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Oct 12, 2017 - 19:30 by Mischy

Comments: 49

Oct 12, 2017 - 19:30 by Mischy
Die Endszene von Stalingrad. Untermalt mit einer Komposition von Norbert J. Schneider.

Stalingrad ist ein deutscher Anti-Kriegsfilm aus dem Jahr 1993. Thematischer Hintergrund ist die Schlacht von Stalingrad Ende 1942/Anfang 1943 während des Zweiten Weltkriegs aus der Sicht eines deutschen Sturmpionier-Bataillons.

Soße Endszene
https://www.youtube.com/watch?v=GaBc37SgiUE

Soße Soundtrack
https://www.youtube.com/watch?v=HGMo1BCq-EU
Oct 12, 2017 - 19:51 by haeyhae11
So ein Ende ist von einem seriösen Antikriegsfilm über Stalingrad eigentlich zu erwarten, es macht einen aber doch traurig. Am schlimmsten ist die Szene als viele krampfhaft Versuchen eines der letzten Flugzeuge zu ergattern.
Oct 12, 2017 - 19:53 by Mischy
Der Film hat schone eingie miese Momente, das macht ihn für mich auch so reizvoll.
Oct 12, 2017 - 19:55 by haeyhae11
Stimmt. Zuerst noch gut gelaunt und optimistisch und zum Schluss nur noch durch die Scheiße.
Oct 12, 2017 - 20:17 by Kaufmans
Mein Opa hat sich auch an dem dortigen Krieg beteiligt soll nicht schön gewesen sein könnte auch OC machen hab noch ein Sport abzeichen von ihm mit passendem Bild.
Oct 12, 2017 - 20:44 by haeyhae11
Meiner auch. Wurde wegen einer Verwundung im Dezember ausgeflogen. Das Glück währte nicht lange, in Charkov musste er schon wieder zur Waffe greifen, hat den Rückzug bis zum Schluss wie die meisten die durchgekommen sind mehr schlecht als recht überlebt und kam dann völlig verändert wieder zurück. Mein Vater sagte er ist schon immer streng und zynisch gewesen aber nach dem Krieg kannte er sowas wie Freundlichkeit und Freude überhaupt nicht mehr. Hat meine Mutter angespuckt, alle immer verflucht und ist wegen jedem Scheiß ausgerastet, einiges davon bekam ich als Kind selbst noch mit ehe er 2003 gestorben ist.
Oct 12, 2017 - 20:49 by Kaufmans
Das klingt krass ja mein Opa war auch sehr ernst vielleicht auch wegen seinem Namen Ernst.
Oct 12, 2017 - 21:44 by DonSchlau
Kann jedem auch nur die Gräbersuche des Volksbunds deutscher Kriegsgräberfürsorge empfehlen. Mit ein paar Daten kann man dort evtt. etwas mehr über das Schicksal von Verwandten herausfinden.
http://www.volksbund.de/graebersuche.html
Oct 13, 2017 - 16:34 by Servermax
Krass. Eben mal einen meiner Angehörigen eingetippt. Zack, Treffer. Jetzt habe ich eine Anfrage abgeschickt.
Oct 12, 2017 - 21:35 by Kruppzeugs
Meiner musste das alles zum Glück nicht mit machen. War Funker in der 6. Armee und war bis kurz vor Stalingrad dabei. Da er Funker war und nicht ganz blöd, hat er sich zusammen gereimt was vorgeht und wo das alles endet. Dabei erkannte er dann wohl irgendwann, dass der Laden nicht mehr zu retten ist und entschloss sich zu desertieren.

Dabei war er sogar so schlau, nicht nur einfach abzuhauen, sondern auch seinen Funk-LKW samt allem was drin war mit zu den Russen zu nehmen. Grund: Die Russen waren damals noch stark auf der Verliererstraße und haben sich gern spontan an Kriegsgefangenen abreagiert. Mit dem LKW hatte er denen etwas wertvolles geliefert und wurde gesondert behandelt. Nur so ist er dort lebend raus gekommen.
Oct 12, 2017 - 21:41 by haeyhae11
Bei den Russen trotzdem ein riskantes Manöver, nach Millionen Toter Soldaten und Zivilisten hatten die für Deutsche nicht mehr viel übrig außer nen 25 Jährigen Aufenthalt im Gulag.
Oct 12, 2017 - 22:08 by Kruppzeugs
Was glaubste warum er den LKW mitgenommen hatte? Er wusste, ohne Truck gibt es wohl nur die Sofortkugel vom Iwan oder das langsam krepieren im Kessel. Und er war sicher nicht der einzigste, der dem Russen "Geschenke" zwecks überleben mitgebracht hat.
Oct 13, 2017 - 00:27 by Pimmelfred
*einzige
Oct 13, 2017 - 00:48 by 0perator
Ohne anmaßend klingen zu wollen, ich frage mich, wieviele Kameraden wegen den Informationen sterben mussten, damit er leben durfte.
Oct 12, 2017 - 21:46 by shakazulu
Und deswegen verlor Deutschland den zweiten Weltkrieg
Oct 13, 2017 - 09:13 by haeyhae11
Würde ich so nicht sagen. Die größeren Desertionen begannen erst nach dem Wendepunkt, da wars dann eigentlich eh schon egal. Dafür verdienen die Soldaten die trotzdem noch weiterkämpften um die Sowjets so lange wie möglich von Deutschland fern zu halten umso mehr Achtung.
Oct 12, 2017 - 22:00 by NicNac
Super, und damit bestimmt tausende Soldaten in den Tot geschickt weil Pläne verraten wurden sind.
Würde mich im Grund und Boden schämen an deiner Stelle.
Oct 12, 2017 - 22:06 by Kruppzeugs
Weil mein Großvater auch den Krieg angefangen hat. Was glaubst du den wie viele hundert wenn nicht gar tausend Soldaten ihren Posten verlassen und Kameraden im Stich gelassen haben um zu überleben?

Die Heldenstorys von der Kameradschaft bis in den Tod sind sicher ganz schön im Film, aber im Endeffekt stirbt jeder allein und die eigne Haut ist nun mal die wertvollste.

Und stell du dir mal vor, du hörst via Funk die ganzen Horrormeldungen über Monate, wie immer mehr zum Teufel geht und dann sagt dir einer du sollst jetzt auch noch in diese Stadt rein wo tausende angepisster Ivans auf dich warten. Wer hat da noch die große Heldenschnautze und marschiert stramm mit?
Oct 12, 2017 - 22:12 by NicNac
Red dir das ruhig schön. Verrat bleibt Verrat
Oct 12, 2017 - 22:37 by ElPeneTraitor
Ja, aber er hat überlebt und jemanden gezeugt, der diese Entscheidung und das Opfer wertschätzt. Und hier am PC in der warmen Wohnung über Verrat zu reden ist lächerlich.
Oct 13, 2017 - 09:14 by haeyhae11
Extrem fanatische SS Soldaten, sonst keiner.
Oct 12, 2017 - 21:45 by shakazulu
Hau raus
Oct 12, 2017 - 22:01 by Traubengott
Mein Uropa war in Stalingrad. Ist zurück gekommen mit einem zerschossenen Knie. Ich hab Ihn nie kennen gelernt. Aber er hat wohl auch nie darüber geredet was dort passiert ist. Irgendwie vermisse ich Ihn und würde gerne mit Ihm über die Zeit reden. Aber er liegt mitlerweile seid 27 jahren unter der Erde.
Oct 12, 2017 - 21:44 by omgaan
Bring du mir noch einmal so einen Roman 3,5 Sekunden bevor das webm wieder von vorne anfängt, dann, aber dann...
Oct 12, 2017 - 21:46 by Mischy
Rechtsklick aufs webm und dann "Anhalten", sollte dein Problem lösen.
Oct 12, 2017 - 23:36 by MDTV
was für eine naziverherrlichende szene.
das muss direkt überarbeitet oder verboten werden.

wer sowas verbreitet verdient eine anzeige.
Oct 12, 2017 - 19:32 by 4ChanVeteran
Nicht zu verwechseln mit dem "Stalingrad" Film aus Russland, welcher eigentlich nur Trash und unnützen Patriotismus beinhaltet.
Oct 12, 2017 - 20:30 by Strelok239
Als russischsprachiger: Der Film ist auch Müll und wurde in Russland richtig auseinandergenommen. Besonders die Liebeslinie die da mitten in Stalingrad wohl auf keinen Fall fehlen durfte. Und die Motivation der Soldaten war auch geil. Die Russen verteidigen nicht ihr Land und Familien, sondern eine einzige Frau und die Deutschen kämpfen nicht wegen den Kameraden, sondern weil ihnen Huren mit 6 Armen versprochen wurden (Kein Witz! Das ist die rede eines "deutschen" Offiziers im Film!).
Oct 12, 2017 - 20:42 by 93Tage
Huren mit 6 Armen...
Wo muss ich unterschreiben ( ͡° ͜ʖ ͡° )
Oct 12, 2017 - 19:34 by Mischy
Meinst du den von 2013?
Oct 12, 2017 - 20:09 by Tastatur
Fand den nicht schlecht, ist halt net vergleichbar, geht mehr so Richtung 300 Popcornkino.
Oct 12, 2017 - 20:15 by Hannibal81
Ich (Lehrer) zeige den Film immer im Unterricht. Ihr solltet mal die Gesichter der Schüler sehen. Einfach ein klasse Film.
Oct 12, 2017 - 20:17 by Mischy
Dann bist du in Sachen Filmen schon mal kein schlechter Lehrer.
Oct 12, 2017 - 20:27 by peterpr0n
Hab meinen zu A Clockwork Orange überredet. Hat leider die Vergewaltigungsszene übersprungen.
Oct 12, 2017 - 21:04 by haeyhae11
Zeigst du da auch gore und pr0n à la pr0? ( ͡° ͜ʖ ͡° )
Oct 12, 2017 - 20:31 by lsoyag
Wow.. das trifft mich mal wieder in einer schönen aber unangenehmen Lage. Ich hatte nie etwas mit dem Krieg zu tun, aber kann mir durchaus versuchen vorzustellen wie scheiße das damals war.
Beide meiner Großväter waren beide in Stalingrad und beide in russischer Gefangenschaft... haben es beide überlebt und sind zurück nach deutschland gekehrt.

5 Jahre später sind beide an Herzversagen gestorben. Sie haben sich nie kennengelernt, aber ihre Kinder haben sich 25 Jahre später getroffen.
Oct 12, 2017 - 20:12 by Ferabq
Mein Großvater kämpfte am Dnepr und hat nach Aussage meiner Großmutter noch Jahre nach dem Krieg im Schlaf nach seinen Kameraden gerufen, die dort im Winter geblieben sind. Er hatte sich - als gelernter Schuster - dort die Schuhe von den Toten geholt und umgearbeitet.

Er hatte Glück, wurde aus russischer Gefangenschaft befreit und dann von den Amerikanern gekascht.
Oct 12, 2017 - 21:18 by AllahSnackbar
Freigelassen oder von Deutschen freigekämpft?
Oct 12, 2017 - 22:29 by Ferabq
Von den eigenen Leuten (ob es Deutsche waren, weiß ich nicht, es kämpften ja auch andere dort) befreit.

Ein guter Kamerad von ihm hat sich wohl im Lager umgebracht, weil er den Hunger nicht mehr ertragen konnte. Er hieß tatsächlich Hans, hatte aber keinen Flammenwerfer, nur einen K98.
Oct 12, 2017 - 20:05 by skitterhead
Ist einer meiner Lieblinsfilme. Nebst Braveheart und the Mist eines der traurigsten Enden. RIP allen Soldaten die dort in der Eiswüste Ihr Ende fanden.
Oct 12, 2017 - 22:31 by Hagrast
Meine beiden Opas waren beide nicht im Krieg weil sie die Jüngsten der Familie waren, aber deren Brüder waren alle bis zum Ende dabei und überlebt. Find ich schon krass, wie Wahrscheinlich ist dass von 4 und 6 Brüdern alle wieder lebendig Heim kommen?
Oct 12, 2017 - 22:10 by AgentY
Basiert der Film auf dem Roman von Theodor Plievier?
Oct 12, 2017 - 22:02 by cleric
suche einen film wo sich zwei oder drei sniper in einer fabrik verschanzen und versuchen sich zu töten. einer rennt dabei rum und landet an einer stelle wo er dann glas oä als spiegel nutzt um einen anderen sniper auszuschalten. ich komm zum scheitern nicht drauf wie der film heißt. muss schon ne ecke älter sein. jemand ne idee?
Oct 12, 2017 - 22:03 by Mischy
Enemy at the Gates
https://www.youtube.com/watch?v=8cnIEq1cs4s
Oct 12, 2017 - 22:09 by cleric
ah ja man genau...war grade selber noch motiviert den film zu finden
https://youtu.be/xUW_2rWyK2Q?t=8m19s
Oct 14, 2017 - 14:00 by llmll
Irgendwie macht mich die Endszene sehr traurig.

Das Gespräch erinnert mich an die Geschichte eines meiner Großväter.

Ich weiß nicht viel über seine Zeit dort. Er starb als ich etwa 5 war. Er kam zunächst nach Paris. Später dann in der mittleren Gruppe Richtung Moskau. Seine Aufgabe als Pionier wäre damals gewesen, die letzte Brücke vor Moskau zu errichten. Die waren auch schon soweit, als das Kommando zum Rückzug kam. Im Winter verlor er die meisten (oder alle) seiner Kameraden, viele durch die Kälte. Er verlor selbst auch ein paar sener Zehen.

Als absehbar war, dass er als nächstes in den Süden Richtung Stalingrad versetzt werden würde, gelang es ihm das irgendwie durch einen Kontakt zu verhindern. Stattdessen wurde er nach Nordafrika geschickt ... Er hat es raus, und in die Wüste geschafft.

Zum Glück kam er dann recht bald in Kriegsgefangenschaft. Und wurde erst mal in eine andere Wüste, nach Colorado, geschickt. Hat sich mit den Amerikanern dort so gut verstanden, dass die ihn auf ihre Kinder haben aufpassen lassen.

Und 2 Jahre nach dem Krieg hatte er selbst eine Tochter. :-)

Aber ganz raus hat auch er es nie geschafft. Bis zum Schluss hat er im Schlaf nach seinen Kameraden geschrien.

Krieg ist scheiße. Aber manchmal frage ich mich, wie viele Leute sich dessen heute überhaupt noch bewusst sind...
Oct 12, 2017 - 20:10 by kellykiller
Wo bleibt Hans mit dem Flammenwerfer wenn man Ihn mal braucht?
Oct 12, 2017 - 20:50 by PrivateBronski
jetzt wollt ich eben nen kriegswitz macehn, aber dann kam der russ und stahl in grad!
Oct 12, 2017 - 20:01 by peterpan11
Dachte jetzt kommt Han Solo angeritten und füttert sie mit seinem Reittier