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4D Chess @Carpedonktum Bullshit Ice Cube Schwarz-Weiß-Denken screenshot shithole countries shitholes the donald imageboard today was a good day Trump twitter

Tags: 4D Chess @Carpedonktum Bullshit Ice Cube Schwarz-Weiß-Denken screenshot shithole countries shitholes the donald imageboard today was a good day Trump twitter

Jan 13, 2018 - 08:29 by null1

Comments: 48

Jan 13, 2018 - 08:35 by Berjericho
Versteh ich jetzt nicht? Mein Englisch ist so naja.
Jan 13, 2018 - 08:39 by ReLax232
Carpe Donktum freut sich, dass der Gottimperator Trump es geschafft hat, dass der linke Flügel der USA (Demokraten) einen ganzen Tag damit verbracht haben, die dritte Welt-Länder als wundervoll darzustellen. Zeitgleich haben sie damit aber den illegalen Einwandern jegliche Begründung ihres Aufenthalts in den USA entzogen. (Logik: Wenn dritte Welt kein Scheißhaufen ist, warum sind illegale Einwanderer hier, da doch dort alles gut ist. Beobachtung: Dritte Welt ist halt einfach dritte Welt und ein großer Haufen Scheiße die in allen Bereichen ärgste Probleme haben).
Jan 13, 2018 - 09:22 by xm222
Bonus: "shit" war den ganzen Tag im Fersehen zu hören - FCC findet sowas scheiße
Jan 13, 2018 - 09:38 by m0in
So the FCC won't let me be
Or let me be me, so let me see
They try to shut me down on MTV
But it feels so empty without me
Jan 13, 2018 - 09:40 by Dorfpr0let
Danke für den Ohrwurm
Jan 13, 2018 - 10:00 by CandyAndy
This shit is heavy
Jan 13, 2018 - 10:05 by Dorfpr0let
Hast da ein paar zeilen vergessen:
So, come on and dip, bum on your lips
Fuck that! Cum on your lips and some on your tits
And get ready, ‘cause this shit's about to get heavy
I just settled all my lawsuits; fuck you, Debbie!

Oder naja eigentlich nichtmal den richtigen satz genommen
Jan 13, 2018 - 12:23 by RelaX92
Dein Name sieht komisch aus.
Jan 13, 2018 - 12:25 by ReLax232
Liegt daran, dass ich ihn seit der 8. Klasse verwende. Er ist eben schon ein wenig getragen...
Jan 13, 2018 - 16:07 by Streptokokke
Seit wann bist Du schon in der Neunten?
Jan 13, 2018 - 17:26 by ReLax232
Drölfzehn....
Jan 13, 2018 - 08:36 by einfelix
http://pr0gramm.com/new/shitholes/2327006
Jan 13, 2018 - 08:38 by Menisbenis
Trump nenntBenny scheißländer scheißländer
For like erzählt als reaktion am Laufenden band wie toll diese Länder sind
Das Argument der linken wird ungültig, dass man Menschen nicht in scheißländer ausweisen kann
Jan 14, 2018 - 15:38 by 11pk1111
Minus für dein Deppenfragezeichen.
Jan 13, 2018 - 09:42 by BrianEnis
Der Typ auf Twitter ist ein Idiot der zwei Sachen offensichtlich nicht versteht.

Trump hat das Wort shithole benutzt. Das bedeutet dass die Länder aus denen die Flüchtlinge kommen Scheißlöcher sind.

Leute haben dagegen argumentiert dass die Länder durchaus schön sind. Aber die Flüchtlinge da trotzdem nicht zurück können.


Wofür der Typ auf Twitter nun wohl offenbar zu blöd ist, ist die Tatsache dass auch schöne Städte wie es Dubai oder Riad sind, nunmal Probleme gibt die ein Asylverfahren berechtigen.
Jan 13, 2018 - 10:01 by kingoli1
Verbessert die Argumention aber auch nicht, gibt eine Menge Drecklöcher die hübsch sind und immense Ressourcen haben. Womit die Frage ist wieso sind es Drecklöcher und ein Land was geographisch ein Dreckloch sein sollte wie Kanada nicht?

Sind wir bei der Bevölkerung und oh nein, der Weltweite IQ unterscheidet sich so weit dass viele afrikanische Länder eine Bevölkerung haben die hier zu Hälfte wegen ihres IQ nicht voll Strafmündig wäre.

https://www.laenderdaten.info/iq-nach-laendern.php
Jan 13, 2018 - 11:53 by No4124485
Wenn die Ressourcen aber Nestle und BP gehören, bringt das den Leuten nix.
Jan 13, 2018 - 11:57 by pellegram
Tja die Länder waren halt schon immer scheisse und irgendwann hat sich ein intelligenterer schlag gedacht, nehm mer uns mal wenn die nichts mit machen
Jan 13, 2018 - 12:03 by No4124485
Und damit die Lage weiter verschärft. Wie intelligent. Gleich mal Warlords finanzieren um effektive staatliche Strukturen zu sabotieren, damit die Länder nie auf die Beine kommen.
Jan 13, 2018 - 12:06 by pellegram
Ob wir unseren Vorteil daraus ziehen oder nicht ändert kaum - nichts an der Situation in diesen kackländern, eher bringt der weiße Mann hier irgendwas funktionierendes hin - sieht man praktischerweise in den ländern in denen die weißen farmer vertrieben wurden
Jan 13, 2018 - 12:19 by No4124485
Klar ändert das was. Bildung und funktionierende staatliche Strukturen kosten Geld. Wenn ich auf dein Grundstück komm und die Ernte verkauf und mir die Kohle einsteck haste auch nix davon.
Jan 13, 2018 - 12:27 by pellegram
funktionierende Strukturen konnten diese länder nicht bilden also worauf willst du hinaus? auf ein fantasiegebilde?
Jan 13, 2018 - 12:44 by No4124485
Wie sollen sich diese Strukturen bilden, wenn jahrhundertelang diese Länder nur dazu dienten, billige Arbeitskraft zu extrahieren? Wo sind denn die von den Kolonialmächten in Afrika installierten Eliteuniversitäten, die einen Grundstock für eine effiziente Emanzipation der Länder hätten schaffen können? Wie soll sich was Stabiles bilden, wenn man Länder wie Libyen gezielt destabilisiert?
Jan 13, 2018 - 12:53 by pellegram
Zur Kolonialzeit gab es in sehr vielen Kolonien bessere Strukturen als heute, wo sind sie? Tja die Kolonialmächte haben sich zurückgezogen und die shitholes sind shitholes geworden....und nicht weil nestle und co "damals" dann alles übernommen hat.
Jan 13, 2018 - 15:00 by No4124485
"Wo sind denn die von den Kolonialmächten in Afrika installierten Eliteuniversitäten, die einen Grundstock für eine effiziente Emanzipation der Länder hätten schaffen können? "

Hier gehts um den Prozess der Emanzipation und du argumentierst mit dem Vorhandensein fremder Truppen zur Durchsetzung fremder Interessen. Du hast nichts verstanden. Wenn du keinen Grundstock an gebildeten und erfahrenen Leuten hast und einfach die einzigen zur Ordnungsdurchsetzung befugten abziehst, dann kann sich schlecht eine stabile Struktur entwickeln. Und es lag niemals im Interesse der Kolonialmächte, diese Grundvoraussetzungen zu schaffen. Am Beispiel Haitis sieht man die Problematik ganz deutlich, das diente nur als Billigproduktionsland. Nach dem Kampf gegen die Kolonialherrschaft fehlte ein straff organisiertes und geschultes Personal um die Geschicke in die eigene Hand zu nehmen, diese Grundvoraussetzung zur SELBSTAUSBILDUNG von stabilen Strukturen haben die Kolonialherren nicht geschaffen, weil ein Sklave nicht lesen und schreiben können muss sondern nur Kaffeebohnen einsammeln. Wenn ihm aber sämtliche Grundlagen für den Anbau fehlen, weil der Farmer dieses Knowhow mitnimmt, wie soll er dann die Versorgung sicherstellen? Der Farmer hat kein Interesse, ihn das zu lehren, weil er sonst Gefahr läuft, eine Konkurrenz zu sich selber zu schaffen.

Und wenn du jemanden abhängig halten willst, dann sorgst du dafür, dass er sich nicht selber versorgen kann. Wie amerikanische Minenbetreiber im 19. Jahrhundert als sie die Bergleute im Niemandsland hielten und firmeninterne Währungen einführten, mit denen sie in firmeninternen Geschäften einkaufen konnten aber mit denen sie sonst nirgendwo bezahlen konnten. Sie waren darauf angewiesen, in den Lagern zu bleiben und für den Mineneigner zu arbeiten, da sie nur in der Umgebung sich versorgen konnten. Als sie gegen diese Praxis revoltierten, hat man sie dann zusammengeschossen.

Genauso verhält es sich mit der Kolonisation. Man behält das Knowhow für sich, wenn man dann wieder geht, hat das Land nichts mehr, worauf es seine Entwicklung stützen kann, wenn es nicht bereits eine straff organisierte Bewegung gibt, die in der Lage ist, durch eigene Struktur, Schulung und eigene Bildung den Wegfall der etablierten Strukturen zu kompensieren.
Jan 13, 2018 - 11:55 by kingoli1
Genau weil die ja auch vorher rumlagen und Bergbau oder Ölbohrung kein Aufwand ist, muss man wissen wir haben denen ihre Mienen geklaut und die nicht gebaut.
Jan 13, 2018 - 12:01 by No4124485
Und? Was ändert das daran dass die entstehenden Profite nicht reinvestiert werden in die Struktur sondern auf Konzernkonten in anderen Ländern landen?
Jan 13, 2018 - 12:20 by kingoli1
Das Bankkonto von denen die es aufgebaut haben offensichtlich.

Die Frage ist dann mehr wo du ein Problem siehst wenn sich ein Investment auszahlen soll?
Jan 13, 2018 - 12:31 by No4124485
So kommen wir nicht weiter, du vertrittst rücksichtslosen Imperialismus für die ausschließlichen Interessen einzelner, die bereits wohlhabend sind.

Ich vertrete die Auffassung, dass die Wirtschaft der Gesellschaft dort nützen muss, wo sie wirtschaftet.

Für dich ist die Gesellschaft lediglich ein Produktionsinstrument der Wirtschaft und für mich ist die Wirtschaft dafür da, die Gesellschaft weiterzubringen.

Fortschritt für dich bedeutet profitablere Produktion und höhereAkkumulationsraten für mich bedeutet Fortschritt die Partizipation möglichst breiter Gesellschaftsschichten.
Jan 13, 2018 - 13:20 by kingoli1
Ach komm, Imperialismus ist schon ne ganze Zeit her und irgendwie hab ich wohl überlesen wie ich für irgendein Großreich argumentiere. Gnadenloser Kapitalismus wenn ich dann bitten dürfte.

Und bitte erzähl mir nicht wie moralisch überlegen deine Sicht der Wirtschaft ist wenn die für Millionen Hungertode gesorgt hat und absoluten gesellschaftlichen Stillstand verursacht hat woimmer man den Quatsch versucht hat.

Außerdem pack den Strohmann des linken Kapitalisten bitte wieder weg der zeigt eher deine Weltsicht. Ist ja toll dass du was dagegen hast das wir ein System haben dessen Motor die Gier ist aber wenn du hier nur über die schlimmsten Effekte heulen willst.

Nicht dass es da keine Probleme im Kapitalismus gibt aber er beendet grade den Hunger während deine Ideen ihn in Venezuela grade wieder ausbrechen lassen. Sklaverei hat er nebenbei auch abgeschafft während deine Jungs sie eher wieder mit Arbeitslagern einführen, keine Ahnung wieso ihr linken Spinner auf die Idee kommt moralische Argumente machen zu können.
Jan 13, 2018 - 14:42 by No4124485
Woah, ich weiß gar nicht wo ich bei dir anfangen soll, du hast echt so viel Mist geschrieben.

Fangen wir bei deiner Imperialismusdefinition an. Imperialismus ist das höchste Stadium des Kapitalismus. Es ist also vollkommen ohne Belang, ob man ein Land physisch kolonisiert zur Ausbeutung oder ob man dies mit Handels- und Zollwerkzeugen erreicht, die ebenso nur auf Ausbeutung aus sind, das heißt, dass sich die Wirtschaft von Land A die Ressourcen von Land B einverleibt und die Profite einsteckt, während dem Land B lediglich die Produktion auf unterster Stufenleiter auferlegt wird, nicht aber die Partizipation am Erlös.

"die für Millionen Hungertode gesorgt hat und absoluten gesellschaftlichen Stillstand verursacht hat "

Du gehst jetzt nochmal in die Schule und fragst deinen Lehrer, wo Russland 1905 stand und wo Russland 1960 stand. Dann gehst du ein paar Quellen durch und recherchierst die Lebenserwartung Russlands von 1905 zu 1960 und die Entwicklung selbiger nach Einführung des Sozialismus und nach Einführung des Kapitalismus. Gleiches mit der Alphabetisierung. Es brauchte erst die Revolution, damit aus quasi leibeigenen Bauernsklaven Bürger wurden, die zur Schule gehen und sich weiterentwickeln konnten. Und während vor Tsushima inkompetente Adlige und Zarenlieblinge sich von Togo Heihachiro haben zusammenschießen lassen, sah die Sache vierzig Jahre später schon ganz anders aus. Und wenn du noch ein bisschen Zeit hast, dann recherchierst du die Hungersnöte in Indien in den 1940ern, in Irland Hundert Jahre früher und im französisch-kontrollierten Vietnam nach dem zweiten Weltkrieg und gehst mal in dich und fragst dich, wie das ohne Sozialismus passieren konnte. Mit dem Übergang von rückständigen Agrarstaaten hin zu Industrienationen und den damit verbundenen Komplikationen in der Versorgung sowie den Folgen von Missernten im Falle von China und der Sowjetunion will ich dich gar nicht mal überfordern.

"Nicht dass es da keine Probleme im Kapitalismus gibt "

Und statt sie zu lösen, lassen wir sie wie sie sind. Hervorragend.

" aber er beendet grade den Hunger "

Du meinst, die Lebensmittel, die Jahr für Jahr nicht geerntet oder vernichtet werden, die beenden den Hunger? Oh warte...nein, tun sie nicht, obwohl sie es könnten und zwar schneller als würde man mit einem Tanklöschfahrzeug zum brennenden Haus fahren und das Wasser schnapsglasweise reintragen.

Der Kapitalismus verzögert die Lösung des Hungerproblems, weil er die Profite der Produzenten und nicht die Deckung des Bedarfs als oberste Priorität sieht, denn mit dem, was wir vernichten, ließe sich der Hunger locker innerhalb eines Jahres beenden.

" während deine Jungs sie eher wieder mit Arbeitslagern einführen"

Sollen wir die Leute lieber aus Hubschraubern schmeißen oder in privaten Gefängnissen unterbringen, wo sie eingepfercht werden um die Gewinne der Gefängnisbesitzer zu erwirtschaften? Oh warte....haben wir ja schon...nur nicht im Sozialismus.

"Sklaverei hat er nebenbei auch abgeschafft "

Ja, sehen wir grad in Libyen nach dem Sturz der sozialistischen Gaddafi-Regierung. Da gibts ja quasi gar keine Sklavenmärkte...oh warte, doch die wurden dort mit der Einführung des glorreichen Kapitalismus wieder eingeführt. Den Leuten geht es quasi besser als vorher :-D
Jan 13, 2018 - 15:40 by kingoli1
Ok du musst dann aber noch mal erklären wie ein politisches Modell wie Imperialismus eine Ausprägung einer Wirtschaftsform wie Kapitalismus wird weil dass so ziemlich gar keinen Sinn macht. Wobei du den globalen Warenkreislauf mit China als Land C für die billige Produktion vergessen hast über dass die Rohstoffe dann zu Technik werden welche hier für Profit landen. Wobei du da immer noch nicht dass Problem genannt hast wenn die Länder wo die Rohstoffe herkommen einen kleiner Profit machen, ist zugeben alles noch recht suboptimal verteilt aber die hätten sich ja auch selbst vorher Dampfmaschinen basteln können.

Die Sache mit den Hunger solltest du dir aber noch mal angucken, sicher es gab durch die Geschichte diverse Hungersnöte aber die Ausmasse der von den Kommunisten verursachten übersteigen alles andere bei weitem. Der Holodomor hat in der Ukraine während einer Friedenszeit dafür gesorgt dass die Kornkammer Europas hungert und mit Mao brauch ich doch nicht anfangen. Kambodscha ist auch so ein tolles Beispiel was kommunistische Agrarreformen bedeutet haben, 25% weniger Bevölkerung in 4 Jahren.

Bei der heutigen Problematik Sache aber einfach fehlender politischer Wille und nicht die Wirtschaftsform, wieso sollte da auch irgendein Unternehmen auf die Idee kommen überschüssiges Essen nach Afrika auf eigne Rechnung zu schicken? Dass wäre aber ziemlich sicher eine Aufgabe des Staats so was umzusetzen mal ab davon das so was auch in meinen Augen nur Übergangslösung sein kann um bei akuten Kriesen zu helfen während die Priorität aufbau lokaler Strukturen sein sollte.

Wobei ich nicht für den Korporatismus argumentiere wo Politiker an ihre Freunde solche Gefälligkeiten wie private Gefängnisse oder Rüstungsaufträge verteilen, eigentlich würde dann wahrscheinlich auf ein mal alles laufen wenn wir die korrupten Eliten ausfliegen welche dabei zugucken wie die Amis von deutschen Boden Kriegs oder Menschenrechts Verbrechen begehen mit ihren Drohnen.

Womit wir dann beim US Imperium wieder am Anfang von Kapitalismus und Imperialismus sind, die USA sind ein kapitalistisches Imperium was mit dem Petrodollar globale Wirtschaftskontrolle ausübt. Wenn die jetzt Libyen niederbrennen weil sie dies infrage stellen hat dass halt wenig mit dem Kapitalismus zu tun, dass machen Imperien mit allem in ihren Weg. Nicht dass ich abstreiteten würde dass da massive Scheiße läuft aber dass liegt halt auch nicht an unser Wirtschaftsform.
Jan 13, 2018 - 17:00 by No4124485
"erklären wie ein politisches Modell wie Imperialismus eine Ausprägung einer Wirtschaftsform wie Kapitalismus wird "

Politik und Wirtschaft hängen zusammen und die Aktionen des einen bedingen die Aktionen und Reaktionen des anderen. Immerhin schafft man es doch auch, das politische Modell des Sozialismus mit der Wirtschaftsform der Planwirtschaft synonym zu verwenden obwohl diese Dinge beide nicht das Gleiche sind.

Die Politik sorgt mit Regelwerken wie Handelsabkommen dafür, dass Unternehmen ihre Interessen statt nur auf dem inländischen Markt auf dem Weltmarkt durchsetzen können, damit also der Kapitalismus auf dem großen Parkett funktionieren kann, bemächtigt er sich politischer Werkzeuge. Zum Beispiel dienten Zölle dazu, eigene Industrien zu beschützen und damit das ihnen innewohnende Prinzip zu sichern, indem sie Anbieter von außerhalb außenvor ließen. Hier hat also die kapitalistisch agierende Wirtschaft mit Hilfe politischer Bestimmungen ihre Interessen gewahrt und genauso macht es Deutschland noch heute. So dürfen bspw. Länder Rohstoffe wie Kakaobohnen oder Kaffeebohnen zu niedrigen oder ohne Zölle zu uns exportieren, jedoch werden verarbeitete Produkte aus diesen Rohstoffen mit Zöllen belegt, damit sichert sich Deutschland ab, dass die Verarbeitungsstufe, die die meisten Profite verspricht, hierzulande stattfindet und die Erzeugerländer nur wirtschaftlich mit dem weniger profitablen Rohstoff handeln können. Noch dazu kommt die wesentlich leistungsfähigere Industrie in Europa, die es erlaubt, das fertige Produkt günstiger zu produzieren als das Erzeugerland des Rohstoffs. Damit folgt ein Reimport und der Geldfluss geht somit netto nach bspw. Europa und alles, was das Erzeugerland davon hat, sind bettelarme Bauern, die noch durch Subventionen und Konkurrenzsituationen im Preis gedrückt werden und immer schlechter davon leben können.

"Die Sache mit den Hunger solltest du dir aber noch mal angucken, sicher es gab durch die Geschichte diverse Hungersnöte aber die Ausmasse der von den Kommunisten verursachten übersteigen alles andere bei weitem."

Diese Hungersnöte standen am Anfang der Entwicklungen dieser Länder und kamen dann nie wieder vor, in der Sowjetunion war Hunger schon nach dem zweiten Weltkrieg kein Thema mehr, in der DDR niemals und in Vietnam hatte er auch weitere Gründe wie zum Beispiel der Abzug von Nahrungsmitteln nach Japan und nach Frankreich, während man dort die Leute verhungern ließ.

Und eher waren in China und der Sowjetunion die Hungerkatastrophen Folge von Missmanagement im Zuge einer kompletten Umorientierung von Agrarwirtschaft auf Industriewirtschaft gepaart mit weiteren Gründen wie zum Beispiel die Vernichtung von Lebensmitteln durch die Grundbesitzer in Russland, die um ihre Profite im Zuge der Kollektivierung fürchteten. Denen kannst du also die Hungerkatastrophen anlasten. In Irland hingegen wurde das Volk von der Politik verhungern gelassen, weil die Exporte von Agrarprodukten profitabler waren als die Lösung des Hungerproblems.

" wieso sollte da auch irgendein Unternehmen auf die Idee kommen überschüssiges Essen nach Afrika auf eigne Rechnung zu schicken?"

Und damit bestätigst du, dass es die Wirtschaftform ist, die das Problem darstellt. Es rechnet sich nicht, Menschenleben zu retten, also wird es nicht gemacht.

"Dass wäre aber ziemlich sicher eine Aufgabe des Staats so was umzusetzen"

Dafür gab es mal den Rat für Gegenseitige Wirtschaftshilfe und der hat bspw. Vietnam bei der Überwindung des Hungers geholfen. War übrigens ein sozialistisches Konstrukt. Fällt dir was auf?

"Wobei ich nicht für den Korporatismus argumentiere wo Politiker an ihre Freunde solche Gefälligkeiten wie private Gefängnisse oder Rüstungsaufträge verteilen"

Schön, dass du den Kapitalismus in seiner natürlichsten und offensichtlichsten Form verleugnest. Aber so ist er nunmal.

"eigentlich würde dann wahrscheinlich auf ein mal alles laufen wenn wir die korrupten Eliten ausfliegen welche dabei zugucken wie die Amis von deutschen Boden Kriegs oder Menschenrechts Verbrechen begehen mit ihren Drohnen. "

Menschenrechte interessieren keinen im Kapitalismus. Sondern Wirtschaftsinteressen. Und ein Baukonzern kann erst dann ein Land "wieder aufbauen", wenn es vorher richtig gründlich zusammengeschossen wird.

Wohin sollen denn sonst Liebherr und Caterpillar ihre Baumaschinen und Kräne verkaufen? Doch sicher nicht in den gesättigten westlichen Markt, in den hinein kaum noch expandiert werden kann.

"Wenn die jetzt Libyen niederbrennen weil sie dies infrage stellen hat dass halt wenig mit dem Kapitalismus zu tun, dass machen Imperien mit allem in ihren Weg."

Der Imperialismus folgt aus dem Kapitalismus so sicher wie das Amen auf die Predigt. Nur, dass sich keine Fürsten mehr ihre Ansprüche sichern sondern Konzerne. Nur die Bezeichnungen haben sich geändert, es zählt nicht mehr das Blut, was in einem fließt sondern das Geld, was einer zum Fließen bringt.

"Nicht dass ich abstreiteten würde dass da massive Scheiße läuft aber dass liegt halt auch nicht an unser Wirtschaftsform."

Doch, und zwar unmittelbar, weil diese Wirtschaftsform auf unbegrenzten Wachstum in einer Welt mit begrenzten Ressourcen ausgelegt ist. Das ist schon Ewigkeiten bekannt und die Folgen sehen wir direkt in der Abholzung der Wälder, der Erschöpfung fossiler Ressourcen und sogar in der reaktionären Umweltpolitik der USA, die als Musterbeispiel für Kapitalismus weg von erneuerbaren Energien hin zur für die Unternehmen profitableren Ausbeutung nicht ersetzlicher Rohstoffe gehen obwohl jedes Kind weiß, dass sowas nicht gut enden kann.

Und wenn die USA eine Ressource, auf die sie angewiesen sind, nicht mehr haben, was machen sie dann? Oh warte...genau, sie holen sie sich einfach woanders und wenn die Konzerne keine Macht haben, dann schmeißt man Bomben. Deswegen toleriert man es ja auch, dass die Saudis Köpfe abhacken und echauffiert sich drüber, wenn die Iraner das gleiche machen. Die Saudis kooperieren halt mit den wirtschaftlichen Ambitionen der USA.

Rat mal, warum man damals Salvador Allende per CIA hat wegputschen lassen? Weil er die Ressourcen seines Landes unter staatliche Kontrolle brachte und die amerikanischen Konzerne damit um ihre Profite brachte. Politik ist die Weiterführung der Wirtschaft mit anderen Mitteln, frei nach Clausewitz.
Jan 13, 2018 - 18:43 by kingoli1
Dass Politik und Wirtschaft zusammen hängen ist schon klar aber vom Kapitalismus zum Imperialismus kommst du damit nicht, das sind halt zwei Sachen wenn wir denen schlechte Handelsdeals rein drücken oder wie die USA Regierungen absägen wenn die ihre Hegemonie über den Petrodollar hinterfragen. Dass der Westen da mal Deals durchdrücken welche sie übervorteilen kann ich mir gut vorstellen aber grundsätzlich ist die Sache mit dem Öl eher weniger an kapitalistischen Wirtschaften geknüpft sonder dass ist ne politische Geschichte wo ein Imperium strategische Ressourcen zu seinem Vorteil verwaltet.

Was da in der europäischen Kolonialgeschichte für Scheiße lief kann ich mir auch vorstellen aber genau so eine Scheiße haben Mao und Stalin gemacht, Mao meine ich hat wegen der gefälschten Berichte Weizen verkauft während Stalin wenn ich mich nicht irre ein Problem mit der dortigen Bevölkerung hatte die während des Bürgerkriegs nicht auf der roten Seite waren.

Zur Wirtschaftsform und dem Hunger, die Wirtschaftsform ist nicht das Problem sondern die Lösung durch die gigantische Überproduktion welche im Müll landet. Ich meine wenn die Investoren haben wäre es dann sogar gegenüber denen illegal Geld dafür zu vergeuden Geld nach Afrika zu bringen was dann der wunderbare Wahnsinn des Korporatismus ist und somit politisch. Ich würde das System von sozialer Marktwirtschaft auch nicht als rein kapitalistisch bezeichnen sondern mit dem ganzen Sozialstaat, Außenhilfe und transnationalen Quatsch mehr als Mischform in der auch sozialistische Elemente drin sind.

Menschenrechte haben dann auch nichts in der kapitalistischen Logik zu suchen, Sinn und Zweck der Übung ist einen Überschuss zu erzeugen mit dem wir uns so was leisten können.

Den militärisch industriellen Komplex der dann eher direkt an den Kriegen profiteren würde halte ich aber mal nicht für die Ursache sondern so was ist mehr Grundvoraussetzung für das Imperium anständige Waffenschmieden zu haben. Dass die vielleicht dann auch mal ins Horn blasen schön und gut aber man bombt doch nichts kaputt um dann Aufträge zum Wiederaufbau zu bekommen.

Und ich sehe da einfach nicht den Zusammenhang zwischen Imperialismus, Feudalismus und Kapitalismus, gab vom römischen zum sowjetischen alle möglichen Arten davon. Feudalismus ist nen Zusammenhang da aber der ist mehr von der Natur dass die Liberalen den Adel beseitigt haben.

Was auch so ne Sache ist zu behaupten unser Wirtschaftssystem wäre auf endloses Wachstum angelegt, die Geldschöpfung ist nur exponenziell was bedeutet es läuft eine stetige Enteignung zugunsten des Staats und der Kreditinstitutionen die er lizenziert aber so aus Sicht der Umwelt ist dass wahrscheinlich sogar gar nicht schlecht wenn wir in unseren Tauschsystem ne Zeitbomben haben die es zwangläufig hochjagt.
Jan 13, 2018 - 19:12 by No4124485
"ein Problem mit der dortigen Bevölkerung hatte die während des Bürgerkriegs nicht auf der roten Seite waren. "

Das kommt davon, wenn man fremde Mächte einlädt zum Interventionskrieg.

Aber deine ganzen "wenn ich mich nicht irre"-Einwürfe zeigen mir deinen Grad der Beschäftigung mit solchen Themen.

"Ich würde das System von sozialer Marktwirtschaft auch nicht als rein kapitalistisch bezeichnen sondern mit dem ganzen Sozialstaat, Außenhilfe und transnationalen Quatsch mehr als Mischform in der auch sozialistische Elemente drin sind."

Das System wird aber abgebaut derzeit, weil es keine systemische Konkurrenz mehr gibt. Von der sozialen Marktwirtschaft zu erzählen ist wie die Geschichten von Opa ausm Krieg. Das ist vorbei und die Zeichen stehen wieder vollkommen in Richtung Manchesterkapitalismus und uneingeschränkte Konkurrenz.

"Menschenrechte haben dann auch nichts in der kapitalistischen Logik zu suchen, Sinn und Zweck der Übung ist einen Überschuss zu erzeugen mit dem wir uns so was leisten können. "

Der Sozialismus garantiert aber politisch die Befriedigung von Grundbedürfnissen und macht nicht den Wohnungsmarkt frei, dass sich keiner mehr ne Erbse leisten kann, weil die Mieten so hoch sind. Und genau das macht der Kapitalismus, er sorgt dafür, dass Grundbedürfnisse einen immer größeren Teil der Konsumtion des Einkommens ausmachen, weil für die Grundbedürfnisse die höchste Nachfrage herrscht. Und Angebot und Nachfrage regeln den Preis, das heißt, wenn ein Eigentümer von Immobilien brauch nur den Immobilienbestand unter die Anzahl der benötigten Unterkünfte drücken um so astronomische Mieten abzuknöpfen und Gewinne zu machen, die nur ihm, nicht aber der Gesellschaft zugute kommen, weil die Kohle, die für diese vollkommen überzogenen Mieten draufgeht, nicht mehr für Fahrzeuge, Ausgehen, Elektronik usw. ausgegeben werden kann.

Der Kapitalismus unter Ausnutzung seiner Prinzipien ist darauf ausgelegt, seine Konkurrenz und damit am Ende sich selber aus dem Rennen zu nehmen, das sagt dir jeder Einzelkapitalist, der seine Bude zuschließen musste, weil er irgendwann nicht mehr billiger konnte als sein Konkurrent. Für den offenbaren sich nämlich die Widersprüche auf einmal, für die die Verteidiger oder die Gewinner dieses Rennens blind sind.

" aber man bombt doch nichts kaputt um dann Aufträge zum Wiederaufbau zu bekommen. "

Wie naiv bist du eigentlich? Man baut auch nicht des Bauens willen sondern um Aufträge und damit Profite zu erlangen. Und um Profite zu erlangen, finanziert man in Afrika auch schonmal Bürgerkriegsparteien. Da gabs mal den König im Kongo, der seine Karriere als von westlichen Konzernen finanzierter Warlord angefangen hat und die Konzerne wurden dann auf einmal Eigentümer über die Ressourcen dort.

" gab vom römischen zum sowjetischen alle möglichen Arten davon"

Man kann auch nicht nur von Lungenentzündung sterben aber Lungenentzündung bleibt deswegen trotzdem eine der Ursachen für ein frühzeitiges Ableben.

"Was auch so ne Sache ist zu behaupten unser Wirtschaftssystem wäre auf endloses Wachstum angelegt, die Geldschöpfung ist nur exponenziell was bedeutet es läuft eine stetige Enteignung zugunsten des Staats und der Kreditinstitutionen die er lizenziert aber so aus Sicht der Umwelt ist dass wahrscheinlich sogar gar nicht schlecht wenn wir in unseren Tauschsystem ne Zeitbomben haben die es zwangläufig hochjagt."

Wat? Natürlich ist es auf endloses Wachstum ausgelegt, wenn eine Kugellagerfabrik den Bedarf in Land A gestillt hat, muss es um weiter expandieren zu können, in Land B gehen und dann in Land C und so weiter, denn es nimmt Kredite auf, die es zurückzahlen muss und um sie zurück zu zahlen, muss es mehr erwirtschaften, als es in Anspruch nimmt also muss ein Wachstum stattfinden und je weiter diese Fabrik expandiert, desto höher der Ressourcenbedarf, je mehr Konkurrenten auf den Markt drängen, desto höher muss der eigene Ausstoß werden um den Einheitspreis zu senken, je mehr Ausstoß du brauchst, desto höher die Ressourcen, die du aufwenden musst und desto höher die Ausbeutung an Ressourcen.

Das war nur mal ein kleines Beispiel. Am Ende der Leiter stehen dann Branchenmonopole, die den Preis wieder festsetzen und damit nichts anderes darstellen als eine Planwirtschaft.

"eine stetige Enteignung zugunsten des Staats und der Kreditinstitutionen die er lizenziert"

Zugunsten des Staates? Also die Klage der Baukonzerne der A1 gegen die Bundesrepublik von fast 700 Millionen Euro, die wirkt für mich nicht grad wie "zugunsten" des Staates, wahrscheinlich deswegen, weil diese Klage "zu lasten" des Staates geht. Und die Kreditinstitute sind nicht vom Kapitalismus abgekoppelt, sie sind ein inhärenter Bestandteil oder hast du noch nie etwas von Staatsverschuldung gehört? Wie kann denn ein Staat Schulden machen, von denen er selber profitiert? Total widersinnig, diese Institute dienen privaten Interessen und halten den Staat in Geiselhaft.
Jan 14, 2018 - 09:00 by kingoli1
Wie bitte was, keine Ahnung aber ne Hungerblockade gegen ein ganzes Land ist ungefähr so schlimm wie es wird, aber hey lass wir diese dreckigen Rebbeln sich einfach gegenseitig fressen. Werden sie sich verdient haben wenn sie nicht verstehen können wieso wir die sozialistische Revolution für den Weltfrieden brauchen.

Die Disclaimer mache ich aber weil du bei historischen Ereignissen selten die Sachen eindeutig hast, was du aber findest sind direkte Anordnungen der großen Führe welche ziemlich wenig hilfreich waren. Keine Ahnung aber jetzt mal ernsthaft, du willst mir wirklich erzählen da ist nix außergewöhnliches hinter dem eisernen Vorhang passiert und nen bisschen Schwund ist immer oder was, Roter Terror und ist nie passiert und da wurden keine Quoten fürs Gulag abgearbeitet oder wie?

Und Konzernfeudalismus ist nicht Kapitalismus sondern kommt direkt von dem staatlichen Einschränkungen, dass ist halt immer noch Koorpartismus wenn du dabei zuguckst wie Lobbyisten den Staat an ihre Kunden mit diversen Einschränkungen und Lizenzen aufteilen.

Sozialismus mag da netter klingen als die kapitalistische Logik aber du kannst politisch so viel Grundversorgung garantieren wie du willst wenn es nicht da ist ist es aber nicht da. Vor allem wenn man Angebot und Nachfrage nur mit nem gierigen Kapitalisten beschreibt ohne Kunden, ist ja nicht so als würden da irgendein Kartell die Mieten in den Städten kontrollieren sondern die Situation ist einfach dass du in einer Stadt immer extreme Nachfrage nach den zentralen Wohnorten hast. Die Frage ist jetzt ob wir da diesen Kapitalistischen Kram weiter machen oder die Partei sämtliche Wohnungen im Zentrum bekommt.

Dass du mit gewaltsamer Übernahme von Rohstoffen einen Profit erzielst ist schon klar aber du unterstellst es wäre systematisch vorgesehen Länder niederbrennen um sie dann mit den Aufträgen zum Wiederaufbau zu Schuldkolonien zu machen. Nicht dass ich denen so was nicht zutrauen würde aber dass ist mehr so Schritt drei nachdem man die dortigen Eliten nicht korrumpieren kann oder der CIA nicht schnell genug einen Putsch hin bekommt.

Die Sache mit dem endlosen Wachstum funktioniert so nur bei natürlichen Monopolen wenn du massive Kosten bei der Investition wie mit der Bahn hast wo man durchaus für staatliche Eingriffe aufgrund dessen argumentieren kann aber bei anderen Gütern kann sich ein Monopolist nur durchsetzen wenn er einen Mehrwert bittet. Also in der Praxis muss er in der Lage sein dauerhaft billiger zu produzieren als die Konkurrenz und sobald er die Preise über den Herstellungskosten für jemand anderen hat kommen die wieder wenn er seinen Marktvorteil ausgenutzt hat. Dass funktioniert halt nur wenn er dauerhaft in der Lage ist durch seine größere Struktur kosten zu senken. Dass hat dann nichts mit Planwirtschaft zu tun, wenn die als zentraler Planer verkacken steigen ihre Preise und Konkurrenz drückt sie weg.

Und ja Enteignung zugunsten des Staates bzw eigentlich aller Schuldner und halt der Banken, Inflation bedeutet der Wert des Gelds sinkt um diesen Prozentsatz weil die Banken mit der Geldvergabe mehr Geld ins System pumpen als die Wirtschaft wächst womit du dann praktisch Schulden abbaust. Fiatgeld ist halt nen klassisches Schneeballsystem nur mit dem Extra dass du keinen Betrüger Geld leihen musst sondern dass die gesamte Geld Verwatlung in einem betrügerischen System gemacht wird was mit dem Gewaltmonpol des Staats legitimiert wird. Und der ist doch nicht in Geiselhaft, dafür haben wir doch die repräsentative Demokratie damit Lobbyisten in den Arsch von Leuten kriechen können und wir nicht über Themen reden.
Jan 13, 2018 - 10:01 by Alastoor
Was der Herr eher nicht versteht ist, dass ein Großteil des "linken Flügels" dieses Argument überhaupt nicht macht.

Ich höre sehr selten das Argument, dass man illegale Einwanderer(!) nicht in Länder zurückschicken kann, weil diese "Shitholes" sind. Dieses Argument kommt meist nur von der extremen linksseitigen Fraktion für unbegrenzte Immigration.

Zweitens sind Asylbewerber etwas vollkommen anderes als illegale Einwanderer. Die Definition hier hinkt schon und muss von daher garnicht diskutiert werden. Ein Flüchtling kann unter bestimmten Umständen ein illegaler Einwanderer sein, die zwei Begriffe sind aber nicht Synonym.

Von daher Keulen sich jetzt mal wieder ein paar Typen wie der da oben auf ein Statement etwas, weil es ein Argument negiert, welches vielleicht nur 5% der linken Szene, nämlich die extreme überhaupt machen. Leute sollten alleine schon skeptisch werden, wenn jemand "the left" benutzt, als wäre die Linke eine Gruppe mit gleichen Meinungen. Nach dieser Definition kann ich auch sagen, dass "the right" halt eine Gruppe von rassistischen Idioten ist, weil die extremsten Seiten so sind.
Jan 13, 2018 - 10:37 by kingoli1
Finde ich eigentlich lächerlich die Extremisten des eigenen Flügels zu verleugnen welche die Prinzipien zu ihren logischen Ende führen. Extreme Rechte und Linke sind da einfach konsequent, wenn du mal ganz konservativ wirst bist du bei der guten alten Stammeslogik von Blut und Boden während soziale Gerechtigkeit nur wirklich was mit Kommunismus wird.

Allgemein sehe ich die Problematik auch dadrin dass die politischen Parteien gerne so tun als wären da irgendwelche großartigen ideologischen Unterschiede vorhanden während die um Prozente der Steuer streiten. Ist in meinen Augen eine gigantische Verarschung was die da betreiben mit ihren links rechts Schema, laut Grundgesetz darf da gar nichts anderes sitzen als ein liberaler Demokrat also jemand der dieses System erhalten will mit Menschenrechten vor staatlichen Rechen und all den anderen guten Kram.

Nur schismatischer Schwachsinn in meinen Augen damit die politischen Klasse ihre Futtertröge füllen kann da eines der liberalen Grundprinzipien ist dass wenn du die fütterst sie ein fetter degenerierter Haufen Scheiße werden.
Jan 13, 2018 - 10:55 by Alastoor
Das Problem ist, dass Extremismus nicht das "logische" Ende der Kette ist, sondern meistens aus einer emotionallen Haltung heraus entsteht. Als Beispiel hierbei ist Einwanderung gerade zu super geeignet. Eine logische Einwanderungspolitk ist es, wenn das System anderen Leuten die Einwanderung erlaubt, wenn diese irgendwelche Fähigkeiten haben, die komplimentär zum eigenen Wirtschaftssystem sind.

Das wäre z.b eine logische Einwanderungspolitik. Unbegrenzte Masseneinwanderung lässt die Logik m.M.n zurück, und auch illegale Einwanderer willkommen zu heißen ist mehr eine Trotzhaltung gegen den "bösen kontrollierenden Staat", als dass es der logische nächste Schritt ist.

Es gibt auch durchaus einige ideologische Unterschiede, aber diese werden seit einigen Jahren gerne in den Medien verwaschen, weil man die Definition der Worte aus den Augen verloren hat. Oftmals werden "left" and "liberal" synonym benutzt, was nicht zwingend der Fall ist, oder Leute brechen "Links" auf "Pro Einwanderung" und rechts auf "anti-Einwanderung" herunter. Stimmt mit hinblick auf die Meinungen zu sozialen Klassensystemen auch nicht ganz.

Es gibt da schon einige ideologische Unterschiede, aber gerade wegen diesen Unterschieden selbst bei zwei "linken" Wählern ist es einfach nur Schwachsinn hier immer von "die Linken" oder "die Rechten" zu reden wie viele Amis es gerade tun.

Und das letztere ist nicht wirklich ein liberales Merkmal. Es ist eher eine menschliche Konsequenz. Wenn du Leuten mehr fressen gibst als sie essen können, mehr konsum bietest als dass sie handhaben können und diese dann über mehrere Generationen so aufwachsen, dann werden sie irgendwann verblödet und fett. Das passiert auf mehr als nur der liberalen Schiene so.
Jan 13, 2018 - 11:56 by No4124485
Du weißt aber schon dass der Brain Drain die Lage in den Ursprungsländern nur verschärft und Armutsmigration fördert?
Jan 13, 2018 - 12:19 by Alastoor
Erstens: Ja, in der Tat. Ändert aber nichts daran, dass ein wandern zu grüneren Feldern in der menschlichen Psychologie verankert ist. Manchmal ist der wunsch nach dieser Wanderung sogar der entscheidende Faktor bei höherer Bildung.

Zweitens hat der Brain Drain doch nichts mit meinem Immigrationsvorschlag zutun, hm? Wo bitte etabliere ich, dass dieses Einwanderungssystem mit speziellem Blick auf diese Ursprungsländer erstellt wurde, welche ich laut deiner Andeutung in die dritte Welt setzen würde, und nicht mit einem Blick auf Immigration aus der "First World" und "Second World" ?

Mein Beispiel lässt sich doch auf einen einfachen Nenner zurückführen: Wenn du Fähigkeiten hast, welche wir brauchen, dann können wir über eine Einwanderung sprechen. Ob das jetzt komplimentär zum Ursprungsland ist, dass ist eine weitere Frage, aber meiner Meinung nach sekundäre Frage.

Am Ende des Tages, so herzlos es auch klingen mag, wählen die meisten Leute hier in Deutschland nicht, damit der Bundestag die Interessen Afrikas vertritt, sondern die Interessen Deutschland und der Deutschen. Das mag sich für manche "rechts" oder "Nazi" anhören (lit. "Deutschland zuerst"), ist aber der Grundgedanke.

Wären die Rollen vertauscht, dann würde Afrika es echt nicht anders machen. Dann würden die sich den Kontinent mit massenhaft Akademikern zudecken, und wir könnten gucken wo der Pfeffer wächst.
Jan 13, 2018 - 12:18 by kingoli1
Die Sache ist halt du gehst auch vom individualistischen liberalen Modell aus, grundsätzlich sind wir uns dadrin einig dass der Staat die Rechte seine Mitglieder schützen soll wobei es dann halt auch eine ganze Reihe Ideologien gibt die dass fundamental anderes sehen.

Kollektivisten sehen da halt die Interessen des Kollektivs zuerst, Anarchisten sind grundsätzlich gegen staatliche Eingriffe und Theologen haben komplett nen ganz andres Rad ab.

Rechts und Links sehe ich dann allgemein als zwei verschiedene Sachen, bis vor kurzen hat dass noch ganz gut geklappt konservativ damit zu beschreiben den eher rechten Status Quo zu erhalten was dann aber jetzt wo die 68er regressiv werden und ihre politische Hegemonie verteidigen aber alles nen bisschen seltsam wird wenn die progressiven so lange die Kultur bestimmen dass es schon fast Status Quo wird.

Die andere Rechts-Links Sache würde ich aber doch ziemlich genau mit der Flüchtlingssache zusammen bringen, ich sehe da schon einen immensen Spalt was In und Out Group denken angeht. Besonders bei den extremen Formen sieht man dass, Ancap Anarchisten argumentieren dass du auf alles was dein Grundstück geht schießen darfst während die Ansoc Leute von einer Kommune ausgehen wo es kein Grundstück gibt oder die Kollektivisten mit der Kommunistischen Weltregierung oder dem faschistischen Modell der Volksgemeinschaft. Linke und Rechte denken tatsächlich fundamental anderes und es gibt da auch lustige Test mit Hirnscans wo du Rechte und Linke wenn du ihnen Gore zeigst sortieren kannst.

Mit liberal und Degeneration meinte ich aber eigentlich auch mehr den korrumpierenden Effekt von Macht und sonst gebe ich dir vollkommen recht dass die Probleme wesentlich mehr von der Wohlstandsgesellschaft kommen und die liberale Ideologie da eigentlich auch mit persönlicher Verantwortung und so vielleicht mit dem ganzen Nannystaat nicht richtig umgesetzt wird.
Jan 13, 2018 - 12:35 by Alastoor
Ich glaube, dass wir im Grunde genommen das gleiche meinen, nur erklären wir das etwas zu ausführlich. Danach arten wir immer weiter aus.

Meine Aussage war wie folgt: "Mir wird etwas zu sehr links und rechts verallgemeinert." Das schneidest du auch in deinem Post an. Auf der rechten Seite gibt es die Anarcho-Kapitalisten, die Robert A. Heinlein "Militärdiktatur ist geil", die nur leicht konservativen "Status Quo" erhalter und alles was in irgendwelchen Graustufen dazwischen liegt.

Auf der linken Seite gibt es dann auch viele Ausprägungen. Da gibt es die liberalen, die Anarchisten, die Hippies und Schlümpfe und all das ganze Zeugs.

Das wollte ich mit meinem letzten Paragraph im Ausgangskommentar unter anderem sagen. Natürlich gibt es einige ideologische Unterschiede zwischen linken und rechten Wählern, aber in diesen Begriffen "links" und "rechts" gibt es dutzende Varianten. Mittlerweile scheint es aber normal zu sein, dass diese Definitionen sich auflösen und halt einfach alle "linken" und "rechten" mit den gleichen Meinungen wahrgenommen werden. Und deshalb finde ich den Typen da oben auch mal wieder lustig. "The Left spent hours nullifying their argument." Es gibt kein "DIE Linke" wenn wir von Meinungen und nicht Parteien sprechen.

Ich glaube im Ansatz meinen wir daher eigentlich das gleiche. Natürlich gibt es ideologische Differenzen zwischen links und rechts. Mir geht es aber eher darum, dass diese ideologischen Differenzen mittlerweile zu einfach heruntergebrochen werden und die vielen Grauzonen verloren gehen.
Jan 13, 2018 - 10:15 by ActualyIzD0lan
Gibt es wirklich Medien/Lefties auf Twitter, welche diese Länder als schön bezeichnet haben?
Jan 13, 2018 - 10:57 by justhereforgifs
Klar, man sagt alles wenn es das Gegenteil von dem ist was Trump sagt. Da könnte er sagen, dass morgen die Sonne aufgehen wird und die Leute würden beten, dass sie hoffentlich bis dahin implodiert.
Jan 13, 2018 - 09:23 by WayneSchlegel
Manchmal ist es halt besser nicht zu sagen was man denkt.
Jan 13, 2018 - 10:02 by k0pster
Kommt drauf an, was man denkt. GI Trumps Aussprachen finde ich toll und Sorgen für Entertainment.
In dem Fall hat er ja sogar Recht, sind halt Dreckslöcher
Jan 13, 2018 - 09:35 by dogbert
Meistens, sogar.