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6 Minuten Lesezeit Arbeitsrechte-Abbau Digitalisierung es beginnt Rubikon Wer hat uns verraten? Daten!

Tags: 6 Minuten Lesezeit Arbeitsrechte-Abbau Digitalisierung es beginnt Rubikon Wer hat uns verraten? Daten!

Oct 12, 2017 - 20:02 by Expl0iteR

Comments: 38

Oct 12, 2017 - 20:03 by Expl0iteR
Soße:

https://www.rubikon.news/artikel/der-kampf-hat-begonnen

"Kaum eine Rede im Bundestagswahlkampf ist ohne das Thema „Digitalisierung“ ausgekommen. Albrecht Müller fragte deshalb auf den NachDenkSeiten zu Recht: „Alle reden von Digitalisierung. Führen sie etwas im Schilde?“. Denn so wie der Begriff „Globalisierung“ genutzt wurde, um Hartz IV durchzusetzen, und das Schlagwort „Demografie“ als Ausrede für Rentenkürzungen dient, scheint auch das Digitalisierungsthema zur Durchsetzung der Interessen von Großkonzernen gestreut zu werden."
Oct 12, 2017 - 20:05 by Panzerkefer
Für mehr Nischen-Nachrichtencontent auf Pr0.
Spon / Focus / Zeit kann ich auch selber lesen…
Oct 12, 2017 - 20:39 by Chessaloniki
Ich teile Deine Auffassung.
Oct 12, 2017 - 20:22 by kadsenmoerder
Bald ist wieder WM! Geil Alter!
Oct 12, 2017 - 22:14 by AcidAcid
"der Interessen von Großkonzernen"
Wäre zum beispiel besseres Internet!
Bei uns an der Firma haben wir gerade mal eine 6.000 Leitung.
Oct 12, 2017 - 22:36 by Qvarg
Es geht ja auch um Großkonzerne und nicht um Dorffirmen.
Oct 13, 2017 - 02:51 by Hillle
In anderen Ländern zahlst du auch auf deinen Hausanschluss für Volumen. Da bekommst du zwar Highspeed, aber nicht unendlich für einen Preis. Also ich denke damit sind eher die Interessen der Anbieter gemeint.
Und das ist einfach nur mehr Kohle. Das heißt für alle anderen, weniger Kohle. Und die anderen sind meist der Plebs.
Oct 12, 2017 - 22:10 by hansswurst
Wie war nochmal der Slogan der FDP: "digital first, bedenken second"
Oct 12, 2017 - 22:12 by GandaIf
die ist auch nicht gerade als Arbeitnehmer Partei bekannt
Oct 12, 2017 - 22:16 by NSFWfapper
Aber geht es den Unternehmen gut, geht es den Arbeitnehmern gut!!!!einself
Oct 12, 2017 - 23:08 by MDTV
die fdp kommt mir im arbeitsrecht deutlich angenehmer rüber als cdu/spd.
Oct 13, 2017 - 02:06 by Gijompe
Stimmt, sprechen sich für Leiharbeit aus und verteufeln jegliche Eingriffe in den Markt. Da freut sich der Michel aufn Lohnzettel.
Oct 13, 2017 - 02:16 by MDTV
du sprichst von der cdu/spd, richtig?
Oct 12, 2017 - 22:16 by hansswurst
Fand hier aber ordentlich an Zuspruch
Oct 12, 2017 - 22:42 by Pr0to
Viele pr0ler haben studiert und einen gut bezahlten Job. Da wundert mich das überhaupt nicht.
Man muss sich nur mal den Warenwert einige Wichtel-Pakete aus dem letzten Jahr anschauen und man weiß, was Sache ist.
Oct 13, 2017 - 00:33 by GandaIf
Ab welchem Jahresgehalt profitiere ich denn von der FDP?
Oct 13, 2017 - 01:15 by Suendenphallus
Wenn du bei deinem Einkommen noch in "Gehalt" (aka Arbeitseinkommen) denkst, dann gar nicht. Die FPD wird für dich relevant wenn du von Kapitalerträgen lebst (Aktien, Immobilien, Zinsen).
Oct 12, 2017 - 22:27 by Bayo
Mir gefällt auch "Das Gleiche für alle ist nicht für jeden das beste."
Oct 12, 2017 - 22:26 by stoffbeutel
Dieses "Cloudworking" von dem da die Rede ist, ist glaube ich auch unter dem Begriff "Homeoffice" beheimatet. In jeder Firma in der ich bisher war, mit wenigen Ausnahmen, wurde dies angeboten. So weit erst einmal nichts Neues. Fakt ist eins, Homeoffice wird nur in wenigen Ausnahmen benutzt meiner Erfahrung nach (Familienväter/-mütter, Arzttermine, etc.) Die meisten haben kein Bock darauf und schleppen sich nun doch auf Arbeit. Und Homeoffice geht eh nur bei IT-lastigen Jobs wie z.B. in der Verwaltung / Consulting.

"Arbeit auf Abruf" klingt verlockend für die Chefetage und sie würden es gerne etablieren, am besten bereits vorgestern würde ich behaupten. Der Profit steht an erster Stelle. Aber es wird langfristig scheitern, weil alles bis dato auf Vollbeschäftigung in Deutschland getrimmt ist. Wie soll das gehen wenn der 40 jährige Familienvater nur zweimal in der Woche für 4h abgerufen wird? Was soll er seiner Frau sagen wenn das Geld für den Wochenendeinkauf nicht reicht?
Oct 13, 2017 - 13:30 by KaffeKanne
Sei dir bezüglich "Arbeit auf Abruf" mal nicht so sicher.

Es ist essenzieller Teil von Nahles Konzept zur "Arbeit 4.0".
Die FDP ist sowas gegenüber auch nicht abgeneigt.
Die CDU wird in diesem Zusammenhang wohl auch kaum für unsere Rechte kämpfen.

Wären über 60% und die SPD könnte es noch als Erfolg verkaufen. Trotz Opposition die Arbeit der Zukunft gestaltet.
Oct 12, 2017 - 22:48 by Oldeving
Ich träume von diesen Cloud-Industrieanlagen die dir durchs Internet n Förderband auf die Festplatte bringen. Nur noch entpacken und schon steht das Ding im hintersten Timbuktu.
Oct 12, 2017 - 22:49 by Oldeving
Btw kenne jemanden hier vom pr0 der homeoffice in unterhose betreibt....
Oct 12, 2017 - 22:32 by OlleRolski
Dann soll er seiner Frau vorschlagen sich für paar Stunden an der polnischen Grenze abrufen zu lassen.
Oct 12, 2017 - 22:18 by FunnyCunni
Einige Unternehmen schalten Mailzugänge nach Feierabend zum Teil ab bzw. unterbinden diese. Grund: Die Mitarbeiter kommen nicht zur Ruhe, werden häufiger krank. Richtige Ruhe gibts dann entweder erst im Krankenhaus oder gleich auf der Bahre.
Da sollte sich herumsprechen.
Oct 12, 2017 - 22:46 by Oldeving
Soll auch Leute geben die ernsthaft nen Fick darauf geben wenn um 11 uhr abends irgendwo ne Firmenmail aufschlägt... und wenn die Welt untergehen würde oder Claudia Roth sich plötzlich in der Firma aus einem gammligen Blumentopf materialisieren würde! Ich würd n fick tuen und ans Tele gehen wenn die arbeit drann wär!

Jeder selber schuld wenn er ernsthaft Firmenmails daheim checkt.
Oct 12, 2017 - 23:00 by effective
Warum den bitte Kampf? Ja die Digitalisierung ist im gange, ja es werden viele Arbeitsplätze im "mittleren" Bereich wegfallen. Arbeitsplätze bei denen man hoch qualifiziert sein muss und arbeit die schwierig zu digitalisieren ist wie zum Beispiel die einer Reinigungskraft werden erhalten bleiben. Das mag auf den ersten Blick erschreckend sein, jedoch gibt es dafür eine Lösung und diese heisst bedingungsloses Grundeinkommen. Auch wenn sich die Politik und die Bevölkerung davor noch teilweise streubt, so wird es die Wirtschaft sein die massiven Druck auf die Politik ausüben wird, dieses Einzuführen. Kein Geld= Kein Konsum.
Oct 12, 2017 - 23:32 by Tungdil92
Find dich super.
Ich arbeite gerade selber in einer Fabrik als Industriemechaniker. Werd aber bald ein IT Studium beginnen, da ich der festen Meinung bin das Roboter bzw. die Digitalisierung unser Arbeitsleben erleichtern kann und unnötige Jobs wie Fliesbandarbeit wegfallen. Ich denk da recht futuristisch, aber was hab ich zu verlieren. Auf diesen Fabrikjob hab ich kein Bock mehr und die ständige Leiharbeit scheiße wo ich alle 2 Wochen nen neuen Leiharbeiter einlernen muss geht mir auch auf die Eier.

Bedingungsloses Grundeinkommen find ich super auch wenns wieder ausgenutzt wird. Fakt ist aber es werden die kommenden Jahre extrem viele Jobs wegfallen, da muss man einfach am Ball bleiben.
Oct 13, 2017 - 05:21 by sineP2000
Die Jobs in der IT genauso unsicher. Die Administratoren merken die Cloud „Revolution“ heute schon. Vermutlich wird es nicht mehr lange dauern und die KI schreibt die auch Software fürs uns, oder wird zumindest soweit unterstützen das ein Großteil der Jobs in dem Sektor überflüssig werden.
Oct 13, 2017 - 10:31 by Tungdil92
Dann bleiben wir doch alle zuhause :)
Oct 13, 2017 - 00:56 by molokai
Immer schön wie so schnell eine Lösung gefunden wird.
Bedingungsloses Grundeinkommen als Antwort auf massiven Abbau von Arbeitsplätzen?

Wenn wirklich nur noch die oberste Qualitätsstufe erhalten bleibt und wie heutzutage bereits Unis quasi überlaufen werden, kannst du dir ja denken was Löhne zu solch Konkurrenzkampf sagen...

Und die Untersten Berufsgruppen bleiben erhalten? Wie viele sollen sich denn um den Beruf als Reinigungskraft prügeln? Und wie viele Stunden soll man arbeiten um davon Leben zu können( vorzugsweise vernünftig Leben)?
50% der Bevölkerung schlagen sich um Arbeitsstellen für 30%?

Die einzigen Profiteure sind diejenigen, die eh nicht arbeiten (können)!

Wo bleibt das Wachstum wenn die Löhne sinken? Oder wenn immer größere Teile der Bevölkerung Sozialkassenabhängig sind und trotzdem noch arbeiten müssen? Mit dem Grundeinkommen züchtet man einfach nur eine gewaltige Unterschicht heran.....
Oct 15, 2017 - 02:36 by Schmitt
>Wenn wirklich nur noch die oberste Qualitätsstufe erhalten bleibt und wie heutzutage bereits Unis quasi überlaufen werden, kannst du dir ja denken was Löhne zu solch Konkurrenzkampf sagen...

Ja deswegen doch? BGE = weniger Angebot an Arbeitskraft

Das ist doch der Punkt. Man bringt das Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage wieder in Ordnung, ohne dass riesige Teile der Bevölkerung in der Armut landen und ohne dass die Nachfrage nach Produkten einbricht.

>Und die Untersten Berufsgruppen bleiben erhalten? Wie viele sollen sich denn um den Beruf als Reinigungskraft prügeln? Und wie viele Stunden soll man arbeiten um davon Leben zu können( vorzugsweise vernünftig Leben)?
50% der Bevölkerung schlagen sich um Arbeitsstellen für 30%?

Ja deswegen doch BGE? Damit das nicht nötig wird? Damit man vom BGE leben kann und den Job für Luxus hat, falls überhaupt?

>Die einzigen Profiteure sind diejenigen, die eh nicht arbeiten (können)!

Bullshit. Alle profitieren vom BGE, auch Arbeitnehmer, denn alle bekommen es und alle sind von den positiven Auswirkungen betroffen. Was ist das überhaupt für ne Argumentation? Zwischen den von dir genannten Punkten und dem BGE besteht kein Zusammenhang. Du zählst nur Punkte auf, die doch gerade erklären, wieso ein BGE nötig wird: Weil Jobs abgebaut werden. Warum widerspricht sich das jetzt? Wo ist das Argument, dass nur Arbeitslose davon profitieren?

>Mit dem Grundeinkommen züchtet man einfach nur eine gewaltige Unterschicht heran…..

u wot
Die Unterschicht hast du so oder so. Ohne BGE lebt sie dann in prekären Verhältnissen, mit BGE hat sie Alternativen.
Oct 13, 2017 - 05:27 by sineP2000
Mag ja alles sein, aber wie sieht die Alternative aus?
Unternehmen gesetzlich verbieten Jobs durch Roboter etc. ersetzen? Dann sind sie absolut wettbewerbsunfähig, da der Weltmarkt die Produkte für den halben Preis (und weniger) produziert. Also wird das Unternehmen pleite gehen und die Jobs fallen auch weg.
Ob wir wollen oder nicht, die Zukunft kommt ganz gut ohne ein Großteil der Jobs aus.
Oct 13, 2017 - 06:16 by hartwurzelholz
Löhne wieder bissl anheben und Mindestlohn leicht heben, passt. Sonst läufts ja recht gut.
Oct 15, 2017 - 02:37 by Schmitt
Schwachsinn. Höhere Löhne bedeuten noch mehr Stellenabbau. Höhere Löhne beantworten auch nicht, wie man das Wegfallen von Jobs beantworten soll. Dadurch gibts auch nicht wieder mehr Jobs für die Arbeitslosen. Und wenn du ne Arbeitslosenquote von 30% hast, dann wird ein System wie Hartz4 erst richtig ekelig.
Oct 13, 2017 - 06:15 by hartwurzelholz
Oh Gott, niemals! Das zementiert die Arm-Reich-Schichten für immer. Die einen hartzen für immer und ihre Kinder auch. Keine Reisen, keine Bildung, Degeneration incoming. Die andern hocken in ihrer fetten Bude, mit Mercedes und zwei Fernreisen im Jahr.

Glaubst doch nicht, dass auch nur ein Kind in der Schule Gas gibt, wenn sich Mama und Papa daheim "selbst verwirklichen".

Davon abgesehen, dass die Effekte auf den Wirtschaftsstandort Deutschland und damit auf ALLES (Sozialsysteme, Infrastruktur, Arbeitsplätze) völlig unberechenbar sind.
Oct 15, 2017 - 02:41 by Schmitt
Bull. Shit. Mit dem BGE steht jedem die Möglichkeit höherer Bildung zur Verfügung, ohne sich Sorgen um die Finanzierung machen zu müssen. Mit dem BGE können mehr Leute gründen, weil sie nicht ihre Existenz aufs Spiel setzen. Mit dem BGE fällt ein massiver Haufen Bürokratie weg. Mit dem BGE können mehr Leute kreativen Tätigkeiten nachgehen, die ihnen nicht unbedingt den Lebensunterhalt sichern, weil sie das nicht müssen und es auch nicht für die Gesellschaft nötig ist (man erinnere sich, dass der Grund für den Jobabbau die Automatisierung ist).

Halt dich bei politischen Themen einfach raus. Du gibst ausschließlich unqualifizierte Scheiße von dir, wie man es von der CDU gewohnt ist. Andere Länder untersuchen bereits die Machbarkeit. Fakt ist, das BGE wird kommen, weil es unausweichlich für eine fortschreitende Gesellschaft ist, die zunehmend die Arbeit wegautomatisiert.
Oct 16, 2017 - 20:28 by hartwurzelholz
Klar stehts offen. Aber wie beim Kommunismus wieder nicht mit der menschlichen Natur gerechnet. Macht dann halt keiner. Kann ja jeder trödeln wie er will. Und am Ende richtet man sich halt irgendwie ein. Nur die Ehrgeizigen, aus den reichen Familien, die machthungrigen wollen dann noch nach oben. Die sind dann die mit der Kohle und Anwälten und Grundstücken und Einfluß und Firmen und die andern krebsen rum und sind "kreativ".

Auch Kreativität und selbst verwirklichen braucht Disziplin und Fleiß und harte Arbeit. Lern mal Klavier oder gut zeichnen. Weiß ich aus eigener Erfahrung.

Aber nur meine Meinung, vielleicht wirds ganz anders und jeder Mensch holt aus eigenem Antrieb das Beste aus sich raus, obwohl ihn keiner zwingt.

Ich hoffe, es wird nicht kommen. Ich hab kein Bock auf ein absolut unkalkulierbares Risiko und eine zementierte zwei-Klassen-Gesellschaft.

Zu guter Letzt: Aus meiner Sicht gibst du "unqualifizierte Scheiße" von dir. Normal, bei konträren Standpunkten. Und trotzdem sollt man in der Lage sein, normal miteinander zu diskutieren. Respekt und Anstand und so.
Oct 13, 2017 - 06:11 by hartwurzelholz
Wie immer gleich der "Kampf" ausbricht. Aber gut, machts einem wohl leichter, sich die Finger schmutzig zu machen. Der Zweck heiligt die Mittel und so.