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Als ob beim Scrollen IQ gesteigert Blocksatz das pr0 hat bildungsauftrag Edward Boring hä? versteh ich nich hat verstanden Hauptschüler staunen hohe soziale Erwünschtheit Idiotenupload ING intelligenz IQ-Test liebe und frieden Mensa MinD pr0gida hat schaum vor dem mund Qualitätsupload Relativismus TL;DR Wat steht da? Wissenheit Zeckenpropaganda Zeckenupload

Tags: Als ob beim Scrollen IQ gesteigert Blocksatz das pr0 hat bildungsauftrag Edward Boring hä? versteh ich nich hat verstanden Hauptschüler staunen hohe soziale Erwünschtheit Idiotenupload ING intelligenz IQ-Test liebe und frieden Mensa MinD pr0gida hat schaum vor dem mund Qualitätsupload Relativismus TL;DR Wat steht da? Wissenheit Zeckenpropaganda Zeckenupload

Sep 13, 2017 - 17:36 by Feaharn

Comments: 84

Sep 13, 2017 - 18:12 by DeltaV
Guter Beitrag und schöne Zusammenfassung. Allerdings kurz zu deiner persönlichen Kritik: Ja, IQ-Tests berücksichtigen eine hohe Anzahl an Fähigkeiten. Allerdings macht ihn das nicht weniger, sondern mehr valide, da wir wissen, dass all diese Fähigkeiten stark positiv miteinander korrelieren und wir durch die Untersuchung vieler davon uns dem Faktor q - der im Standardmodell ja die eigentliche Intelligenz umschreibt - immer besser annähern können.

Ich halte den IQ eigentlich eher für ein noch deutlich unterschätztes Werkzeug.
Sep 13, 2017 - 18:23 by Feaharn
Du meinst mit Standardmodell das von Spearman? Das halte ich eigentlich eher etwas für überholt, ich halte vom Berliner Modell und dem Modell mit kristalliner und fluider Intelligenz mehr und grade da ist der IQ halt mit einer Zahl schlecht anzuwenden. Weshalb ja zum Beispiel für das BIS 12 einzelne "IQs" erhoben werden. Das finde ich angemessener.
Sep 13, 2017 - 18:40 by DeltaV
Das Berliner Modell basiert doch auch auf dem Faktor g. Die unterschiedlichen Ergebnisse werden doch normalerweise auch am Ende kombiniert um ein Gesamtergebnis zu erhalten. Das kannst du natürlich auch wieder einzeln aufschlüsseln lassen wenn du lustig bist.

Von Cattell bin ich kein Fan, da Wissen aus meiner Sicht prinzipiell erstmal nichts mit dem IQ zu tun hat, außer dass die beiden positiv korrelieren. Die fluide Intelligenz orientiert sich aber doch auch an g, oder?

Btw ich habs grade nochmal nachgeschlagen: BIS hat nur 7 Kategorien.
Sep 16, 2017 - 04:34 by Feaharn
Ne, das BIS besteht aus drei Inhalten (figural, verbal, numerisch) und vier Operationen (Bearbeitungskapazität, Einfallsreichtum, Gedächtnis und Bearbeitungsgeschwindigkeit) die jeweils gekreuzt werden. Daraus ergeben sich insgesamt 3x4=12 Felder bzw. Leistungen. Die 12 kann man Mitteln und als g betrachten, allerdings fände ich das unsinnig, weil dabei die große Stärke des BIS, die Heterogenität, eingestampft wird.

Das kommt darauf an, was man unter Intelligenz versteht. Wenn man Intelligenz als die Fähigkeit sieht auf herausfordernde, unbekannte Situationen angemessen, effizient und schnell zu reagieren, dann ist kristalline Intelligenz/Wissen (also die Summe von effektivem Chunking, Lernprozessen, Erfahrungen und deklarativem Wissen, aber auch motorischen Routinen und Sinnesmuster) ein ganz essentieller Teil davon.
Die Fluide Intelligenz ist eher das komplette Spearman-Modell als nur g. Das ist ja eigentlich einer der Stärken, dass die beiden Intelligenzen recht unabhängig sind und es bezieht nicht nur top-down-Prozesse mit ein.
Sep 13, 2017 - 19:47 by DrBoBe
Gab da vom Spiegel vor kurzem mal ein gutes Heft zu.
Wurden quasi mehrere Meinungen zu dargestellt.
Sep 13, 2017 - 19:49 by DeltaV
Hast du dazu einen Link?
Sep 13, 2017 - 19:51 by DrBoBe
War wie gesagt eine komplette Ausgabe.
Kam von Spiegel Wissen, also Print, ka ob es das auch online gibt.
Sep 13, 2017 - 18:52 by Schultheiss
Sehr guter Text, aber wie zu erwarten war, leider nur wenig Resonanz bisher. Vorallem dein Fazit finde ich sehr treffend.

Mein Gedanke dazu ist, dass Intelligenz vorallem auch aus einer gewissen Bescheidenheit herrührt. Jemand, der wirklich intelligent ist, würde mit seinem IQ niemals angeben und sich vorallem, dessen bewusst sein, dass IQ eben nicht gleich Intelligenz bedeutet. Viele Menschen verstehen dieses abstrahierte Konzept nicht.
Vielleicht sollte man noch erwähnen, dass viele öffentliche IQ-Tests nur bis 140 aussagekräftig sind und darüber oft kein Wert mehr angegeben werden kann. Wenn jemand behauptet, er habe einen IQ von über 140, ist es in nahezu allen Fällen Bullshit. Erst recht hier im Internet.
Sep 13, 2017 - 19:07 by BenzoBernd
Stimme die vollständig zu. Ich habe auch noch nie einen sehr intelligenten Menschen getroffen der den Test für aussagekräftig hält. Allein die Tatsache, dass man sich auf diese Tests vorbereiten kann führt das ganze ad absurdum.
Sep 13, 2017 - 19:46 by Rosen2g
Hey Benzo, was ist mit mir???
Lernen ist Wettbewerbsverzerrungen.
¯\_(ツ)_/¯
Sep 13, 2017 - 19:51 by BenzoBernd
ja sag ich ja.
Sep 13, 2017 - 20:36 by brunzkache
Als ich deinen Kommentar las, musste ich an einen Kumpel aus meinem Freundeskreis als Jugendlicher denken.
Dieser wurde wegen Problemen in der Schule untersucht und er hatte wenn ich mich richtig erinnere einen IQ von cirka 130. Er hatte damals den Ruf eines Volltrottels mit zwei linken Händen. Dieser Mensch war einfach dumm und zwar in jeder Hinsichten, vor allem auch Folgen einzuschätzen die das eigene Handeln betreffen (z.B.: Streiche, Autofahren, Straftaten).
Im Nachhinein gesehen, hatte er glaube ich ein ziemlich gutes Allgemeinwissen und er hat verdammt viel gelesen. Aber auch zwischenmenschliches, Charakter und Empathie waren eine Katastrophe dazu gepaart die zum Teil schüchterne Unsicherheit. Er war auch in vielen anderen Hinsichgen absolut unfähig normal zu verhalten und angepasst zu handeln, man hatte immer den Eindruck er sei etwas zurück geblieben.
Damals war es für mich unfassbar, dass dieser unfähige Mensch einen relativ hohen IQ hatte.
Sep 13, 2017 - 21:44 by NichtDieGEZ
Habe im alter von 6 jahren einen iq test gemacht, da ich wegen aggressionen beim psychologen war. Es kam ein ähnlicher wert raus. Macht das das leben einfacher oder besser? Nein. Ist man glücklicher? Nein. Hat man einen vorteil gegenüber mitmenschen? Auch nicht (ehrgeiz und fleiß sind wesentlich wertvoller).
Intelligenz bringt einem in einigen situationen schon was, aber hat auch immer ihren preis. Oftmals mangelnde zwischenmenschliche fähigkeiten oder so was.
Fazit: iq ist total überbewertet, man sollte sich nicht schlecht fühlen, wenn er niedrig ist, und sich nichts drauf einbilden, wenn er hoch ist. Geht mit offenem herzen durchs leben und seid gut zu euren mitmenschen, das bringt einem wirklich was.
Sep 13, 2017 - 22:47 by Zementnos
Und seid nicht die GEZ, die mag fast keiner.
Sep 13, 2017 - 20:06 by VeqaSz93
Sind hier eigentlich paar Mensa-Mitglieder unterwegs? Lohnt der Verein bzw. bringt der einen auch persönlich weiter oder ist das nur Kreiswichsen?
Sep 14, 2017 - 01:44 by Quotenjude
Mensa ist doch für Anfänger, frag lieber ob wir hier Prometheus oder Mega Society Mitglieder haben :)
Sep 13, 2017 - 22:31 by tthy
Naja, wenn ich die ganzen Gespräche in den Mailinglisten so verfolge, scheint es schon ziemlich viel Action zu geben, was die Vernetzung, Veranstaltungen oder Treffen zu vielfältigsten Themen angeht.

Wenn du also kein leicht asozialer Nerd bist (so wie ich), der sich sowas nur aus der Ferne anschaut, dann kann da echter Mehrwert drinstecken.

Aber ich habe mir fest vorgenommen, mal zu einem Mensa-Stammtisch zu gehen. Bestimmt!
Sep 13, 2017 - 22:52 by begatti
welche region? wen s, ka oder hn können wir gemeinsam "verschrecktes kellerkind am stammtisch" spielen.
Sep 13, 2017 - 23:09 by tthy
Ahem, die Kombination von dem Text und deinem Namen? Ich glaube nicht, Tim! :-)

Aber im Ernst, meine Region ist Berlin. Im Moment kommt bei mir eh noch massiver Zeitmangel hinzu durch meine Arbeit. Vielleicht schaffe ich es mal im Winter.
Sep 13, 2017 - 20:47 by airtisci
Bin zwar nicht Mitglied, aber von dem was ich gelesen hab scheint es dort neuen Mitgliedern so zu gehen, dass sie sich mit vielen "auf einer Wellenlänge" fühlen, da diese die meisten Gedankengänge oder Witze verstehen etc.
Sep 13, 2017 - 17:49 by PoebelRalle
Netter Beitrag, habe ihn aber nur überflogen weil ich mich mit dem Thema sowieso schon beschäftigt habe. Soweit ich das sehen kann, fehlt eine interessante Information:

In der Kindheit und in der Jugend hängt der IQ tatsächlich auch stark von einem guten Umfeld ab, also ob Kinder gefördert werden, Zugang zu Bildung haben etc...
Interessanterweise nimmt der "Umwelteinfluss" bzw. "Milieueinfluss" mit fortschreitendem Alter ab und die Intelligenz beispielsweise von eineiigen Zwillingen nähert sich stark an, auch wenn diese in völlig unterschiedlichen Umgebungen aufgewachsen sind und unterschiedlich stark gefördert wurden.

Der genetische Faktor ist in der Tat stark umstritten. Dazu hättest du mehr sagen sollen, da dies auch vor dem Hintergrund der unkontrollierten Massenmigration von anderen Ethnien/Rassen interessant ist. Diskutiert werden Faktoren von 30% bis 75%. Wie schon oben ausgeführt, scheinen die Gene besonders ab 30 immer wichtiger zu werden.

Für Interessierte:
https://drive.google.com/file/d/0B3c4TxciNeJZcHg4ek9nWDZGcWs/view?pli=1
Sep 13, 2017 - 17:58 by Feaharn
Darum ging es eigentlich gar nicht. Ziel des Posts ist es einen Überblick und ein Verständnis für die Komplexität des IQs zu schaffen. Und zwar nur vom Standpunkt der Methodik her. Ich finde einfach man sollte sich mit der Methodik auskennen, bevor man anfängt das ganze interpretieren zu wollen. Und da stelle ich einfach oft Defizite fest, sei es jetzt in persönlichen Gesprächen oder auf dem pr0.
Sep 13, 2017 - 18:23 by Photon
Habe den Text zwar auch nur kurz überflogen, aber ein Aspekt scheint auch noch zu fehlen. Und zwar, dass es auch auf die jeweilige Tagesform und die jeweiligen Umstände ankommt. Ich habe in meinem Leben, auch rein aus Neugierde am Verfahren, schon so machen IQ-Test gemacht. Insgesamt streuen die Ergebnisse schon erheblich. Wenn ich einfach mal von meinem Mittelwert ausgehe, dann habe ich in der Regel in einem Bereich so grob plus-minus 15 Punkte um den Mittelwert gelegen. (Ich nenne jetzt bewusst keine Zahl, da dieses hier nicht wirklich zur Sache tut.)
Insgesamt sollte man sich also nicht auf das Ergebnis eines einzelnen Tests verlassen. Sondern, wenn man wirklich ein mehr oder weniger brauchbares Ergebnis haben, dann sollte man mindestens drei solcher Tests machen und dazwischen mindestens je eine Woche Pause haben.
Sep 13, 2017 - 18:50 by edelherb
Die haben mal Pflegekräfte in Nachtschichten IQ Tests machen lassen und stellten gegen morgen teils Verluste von bis zu 40 IQ Punkten fest.
Sep 13, 2017 - 18:55 by Photon
Macht doch Sinn, oder? Wenn ich übermüdet bin und an einem Paper oder Programm arbeite, dann wundere ich mich am nächsten Tag auch schon gerne mal, was ich mir wohl dabei bloß gedacht habe.

Deshalb macht es auch wenig Sinn wenn Leute sich vergleichen die bspw einen IQ von 118 oder 122 haben. Beide liegen irgendwo um 120, und selbst das ist nur ein Schnappschuss. Da kann man bestenfalls sagen, dass sie gut über dem Durchschnitt (100) liegen, aber das war es dann auch schon. Man muss einfach mehrere Tests machen und dann mitteln um wenigstens eine halbwegs sinnvolle Aussage zu erhalten.
Sep 13, 2017 - 18:25 by Feaharn
Das ist genau der Punkt 7 "Kompetenz-Performanz-Problem". Hab das sehr eng gefasst. Du musst aber aufpassen, wenn du dich regelmäßig einmal die Woche testest wirst du dabei erheblich "intelligenter" werden. Lerneffekte lassen grüßen.
Sep 13, 2017 - 18:31 by Photon
Ok. Stimmt. Das passt da rein.
Naja, einmal die Woche würde ganz sicher schon zu einer Routine führen und das Ergebnis verfälschen. Genau wie Du sagst: Lerneffekt.

Bei mir war es über mehrere Jahre hinweg. In dem Fall also weniger ein Lerneffekt, sondern in erste Linie die Tagesform. Aber das sollte ja jedem einleuchten. Man hat halt mal gute Tage und eben auch manchmal Tage an denen man nicht ganz so gut drauf ist.
Sep 13, 2017 - 18:08 by DeltaV
Der aktuelle Stand der Psychologie geht eher von 60-80%iger Erblichkeit aus. Dieser Streit scheint mittlerweile dank der gigantischen Basis an Studien zu diesem Thema auch weitgehend unumstritten zu sein.
Sep 13, 2017 - 18:16 by PoebelRalle
Das Problem ist, dass wir in einem politischen Klima leben, in dem ein möglichst kleiner genetischer Faktor erwünscht wird. Es herrscht die Ideologie der "Menschenformer" bzw der Versuch, den "neuen Menschen" durch Bildung zu erschaffen. Alle sind möglichst gleich.

Ich stimme dir aber zu: mein Stand ist auch, dass es eher 70% sind und das in der politischen Diskussion quasi ein Tabu ist - im wissenschaftlichen Umfeld ein heißes Eisen an dem man sich die Finger verbrennen kann, da man schnell "Rassismus"vorwürfen ausgesetzt ist, da immer wieder von gesellschaftsimmanentem Rassismus gefaselt wird. Die Schwarzen in den USA sind schlechter in der Schule, weil ihre Schulen schlechter sind oder weil sie rassistisch Diskriminiert werden. Adoptieren weiße Familien schwarze Kinder und diese schneiden dann kaum besser ab, dann liegt es halt an sekundärem Rassismus, etc...
Sep 13, 2017 - 18:27 by DeltaV
Also bzgl der grundsätzlichen Erblichkeit leidet die Politik zwar an Realitätsverweigerung, wissenschaftlich ist das aber kein heißes Eisen, sondern eher Konsens.

Zum Rassenunterschied beim IQ: Der ist tatsächlich überall ein extrem heißes Eisen. Ich halte seine tatsächliche Existenz zwar nicht für erwiesen, da die letzten verlässlichen Studien dazu aus den 60ern stammen, allerdings würde ich weitergehende ergebnisoffene Forschung in dem Bereich begrüßen.
Sep 13, 2017 - 18:33 by PoebelRalle
Das ein gewisser Faktor erblich ist, wurde auch zu keiner Zeit bestritten - nur eben der Anteil ist so eine Sache. In der politischen Diskussion ist das zum Beispiel im Bereich der "Armutsforschung" und "Armutsbekämpfung" interessant, denn wenn man (ideologisch) davon ausgeht, dass aus einem geförderten Kind alles werden kann, dann arbeitet man eben auf falschen Grundlagen.

https://en.wikipedia.org/wiki/Minnesota_Transracial_Adoption_Study

Ja, ich würde eine ergebnisoffene Forschung in diesem Bereich auch mehr als Begrüßen. Ich sehe jedoch nicht die (gesellschaftlichen/politischen) Voraussetzungen dafür gegeben.
Sep 13, 2017 - 18:57 by hrodulf
Also wenn man nicht die Erbanlagen hätte um ein Gehirn zu bilden wäre man auch nicht besonders klever. So gesehen ist die Genetik schon erstmal die Grundlage. Was man dann daraus macht, durch Ernährung und Bildung, ist nochmal was anderes.
Sep 13, 2017 - 21:02 by mryotostat
Kool, klever
Sep 13, 2017 - 19:21 by InObscuro
Wertes Pr0gramm, da wir uns in diesem Beitrag mit solchen Themen auseinandersetzen hätte ich eine wesentliche Fragestellung an euch. Nach der allgemeinen Definition gilt man ab einem IQ von 129 als Hochbegabt. Ich besitze einen IQ von 128, also eine dementsprechende Leistung, Denkmuster und Kreativität.
Meine Problematik ist nun dass ich mich eh und je in der Schule unterfordert gefühlt habe, wurde dementsprechend mit der Zeit fauler und disziplinloser. Ich bin in der Mittelstufe teilweise in Klausuren gegangen ohne zu wissen das sie stattfinden und habe als Klassenbester abgeschlossen. Mittlerweile im Studium besitze ich weder Interesse noch Disziplin zu lernen und halte mich auf einem 2, Schnitt. Schlichtweg ich bin ein Faules Stück und stecke meine Nase lieber in Literatur und Philosophie.

Wenn ich nun in für mich anstrengende oder fordernde Situation gerate z.B. Zeitdruck bemerke ich erst wie Leistungsfähig mein Kopf sein kann. Aber auch nur einen Kleinen Bruchteil davon.

Meine Frage an euch nun: Hat jemand bereits vergleichbares erlebt und/oder weis jemand wie man aus meiner Situation heraus auf das volle Potential seines Verstandes zugreifen kann?
Ich möchte weg von diesem ganzen BWL Unsinn und mich einem Bachelor ff. in Artificial Intelligence widmen. Ich habe den Verstand dazu nur ich muss lernen auf ihn zuzugreifen.
Ich bin für jeglichen Rat dankbar!
Sep 13, 2017 - 22:53 by Zementnos
Sag bescheid wenn du was gefunden hast. Ich kann dir nur sagen, dass ich ähnliche Probleme habe.
Sep 14, 2017 - 23:28 by InObscuro
Wenn diese ähnlichen Probleme ebenfalls aufgrund deines Intellekts auftreten dann lass uns uns austauschen und ggf. zusammenarbeiten.
Sep 14, 2017 - 14:33 by Sharingan09
Geht mir auch so, nur hebe ich mir die Philosophie fürs Alter auf, da ich nicht will, dass mein Verstand vergiftet wird. Siehe Nietzsches Umnachtung
Sep 14, 2017 - 23:30 by InObscuro
Du hast Naruto gesehen, deshalb schlägst du irgendwo auf der selben Frequenz. Es gibt unterschiedliche Philosophie. Was ist zum Beispiel mit Lao Tzu?
Ich biete dir gerne das selbe wie Zementnos an, falls es auf dich zutrifft - melde dich.
Sep 15, 2017 - 18:14 by Sharingan09
Die größte Offenbarung ist die Stille. - Lao Tzu

Das ist wohl mein Lieblingszitat vom guten Lao, hab mir gerade ein paar Zitate angeschaut.
Zur Zusammenarbeit, bzw. Problemen:

Ich denke, dass die Ambitionslosigkeit gepaart mit Desinteresse als "Denkmuster" im Kopf verankert ist, und das die Schule nachhaltig mein Interesse am Lernen gestört hat, da ich lernen - also vor einem Buch sitzen und lesen - ablehne.
Darauf komme ich durch ein ganz einfaches Gedankenexperiment:
Wenn mich Freundeskreis und Familie nachhaltig beeinflussen, dann tut dies alles, auch Arbeit und Schule.

Zusätzlich zu diesem Problem wären auch körperliche Abnormalitäten wie ADHS oder Schilddrüsenunterfunktion möglich, aber ich bin zu Faul um mich testen zu lassen. :D

Ansonsten kannst du natürlich auf kognitive Verstärker wie Amphetamin zurückgreifen, z.B. in Speed und Ritalin enthalten, weil die definitiv deinen Geist zwingen sich zu konzentrieren bzw. zu leisten.
Sep 14, 2017 - 03:20 by RajHid
Warum Liest du Literatur und Philosophie?
--> Interesse?
Du interessierst dich für AI? --> Fang an.

Nach allem was ich weis ist das Gehirn immer in der Lage zu lernen.
Voraussetzung dazu ist ein Positiver langfristiger Antrieb.
Kurzum Erwarte nicht übermäßige Ergebnisse in kurzer Zeit.
Lernen egal was, ob Mathe oder die Fähigkeit sich zu motivieren, braucht ständige Wiederholung und Zeit.
Das ist auch gut so, wenn es schnell ginge mit dem sich verändern würden auch nützliche Sachen schnell wieder gelöscht.
Und zu guter Letzt, Positiv bleiben.
Wenn man mal absolut keine Lust hat dann macht man mal Pause.
Sep 14, 2017 - 23:27 by InObscuro
Zuerst einmal: du hast Recht mit dem was du sagst - nur ist das leicht gesagt; wie soll ich tatsächlich Lernen ohne fremdeinflüsse? Deshalb besuche ich auch Klavierunterricht - um Technik und effizienz in den Lernvorgang zu bringen. Selbes Spiel mit dem Gehirn, letztendlich war die Frage ob jemand weis wie ich in der Lage sein kann auf das volle Potential meines Verstandes zuzugreifen und zu nutzen.

Wenn du jetzt sagst das geht langsam und nur durch kontinuirliches Lernen - klar - aber was muss ich nun lernen?

Ich lese Literatur und Philosophie weil ich Schönheit darin sehe - Tolstoi, Puschkin, Coelho - wundervoll. Es zeugt von Brillianz mit Worten solche Schönheit auszudrücken. Ich sehe die verborgene Schönheit der Dinge in dieser Welt. Die Perfektion eines Momentes. Zeitlos.
Ich will noch mindestens 1000 Bücher in meinem Leben lesen um Wahrheit zu finden und Weisheit zu erlangen - meinen eigenen Stein der Weisen kreieren.
Sep 13, 2017 - 18:49 by EmmaStoneD
Timääää....
Sep 13, 2017 - 18:54 by SinnImUnsinn
Hab nicht alles gelesen, aber überflogen. Hier ein kurzes Statement von mir (Psychologe):

Der IQ ist kompletter Müll und nutzlos.

Definition des IQ-Tests: Der Intelligenztest misst, was der Intelligenztest misst.
Bedeutet: Am Ende bestimmt der Ersteller des IQ Tests, was Intelligenz ist und was die Testperson in welchem Alter wissen muss, um als intelligent durch zu gehen. Es gibt fast mehr verschiedene Intelligenztests als Sand am Meer. Daher ist die Definition, wenn auch so simpel, ziemlich treffend. Was Intelligenz ist, bestimmt der jeweilige Test individuell und somit ist es nicht aussagekräftig.

In der Darstellung der Ursprünge der IQ Tests fehlt mir folgendes Beispiel, welches die IQ Tests in seinen ersten Zügen bereits als die Lachnummer darstellte, wie sie sind:

Es wurden IQ Tests bei Kindern durchgeführt. Besonders im Teil "Allgemeinwissen" haben sich deutliche Unterschiede gezeigt. So wurden Fragen wie "Welche Farbe hat ein Zitronenfalter" zu echten Killerfragen. Es stellte sich nämlich heraus, dass Stadtkinder wesentlich geringere IQs haben, als Landkinder. Warum? Habe ich bereits oben erklärt! Der Intelligenztest-Ersteller hat viele Fragen über Flora und Fauna eingebaut, weil sie für ihn zum Allgemeinwissen gehören. Richtige Stadtkinder sehen aber seltener Kühe, Wiesen oder eben verkackte Zitronenfalter.
Macht das die Stadtkinder nun dümmer? Mitnichten. Sie wissen andere Sachen, die allerdings im Test nicht abgefragt wurden.
Sollte ein Zitronenfalter darüber urteilen, wie intelligent ich bin? Ich hoffe nicht...

Ihr kennt sicher alle den lustigen Comic, in dem ein Goldfisch, ein Affe, ein Elefant und ein Delfin nebeneinander stehen und die Person am anderen Ende vom Tisch sagt "Ich beurteile eure Intelligenz danach, wie schnell ihr es schafft, den Baum hinter euch hoch zu klettern!"
.... Und so funktionieren auch Intelligenztests. Absoluter Müll.

Wenn ihr das nächste mal auf einen armen Wicht stoßt, der euch erzählt, dass er einen IQ von 140 hat und Mitglied bei Mensa ist, habt Mitleid und geht eures Weges...
Sep 13, 2017 - 19:22 by Oldfriend
Ich hab keine Ahnung was du für Intelligenztests erlabt hast, aber "Allgemeinwissen" gehört da nicht dazu.

Klar gibt es da Momente, wo etwas Allgemeinwissen dazugehört:
Was passt nicht in die Reihe? Mensch, Huhn, Biber, Schwein, Delphin (Huhn weil kein Säugetier)
Setze die Zahlenreihe fort: 13, 17, 19, 23, 29, ?? (31 weil Primzahlenreihe)

Aber grundsätzlich geht es im IQ-Test um Logik. Mit Zahlen, Formen, Mustern und Vergleichen. Nicht um Mozarts letztes vollendetes Werk oder Bibis Unterwäsche in ihrem Youtube-Video vom 22.04.205.
Und innerhalb gewisser Zivilisationsstände kannst du das ziemlich gut vergleichen. Außerhalb gewisser Zivilisationsstände und Bildungsniveaus wirds dann schon etwas grenzwertig, weil sonst die schwächere Gruppe so schlecht abschneidet, als wären sie zu blöd zum atmen.
Sep 13, 2017 - 20:27 by Lunzelot
Ich kenne die Unterteilung in folgende Teile: Numeral, verbal und figural. Manche Test haben dann dabei noch Aufgaben die das Kurzzeitgedächtniss testen (ME), weil man dieses z.B. braucht um sich neue Fertigkeiten einzuprägen.

Allgemeinwissen gehört definitiv nicht zu den Standard IQ Tests. Manche Unis nehmen aber IQ Tests, bauen einen Block über allgemeines Wissen ein und nehmen sie dann als Qualifizieungs- oder Zugangstests. Die Tests bei der Polizei oder damals beim Kreiswehrersatzamt sind ähnlich aufgebaut - selbes Grundgerüst wie IQ Tests und dann angepasste Aufgaben je nach Verwendung.
Sep 13, 2017 - 23:31 by Stubenhocker
Ich habe in meinem Leben schon so einige Tests gemacht, da ich häufig Versuchskaninchen gespielt habe. Die meisten Tests waren im Rahmen einer mehrjährigen Studie an der Charité zur Kindesentwicklung. Die Tests hatten allesamt auch einen Allgemeinwissensteil.
Sep 13, 2017 - 20:19 by xenivex
Delphin passt nicht in die Reihe. Lebt nicht an Land.

Allgemeinbildung, Sprachkenntnisse, usw. spielen auch heute noch mächtig in die IQ-Test-Ergebnisse.

"IQ-Test misst, was der IQ-Test misst." wird an jeder Uni gelehrt...
Sep 13, 2017 - 20:33 by Oldfriend
Der Lebensraum des Bibers ist ebenfalls das Wasser. Dementsprechend ist deine Antwort nicht korrekt.
Sep 13, 2017 - 20:40 by xenivex
Dann halt "hat keine Füße". Blahblubb.

Es gibt auf jeden Fall eine Kategorie für die es der Delphin ist.
Sep 13, 2017 - 19:27 by SinnImUnsinn
Das bezog sich auch, wie gesagt, auf die Ursprünge der IQ Tests
Sep 13, 2017 - 19:40 by shixxor
Also beziehst du dich nur auf die Ursprünge solcher Tests und nicht auf den aktuellen Entwicklungsstand. Das geht in deinem Urteil nicht so richtig hervor sondern klingt eher nach: Weil so Tests anfangs schlecht waren, können sie also nach jahrelangen Weiterentwicklungen auch nur schlecht sein.
Sep 13, 2017 - 19:50 by SinnImUnsinn
Lies dir Mal den Unterschied von kristalliner und fluider Intelligenz durch. Dazu eventuell noch emotionale Intelligenz. Und das ist nur der Anfang, warum diese Tests Augenwischerei sind.

Intelligenz ist so unfassbar viel mehr als diese Tests abdecken. Ich verweise nach wie vor auf die heute noch gängige Definition von IQ Tests: Der IQ Test misst, was der IQ Test misst.
Sep 13, 2017 - 19:55 by shixxor
Ja, wahrscheinlich stimme ich dir insofern zu, dass ich es dumm finde, die mentale Fähigkeit eines Menschen nur auf die logische Intelligenz zu beschränken, da die Psyche des Menschen sehr viel mehr Facetten hat, um verschiedene Formen von Leistung zu erbringen. Dennoch denke ich, dass die modernen, anerkannten und wissenschaftlichen IQ Tests in der Lage sind, ein einigermaßen aussagekräftiges Urteil über grobe Teilbereiche der logischen Intelligenz zu treffen.
Sep 13, 2017 - 20:35 by SinnImUnsinn
Es gibt keinen modernen, anerkannten, wissenschaftlichen IQ, da der überall und in jeder zweiten Quelle neu erfunden und beschrieben wird. Das sage ich ja die ganze Zeit...
Sep 13, 2017 - 20:27 by cr8
Hast, oder kennst du aktuelle Studien zum EQ-Test? Oder einen seriösen EQ-Test den man mal machen könnte? Ich habe jetzt schon sehr, sehr oft gelesen, dass die dort abgefragten Sachen beim IQ-Test völlig untergehen und eben genauso wichtig sind. Der IQ-Test war mir persönlich immer zu sehr auf Logik aufgebaut. Merkt man auch deutlich daran, dass Personen die in ihrem Leben mit Logik (z.B. im Studium) zu tun hatten, wissen wie solche Aufgaben leichter zu lösen sind. Das hat dann nichts mit Intelligenz zu tun, sondern mit Lösungsstrategien.
Sep 13, 2017 - 20:34 by SinnImUnsinn
Letzterer Satz erklärt sich auch mit kristalliner vs fluide Intelligenz.

Der EQ hat immer wieder seine Hype Momente. Vor einigen Jahren wurde der als bahnbrechend empfunden. Danach wurde er belächelt. Mittlerweile wird er wieder ernster genommen. Auswendig kann ich dir gerade keinen Test nennen, den ich empfehlen kann. Ich schlage das morgen Mal nach, wenn ich dran denke
Sep 13, 2017 - 19:35 by Oldfriend
Naja wenn jemand 140 Punkte im Mensa-Test hat, ist das schon eine gewisse Hausnummer bezüglich Logik und kognitiver Leistungsfähigkeit. Quasi 1% der intelligentesten Leuten in diesem Land.
Ob der Typ jetzt psychisch oder charakterlich nicht zu deinen Weltvorstellungen passt, ist eine ganz andere Seite der Medaille. Ob er seine Intelligenz sinnvoll nutzt ebenfalls.
Fakt ist, er kann was. Und das besser als 99% seiner Mitmenschen.
Sep 13, 2017 - 19:48 by SinnImUnsinn
Das bedeutet, dass derjenige den Test besser beantworten konnte, als 99% der anderen Prüflinge...
Sep 13, 2017 - 19:10 by Prester
bestimmt sauer weil du so schlecht in iq tests bist ^^
Sep 13, 2017 - 18:56 by SinnImUnsinn
Mal abgesehen vom IQ fehlt zur Definition von Intelligenz natürlich die Erwähnung und Erklärung von kristalliner und fluider Intelligent. Aber das könnt ihr euch auf Wikipedia selbst durchlesen.
Sep 13, 2017 - 19:26 by shixxor
Wer denkt denn bitte, dass der Besitz von Allgemeinwissen was mit Intelligenz zu tun hat? Zeig mir mal bitte die Quelle dazu. Ich kann mir gerade bei bestem Willen nicht vorstellen, dass eine seriöse Quelle einen Wissenstest mit sowas wie Fähigkeit zum logischen Denken gleichstellt.

Klar definiert jeder einen Test so wie er will. Nur wenn ich jetzt einfach jurisitische Fragen aus einem Jura-Examen in einer Mathe Klausur stelle, macht das noch lange keinen anerkannten Mathe-Test daraus nur, weil ich sage dass es ein Mathe Test sei.

Von daher finde ich es etwas arg haltlos, generell IQ Tests komplett als Müll über einen Kamm zu scheren, weil dir zwei oder drei sinnlose und höchst fragwürdige Beispiele dazu einfallen. Es gibt wahrscheinlich sinnvollere und sinnlosere Tests.
Sep 13, 2017 - 19:29 by DonDildo
Dem kann ich mich nur anschliessen und das aus eigener Erfahrung. Als Legastheniker musste ich mich in jungen Jahren desöfteren testen lassen und wurde dementsprechend auch unterdurchschittlich bewertet. Nicht nur Schreib/Leseschwäche minderte das Ergebnis, sondern auch in Mathematik war ich nur schwach.Verdrehen der Buchstaben = Verdrehen der Zahlen( kann mir auch heute nur einzelne Ziffern merken) .Wurde also als Halbidiot dargestellt bis mir eine Psychologin dann mittels eines anders aufgebauten Tests einen IQ von 128 bescheinigte, also etwas über Durchschnitt.Da stand dann eine Spanne von knapp 40 IQ Punkten im Raume. Soviel zu den Testverfahren.
Ich finde den Satz von Rohrbacher sehr gut als Definition und so sollte man auch werten ohne zu werten. Mich jedenfalls haben sie ziemlich fertig gemacht damit.
Sep 14, 2017 - 03:31 by RajHid
Das problem mit IQ-Tests ist das diese nur einen kleinen Teil der Fähigkeiten eines menschen messen.
Ich baue gerade eine größere Sache aus Holz.
Was ich an mir und der Arbeit an dem problem beobachte, ist das ich das Problem auf meine ganz individuelle Art und weise löse.
Die Durchbiegung eines Tragbalkens habe ich berechnet.
Die Zeichnungen mache ich auf Papier. Die Einzelnen Teile ordne ich systematisch mit Buchstaben usw.
Ganz am Anfang hatte ich nur ein Qualitsatives Bild vom Objekt.
Jetzt nach Nutzung all meiner Fähigkeiten habe ich auch Zahlen und Zeichnungen.

Kurzum IQ mist das Pauschale Lösen diverser losgelöster Aufgaben.
IQ oder das was IQ vorgibt zu messen ist aber eher die Fähigkeit Problemstellungen konsistent zu lösen und dazu seine Fähigkeiten zu nutzen.
Dazu gehört auch die Initiative zu ergreifen.
Sep 13, 2017 - 17:44 by Drag1and0Drop
Jup... Hab selber 4 Tests gemacht, der IQ ist sehr subjektiv. Testergebnisse von 116 bis 143, war alles dabei...
Sep 13, 2017 - 18:09 by DeltaV
Welche Tests waren das denn? Direkt beim Psychologen / bei Mensa oder etwas anderes?
Sep 13, 2017 - 18:41 by Drag1and0Drop
Alle bei verschieden Psychologen, einen davon in der Klapse mit 16 (Schwere Depressionen). Ansonsten einem im alter von 6, einen mit 9 und einen mit 22. Alle wegen verschiedener Verhaltensauffälligkeiten, wobei der mit 22 auch der mit den 143 war.
Die Kinder Tests waren einmal HAWIK 3 und einaml HAWIK 4 und einem, bei dem ich es nicht weiß, der mit 22 war ein WAIS IV
Sep 13, 2017 - 18:51 by DeltaV
Also alles Hamburg Wechsler. Die mit 6 und 9 dürften nicht ganz verlässlich sein, das ist in so jungem Alter eher schwierig. War denn der mit 16 ebenfalls oberhalb der 130?

In jedem Fall ist das aber durchaus eine Streuung die so eigentlich nicht vorkommen sollte.

Bist du denn bei Mensa?
Sep 13, 2017 - 19:00 by Drag1and0Drop
der mit 16 war der mit 116. Aber es hängt halt von deiner Tagesform ab, die war natürlich bei Depressionen nicht wirklich gut :-D wobei die mit 6 und 9 bei so um die 124-28 waren, wenn ich das noch richtig weiß.

Ich gehe ab und an mal auf unseren Stammtisch, aber mir ist das zu Elitär, die eine Hälfte der Leute da meint, nur weil sie in einem standardisierten Test besser waren, als der Durchschnitt, sind sie was besseres, die andere Hälfte ist eigentlich ganz OK, auch wenn da schon ein abgedrehte Leute dabei sind^^
Sep 13, 2017 - 20:59 by DeltaV
Genau deshalb spare ich mir diese Stammtische komplett - teilweise sind da echt Klischees dabei. Aber grade vor dem Hintergrund von Depression und Verhaltensauffälligkeit hätte ich dort am ehesten andere Betroffene vermutet. Häufig besteht da ja eine gewisse Korrelation.
Sep 13, 2017 - 19:08 by MrNordsturm
Jap, hab ich auch hinter mir... allerdings alle rel. ähnlich im Ergebnis. Regel Nummer 1: Niemals die Grundschullehrerin damit überfordern! Ersten Test in der 2. oder 3. Klasse gemacht. Danach war der Schulalltag schlimmer als zuvor. Aussage der Lehrerin: " Wenn er doch so schlau ist, warum ist er dann so schlecht in der Schule?!" Hatte kein ADHS oder sowas. Nur krass gelangweilt.
Das der Junge in der 4. schon so Sachen wie Pythagoras drauf hatte und massenweise Bücher gelesen hat, das checkten die nicht. Über Umwege durch die Kinder- und Jungendpsychologie und Minderwertigkeitskomplexe im Gymnasium, zur Gesamtschule incl. Abi hab ich mich mittlerweile wieder im Griff. Danke an meine Eltern die mir Ausgleich in Form von außerschulischer Förderung und Reitunterricht geschaffen haben da der Fördermittelantrag auf Übernahme der Kosten für ein Internat mit Spezialunterricht für Hochbegabte nicht genehmigt wurde. Außerhalb der Familie wissen nur mein bester Kumpel und meine Freundin davon. Und jetzt das Internet...
Sep 13, 2017 - 19:35 by DonDildo
Mach dir keine Sorgen.Das Internet ist nur eine Modeerscheinung. Wird bestimmt bald gelöscht.
Sep 13, 2017 - 17:48 by Feaharn
Also subjektiv ist definitiv das falsche Wort. Es schätzt dich ja niemand ein. Willkürlich wäre wohl der bessere Ausdruck.
Sep 13, 2017 - 18:52 by DeltaV
Eher "nicht reliabel".
Sep 13, 2017 - 17:49 by AxelVonAldebaran
Die Statistiken werden hier aber nicht nur munter reininterpretiert.
Wenn eine Mutter unter Mangelernährung und Krankheiten im Slum gelitten hat während sie schwanger war, und das Kind dieselben Voraussetzungen hat ist es ja nach obigen Angaben eben bei IQ =/= Tomate.
Im Vergleich zu einem Menschen mit besten Voraussetzungen ist dieses Kind eben nicht so gut entwickelt, auf welche verschiedenen Gebiete der Erde sich das fortsetzen lässt bleibt einmal jedem selbst überlassen.


Es grüßt vom Aldebaran,
Stoll
Sep 13, 2017 - 20:29 by Nachid
Graß = Umwelteinfluss ?
Sep 13, 2017 - 18:57 by BambusJack
Gelesen und für gut befunden. Erhalte mein +.
Sep 13, 2017 - 18:14 by doa
Guter Beitrag, aber ich verstehe nicht ganz, wieso man keine internationalen Referenzgruppen nehmen soll, bzw. international normieren soll. Ich finde das sollte man unbedingt. Solange man einen Test hat, der für jeden gleich schwer ist, wäre es doch sehr interessant zu sehen, wie verschieden Völker und Nationen dabei abschneiden. Und außerdem könnte man dann eine globale Mitte bestimmen und jeder könnte sich mit dieser vergleichen.
Sep 13, 2017 - 18:20 by Feaharn
Die Frage ist halt immer wofür du die Testergebnisse benutzen willst. Willst du die Vergabe von Stipendien an den gemessenen IQ knüpfen? Dann macht es wenig Sinn in Deutschland eine ausländische oder Internationale Referenzpopulation zu nehmen. Willst du eine Korrelationsstudie zwischen IQ und anderen Persönlichkeitseigenschaften nehmen? Dann sollte die Referenzgruppe auch dazu passen. Wenn man von einem "überdurchschnittlichen" IQ spricht ist es eben extrem wichtig, den Durchschnitt zu kennen und ordentlich zu wählen.
Sep 13, 2017 - 18:28 by doa
Ich würde erstmal gar nichts danach entscheiden lassen. Dazu ist der IQ alleine, wie du ja bereits richtig gesagt hast, zu vage und nicht aussagekräftig genug.

Es würde mich einfach nur interessieren, wie z.B. mein eigener IQ im internationalen Vergleich dasteht.
Sep 13, 2017 - 18:39 by ZnZ
Wow! Mit +14 auf beliebt? WILLKÜRRRR!
Sep 13, 2017 - 18:28 by AdvocatusDiabol
tl:dr
Sep 13, 2017 - 18:42 by Johanniskraut
was ist mit negern
sind die genau so schlau wie chinesen?
Sep 13, 2017 - 19:36 by DonDildo
nur wenn sie mit Stäbchen essen können.
Sep 13, 2017 - 17:44 by Gehirnherpes
Hast du den IQ-Test verkackt?