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Abtreibung ist das Zauberwort Downsyndrom Mongo ob die behindert sind Trisomie 21

Tags: Abtreibung ist das Zauberwort Downsyndrom Mongo ob die behindert sind Trisomie 21

Jan 14, 2018 - 01:32 by Gourmeggle

Comments: 34

Jan 14, 2018 - 01:51 by DeltaV
Es geht aber nicht nur darum ob es bei ein paar Behinderten besser läuft, sondern darum, ob es den normalen Schülern schadet. Und ein Behinderter in der Klasse zieht die Aufmerksamkeit auf sich und das Bildungsniveau runter.
Jan 14, 2018 - 02:05 by Sackhaarzupfer
Ist doch das selbe mit den ganzen Muselkindern in der Grundschule. Wenn die hälfte der Klasse zuhause kein Deutsch spricht, dann leidet die ganze Klasse.
Jan 14, 2018 - 01:54 by c693def
psst, soetwas darfst du doch nicht laut sagen.
Jan 14, 2018 - 01:54 by DeltaV
In Bayern schon.
Jan 14, 2018 - 02:35 by 5xFU
Findest du die Trennung von 11 Jährigen in 3 Bildungsstufen Sinnvoll?
Jan 14, 2018 - 02:42 by DeltaV
Nein. Ich fände die Trennung von 6jährigen in 5 Bildungsstufen sinnvoll. Potentiale und Intelligenz kannst du bereits sehr früh feststellen. Und jedes Jahr das leistungsstarke mit leistungsschwachen Kindern verbringen enthält ihnen Bildung vor.

Und ja ich weiß schon welches klassische Argument gleich kommt. Ja, es gibt auch Spätzünder. Für die braucht man Angebote um die Schulform zu wechseln oder den Abschluss nachholen zu können. Aber sie dürfen nicht alle anderen aufhalten.
Jan 14, 2018 - 02:56 by 5xFU
Ah ein Bildungsdarwinist, wie sehn den deine sonstigen Ideen zur Gesellschaftsbildung aus?
Jan 14, 2018 - 03:08 by DeltaV
Dann argumentiere doch mal abseits der Mitleidsschiene: Warum sollten wir unsere Ressourcen eher darauf verwenden schwache Kinder auf ein mittleres Niveau (das sie wahrscheinlich nie brauchen werden in ihrem Berufsleben) als starke Kinder auf ein exzellentes Niveau zu heben?

Beziehungsweise: Warum sollte man Kinder nicht direkt entsprechend ihrer Fähigkeiten fördern?
Jan 14, 2018 - 03:11 by 5xFU
Aber warum denn da aufhören? man sollte zum Beispiel Leuten die nicht Arbeiten auch keine Transfehrleistungen zukommen lassen frei nach dem Motto "wer nicht arbeitet braucht auch nicht essen."

Machen wir uns nichts vor wenn du es in 5 Teilgruppen aufteilst braucht die 5. Gruppe doch weder diese Bildung noch irgendwelche Leitungen weil sie eh niemals für sich selbst Sorgen könnten.
Jan 14, 2018 - 03:18 by Mummel92
Was glaubst du denn was die Zukunft bringt?
Da werden Menschen zwangsweise nicht mehr arbeiten können sofern sie nicht über sehr hohe und gut trainierte kognitive Fähigkeiten verfügen.
In den nächsten 10 Jahren fallen tausende Jobs im Bereich industrieller Fertigung weg. Dann kommen die Verwaltungsangestellten und die einfacheren Jobs in den MINT Bereichen. Der Rest, der sich dann noch hält muss die Gesellschaft am Laufen halten. In einem Umfeld, dass immer anspruchsvoller wird und in dem "sich mehr Zeit nehmen" keine Option ist.
Wie stellst du dir das vor?
Jan 14, 2018 - 03:24 by 5xFU
Ich weiß jetzt nicht so ganz worauf du hinaus willst, das dem so ist bestreite ich allerding nicht.
Jan 14, 2018 - 03:19 by DeltaV
Da sprichst du zwei vollkommen unterschiedliche Ideen an. Meine ist "Fördere jeden entsprechend seiner Fähigkeiten". Deine ist "Sollen sie halt Kuchen essen". Der Vergleich ist also per se unsinnig.

Diese 5. Gruppe gibt es aktuell schon. Es sind Schulabbrecher, Sonderschüler oder leistungsschwache Hauptschüler. Die können tatsächlich nicht für sich selbst sorhen oder wenn, dann nur in Jobs die so gut wie keine Vorbildung erfordern und künftig großteils verschwinden werden. Die haben momentan auch dasselbe Problem wie die leistungsstarken Kinder, nur invertiert. Sie kommen mit dem Stoff nicht mit und merken, dass jeder um sie herum klüger ist als sie. Das verhindert Erfolgserlebnisse und zerstört ebenfalls Motivation. Würdest du die homogen unterrichten hättest du wesentlich weniger Schulabbrecher und könntest sie auf dem ihnen maximal möglichen Niveau unterrichten.
Jan 14, 2018 - 03:29 by 5xFU
Ich weiß ja nicht welche entwicklungssoziologische Auswirkung es auf ein 5 Jähriges Kind hat nur mit seinesgleichen über Jahre hinweg sozialisiert zu werden und dann auf die Gesellschaft die nunmal nicht Homogen ist losgelassne zu werden, da hätte ich wohl doch einige Bedenken die aber auch durch meine Bildungsfehrne Biographie gefärbt sein könnte.
Jan 14, 2018 - 03:32 by DeltaV
Offensichtlich keine schlechten. Mit der letzten Akademikergeneration hat es gut funktioniert. Mit Privatschülern auf anderer Ebene auch. Ebenso im Ausland. Und momentan ist es ja ebenso noch so wenn auch nicht in ausreichendem Maße.
Jan 14, 2018 - 02:22 by Gourmeggle
Man kann also davon ausgehen dass du damit Erfahrungen hast bzw. das ganze keine bodenlosen Behauptungen sind?
Jan 14, 2018 - 02:26 by DeltaV
Ich hab Erfahrungen mit normalen Kindern in der Klasse gesammelt. Die haben das Lerntempo schon genug behindert.


Aber ja, einen behinderten Klassenkameraden hatte ich auch mal.

Nichtsdestotrotz sollte dir eigentlich klar sein, dass persönliche Erfahrungen kein valides Argument in einer gesellschaftlichen Diskussion darstellen.
Jan 14, 2018 - 02:31 by Gourmeggle
Valide in Bezug auf was? Meinung durch Erfahrung, vollkommen legitim. Verstehe deine Meinung, kann sein sein dass du das so erlebt hast, ich bin bei dem Thema auch nicht komplett auf Inklusion aus. Aber verallgemeinert zu sagen Behinderte ziehen in einer Klasse zu viel Aufmerksamkeit auf sich, weshalb andere Schüler darunter leiden ist Schwachsinn.
Jan 14, 2018 - 02:39 by DeltaV
Nein, persönliche Meinungen lassen sich nicht objektifizieren.

Allerdings deckt sich meine hier schon mit der Logik, du hast offenbar keine Erfahrung die du dagegen vorbringen kannst.

Behinderte Kinder brauchen üblicherweise Betreuer. Warum? Weil sie vieles nicht können und durch ihren kindlichen Entwicklungsstand ständige Aufmerksamkeit verlangen. Lehrer sind dazu angehalten schwächere Schüler gesondert zu fördern. Somit fordert der Behinderte einerseits Zeit ein und bekommt sie andererseits auch durch den Lehrer, der zudem dazu verpflichtet ist seinen Stoff so zu erklären, dass auch seine schwächeren Schüler mitkommen.

Leistungsstarken Schüler die den Stoff schon lämgst beherrschen wird so ihr Recht auf adäquate Bildung genommen. Zudem langweilen sie sich und verlieren jede Motivation wenn der Unterricht so oder so keine Herausforderung darstellt, was ihnen zukünftig noch mehr schadet da sie nie gelernt haben werden intellektuelle Herausforderungen anzugehen und zu lernen. Damit vergeudet man Potenzial um Menschen zu fördern die ohnehin keines haben.
Jan 14, 2018 - 02:44 by Gourmeggle
Ich bin Heilerziehungspfleger und arbeite an einer Förderschule, wär auch schon an Regelschulen tätig und kann dir versichern dass das ganze über einen Kamm zu scheren wenig Substanz hat. Das Problem Ist, dass die Klassen zu groß sind um sich auf Schüler- ob behindert oder nicht- so einlassen zu können wie sie es brauchen. Da kann das ganze nur scheitern. Dennoch gibt es genügend Kinder mit geistiger Behinderung und/oder psychischer Störung, die in einer Regelschule besser aufgehoben wären.
Jan 14, 2018 - 02:47 by DeltaV
Wie gesagt: Es ist mir egal wo diese Kinder besser aufgehoben wären. Das ist nicht unsere zukünftige Bildungselite.

Wichtig ist es leistungsstarke Kinder zu fördern und nicht zu behindern - und das tun Behinderte und auch leistungsschwache Kinder so oder so.

Das hat auch nur sekundär mit der Klassengröße zu tun. Viel wichtiger ist die intellektuelle Homogenität.
Jan 14, 2018 - 03:01 by Mummel92
Da setze ich mein Siegel darunter.
Wer mal eine Gesamtschule erlebt hat, der kann DeltaV hier nicht widersprechen. Ich hatte zwar das zweifelhafte Glück auf ein Gymnasium zu gehen, aber selbst da gab es extreme Unterschiede innerhalb der Klasse, die einfach nur frustrierend für alle Beteiligten waren. Unsere Mathelehrerin in der Oberstufe hat uns damals z.T. zum Kaffee trinken geschickt. Damit man den Rest der Klasse irgendwie auf's Abitur vorbereiten konnte. Das war in BaWü damals und ich bin heute noch mehr der Meinung man sollte stärker unterteilen was die intellektuellen Kompetenzen betrifft und dafür die Standards im oberen Drittel mal ordentlich anziehen.
Das ist doch betreutes Atmen was da mittlerweile gemacht wird.
Nur im echten Leben hält dir even niemand die Hand. Im echten Leben bekommt man keine Sonderbehandlung und die Leute, die die Gesellschaft voranbringen, werden massiv behindert durch diese Inklusionsideologie.
Jan 14, 2018 - 02:54 by Gourmeggle
Das heisst die Priorität hat die zukünftige Bildungselite? Dir würde eine Behinderung allem Anschein nach ganz gut tun. Jedes Kind sollte gefördert werden, das kann man nicht vom intellektuellen Stand abhängig machen. Du hast da recht prägnante menschliche Defizite.
Jan 14, 2018 - 03:06 by DeltaV
Wir haben nunmal begrenzte Ressourcen. Das wirst du wohl nicht abstreiten wollen, oder?

Hältst du es für wichtiger diese begrenzten Ressourcen einzusetzen um Kinder die niemals ein reguläres Abitur schaffen werden auf Biegen und Brechen auf ihr maximales Niveau zu heben und damit andere Kinder ihrer Chancen zu berauben oder hältst du es für sinnvoller jeden entsprechend seibes Potentials zu fördern und intelligenten Kindern zu ermöglichen das Maximum aus ihren gegebenen Fähigkeiten herauszuholen?
Jan 14, 2018 - 10:26 by hauruck
Ach niemand braucht einen Gauss, die Claudia Roth's dieser Welt bringen die Gesellschaft weiter! Weiß doch jeder!
Jan 14, 2018 - 03:13 by Mummel92
Man muss priorisieren.

Das heißt doch nicht, dass er andere Menschen für wertlos hält, sondern einfach nur, dass man Ressourcen sinnvoll einsetzen sollte.
Das ist legitim und für die Gesellschaft langfristig die einzig sinnvolle Lösung.

Stärkeres untergliedern in Leistungsfähigkeit bringt doch insgesamt jedem Vorteile?
Selbst in den heutigen Abiturklassen sitzen min. 10% drin, die sich zu Tode langweilen, weil sie auf den Rest warten müssen. Die Standards heute sind auch an den Hochschulen immer bescheidener.

So machen wir das keine 50 Jahre mehr. China ist heute schon in vielen Forschungsbereichen aus eigener Initiative vor uns. Die einfachen Jobs werden automatisiert und der Rest wird in Mensch <-> KI Kooperationen transformiert. Insgesamt werden weniger Menschen arbeiten, aber dafür wesentlich anspruchsvoller. Diese Menschen tragen die gesamte Gesellschaft. Also sollte man tunlichst zusehen diese Menschen zu finden und ordentlich vorzubereiten.

Das echte Leben ist für die meisten kein betreutes Lesen. Du erreichst deine Ziele oder du gehst unter.
Jan 14, 2018 - 19:56 by ZuckertuetenGore
Stimme zu.
Jan 14, 2018 - 08:22 by Eldingson
Ich weiß von einigen Kindern mit geistiger oder auch Lernbehinderung, die einen Schulbegleiter haben, der sie im Unterricht an der Regelschule begleitet. Es ist für die Lehrer der Klasse eine große Unterstützung, da ja so ein weiterer Erwachsener - eine Aufsichtsperson - im Klassenzimmer ist. Ich denke auch, dass es für die Kinder funktioniert. Es ist ja inzwischen schon so, dass fast in allen Kindergärten inzwischen Integrationskinder aufgenommen werden. Es braucht keine expliziten Einrichtungen mehr dafür und das ist der Beginn der gelebten Integration. Natürlich muss ausreichend gewilltes und ausgebildetes Personal da sein. Aber ich sehe da auch den richtigen Weg, es braucht nur noch ein bisschen Zeit.
Jan 14, 2018 - 08:51 by gollumschwollum
Ist kein Schwachsinn. Kene zwei Lehrer gut, die mit Inklusionsklassen zu tun habe. Die Behindis haben das Niveau drastisch heruntergezogen.
Jan 14, 2018 - 01:44 by Haiadrenalin
wertvoller als alle ärzte und ingenieure
Jan 14, 2018 - 01:33 by Gourmeggle
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-07/inklusion-chancengleichheit-kapitalismus
Jan 14, 2018 - 01:36 by rumbled0re
Bei denen einen klappt's und bei den anderen nichts. Blickt man in die USA oder teilweise auch hier her dann ist das mit den Behinderten und den Uni Abschlüssen keine wirklich gute Sache.
Jan 14, 2018 - 01:38 by rumbled0re
...den* nicht*
Jan 14, 2018 - 11:54 by apeir0n
Will gar nicht erst wissen was aus denen geworden wäre mit Privatunterricht.
Jan 14, 2018 - 11:27 by Chitinfabrik
Fakt ist dass diese Akademiker nicht wie der Rest jeden Sonntag die Lindenstraße anschauen.