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Feb 13, 2018 - 22:27 by Anderstein

Comments: 106

Feb 13, 2018 - 22:29 by Anderstein
Soße: https://www.youtube.com/watch?v=HHFLsBdklh0
Ein bemerkenswerter Drei-Minuten-Ausschnitt aus einem nicht so bemerkenswertem Video.

Manchmal denke ich selbst, dass man in der Politik „Geisteswisschenaften“ eine zu große Rolle beimisst. Lesch bringt diese Skepsis aber auf eine ganz andere Stufe. Mich überrascht die Rigorosität, mit der Lesch die Naturwissenschaften gegenüber den Geisteswissenschaften (in der Politik) positioniert und seine Deutlichkeit, als er sagt, dass viele Politiker einfach keine Ahnung haben. Ist das etwa die Ursache schlechter Politik? Ich bin zwar gewillt ihm zu glauben, aber bezweifle, dass Leschs obigen Aussagen tatsächlich weise sind.

Das Video in seiner Gesamtheit ist wirklich nicht der beste Beitrag mit Lesch, wie ich finde. Zum großen Teil verkommen Leschs Antworten zu einem bloßem „Rant“ mit viel zu großen Generalisierungen und zu wenigen harten Argumenten. Lesch erscheint mir in dem Video auch ungewöhnlich arrogant, was sich sogar in seiner Körpersprache ausdrückt. Ich sehe da einen großen Unterschied zu z. B. Leschs Kosmos.
Beispiel, was sonst noch besprochen wird: http://pr0gramm.com/new/lesch%20100/1525182
Feb 13, 2018 - 22:46 by ReLax232
Warum zweifelst du an seinen Aussagen?

Schau dir doch die Diskussionen in der Politik der letzten 20 Jahre an.
Klimawandel - Viel Ideologie und vorallem keine Problemlösung
Energiewende - Ideologische Diskussion voller Lug und Betrug am Bürger
Gentechnik/Pflanzenschutz - Meinungsmache einer Ideologie des 19. Jahrhunderts.

Wir haben es sogar geschafft, dass Naturwissenschaften abgeschafft werden. Zitat: "Niedersachsen gentechnikfrei zu halten" Koalitionsvertrag Rot-Grüne Landesregierung.

Anektdote:
Im Studium hat ein Herr aus Berlin und der Technikfolgeabschätzung der Bundesregierung einen Vortrag gehalten. In der Diskussion nach dem Vortrag hat sich herausgestellt, dass die Bundesregierung nicht auf die wissenschaftl. Bewertung von Technologien hört, sondern nach der öffentl. Meinung handelt.
Die öffentl. Meinung ist jedoch nicht wissenschaftlich.
Feb 13, 2018 - 23:01 by Br0wnie
Ist ja eigentlich schon erstaunlich, wo doch unsere Chefin auch Physik studiert und sogar promoviert hat ... ist aber vielleicht einfach schon zu lange her. Aber ja wundert mich auch, wieso so wenig naturwissenschaftlich zumindest mal betrachtet wird...
Feb 13, 2018 - 23:14 by M10742
...In der DDR.... man munkelt dass das da keine Besondere Leistung war.
Feb 13, 2018 - 23:16 by artaxerxes
Die hatten eine alternative Physik?
Feb 13, 2018 - 23:29 by M10742
Nein, aber weniger gut ausgebildete Leute, die Obendrein deutlich weniger Motivation hatten, und Studienplätz (und Schulplätze!) die nach Parteiloyalität vergeben wurden. Diesen Kriterien nach zu urteilen würde mir ein Politiker zu denken geben, wenn er 30 Jahre lang in diesem System "Gehirngewaschen" wurde.
Außerdem war in der Promotionsordnung der DDR eine Arbeit über Marxismus-Leninismus untrennbarer Bestandteil der Dissertation. Man könnte den DDR Arbeiten nun vorwerfen, dass der Fokus nicht auf dem Inhalt lag, sondern mehr auf Regimetreue.
Ich habe Merkels Arbeit nie gelesen und der Titel ist eigentlich vielversprechend, bin aber zu wenig im Thema bewandert. Zusätzlich hinterlässt derlei Hintergrundgeschichte, einen bitteren beigeschmack.
Feb 13, 2018 - 23:55 by Protonenpumpe23
Die Ings mit denen ich kontakt hatte, die noch in der DDR studiert haben waren sehr, sehr fähige Leute. Das politische war ein muss, die Leistung allerdings auch.
Feb 14, 2018 - 00:21 by M10742
Gut für dich, es mag sein dass mich meine Abgneigung gegenüber dieser Frau, besonders seit ihren (Fehl-) Entscheidungen in der Flüchtlingskriese, ein wenig blendet. Trotzdem kann ich mir nur schwer vorstellen dass jemand der laut qualifikation, fähig seinen sollte massig Hirnschmalz zu mobilisieren, gleichzeitig so hart verkacken kann. Bei Entscheidungen bei denen ein gesunder Menschenverstand schon ausreichen sollte. Und damit meine ich nicht nur die Masseneinreise unserer Goldstücke, sondern auch andere Dinge. Der NSA Abhörskandal ist da nur die Spitze des Eisberges unserer Führung. "Sowas macht man nicht unter Freunden" und die Sache ist erledigt?!
Diese Frau "kritiesiere ich aufs schärfste!". Scheint ihr standard Spruch gewesen zu sein. Jedesmal. verdammte. mal. wenn was passiert ist. Gekuscht wurde dann trotzdem immer.
Feb 14, 2018 - 11:02 by CrazyAsShit
Ich kassiere hierfür wahrscheinlich massig -, aber:
Auch wenn ich Merkel schon weit vor der Flüchtlingskrise für absolut ungeeignet dafür gehalten habe, ein Land zu führen und noch immer der Meinung bin, dass sich daran wenig geändert hat, will ich mir nicht vorstellen, wie schwer es denn tatsächlich sein muss, ein Land zu führen.
NSA-Skandal is ein gutes Beispiel: Da kann man ja fast nur was falsch machen. Fakt ist nunmal "Sowas macht man nicht unter Freunden", aber was willst du als BRD machen, wenn die USA nunmal so einen dickmove abzieht? Also nicht, "was will man machen...", sondern du, ganz konkret, in ihrer Position: "Was willst DU machen?". Handelsembargo? Zurückspionieren?
Merkel ist halt charakterlich eher so ein Mensch, der versucht Harmonie zu schaffen. Das kann in manchen Situationen von Vorteil sein, das kann in manchen Situationen scheiße sein. Letztendlich sind einem auf der politischen Bühne jedoch vor allem oft einfach die Hände gebunden und dafür kann nichtmal sie was.
Feb 14, 2018 - 17:46 by Wortpirat
Natürlich ist das schwer - aber seit wann ist das eine Entschuldigung?
Natürlich kann man vieles Falsch machen - aber man kann auch einfach gar nichts machen und alles vor sich hin plätschern lassen und genau das ist Merkel Style. Sie geht nicht voran und gibt Ziele vor sondern jongliert nur mit den Problemen herum die Akut aufschlagen.
Feb 14, 2018 - 00:38 by Protonenpumpe23
Man könnte ihr dabei eine gewisse Absicht unterstellen.
Feb 14, 2018 - 02:06 by AxKa
Meine unbedeutende Einschätzung dazu wäre ja, das durch die Unterordnung und Regimetreue etc. die unsere allseits beliebte Bundeskanzlerin in der DDR lernen und vll. auch erfahren durfte, Sie mit hoher Wahrscheinlich jetzt auch vor Jemand/Etwas höheres kuscht. Mir kommt es vor als hängt Sie an der Leine und hat es schon vor langer Zeit aufgegeben aus eigenem Antrieb etwas zu verändern.
Feb 14, 2018 - 06:46 by techniknerd
Damit hat sie nie angefangen.
Feb 13, 2018 - 23:30 by M10742
Meine Güte, habe ich da einen Rechtschreibg0re abgeliefert.
Feb 13, 2018 - 23:35 by Oersted
Woher stammt denn dein Wissen über die Situation im Hochschulwesen der DDR?
Feb 13, 2018 - 23:48 by M10742
Google.
http://www.kas.de/wf/de/71.6656/
https://de.wikipedia.org/wiki/Promotion_A
http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Forum:Vergleich_der_Diplomarbeit_mit_der_Doktorarbeit_von_Angela_Merkel
Ihre Herkunft aus der DDR erklärt meiner Meinung nach ein paar Dinge. Die gute Frau Merkel wird sicherlich gemerkt haben, dass in der DDR nicht alles ganz Fair ablief, aber schnell verstanden haben, dass man lieber die Klappe hält, wenn eine Meinung nicht ganz konform ist. Ich wette dass ihre "Meinungspirouetten", und ihr politisches wegducken eine Konsequenz ihrer 30 Jahre DDR sind.
Feb 14, 2018 - 23:08 by Ithuriel
Und wieso bitte munkelts du nur? Ich weiß nicht, wie das in anderen Wissenschaftsbereichen ist, aber wenn man in den Naturwissenschaften eine solche Behauptung aufstellt, dann kann man das entweder belegen oder ist still. Die Doktorarbeit ist erhältlich, also los prüf es nach, was du hier wild behauptest, aber lass bitte bitte, solange du nur schwafelst, die Politik aus der Naturwissenschaft.
Feb 14, 2018 - 23:45 by M10742
In der Promotionsordnung der DDR ist eine Arbeit über Marxismus-Leninismus untrennbarer Bestandteil der Dissertation. Aber ich soll die Politik aus der Naturwissenschaft halten? Okay. Ich sage dir wie ich darüber denke. Eine Dissertation über komplexe Themen speziell in der Mathematik, oder Physik ist für Leute ohne spezialisierte Kenntnisse, oder ohne Labor schwer zu überprüfen.
Um zu verhindern dass da nun jemand qutsch verbreitet, wird das ganze zertifiziert. Wenn allerdings der zertifizierende Apperat unzufriedenstellend ist, was ist die Dissertation dann wert?
Anderes Beispiel. Wenn ich jetzt nur Dessertieren dürfte wenn ich eine Lobpreisung Allahs anhänge, dann kann das was ich schreibe zwar genauso richtig sein, aber das ganze wird unglaubwürdig.

So kann auch in Merkels Fall alles an der Arbeit korrekt sein, aber ich kann es nicht prüfen. Normalerweise wäre sowas kein Problem. Man kann solche Dinge auch im Nachhinein noch prüfen lassen. Leider hat die Merkel aber auch das höchste Amt der BRD. Machtpositionen haben leider den Nebeneffekt, dass es immer einflussreiche Leute gibt die ein Intertesse an der Person mit Machtposition haben. Je länger man in dieser Machtposition ist, desto größer der Kreis. Selbst wenn jetzt jemand ankommen sollte, und Merkels Arbeit als unzureichend bewertet, wird es eine Menge Leute geben die dass gegenteil behaupten, oder es wird gar nicht großartig darüber berichtet. Hatten auf dem pr0 mittlerweile eine ganze Menge Beispiele darüber, wie unsere Medien mit Absicht nicht über bestimmte Dinge berichtet haben. Wer recherchiert wird auch feststellen wie unsere Medien zusammenfließen in eine Handvoll Personen, die überraschung auch mit Frau Merkel verkehren.
Aus diesem Grund sollte man auch wissenschaftliche Arbeiten, im jeweiligen Kontext sehen. Schönes Beispiel: "Genderstudies". Offiziell ist das wissenschaftliches Arbeiten. Trotzdem ist praktisch alles was darin behauptet wird, besonders schlimm in den USA, absoluter Müll. Da kann sonst noch wer seinen Stempel drauf drücken.
Feb 15, 2018 - 02:21 by Ithuriel
Das Schöne ist ja, dass du die Arbeit offensichtlich nichtmal angeschaut hast. Das einzge, was da politisch drin steht ist in der Einleitung ein Satz, dass die Arbeit von volkswirtschaftlicher Bedeutung ist. Aber die - wie es in der
Verordnung über die akademischen Grade vom 6. November 1968 [1]- Weiterbildung auf Gebieten des Marxismus-Leninismus widerspricht nicht der wissenschaftlichen Qualität oder Leistung, da sie zwar Vorrausetzung zur Zulassung der Promotion ist, aber kein Teil der Doktorarbeit. Kurz: Die Arbeit muss kein politisches Statement enthalten. Es ist davon auch in der Arbeit nichts zu sehen. Daher auch der Wunsch die Poitik aus der wissenschaft heraus zu lassen

Außerdem zeigen die Beispiele von A. Schawan und KT. Guttenberg eindrucksvoll, dass es durchaus möglich ist ein wissenschaftliches Fehlverhalten nachzuweisen, das hat nichts mit der Machtposition zu tun.

Und es handelt sich hier auch nicht irgendwie um pseudowissenschaftliche Kacke, sondern um ein - soweit ich das als Student beurteilen kann - recht anspruchsvolle Arbeit auf dem Gebiet der PC. Solange der Grad in Deutschland annerkannt wird (und das ist bei Promotionen der DDR der Fall) ist der zertifizierende Apperat von der BRD als gleichwertig annerkannt und damit auch die Arbeit. Und die Arbeit WURDE ja von Leuten mit entsprechndem Fachwissen geprüft.

Ich bin kein Fan der Politik von Merkel, aber wenn man etwas nicht beurteilen kann, dann sollte man still sein. Ich kann die Qualität der Arbeit auch nicht voll beurteilen, ich finde aber auch - angesichts dieses Kontexts - nicht den geringsten Grund für Zweifel an der Rechtmäßigkeit des magna cum laude.

[1]http://www.documentarchiv.de/ddr/akad-grade_vo03.html
[2]https://de.slideshare.net/MCExorzist/angela-merkel-doktorarbeit
Feb 13, 2018 - 23:21 by Br0wnie
ah stimmt, hab ich vergessen ... guter Punkt!
Feb 14, 2018 - 00:51 by amoron
Deine Anekdote belegt doch selbst, was das eigentliche Problem ist, oder nicht? Politiker sind, gerade in der BRD, in der es jedes Jahr X Wahlen zu gewinnen gibt, auf eine positive Öffentlichkeit angewiesen:

Keine gewonnenen Wahlen = Keine Macht.

Was rational auf lange Sicht ist, interessiert nicht. Wichtig ist erst einmal, dass man nach der nächsten Wahl noch im Amt ist.
Feb 13, 2018 - 22:57 by Anderstein
Ich zweifle, weil er keine bestimmten Politiker benennt und weil er im Rest des Videos so komisch ist.

Die Dinge, die du nennst, stören mich sehr gewaltig. Dort läuft etwas definitiv falsch. Sind das nur Symptome eines größeren Problem der Politik mit den Wissenschaften oder einfach nur eine Reihe von Sackgassen in die sich die Politiker hineinmanövriert haben? Weil ich davon ausgehe, dass man schon ziemlich intelligent sein muss, um es irgendwie in die Politik-Elite zu schaffen, glaube ich, dass es auch letzteres sein kann.
Feb 13, 2018 - 23:20 by zk
Mit mit dem Begriff "Intelligenz" sollte man etwas vorsichtig umgehen. Ein strittiges Thema was Intelligenz überhaupt ist. Ist es die Fähigkeit ein bestimmtes Ziel zu erreichen? Ist es intelligenter 50 Jahre exzessiv zu Leben und dann zu sterben oder 100 Jahre in Mäßigung? Ist es intelligenter sein eigenes Wohl zu verfolgen oder ist das Wohl der gesamten Spezies wichtiger?

Um die Zusammenhänge zu verstehen benötigt man Übersicht und ein möglichst konsistentes Weltbild. Warum unsere Gesellschaft so ist wie sie gerade ist lässt sich dann mMn recht gut nachvollziehen und erklären.
Feb 13, 2018 - 23:10 by dnuke
Ich mag dich nicht. Du bist komisch.
Feb 14, 2018 - 21:07 by ReLax232
In meinen Augen ist es schwer einen Schuldigen zu finden, aber ich glaube nicht das die Politiker ein Problem mit den Wissenschaften haben. Zumindest nicht der Großteil. Sondern Politiker sind dazu gezwungen, die Meinung des Volkes sich anzueignen um Wähler zu erlangen. Das Problem ist eher, dass Menschen völlig unwissenschaftlich sind sondern viel mehr emotional sind.
Kaum jemand betrachtet ein Thema rational, sondern es ist i.d.R. immer sehr emotional.
Siehe z.B. Fukushima/Atomkraft, Gleichberechtigung, Gentechnik, Energiewende. Die Menschen schreien aufgrund von Emotionen auf, nicht aufgrund von analytischer Betrachtung der Faktenlage.
Ich finde einfach, dass wir es verschlafen haben, in der Schule den Kindern und Jugendlichen ein Fach mitzugeben, welches genau dagegen arbeitet. Es sollte jedem Menschen vermittelt werden, dass er sich mit allen Themen kritisch auseinandersetzen sollte. Und damit meine ich nicht, zumindest wie bei mir in der Schule damals, kritisch heißt wir nehmen ein Thema und sagen was daran schlecht ist. Sondern kritisch heißt, wir schauen uns verschiedene Blickwinkel an und müssen eine realistische Einschätzung abliefern.
Feb 14, 2018 - 21:48 by Anderstein
Die Schweizer Bevölkerung ist dafür bekannt, bei ihren Voksabstimmungen sehr differenziert zu wählen. Populistische Forderungen haben meist keine Chance. Ich weiß nicht woran das liegt, aber wenn du Recht hast, kann das auch zum Teil an ihrem besserem Bildungssystem liegen.
Feb 13, 2018 - 23:24 by pr0sperity
Ziemlich intelligent? Lol.
Putin ist intelligent, Erdogan ganz und gar nicht. Frauke Petry ist dumm und Trump die Inkarnation der Dummheit. Währe schön, wenn die Politik nur intelligenten zugänglich wäre.
Feb 13, 2018 - 23:31 by HauAbDuWicht
Na, endlich haben wir mal fundierte, hochwissenschaftliche Ergebnisse. Thema kann geschlossen werden.
Feb 13, 2018 - 23:31 by Anderstein
Alle 4 sind intelligent. Besonders Trump, dessen Weltbild du wohl für "dumm" hältst, ich hingegen einfach für falsch.
Feb 14, 2018 - 00:13 by pr0sperity
Also wer heute noch faktisch den Klimawandel leugnet hat mit Bildung, Wissen Intelligenz und Common Sense nichts zu tun.
Feb 14, 2018 - 00:30 by Katzenbaer
Jetzt sprecht ihr von 2 verschiedenen Seiten der Intelligenz..
Feb 13, 2018 - 23:30 by pr0sperity
Wenigstens haben es Klimaschutz und Anti-Gentechnik/ Pflanzenschutz halbwegs in die Agenda geschafft. Das zeugt ja schon mal von Halbwissen. Die Kontrahenten dieser Ideologien haben neben einem satten Schmiergeld der Lobby höchstens Ahnungslosigkeit gelöffelt.

Und Naturwissenschaften = Gentechnik?
Ist etwas für dich unmittelbar erstrebenswerter Naturwissenschaftlicher Fortschritt, sobald es ein schön kompliziertes Wort hat? Das zeugt auch von reichlich Ahnungslosigkeit.
Je weniger Gentechnik in der offenen Agrarwirtschaft, desto besser.
Feb 13, 2018 - 23:37 by Anderstein
Gentechnik ist nicht per se schlecht. Die Debatte über Gentechnik wird viel zu sehr von Ängsten überschattet, die man mit Gentechnik verbindet. Es ist aber kein Gegenargument zu Gentechnik in der offenen Landwirtschaft allgemein, wenn Monsanto diese Technik missbrauchen könnte oder wenn sich "schädliche" Gene unkontrolliert in der Natur ausbreiten könnten. Das sind Argumente gegen Monsantos Machenschaften und ungeprüfte GMOs. Dazu muss man nicht gleich gegen Gentechnik sein, um das schlecht zu finden.
Feb 14, 2018 - 00:37 by pr0sperity
Es geht gar nicht um schlechte Gentechnik, sondern die gute, welche ihre enorme Gefahr birgt.
Die Verdrängung heimischer natürlicher Pflanzenarten durch "bessere" gentechnisch beeinflusste Arten gehört zu den schnellsten bisher dokumentierten. Ganz natürlich, weil es evolutuionär Sinn ergibt. Dabei werden wieder mal Mensch-Gemachte Einflüsse in das ökologische System eingebracht, jedoch mit extremer Tragweite, welche die gegenbedingenden Parameter komplett aus der Kontrolle zu bringen Vermögen.
Ist das schlecht? Ne warum? Ist doch geil, wenn nichts mehr schlecht wird, Weizen keinen Niederschlag mehr erleidet, Kartoffeln keiner Gefahr der Fäule ausgesetzt sind und Mais in trockenem Sand gedeihen kann.
Und ist doch auch super, wenn alle Krokodile sterben, die sind doch nur gefährlich und nützen keinem.....
Es geht hier nicht mal darum, dass Gentechnik in der agrarwirtschaft das Potential zur mächtigsten Kriegsführung hat, denn lobbyistisch bedingt werden die Züchtigen an gewisse Nährstoffe gebunden, welche gemäß dem Drucker-Patronen Prinzip Monopolistisch vertrieben werden und je nach Popularität und Abhängigkeit alles dafür verlangen können, sondern ganz einfach darum, dass die Verbreitung "besserer" Pflanzen einer Rodung natürlicher Arten gleich kommt. Die genetische "pollution" kann niemand eingrenzen und ist Artenübergreigend. Alles Gerät aus den Fugen.

Das andere Thema ist noch viel gewaltiger. Bringe erst Gentechnik in einem Land deiner Wahl unter, verdränge alle anderen Arten der Agrarökonomie über 15 Jahre, verlange jeden beliebigen Betrag für den richtigen Dünger oder alle verhungern = Profit.
Oder verkaufe den entsprechenden Rodungswirkstoff an den höchstbietenden, lasse diesen abwerfen oder in das Grundwasser = Alle in verfeindeten Land verhungern/ ökonomische Katatrophe = Profit.
Es erlaubt ganz einfach Konzernen á la Kraft Foods und Monsanto auf lange Sicht die Weltregierung zu stellen. Solche Ausmaße kann das nehmen. Ganz einfach.
Hier zu sagen: "Ach male mal nicht den Teufel an die Wand, das machen die eh nicht. Wird schon alles gut gehen", ist da schon sehr naiv.

"Ach der Klimawandel wird schon nicht so schlimm sein, und unser Anteil daran ist doch eh praktisch nonexistent, da brauchen wir uns nicht drum zu sorgen."

"Ach die werden schon nichts schlimmes machen mit diesen Waffensystemen, da haben wir nichts mehr mit zu tun."

Usw. usw.
Die Gentechnik ist Wissenschaftlich betrachtet obergeil. Aber auch oberirre.
Sie beinhaltet das Potenzial den Welthunger zu beheben (um Himmels Willen, lass dies nie gelingen), muss aber mindestens genau so kritisch überwacht werden wie beispielsweise ein Nuklearkraftwerk. Die Angst davor ist mehr als berechtigt und absolut notwendig, um wenigstens ansatzweise angemessen strenge Regelungen zu finden.
Der lessifäre Umgang damit zeugt von einem absoluten Defizit der technischen Versiertheit in diesem Gebiet und mehr als $$$ wird bisher kaum zählen.
Feb 14, 2018 - 17:52 by Wortpirat
Also ehemaliger Bio Student muss ich sagen: Wissenschaftlich betrachtet ist deine Meinung einfach falsch. Gentechnik kann sehr wohl kontrolliert werden und klassische Kreuzung ist nichts anderes als Gentechnik mit primitiveren Mitteln.

"Mit Tonnenweise Chemie das Grundwasser zu verseuchen ist ok und halt einfach notwendig, aber Gentechnik ist Böse" Das ist eine dümmliche Polarisierte und einseitige Meinung die sich auch unmöglich halten lässt wenn du mal mit ein paar Fachleuten redest.
Feb 14, 2018 - 18:30 by pr0sperity
Zufälliger Weise habe ich sogar ganz konkret mit dem akademischen Plebs biotechnologischer und mikrobiologischer Fachbereiche, sowie dem Bundesbodenamtes des Landes Bremen zu tun, mein Herr und deine angeblich zitierte Meinung hat an keiner Stelle irgendwas mit dem zu tun was ich sagte. Als ehemaliger Biostudent solltest du einen groben Unterschied zwischen Birnen und Äpfeln zu erkennen vermögen.
Und die langfristige Betrachtung der Gentechnik in ihrer faktischen Praxisanwendung und ihrer "Nebenwirkungen" ist ein Fach der Biotechnologischen Analytik für sich. Gentechnik hat mehr mit trial and error und dann dem Beobachten des Resultats zu tun, als mit der unveränderten Umsetzung einer Gleichung. Selten läuft es so, wie es sich gedacht wurde. Jede andere Aussage ist reine Utopie. Oder hast du mit Gentechnik und Bioanalytik doch nicht so viel am Hut gehabt?
Feb 14, 2018 - 11:11 by Anderstein
1. „Die genetische "pollution" kann niemand eingrenzen“
Äh, doch? Was ist mit den GMO-Pflanzen, die sich nicht fortpflanzen können? Und warum ist "schnelle Evolution" schlecht, während "langsame Evolution" wie Züchtung gut ist? Das hat beides gar nichts mit Evolution zu tun. Es ist außerdem sehr fraglich, ob die menschlichen GMO tatsächlich evolutionäre erfolgreicher sind.

2. Dein zynischer Kommentar über den Welthunger stößt mir sauer auf. Interessanterweise stoppt man das Bevölkerungswachstum, wenn man Menschen genug zu essen gibt, ihnen Strom anbietet, sodass sie nachts auch Licht haben und Sicherheit, dass sie ihren Lebensabend in relativen Wohlstand genießen können. Das war in allen Ländern so bisher und es ist schon abzusehen, dass die Anstieg der Bevölkerung in Afrika sinkt. Du möchtest wohl lieber Leid in Kauf nehmen.

3. Und Gentechnik mit der Nukleartechnik zu vergleichen ist sowas von weit entfernt von der Realität. Nein, nur bestimmte gentechnisch veränderte Pflanzen sind von der Außenwelt abzuschirmen. Bei radioaktiven Material konnte man wissenschaftlich belegen, dass es dem Menschen schadet. Bei GMOs ist das nicht einmal der Fall. Nenne mir ein einziges gefährliches GMO.
Feb 14, 2018 - 20:32 by ReLax232
Okay, ich versuche es einfach mal mich durch die ganzen Strohmänner zu arbeiten:
1. Einfluss auf Ökosysteme
Der Einfluss von GMO Crops auf Ökosysteme kann eigentlich nur über drei Wege funktionieren.
1.1. Verwilderung - Dieses Problem ist jedoch praktisch nicht existent, da unsere Nutzpflanzen ein sehr geringes Verwilderungspotential haben. Sie sind auf die Pflege des Landwirts angewiesen, da sie im Konkurrenzkampf mit anderen Pflanzen nicht überleben können.
1.2. Auskreuzung - Ein Problem könnte das Auskreuzen des Traits sein in verwandte Arten. Hierzu gibt es bereits Forschung die diese Auskreuzungen quantifiziert hat. Z.B. Funk et. al. 2006, Simpson et. al. 2009 oder Messean et. al. 1999 - Desweiteren gibt es auch Technologien welche dies durch das Entfernen des Traits im Pollen komplett verhindern können (Cre-Loc, Terminator, Genome Editing).
1.3. Non-Targed Toxicity - Hierbei könnte die Veränderung der Pflanze nicht nur den Target-Organismus sondern auch Non-Target-Organismen schädigen. Diese Bedenken sind jedoch nur bei GMOs nötig, die ein Insektizid exprimieren. Derzeit gibt es dafür nur einen Trait auf dem Markt, die Produktion des Bt-Toxins. Dieses ist jedoch vor der Zulassung zu untersuchen und darzulegen. Im Falle des Bt-Toxins gibt es auch eine Menge Studien wie z.B. Saxena & Strotzky 2001 oder Wolfenbarger et. al. 2008. Desweiteren wird dieses Problem damit umgangen, das es sog. Retreat plots bei GMO-Crops existieren. Diese sorgen dafür, dass in einem GMO Feld es eine spezifisch prozentualen Anteil an Non-GMO Pflanzen vorherrscht, welcher als Rückzugsort für die Fauna dient.

Im groben und ganzen beschäftigt sich deine Kritik im 1. Teil also nicht mit der grünen Gentechnik per se, sondern eigentlich eher mit der Landwirtschaft an sich. Alle deine genannten Probleme sind eher Probleme der Landwirtschaft und nicht spezifische Probleme der GMOs. Diese können eher eine Milderung der Probleme darstellen, da der Einsatz von Spritzmitteln verringert werden kann, bzw. gezielte unschädlichere Spritzmittel eingesetzt werden können.

Dein nächster Teil ist leider ein einzig gigantischer Strohmann der aus naturwissenschaftlicher Sicht nicht wirklich angegriffen werden kann, da er auf der politischen Ebene angebracht wird.
Das einzig "Naturwissenschaftliche" was ich hier angreifen kann ist der Dünger-Monopolist. Hierfür müsste man eine Pflanze so genetisch verändern, dass ein geziehlter Pathway der Pflanze ausgeschaltet wird und durch ein anderen Pathway ersetzt wird. Spontan würde mir da nicht mal ein geeigneter Pathway einfallen. Die Aufnahme von Nährstoffen kann man nicht einfach selektiv unterbinden, da diese nicht selektiv stattfindet. D.h. man müsste eine Art Totmannsschaltung nutzen. Diese Möglichkeit gibt es, wäre aber relativ schwierig konsequent umzusetzen, da die Regulation schwer wird. Spontan fallen mir wenig wirklich gute kontrollierbare Promotor dafür ein. Die meisten induzierbaren Promotor sind unglaublich leaky.

Nichts desto trotz kann man den Punkt mit einfachen Dingen aushebeln:
1. Patentrecht - Ein Unternehmen hat nur 20 Jahre die Patente an den Sorten, anschließend entfallen diese Patente und jeder kann diese Pflanzen nutzen ohne dafür irgendwie zu bezahlen.
2. Rechtsstaatlichkeit - Ja, und da wird dir jeder Wissenschaftler beistimmen, Rechtsstaatlichkeit ist etwas gutes und wichtiges. Denn solange es einen gewissen Rechtsstaat gibt, haben wir dein apokalyptisches Szenario nicht zu befürchten. Gründe: Es gibt mehr als genug frei verfügbare Sorten die nicht kontrolliert werden können durch Unternehmen.
Es gibt staatliche Einrichtungen (Universitäten z.B.) die Samenlager besitzen und viele z.T. recht alte Sorten kostenfrei zur Verfügung stellen.
Es gibt Gesetze zur Kontrolle und Regulation des Marktes um Monopolstellungen zu vermeiden. Solange die konventionelle Züchtung nicht von einem Unternehmen aufgekauft wurde, gibt es immer Alternativen die z.T. nicht schlecht sind.

Alles in Allem ist dein Kommentar ein gutes Beispiel für die Ideologie, die ich kritisiert habe. Es ist keinerlei wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Gentechnik, sondern mehr ein Angst machen und ein rant gegen Landwirtschaft, Technologie, Konzerne und Politik.
Man könnte in deinem Post den Kernpunkt Gentechnik entfernen und durch jede X-belibige Technologie ersetzen.

Rechtschreibfehler werden sehr Wahrscheinlich in diesem Post enthalten sein, aber nach 12h im Labor habe ich keine Lust das ganze jetzt noch mehrmals gegenzulesen.
Feb 13, 2018 - 23:55 by Canafly
Was würden Naturwissenschaftler denn besser machen?
Sie kennen technische Realitäten. Ok, und wie macht man damit Politik?
Ich bin ja einverstanden, dass die Abwägungen in der Politik im Rahmen der Realität, sprich der technischen Möglichkeiten liegen muss. Und diese sind natürlich von Naturwissenschaftlern zu ziehen, aber alles was danach kommt, benötigt keine Naturwissenschaftler. Oder um es anders zu sagen: Ich wüsste nicht, was sein Fachgebiet - die Astrophysik - beitragen würde im politischen Diskurs.
Ich will unsere Naturwissenschaftler im Forschungslabor sehen und nicht vor der Kamera, wo sie im Normalfall kaum zusammenhängend sprechen können. Siemens Produkte werden auch nicht von Ingenieuren verkauft.

Und seine politische Meinung ist ziemlich offensichtlich: Er nimmt als absoluter Laie das AfD Programm auseinander (welches 0 Zusammenhang zu Astrophysik hat), aber gibt Vorträge bei den Grünen, wie scheiße unsere Wirtschaft für den Planet ist (auch hier wieder - er ist kein Klimaforscher und noch nie in der Rolle tätig gewesen). Zu dumm nur, dass es kaum eine Partei gibt, die komplett an der Naturwissenschaft vorbeigeht, wie die Grünen. Vielleicht noch die Linken.
Feb 14, 2018 - 11:17 by Anderstein
Mir gefällt Lesch (hier) auch nicht, das habe ich schon gesagt.
Aber seine Kritik an der AfD war richtig und wichtig. Es ist egal, ob er Klimaforscher ist oder nicht, solange er den aktuellen Stand der Forschung richtig versteht. Als Wissenschaftler dürfte man dafür geeigneter sein, als ein Jurist.
Nach deiner Logik hätte Frau Kepetry nicht sagen dürfen "Menschengemachten Klimawandel gibt es nicht" weil sie Chemikerin ist und nicht Klimaforscherin. Klar kann sie das sagen.

Dass er bei den Grünen einen Vortrag gehalten hat, ist nichts besonderes. Ich wette, er hätte die Einladung jeder anderen Partei auch angenommen.
Feb 14, 2018 - 20:46 by ReLax232
Naturwissenschaftler können objektive Fakten zu den Themen vorlegen, ohne einem Wähler hinterher zu laufen. Was, zumindest meine Kritik ich kann nicht für Herrn Lesch sprechen, ich damit meine ist eigentlich folgendes: Es wird in den Medien und somit in unserer Gesellschaft ein Thema politisch angesprochen, jedoch nicht wissenschaftlich. Und das muss sich in meinen Augen ändern, wir sollten es nicht zulassen, dass Ideologie, Wirtschaftsnähe, Geld einen Einfluss auf die Themen nehmen, sondern reine Fakten die Diskussion über ein Thema bestimmen. Dazu zählt dann auch, dass man z.B. erwähnen muss, dass eine Energiewende so nicht möglich ist (H-W. Sinn hat dazu zwei gute Vorträge und eine Publikation).
Im prinzip sollten nicht Meinungen eine Diskussion bestimmen, sondern die Meinung soll sich aus Fakten bilden. Und da anscheinend der Großteil der Bevölkerung dazu nicht in der Lage ist, sich erst die Fakten anzuschauen bevor eine Meinung gebildet wird, und somit die Bevölkerung durch die Medien relativ einfach zu beeinflussen ist, finde ich brauchen wir mehr Naturwissenschaftler in diesen Ebenen.

Herr Leschs politische Gesinnung und Meinung ist jedoch wirklich ein bisschen konträr zu seinem Wissenschaftler-Stand. Das ist auch einer meiner Kritikpunkte an Herrn Lesch.
Feb 14, 2018 - 08:16 by MonteFisto
Natürlich hören die Politiker nur auf die öffentliche Meinung. Schließlich wollen sie wieder gewählt werden.

Die einzige Problemlösung beim Klimawandel (und anderen Umweltproblemen) ist, weniger zu verbrauchen. Aber erzahl das jetzt mal deinem Wähler. Der will lieber Geschichten von Technik hören, die alle unsere Probleme lösen und unsere unfähigkeit nachhaltig zu wirtschaften kompensiert.
Feb 13, 2018 - 22:33 by VektralProximus
Er hat aber Recht.
Feb 13, 2018 - 22:44 by Brynhild
Bei was jetzt genau?
Feb 13, 2018 - 22:46 by VektralProximus
Die Sozial-Dampfplauderer sollen beiseite treten und Platz schaffen für die naturwissenschaftlichen Technokraten.
Feb 13, 2018 - 22:54 by Brynhild
Also Leute wie Herr Lesch der sich mit Astrophysik einen Ruf erarbeitet hat, den er jetzt für politische Propaganda nutzt?
Feb 13, 2018 - 23:01 by N0where
Korrekt. Er hat Recht und Unrecht zugleich (Logiker schreien auf).
Statt zu sagen, dass es Handwerker braucht und weniger Soziologen, sollte er lieber mal das Problem beim Schopf anpacken. Das Problem ist doch, dass jemand der ein Soziospasti Studium der Bedeutungslosigkeit hat ins Büro kommt, keine Ahnung von irgendwas dort hat und eingearbeitet wird, ein solides Gehalt im dritten Wirtschaftssektor verdient und sich einen Bunten freuen kann.
Kompetenzen aus seinem Studium braucht er dabei genau 0,00%, da kann man auch einen Schüler hinsetzen und das Ergebnis wird das Gleiche sein.
ABER warum sollte man Handwerker werden, wenn man 3 Jahre nur Scheiße verdient, 40 Stunden die Woche schuftet und danach auch immer noch nur Scheiße verdient? Auf dem Land richtig beschissen, in der Stadt geht dein Geld für die Miete drauf.
Feb 13, 2018 - 23:11 by skitterhead
40 Stunden sind doch nicht viel? 45 Stunden ja. 40 Std. sind doch normal? Ich arbeite als Landschaftsgärtner in der Schweiz und ganz ehrlich, für kein Geld würde ich bei Sonnenschein hinterm Schreibtisch hocken müssen. Und Leuten in den Arsch kriechen. Es macht jeden Tag Spass mit unserem Team an die Front zu gehen und gutes ehrliches Geld zu verdinen. Zugegeben es ist nich viel. Aber für eine Wohnung, Auto und 1, 2 Hobbys reichts.
Feb 13, 2018 - 23:28 by N0where
Ich vergaß zu erwähnen, dass es 40 "bezahlte" Stunden sind, wobei das bei dem Lehrgehalt eher ein kleiner Obulus ist.
Feb 13, 2018 - 23:31 by No4124485
Dich haben sie ja schön im Griff...
Feb 13, 2018 - 23:12 by BanMyAss
Sind das nicht die sozialen Missstände, die er erwähnt? Deswegen sollen doch alle 16-jährigen ein soziales jahr machen, damit sie erkennen, was eigentlich alles schief läuft. Dann ist es auch egal, ob man der spd oder cdu oder sonst wem beitritt. Es ist besser, wenn Menschen mit Schneid an die macht kommen. Arbeit und emotion bilden die Jugendlichen gut aus. Evtl. würde man dann tatsächlich problemlösend an die sache gehen.
Feb 13, 2018 - 23:50 by homomourne
40 stunden ist gut. die meisten gesellen die ich so hatte hatten überstunden jenseits der 100 in einem jahr angesammelt plus schwattmaloche die man noch macht.
Feb 13, 2018 - 23:29 by Brynhild
Ich denke nicht das er Grundlegend falsch liegt bei vielen Dingen. Nur lasse ich mich nicht durch seiner früheren Arbeit als Naturwissenschaftler täuschen. Wenn er also scheiße labert weil er schlecht recherchiert hat (oder es in seine politische Attitüde passt) und ja das kommt leider immer öfter vor, dann nehme ich das auch so auf. Und gerade bei der Bildungspolitik würde ich ihm dringend raten sich zurück zu nehmen.
Ein Beispiel für seine Propaganda: Ich kenne mich zwar mit Klimaforschung nicht besonders aus, aber ich höre mir alle Seiten an und versuche den Argumenten zu folgen. Für mich ist klar das sich das Klima wandelt (was ja auch der Definition von Klima entspricht). Das er Mensch darauf einen Signifikaten Einfluss hat sehe ich nicht als erwiesen. Noch fragwürdiger finde ich die Wertung dessen als gut oder schlecht. Herr Lesch hat leider nur eine Meinung und die Folgt der mensch-gemachter Klimawandel Agenda. Wenn es z.B. um das Stattfinden der Mondlandung geht, ist er sich nicht zu schade die Argumente seiner gegenüber zu wiederlegen. Warum passiert das beim mensch-gemachten Klimawandel nicht? Eine neutrale Betrachtung der Fakten ist nicht das, was der "Wissenschaftler" Lesch in diesem Fall tut.
Feb 14, 2018 - 01:27 by Assr
97% Aller wissenschaftlichen Paper zum Klimawandel kommen zu dem Ergebnis, dass der Mensch einen signifikanten Einfluss darauf hat. Berücksichtigt man noch inwiefern die beteiligten Wissenschaftler in ihrem Fachgebiet aktiv sind (Anzahl an Publikationen) und nimmt davon nur die aktiveren kommt man auf quasi 100%.
Es ist wissenschaftlich nicht wirklich umstritten ob der Mensch einen Einfluss hat. Wie stark der genau ist ist natürlich schwierig, aber der Lesch gibt nichts weiter von sich als den wissenschaftlichen Konsens bzw den Stand der Forschung.
Feb 14, 2018 - 09:32 by artaxerxes
Und man muß sich vor Augen führen das er da keine Meinung wieder gibt, sondern einen Konsens.
Feb 14, 2018 - 10:12 by Brynhild
Ohne Gegenpositionen zu widerlegen. Genau so wie ich es gesagt habe. Nachdem auch du gesagt hast, das die Einflussstärke des Menschen gar nicht klar ist, fordern wir eine Begrenzung des Globalen Erwärmung um 2°C. Interessant, insbesondere wenn man sich ansieht, das die Erdtemperatur in Spitzen schon 14°C höher war als heute.
Dahinter steckt die German Angst vor Veränderung. Denn wie gesagt, ob die Folgen positiv oder negativ(allein die Wertung ist schon ethisch fraglich) sind, kann niemand vorhersagen. Und genau die wird auch Stimuliert, wenn die Kirche des Klimawandels uns Bilder von schmelzenden Polkappen zeigt, und dabei vergisst zu erwähnen, das eine Eiszeit durch eine ganzjährig zugefrorene Polkappe definiert ist, es also Erdgeschichtlich fast immer keine Zugefrorenen Pole gab.
Aber wir schützen ja auch die "Natur" in Deutschland, einem Kulturland in dem Natur gar nicht mehr vorkommt. Es ist in Wirklichkeit dieser Drang danach, das alles so bleiben soll, wie es zur Zeit ist und das ohne Zusammenhänge wirklich zu kennen. Wenn wir könnten, würden wir Riesenspiegel ins Weltall schießen, um die Erde zu verschatten, da bin ich mir sicher nur damit alles so bleibt, wie es ist.
Feb 13, 2018 - 23:05 by KloetenKleber
"Ist das etwas die Ursache schlechter Politik" - diese Frage kann man sich doch nicht ernsthaft stellen. Natürlich ist das nicht DIE Ursache. Aber ein sehr großer Teil davon.
Feb 13, 2018 - 23:19 by elenktik
Du missinterpretierst hier Herrn Lesch, wenn du (mit Bezug auf den Videoausschnitt) davon sprichst, dass er "die Naturwissenschaften gegenüber den Geisteswissenschaften (in der Politik) positioniert". Dies tut er eben nicht. Er spricht davon, dass in einem Teilgebiet der Politik (Klima) es an Naturwissenschaftlern mangelt und ein Überangebot an Juristen und BWLern (die keine Geisteswissenschaftler sind) vorherrscht. Lesch ist übrigens selbst sowohl in den Geistes- wie auch in den Naturwissenschaften beheimatet.
Feb 13, 2018 - 23:26 by Anderstein
Hast einfach Recht, ich sehe das jetzt.

Im zweiten Teil geht um Geisteswissenschaftler, aber nicht die, die in der Politik, sind, sondern die, die aus dem Bildungssystem kommen. Muss man eigentlich unterscheiden.
Feb 13, 2018 - 23:37 by legastniker
Lesch ist ein guter Beobachter. Und ein Ermahner, der die mangelnde Einbindung der (Natur-) Wissenschaft nicht herbeiführen will. Wo sind den die (Bildungs-) Eliten, wenn es um das Handeln geht? Wohin sind sie verschwunden: Ausgewandert, mit Posten ausgestattet, in der eigenen Blase gefangen? Keine Ahnung, es wird mehr als einen Grund geben.

Als Ergebnis suchen alle nach einem Klarsteller, Priester, Wegweiser, Bildungs-Gott. Um ein ständig wachsendes Vakuum zu füllen. Jeder, der drei sinnvolle Sätze am Stück bilden kann, wird davon aufgesogen. Da kann man auch mal Arrogant sein: "Siehe! Ich habe den Fehler im System entdeckt! Knie nieder vor mir, Dünkel!"

Wenn sich alles so schön erklären lässt - warum ändern sie es nicht?
Feb 13, 2018 - 22:37 by Hugelol
schauen wir einfach mal wie die historie der "wissenschaften" ist:
man vermutete etwas, machte experimente, hatte ergebnisse, konnte seine theorien verifizieren oder falsifizieren.
man "schuf" wissen, für sich und andere.

was machen geisteswissenschaften? was schaffen diese?
wirklich mal ohne rant, was schaffen sie? nichts von echtem "wert".
man vermutet, macht "experimente" , hat "ergebnisse" , kann theorien "verifizieren/falsifizieren" und "schafft" wissen.
das problem ist: die naturkonstanten sind konstanten, die gesetze der physik gelten, immer und überall (mal abgesehen von der unvereinbarkeit von micro und macro-theorien), die sozialen konstrukte die bei geisteswissenschaften gemessen und beprüft werden ändern sich, sie haben einfluss auf die gesellschaften in denen sie durchgeführ, sie ändern die metriken die sie prüfen wollen.
daher meiner meinung nach nicht tauglich für echte "wissenschaften"

das herr lesch da rantet, ist verständlich.
abgesehen von seinen politischen ansichten ein ganz korrekter mann.
Feb 13, 2018 - 23:43 by ColTushfinger
Jetzt mach aber mal halblang. Was wären wir denn ohne Leute, die Geschichte dokumentieren oder gar versuchen Schlüsse daraus zu ziehen? Das hat durchaus einen großen Wert, auch wenn es nun mal kein experimentlastiges Fach ist.
Oder was wären wir denn ohne Psychologie? Auch wenn es nicht unter die Geisteswissenschaften fällt, sondern zu den Sozialwissenschaften bzw. Humanwissenschaften zählt.
Nur weil etwas keinen naturgegebenen Konstanten unterworfen ist, heißt das doch nicht, dass sie obsolet wären bzw. nicht dass Recht hätten wissenschaftlich zu sein.

Letztendlich dient, wie du schon sagst, die Wissenschaft den Menschen aber warum sollte man keinen Nutzen aus philosophischen Betrachtungen oder dem Verstehen einer Partitur ziehen? Quantifizierung steht nicht über allem.
Feb 13, 2018 - 22:46 by Anderstein
Die Geisteswissenschaften könnten sehr viel wissenschaftlicher sein als sie es zurzeit sind. Alles, was es dazu bräuchte, wären mehr statistisch auswertbare Untersuchungen. So würden ihre Theorien nämlich auch die wünschenswerte Eigenschaft der Falsifizierbarkeit erhalten.

Die Frage, die du stellst, ist die nach dem Nutzen. Ein Kumpel hat mir einmal folgendes gesagt. Sinngemäß: „Vielleicht führt am Ende ein bestimmtes Buch dazu, dass die Menschen anfangen, den Regenwald zu retten oder Konflikte beizulegen. Wer kann schon beweisen, dass der technische Fortschritt in der Lage ist, diese Probleme zu lösen?“
Feb 13, 2018 - 22:52 by Hugelol
dazu empfehl ich einfach mal das:
https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-die-drei-sonnen/index.html
wenn du nix zu tun hast, hörs dir an, sehr gut.
Feb 13, 2018 - 23:00 by Anderstein
Vielen Dank, das ist echt sehr interessant!
Feb 13, 2018 - 23:01 by Hugelol
ein wenig lang durch dauerndes "intro" und "outro" aber lohnt.
Feb 18, 2018 - 01:19 by Anderstein
Ich bin gerade am Ende des 4. Teils und vollkommen gefesselt. Hast du noch mehr solcher audiovisuelle Goldschätze für mich? Ich dachte, Fragen kostet nichts.
Feb 18, 2018 - 01:22 by Hugelol
Leider nein. Aber als Bücher kann ich die sol-reihe von Will mccarty empfehl n. Ebenfalls high science.
Feb 13, 2018 - 22:54 by Protonenpumpe23
Entwedet du arbeitest wissenschaftlich oder nicht, dazwischen gibt es nichts.
Feb 13, 2018 - 23:10 by Anderstein
Hugelol hat vorhin gesagt, dass zu einer "guten" Wissenschaft Experimente, falsifizierbare Theorien und nützliche Ergebnisse gehören. Nehmen wir das einfach mal an.

Was ist aber mit den Leuten, die Computersimulationen durchführen? Die Simluationen sind weder der experimentelle noch der theoretische Part der wissenschaftlichen Arbeit und es ist im Einzelfall schwer zu sagen, wie viel dir eine Computersimulation wirklich über die Welt verraten kann. Die Fallstricke, die sich vielleicht in deiner gewählten Methode befinden, sind nicht erkennbar, wenn du außer Simulationen nichts hast.

Im Zweifel werde ich Simulationen natürlich immer als wissenschaftlich bezeichnen. Sie geben mir aber zu denken, ob man vielleicht doch nicht alles so schwarz-weiß sehen sollte.
Feb 13, 2018 - 23:18 by Protonenpumpe23
Bist du Student oder hast du studiert?
Feb 13, 2018 - 23:41 by Anderstein
Ich habe Computersimulationen in meiner BA-Arbeit durchgeführt.
Feb 13, 2018 - 23:52 by homomourne
"was machen geisteswissenschaften? was schaffen diese?
wirklich mal ohne rant, was schaffen sie? nichts von echtem "wert".
man vermutet, macht "experimente" , hat "ergebnisse" , kann theorien "verifizieren/falsifizieren" und "schafft" wissen."

MINT scum lol
Feb 14, 2018 - 00:35 by lonz
leute die was ordentliches studieren, und einen guten job haben, und darin womöglich erfolgreich sind, landen NIE in der politik. daher schliessen sich lebenserfahrung, können, wissen und politik leider oft..aus.
Feb 13, 2018 - 23:22 by bauerhorst
https://www.youtube.com/watch?v=A1G1bnbul2M&feature=youtu.be
Feb 13, 2018 - 23:12 by BGGUPPY
Fakten gewinnen keine Wählerstimmen.
Feb 13, 2018 - 23:19 by Dyssemia
Merkel = Naturwissenschaftlerin
Feb 13, 2018 - 22:30 by Bj0ernald
ich gucke seine Videos echt gerne.
Guter Mann!
Feb 13, 2018 - 22:35 by Brynhild
Leider falscher Tempus.
Feb 14, 2018 - 00:34 by JunkFlea
Genau Leute, Harald Lesch hat den Masterplan wie man alles perfekt macht. Man kann sich ja seine Meinung gerne anhören, aber bittte immer kritisch bleiben.

Man muss nicht Naturwissenschaftler sein um eine Naturwissenschaftliche Studie richtig interpretieren zu können. Nach der Logik können wir wieder zurück ins Mittelalter, da waren die meisten Menschen noch alleskönnner, wussten wie man in freier Natur überlebt. Heute sind die meisten eben Spezialisten. Und von welchen Spezialisten es meisten gibt entscheidet immenroch der freie Markt. Kann die Aussage von ihm hier einfach nicht ernst nehmen, wirkt wie Bauernfängerei.
Feb 14, 2018 - 10:40 by BiqDex
Handwerk schön und gut wenn man mal mehr verdienen würde und mehr respekt bekommt
Feb 13, 2018 - 23:21 by TheHolyRobin
Von Lesch erscheint auch bald (27.02) eine Folge von Leschs Kosmos in der es um unsere Schule und unser Bildungssystem geht. Bin mal sehr gespannt was daraus wird.
https://www.zdf.de/wissen/leschs-kosmos/durchgefallen-schule-auf-dem-pruefstand-100.html
Feb 13, 2018 - 23:51 by Anderstein
Ich glaube, ich weiß schon, was mich erwartet.
Bei diesem Vortrag redet er am Ende bei den Zuschauerfragen ausgiebig über Schule. https://www.youtube.com/watch?v=QXsMhT7DdqM
Feb 14, 2018 - 10:27 by Dosenfisch24
Harald Lesch hat scheinbar noch nie einen Vortrag von Hans Werner Sinn gehört, der u.a. Regierungsberater war.
Scheinbar wollte bloß niemand etwas am Status Quo ändern..
Feb 14, 2018 - 11:19 by Anderstein
Wo siehst du die Unvereinbarkeiten der beiden Professoren? Ich kenne bisher nur das Video "Wie viel Zappelstrom verträgt das deutsche Netz".
Feb 14, 2018 - 15:01 by Dosenfisch24
Hast du den Kanal vom IFO-Institut abonniert?
Guck dir "Energiewende ins Nichts" und die Sachen zur Migration an. Ich glaube er hat sogar mal was zu Thorium gemacht..
Feb 14, 2018 - 15:11 by Anderstein
Nein, ich bin über eine Verlinkung von Horst Lüning auf ihn gekommen. Ich finde es sehr nachvollziehbar, aber würde auf keinen Fall sagen, dass Prof. Sinn auf jeden Fall Recht hat und Harald Lesch nicht.
Feb 14, 2018 - 15:16 by Dosenfisch24
Ich habe nur H.-W. Sinn verfolgt. Das Ifo-Institut lädt regelmäßig Sachkundige ein. Ob Lesch jetzt alleine kompetenter ist als die Gremien des Instituts weiß ich nicht.
Feb 14, 2018 - 15:26 by Anderstein
Kompetenter nicht. Prof. Sinn hat seine ablehnende Meinung zur Energiewende an der Machbarkeit festgemacht (mit sehr trifftigen Gründen sogar), während Lesch das große Ganze betrachtet.
Feb 14, 2018 - 15:29 by Dosenfisch24
Was meinst du mit "das große Ganze"?
Feb 14, 2018 - 15:41 by Anderstein
Es ist typisch für ihn, dass er "über Gott und die Welt" redet und beschränkt sich nicht nur auf sein Expertengebiet der Physik. Ich glaube, das liegt daran, dass er nebenbei auch noch Philosophie-Professor ist.

Aus seinen Vorträgen entnehme ich die Meinung, dass wir die Energiewende schaffen müssen, auch wenn es riesige Probleme gibt.

Wenn man es so betrachtet, widersprechen sie sich nicht einmal direkt. Wie hattest du das eigentlich am Anfang gemeint, als es darum ging, dass Prof Lesch wahrscheinlich keinen Vortrag von Prof Sinn kennt?
Feb 14, 2018 - 16:44 by Dosenfisch24
Lesch sagt ja in diesem Beitrag, dass es mehr Naturwissenschaftler in den Schaltstellen der Politik braucht.
Dabei ist die Expertise und das Wissen um die Lösungen der aktuellen Probleme längst dort. Die Politiker wollen die Probleme scheinbar bloß nicht lösen.
Feb 14, 2018 - 16:52 by Anderstein
Ich hatte dich zuerst missverstanden.

Die nennst damit übrigens genau den Grund, warum ich seine Aussagen nicht für "weise" halte. Er geht nicht darauf ein, dass es schon sehr viele Expertenanhörungen gibt.
Weil die Ratschläge nichts bewirken, impliziert Lesch, dass die naturwissenschaftlichen Experten besser geeignet sind als die derzeitigen Politiker und härter durchgreifen würden. Ganz ausschließen würde ich das jedoch nicht.
Feb 14, 2018 - 01:44 by qhorstp
Ich glaube er hat mal in nem Livestream auf yt gesagt das man nur eines machen kann: Wissenschaft oder Politik weil es zu große Themen sind um beides effektiv zu betreiben.
Feb 13, 2018 - 23:54 by Barkeeper
Grüne: wir 10MW mehr Strom
Linder an die Experten: wie viele Anlagen kann man bauen und welche Leistungen Liefern diese?
Experte: 3 bis max 5MW sind möglich.
Grüne: wir wollen aber 10 MW
CDU: wir machen einen Kompromiss. 7MW sollen es sein!
Feb 14, 2018 - 00:09 by Anderstein
Inhalt falsch wiedergegeben. Er redet von den "Experten der CDU und FDP". Sieh dir das Video noch einmal an.
https://youtu.be/246VSNWTNQs
Feb 13, 2018 - 23:44 by gravedennis
naja... also das zu wenig Handwerker vorhanden sind liegt weniger an der Überskademisiering als daran, dass man als Handwerker zum Teil 3,5 Jahre seine Ausbildung macht, Auf'm Papier auch als Elektriker bezeichnet wird, Aber als Helfer bezahlt wird, weil einem die Berufserfahrung fehlt.... und selbst mit Erfahrung, kommt man nicht gerade auf eine Bemerkenswerte Bezahlung, obwohl man bei Wind und Wetter am schuften ist wie ein Wahnsinniger. Während irgendein Student, sich in der selben Firma, irgendwo ins Büro setzt, kein Plan von tuten und blasen hat(das einzige was er hat ist seine Theorie, die in der Praxis nur zu 40% Anwendung findet), den bereits ausgelernten Handwerker herumkommandiert und mindesten das doppelte verdient.... Natürlich wird da keiner Bock auf handwerkliche Berufe haben, wozu auch wenn der Arsch auch im Warmen bleiben kann
Feb 14, 2018 - 00:24 by BOgramm
Relativ undifferenzierter Beitrag, der leider nur so von subjektiven Erfahrungen trieft.

Wie immer gilt, dass es von beiden Seiten Solche und Solche gibt.
Das Handwerk ist beileibe nicht das Edeltum, als das es hier beschrieben wird.
Und der Student oder auch Akademiker genannt, ist kein Vollarsch der nur auf seinem Hintern sitzt und nichts tut.
In deiner postulierten Welt haben die Akademiker nämlich oftmals Führungsaufgaben oder Aquirieren, Managen, Leiten, Verkaufen, sind Controller, Ingenieure oder It-Spezialisten.
Die übernehmen in der Regel Aufgaben, die nicht zur direkten Wertentwicklung eines Produktes oder einer Dienstleistung beitragen.
Allerdings eröffnen Sie die Wege, damit es erstmal dazu kommen kann, managen den Wertfluss bis hin zum Verkauf.
Jetzt kann man sich darüber streiten, welcher direkte gesellschaftliche Nutzen größer ist, der des Handwerkers oder der des Prozessingenieurs in einem Konzern?

Aber immerhin schafft der Ingenieur mit seiner geistigen Arbeit einen Mehrwert für ein Unternehmen, dass dann wiederum in der Lage ist, Menschen einzustellen und zu entlohnen.

Das Schimpfen auf die faulen Studenten, die nur die Kohle für den leichten Job im Sinn haben, ist wiederum leichter, als zu differenzieren und Nachzudenken. Schon klar.
Schade nur, wie begrenzt deine Welt zu sein scheint.
Feb 14, 2018 - 12:13 by gravedennis
Ich habe weder behauptet das Handwerk ist das nobelste das man machen könnte, noch das alles Studenten nutzlos sind. Nur gibt es Bereiche, wie zum Beispiel Planung, die oftmals von Menschen besetzt werden die bzw eine Baustelle oder eine Werkstatt nur von außen und Bildern kennen, sehr wenig Berufserfahrung haben und selbst wenn mehr Erfahrung vorhanden ist, haben sie oft Vorstellungen die nur in der Theorie funktionieren, was im Endeffekt dazu führt dass der Ingenieur komplett überfordert ist und auf halbherzige Notlösungen zurückgreifen muss. Was dann zu doppelter und dreifacher Arbeit führt. Wenn in dem Büro aber jemand Sitzen würde, der 10 Jahre auf Baustellen gearbeitet und eine Fortbildung absolviert hat, wäre die Planung von Anfang an ganz anders und sollte ein Problem auftreten, wäre es schnell aus der Welt geschafft. In 10 Jahren hat man mit Sicherheit schon genug erlebt.
Feb 14, 2018 - 17:08 by BYOB
Das was du beschreibst mag vll. stimmen, dann muss der studierte sich anpassen oder man hätte die Stelle anders besetzen sollen von Anfang an.

Trotzdem sehe ich so so, dass gerade im MINT-Bereich die Gehaltsubterschiede - teilweise - gerechtfertigt sind. Ein Studium an einer guten Uni ist auch nicht ohne, man häuft in der Zeit Schulden an und hat vermeintlich weniger Geld als der Azubi/Geselle zur gleichen Zeit ohne Schulden. Weiterhin ein gewisses Risiko das man es nicht schafft, eine Ausbildung ist da deutlich entspannter, im Bezug auf Schaffen und Finanzierung. Außerdem braucht man gut ausgebildete Ingenieure etc. , oder lernst du in einer Ausbildung z.B. so intensiv Regelungstechnik das du später top innovative Produkte entwickeln kannst?

Unfair sind denke ich eher so pseude anspruchsvolle Studiengänge ala BWL, wo man später trotzdem einen halbwegs guten Job bekommt, obwohl man sich gut durchmogeln kann. Da sehe ich es eher unfair gegenüber dem Handwerker.
Feb 13, 2018 - 23:22 by RuffyMa
Hört hört!
Feb 14, 2018 - 00:29 by 5xFU
Nach mir die scheiß Sintflut ihr ficker.
Feb 14, 2018 - 07:45 by Bratwurstle
"Dieses Land braucht dringend gute Handwerker auf allen Ebenen"

Ja, ich stell mich mal vor:
26 Jahre alt, willig, möchte im Gartenlandschaftsbau arbeiten,. bekommt aber keinen Job, weil "wirtschaftliche Gründe"

Danke Merkel, danke Deutschland. Einfach nur danke. Kannst dich bewerben bis du eine verrottete Leiche bist, aber kriegst nirgends was. Stattdessen werden Gastarbeiter aus Bulgarien hergeholt und ausgebeutet. Wichsvereine.
Feb 14, 2018 - 05:04 by EmmIxx01
Ja, sone Technokratie wäre was feines: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Technokratie
Feb 14, 2018 - 11:23 by Anderstein
Lesch wünscht sich ja nicht gleich die Technokratie als Staatsform, sondern einfach nur "mehr" übetragene Verantwortung an Naturwissenschaftler.
Feb 14, 2018 - 01:14 by Thermate
extra nochmal eingeloggt um den Gehirnkrüppel downzuvoten

PS: danke für die Downvotes