindern des anlegens von flüchtlingsbooten zu tun?!
Aug 12, 2017 - 19:01 by nagag12
Viel. Die wurden aufgefordert abzukehren und haben das nicht gemacht. Ergo "Akt des zivilen Ungehorsams"
Aug 12, 2017 - 19:04 by vzvghvgzv
und wo bitte verhindert das das anlegen von flüchtlingsbooten?
hast du eine quelle wo die die gerammt, beschossen oder sonst wie physisch auf die eingewirkt haben?
wenn nicht, dann ist das "das Anlegen von Flüchtlingsbooten verhindert" von dir eine falschaussage
Aug 12, 2017 - 18:47 by Petale
Das sind FakeNews.
Aug 12, 2017 - 18:20 by Frazzknall
Blaaaaaa...
Aug 12, 2017 - 16:37 by Grabenschaben
Ärzte ohne Hemmungen
Aug 12, 2017 - 17:27 by Benisneid
Ärzte ohne Geld
Aug 12, 2017 - 18:16 by Bhargra
Benisneid der Allesglauber.
Aug 12, 2017 - 17:24 by NudelNippel
FAKE NEWS https://twitter.com/msf_de/status/894930804190695425
Aug 12, 2017 - 17:26 by Rechtsanwalt
Lediglich zu den Spenden sagen sie was, nicht aber dazu, dass sie ihre Schleppertätigkeit.. ich meine humanitären Einsatz im Mittelmeer beendet haben.

Weiter oben findest Du eine französische Quelle zum Athena, die es zumindest bestätigt.
Aug 12, 2017 - 19:56 by TheFreezeChill
Was glaubst du, was "- auch im Mittelmeer" am Ende sonst heißen soll?
Aug 12, 2017 - 16:55 by 1999
ohne Quelle nichts wert.
Aug 12, 2017 - 17:57 by Kruppzeugs
Hoffen wir das sie sich wirklich zurück ziehen, dann wärens nur noch 7. Warens dann eigentlich ganz am Anfang 9 Boote? Jugend schleppt wurde doch von den Italienern lahm gelegt. Also waren erst die aus dem Rennen, jetzt vermutlich Ärzte ohne Geld und damit nur noch 7. Man möchte fast singen "10 kleine Gutmenschenboote".
Aug 12, 2017 - 17:26 by Benisneid
Kaum fliesst weniger Geld, überdenken sie ihr Gutmenschentum (oder geben es vor). Von Wegen Leben Retten, die gefährden Leben, indem sie als Gehilfe der Schlepper die Sicherheitslage in Europa verschlechtern.
Aug 12, 2017 - 17:29 by Bhargra
Generell leisten die MSF weltweit gute Arbeit. Freilich sind einige Einsätze durchaus streitbar. Ich würde diesen Menschen aber nicht pauschale Verblendung oder gar "Geldgier" unterstellen.
Aug 12, 2017 - 17:22 by haII0
Wurden die nun eigentlich von nem NGO Schiff gerettet, weil sie in Seenot geraten sind?
Bis jetzt war ihr Mittelmeerausflug ja von von einer Fettnäpfchenaktion zur nächsten geprägt.
Aug 12, 2017 - 17:24 by Rechtsanwalt
Nein, wurden sie nicht
Aug 12, 2017 - 17:28 by Ratzfatz
Nein wurden sie nicht ! Sie waren auch nicht wirklich in Seenot und haben auch keine Hilfe angefordert. Die anderen Dinge stimmen so auch nicht wie du sie in der Linkenpropaganda liest. Vielleicht einfach ein mal dein Spektrum erweitern und die Lügenpresse einfach nicht mehr lesen, oder zumindest alles hinterfragen.
Aug 12, 2017 - 17:25 by dafqw
Angeblich nur Maschinenschaden und keine Seenot. Die Aquarius war wohl da wurde aber wieder weggeschickt..
Aug 12, 2017 - 17:30 by MrKrebs
Was genau ist jetzt eigentlich Defend Europa und was genau haben die erreicht?
Aug 12, 2017 - 16:15 by verwurster
Endlich!
Aug 12, 2017 - 23:48 by PickelPrinz
Also, keine Gefahr mehr! Ihr könnt nächsten Monat beruhigt euer Kreuz bei der Elite setzen. Ist schon echt erstaunlich, was die da oben momentan alles leisten, um weiter "an der Macht" zu bleiben. Ordentlicher Betrag an Lybien gezahlt und nun ist Ruhe. Bis nach der Wahl...
Aug 12, 2017 - 18:03 by Logitvau2
FUCCKKKK YEAAAHHHH
Aug 12, 2017 - 20:25 by Socker
Komisch, dass ich auf der Seite von Ärzte ohne Grenzen nichts dazu finden kann...
Aug 12, 2017 - 23:42 by PickelPrinz
Aber hier: http://www.tagesschau.de/ausland/aerzte-ohne-grenzen-rettungseinsaetze-mittelmeer-101.html
Aug 13, 2017 - 14:34 by Socker
Ja, den hab ich heute auch schon gefunden. Da steht aber nicht ein Wort davon, dass deren Spendeneinkünfte zurück gegangen wären.
Aug 12, 2017 - 18:16 by HerrAluhut
Ärzte und Ingenieure ohne Grenzen
Aug 12, 2017 - 17:27 by Benisneid
Kulturmarxisten